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Der Milchkontrolleur: Kriminalroman Broschiert – 1. Oktober 2005

3.6 von 5 Sternen 41 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas B. Morgenstern, geboren 1952, bewirtschaftet mit seiner Familie einen biologisch-dynamischen Bauernhof in der Elbmarsch bei Stade. Der Diplom-Biologe, der auch Germanistik und Theaterwissenschaften studierte, hat mehrere Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. Bereits sein erster Roman »Der Milchkontrolleur« war ein großer Überraschungserfolg, dem weitere vielbeachtete Kriminalromane folgten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Apicula #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 10 REZENSENT am 14. Februar 2007
Format: Broschiert
Hier der lesende Beweis, dass ein bisher kaum hinter dem Deich hervorlugender Regional-Krimi mit einer handvoll recht oberflächlicher aber scheinbar harmloser Buchbesprechungen zu ungeahnt viel Aufmerksamkeit kommt. Als Querverweis zum aktuellen deutschen Krimi-Aufsteiger TANNÖD (A.M. Schenkel), bin auch ich diesem Tipp interessiert gefolgt und hab mich dann doch ein ganzes Stück besser unterhalten gefühlt, als beim eben genannten Krimi. - Der Erfolg sei Autor und Verlag gegönnt, denn der MILCHKONTROLLEUR ist einerseits spannend, andererseits witzig und kann sogar mit einem relativ überraschendem, auf jedenfall "krachenden" Ende aufwarten.

Der Protagonist, ist ...

Hans-Georg Allmers, der im Buch nur "Allmers" genannt wird, obwohl sein Bruder, der Staatsanwalt Werner Allmers, auch eine Rolle spielt, - also Hans-Georg Allmers hat den Fleiß nicht erfunden und ist's so auch zufrieden sich mit seinem Job als Milchkontrolleur. Den Hof der Eltern mit ein paar Ochsen und Hasen hält er, gemeinsam mit seiner verwitweten Mutter, auch noch am laufen.

DER MILCHKONTROLLEUR handelt wovon?

Eine im Dorf nicht eben sehr beliebte, aber häufig besuchte "Dame", wird - beim Einfangen einer ausgebüchsten Kuh - mit aufgeschlitzter Kehle irgendwo neben einem Misthaufen liegend, entsorgt wie "Müll", aufgefunden.

Dieser Mord ist der Ursprung allen Übels. Zufällig ermittelt Staatsanwalt Werner Allmers in diesem Fall. Er bittet "Allmers" (seinen Bruder) bei dessen Milchkontrollen, wo er ja mit allen Nachbarn der Ermordeten ständig in Kontakt ist, "das Ohr offen zu halten". Das macht Allmers auch und sogar gerne.
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Von Beate am 11. März 2007
Format: Broschiert
Mit dem Roman "Der Milchkontrolleur" präsentiert der bisherige Kinder- und Jugendbuchautor den Lesern ein gelungenes Krimidebut.

Mit der Ruhe im dörflichen Niedersachsen ist es vorbei, als Else Weber ermordet aufgefunden wird. Else war bei dem männlichen Teil der Dorfbewohner durchaus beliebt und so bleibt es nicht aus, dass es eine Vielzahl von Verdächtigen gibt.

Hans- Werner Allmers, der als Milchkontrolleur Zugang zu allen Höfen und deren Bewohnern hat, stellt auf Drängen seines ungeliebten Bruders, dem Staatsanwalt Werner Allmers, Nachforschungen an.

Der Autor, der selbst als Bio- Bauer tätig ist, beschreibt wortgewandt und teilweise amüsant das Leben in einem norddeutschen Dorf. Morgenstern gewährt seinen Lesern Einblicke in menschliche Abgründe, bedient sich des ein oder andere Klischees und zeichnet ein detailgetreues Bild skurriler, aber auch liebenswerter Dorfbewohner.

Entgegen der Phrase "manchmal ist weniger mehr", hätte es dem nur 206 Seiten umfassenden Roman meines Erachtens nicht geschadet, wenn diverse Handlungsstränge detaillierter geschildert worden wären.

So wird der Leser weitestgehend über die polizeiliche Ermittlungsarbeit im Unklaren gelassen und ist somit über die beiden Verhaftungen genauso überrascht, wie der vermeintliche Täter.

Schade um einen ansonsten wirklich guten und spannenden Krimi.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
In einem kleinen Dorf in Norddeutschland wird die Dorfhure ermordet aufgefunden. Klar, daß da jeder was zu verheimlichen hat! Der ortsansässige Milchkontrolleur Hans-Georg Allmers kommt berufsbedingt viel auf den anderen Höfen herum und schnüffelt auf eigene Faust - ist doch sein verhaßter Bruder Werner aus der nahen Kreisstadt offiziell mit den Ermittlungen betraut! Beide Brüder verfallen zudem der jungen, hübschen Volontärin der Lokalzeitung, Susanne Hansen, die selbst nicht ganz unverdächtig ist...

Spannend erzählt, schildert diese Geschichte ganz nebenbei gut das Leben in einer Dorfgemeinschaft: zwar hat jeder etwas zu verbergen, und es wird geklatscht, was das Zeug hält, doch offene Feindseligkeiten sind selten - schließlich muß man ja miteinander auskommen. Da ist es nicht ganz einfach, den Mörder zu finden; und der Leser kann mitraten.

Mir als "Krimi-Vielleser" hat das Buch vor allem deswegen so gut gefallen, weil das dörfliche Ambiente einfach einmal etwas ganz anderes ist und auch für "Städter" anschaulich geschildert wird. Ganz nebenbei lernt man so auch noch ein unbekanntes Berufsbild kennen - wer weiß schon, was ein Milchkontrolleur macht? Interessant auch deswegen, weil man bei den vielen plastischen Charakterschilderungen selbst auf Mörderjagt gehen kann.
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Format: Broschiert
Der Autor mit dem schönen Namen war mit vorher völlig unbekannt, ich bin durch eine amazon-Empfehlung auf dieses Buch gestossen. Ich habe mich selten so gut unterhalten gefühlt wie mit diesem Buch. Da stimmt einfach alles: Die Spannung, der Stil und der Witz, die Geschichte ist einfach stimmig.

Morgenstern beschreibt die Menschen so treffend, dass man meint, sie alle irgendwo schon einmal im richtigen Leben erlebt zu haben. Wenn man vom Land kommt, wie ich, dann merkt man, dass sich die Leute auf dem Land in ihrem Verhalten in keiner Weise von denen in der Stadt unterscheiden. Alles dreht sich immer nur um dasselbe: das eigene Ego.
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