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Miral [Blu-ray]

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Produktinformation

  • Darsteller: Hiam Abbass, Freida Pinto, Omar Metwally, Alexander Siddig, Roba Blal
  • Regisseur(e): Julian Schnabel
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Prokino (Vertrieb EuroVideo Medien GmbH)
  • Erscheinungstermin: 12. Mai 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 112 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen
  • ASIN: B004D7RPCM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 68.559 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die junge, hübsche Miral wächst als Schülerin des berühmten Dar-Al-Tifl-Instituts wohlbehütet und glücklich in Ost-Jerusalem auf. Ihre Lehrerin Hind erzieht ihre palästinensischen Schützlinge zu Menschlichkeit und Gewaltfreiheit. Als Miral erwachsen wird und sich in den politischen Aktivisten Hani verliebt, droht sie diese Ideale aus den Augen zu verlieren. Doch Hind kämpft um sie wie um ihre eigene Tochter.

VideoMarkt

Miral wächst behütet im Dar-Al-Tifl-Institut in Ostjerusalem auf. In der Woche steht sie unter der Obhut der berühmten Lehrerin und Gründerin der Schule Hind, die Wochenenden verbringt sie nach dem Suizid der Mutter mit ihrem liebevollen Vater. Als sie sich während der ersten Intifada in einen politischen Aktivisten verliebt, gerät ihr geordnetes Weltbild ins Wanken und sie selbst bald ins Visier der Israelis. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD.

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Die auf wahren Begebenheiten beruhende (auto)biografische Geschichte ist wirklich hochinteressant und spannend.
Respekt vor der Lebensleistung der Gründerin der Schule für Waisen des Nah-Ost-Konflikts.
Gewaltfreier Widerstand, das Setzen auf Bildung als Friedensarbeit in dieser hoch brisanten Region sind einzigartig und vorbildlich.

Der Film ist wunderbar fotografiert, auf verschiedenem Filmmaterial gedreht, effektvoll geschnitten und schwelgt
in schönen Bildern. Es ist überdeutlich, der Regisseur Julian Schnabel ist selber bildendener Künstler...

Trotz allem blieb ist seltsam unberührt von allem. Die Darstellung der sicherlich guten Crew blieb auf eigenartige Weise in routinierter Arbeit stecken... routinertes Trauern, routinierte Revolte, routinertes sich verlieben, routinierter Respekt vor dem Vater... Und nur, wirklich nur schöne, traumhaft anzuschauende Menschen...
Gezupfte Augenbrauen und gepfleger Dreitagebart nebst Panzern und Bombenanschlägen. Das wirkt schon oft deplaziert.

Schade - ohne die gute und lobenswerte Intention des Filmes mindern zu wollen, verliert das Ganze doch deutlich durch diese Überästhetisierung der Bilder. Mehr Raum für die Entwicklung der Charaktere wäre dem Ganzen dienlicher gewesen...
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Format: DVD
Miral ist ein leider nicht so bekannter Film, der nicht lang im Kino lief und dem ich eine größere Verbreitung wünsche. Er erzählt in teilweise sehr poetischen und eindringlichen Bildern die Geschichte Palästinas von 1946 bis in die Jetztzeit am Schicksal von drei Frauen (Schulleiterin, Mutter und Tochter; alle drei Rollen sehr gut besetzt). In die Spielfilmhandlung sind dokumentarische Filmszenen von der Staatsgründung Israels, der Vertreibung der Palästinenser, dem Sechs-Tage-Krieg, der Besetzung Ost-Jerusalems, des Westjordanlandes, der Intifada usw. hineingeschnitten.
Wie schon im Vorspann deutlich wird, spielt auch das Land selbst eine Hauptrolle. Man muss den Film in Ruhe ansehen und sich darauf einlassen, wenn man ihn nicht aufmerksam ansieht, könnte er vielleicht nervig oder langweilig wirken.
Ich war mehrfach zu Tränen gerührt.
FSK 12 (wegen einer Vergewaltigungs-, einer Folter- und mehreren gewalttätigen Straßenszenen).
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Format: DVD
Julian Schnabel hat einen Tatsachenroman verfilmt, der anhand des Schicksals von vier Frauen die israelische Geschichte von der Staatsgründung bis zum Oslo Abkommen verfolgt. Dabei steht am Anfang und am Ende Hind Husseini (Hiam Abbas) im Mittelpunkt. An ihrer Erscheinung kann man den Ablauf der Zeit ablesen. Sie ist die Klammer für das Leben von Nadja, der Bauchtänzerin, Fatima der Terroristin und von Miral (Freida Pinto), die etwas von all dem hat und doch nichts davon. Sie findet den Ausweg: ein Studium im Ausland.
Historische Dokumentaraufnahmen sollen die Authentizität herstellen. Es werden die aggressive Siedlungspolitik der Israelis und ihre Foltermethoden beim Verhör gegeißelt. Das trägt einem dann schnell den Vorwurf des Antisemitismus‘ ein. Doch das ist voreilig. Hind und auch Mirals Vater treten für Gewaltlosigkeit ein. Selbst der Prozess gegen Miral wird mehr oder weniger rechtsstaatlich durchgeführt. Erst bei einem Treffen von Israelis und Palästinensers im privaten Familienkreis kocht die alte Feindschaft wieder auf. Auch das ist realistisch, denn die Liebe macht vor der Herkunft keinen Halt. Das Abkommen von Oslo wird völlig richtig als Friedenfanal gesehen. Leider blieb es graue Theorie. Hier wird Kante gezeigt. Über Details kann man sicherlich streiten. Es ist eine subjektive Sicht der Dinge, ohne für den Extremismus auf beiden Seiten eine Lanze zu brechen. Das Projekt fand renommierte Unterstützung durch kleinere Rollen von Willem Dafoe und Vanessa Redgrave. Interessant und anschaulich, wenn auch subjektiv eklektizistisch.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Wenn man im Auge behält, dass es nur eine der vielen Detailaufnahmen zum Thema Israel-Palästina ist, ein sehr sehenswerter Film. Die Schule, die im Fokus des Geschehens steht, hat natürlich eine viel komplexere Geschichte, so wie auch sonst vieles Hollywood-mäßig vereinfacht wurde, aber die Einblicke in die Welt einer jungen Frau aus Jerusalem sind sehr interessant. Vor allem die Darstellerin der Schulgründerin überzeugt - wie immer!
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Format: Blu-ray
Obwohl der Film von 2010 ist, passt das Thema auch im Jahr 2015 und wird wohl selbst im Jahr 2050 noch passen.
Natürlich fehlen viele historische und politische Fakten aber so ist es besser für den normalen westlichen Zuschauer.
Alle Rollen sind gut besetzt und man sieht, dass nur die Menschen selbst für Streit und Konflikte verantwortlich sind !
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