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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
3
4,7 von 5 Sternen
Miles Smiles
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,79 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 17. März 2007
"Miles Smiles" markiert wohl den Abschnitt in der Zeit des " second great quintet", indem sowohl die Band gut aufeinander eingespielt ist, ihre Distanz zu ihrem Meister langsam aufgibt als auch endlich ihren eigenen Stil zur Vollendung gebracht hat.In der 7-CD Box "Seven Steps" startet die neue Band mit Herbie Hancock, Wayne Shorter, Tony Williams und Ron Carter einen furiosen Auftakt, der auf höchsten Niveau experimentiert.Doch auf dem Album Miles Smiles erscheint das, was früher etwas unausgewogen schien, passend und logisch und die Gruppendynamik erreicht hier auch ihre Höchstform.

Wayne Shorter profiliert sich hier erstmals als Komponist.Mit " Orbits", "Dolores" und "Footprints" sind gleich drei Stücke von ihm auf dem Album vertreten.Sie sind auch das logische Produkt seines nun ausgereiften Stils.Große Freiheit, impressionistische Harmonien und simple,aber ausdrucksstarke Melodik vereinen sich hier und geben einen perfekten Hintergrund für seine harmonisch raffinierten, technisch versierten und klangmalerischen Soli.

Herbie Hancock wurde für dieses Album von Miles aufgefordert nur noch mit der rechten Hand zu solieren.Das hat zur Folge, dass die Klaviersoli auf diesem Album wohl die melodischsten sind, Die Hancock je spielte.Ein bisschen jedoch vermisst man die komplexen, überraschenden, doch logischen Harmonien, die sonst seine Soli so herausragend machen.

Tony Williams ist hier unglaublich wie immer.Seine unglaubliche Technik íst die perfekte Begleitung für Wayne Shorter.

Ron Carter hat einen sehr weichen satten Sound und überzeugt durch ein untrügliches Rhythmusgefühl und einen swingenden Puls.

Miles Davis selber spielt hier lyrisch und emotional mit starker melodischer Erfindungsgabe.Hier sind einige seiner stärksten Soli der 60er zu finden.

Jedoch hört man auf diesem Album schon erste Ansatzschwächen die auf Alben wie "Bitches Brew" oder "Agharta" einen klaren hellen Sound zerstören.

Miles Smiles ist der perfekte Name für dieses Album, welches jeglichen Ansprüche vollkommen genügt und welches einen zufrieden hinterlässt, nachdem man die CD schon längst aus der Stereoanlage genommen hat.
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am 27. November 2002
"Warum lächeln Sie eigentlich, Mr. Davis", möchte man unvermittelt fragen, angesichts des so freundlich 'dreinschauenden Herren auf dem so spärlich gestalteten Cover. "Tja, Mann", könnte die Antwort im O-Ton lauten, "weil ich da eine Truppe von ... versammelt habe, die alles so ... brilliant spielen kann, dass ich mir ein zweites ... freuen könnte". Aber im Ernst: Das Album "Miles Smiles" vom Oktober 1966 ist ein ein weiterer Meilenstein auf dem Trip des zweiten "großen" Miles Davis Quintetts, bestehend aus Wayne Shorter (ts), Herbie Hancock (p), Ron Carter (b), Tony Williams (dr) und dem "director in music" Miles Davis (tp). Konnte auf der vorangegangenen Studioproduktion "E.S.P." manchmal noch die eine oder andere unterkühlte Distanz zwischen der Band und ihrem Arbeitgeber festgestellt werden, was im übrigen der Schönheit auch jenes Werkes keinen Abbruch tut, so trumpft hier eine perfekt eingespielte working-band auf, die es versteht, sowohl mit eigenem Material, als auch mit Anleihen von Kollegen meisterhaft umzuspringen. Hervorzuheben dabei sind auf jeden Fall die Kompositionen "Footprints" von Wayne Shorter und die Versionen von Eddie Harris' "Freedom Jazz Dance" sowie "Ginger Bread Boy" von Jimmy Heath (einem alten Weggefährten von Miles). Diese Titel sind mittlerweile längst als standards in die Jazzgeschichte eingegangen und hier durchweg in atemberaubenden Interpretationen zu hören. Im Davis-Beitrag "Circle" läßt der Chef kontrastreich seine balladeske Ader durchscheinen, die weitere Musik des Albums, "Orbits" und "Dolores", für die wiederum Wayne Shorter verantwortlich zeichnet, geht dagegen vehement in die Richtung einer "Freiheit innerhalb der Form". Was bleibt darüber hinaus noch zu sagen über "Miles Smiles"? Eigentlich nichts weiter, außer vielleicht noch das, was auch der Trompeter seinem Produzenten wohl in einem Zustand vollster Zufriedenheit nach getaner Arbeit zuruft: "Let's hear it, Teo, ...play that, Teo!"
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am 25. September 2011
Dieses 1966 entstandene Album zeigt das zweite Miles Davis Quintett auf seinem Zenit - zumindest was die Studioproduktionen anbelangt. Meinen Vorrednern kann ich nur zustimmen, das Gruppengefüge ist einfach einzigartig, was umso erstaunlicher ist, da Miles gerade 1965/66 eine ganze Reihe gesundheitlicher Probleme zu bewältigen hatte. Woher nahmen die fünf Musiker nur die Zeit, sich derart aufeinander einzustimmen und eine solche Produktivität zu entwickeln? Was mir neben Herbie Hancocks Klavierspiel ganz besonders die Kinnlade offen hält, ist der unglaubliche Tony Williams mit seinen scheinbar eiskalten, feingewebten "Gitterzäunen" unter Starkstrom. Ist das wirklich nur er allein der da spielt, oder hat er nicht ein oder zwei heimliche Gehilfen, die ihm zuarbeiten? Oder vielleicht sogar drei? Selbstverständlich brauchte er sie nicht um diese maschinenhafte Präzision zu erreichen, mit der mich dieses Album noch am ehesten an das spätere "Bitches Brew" erinnert.
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