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Midgard Taschenbuch – 23. Dezember 2004

4.2 von 5 Sternen 99 Kundenrezensionen

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Taschenbuch, 23. Dezember 2004
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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Fesselnde Interpretation nordischer Mythologie (Sagenkreis der Edda), für Fantasy-Fans ein Muss! Ein Klassiker unter den Hohlbein-Titeln.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, gehört zu den meistgelesenen und erfolgreichsten deutschsprachigen Fantasy-Autoren. Seine Bücher decken die ganze Palette der Unterhaltungsliteratur ab - von Fantasy über Science-Fiction bis hin zum Horror. Der Durchbruch gelang ihm 1982 mit seinem Jugendbuch "Märchenmond". Seither hat er, oft in Zusammenarbeit mit seiner Frau Heike, zahlreiche Romane für Jugendliche und Erwachsene veröffentlicht.

Seit dem schriftstellerischen Durchbruch ihres Mannes Wolfgang 1982 mit dem Jugendbuch "Märchenmord" hat Heike Hohlbein zahlreiche Romane zusammen mit ihrem Mann veröffentlicht.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Dies ist die alte Sage von den Göttern und den Asen, von den Kreaturen der Hel, von Midgard und Asgard. Es ist die Sage von Tor und Tyr, von den Raben Hugin und Munin, von der Midgardschlange und der Weltesche Yggdrasil; die Sage von der Schlacht Ragnarök und der Weltendämmerung.
Die uralte nordische Sagenwelt wird hier von Wolfgang und Heike Hohlbein in der schönsten, kompaktesten, modernsten und mitreißendsten Form erzählt, in der ich diese Sage je gelesen habe.
Im Mittelpunkt der Erzählung stehen die Kinder Lif und Lifthrasil. Lif, der unter den Menschen aufwuchs, und Lifthrasil, aufgewachsen in den Tiefen Hels, stehen einander feindlich gegenüber. Und doch scheinen beide im Recht zu sein: beide wollen dem Fimbulwinter ein Ende bereiten - beide doch wissend, dass mit dem Fimbulwinter das Ende der Welt naht und die letzte Schlacht: Ragnarök.
Es wird ein weiter Weg sein, bis sich die Prophezeiung erfüllt und sie sich auf dem Schlachtfeld am Ende der Welt gegenüberstehen und vor eine ungewöhnliche Erkenntnis und eine große Entscheidung gestellt werden.
Will man die nordische Sagenwelt kennenlernen und nicht nur im Kopf, sondern auch im Herzen begreifen, dann sollte man diese Version lesen - sie ist liebenswert und unvergesslich.
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Von CryFly TOP 1000 REZENSENT am 26. August 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Wolfgang Hohlbein ist ein Autor, der sich mit einer schwankenden Qualität immer wieder unliebsam macht. Aus diesem Grund lag das Exemplar 'Midgard' schon längere Zeit bei mir im Schrank, da ich einfach erst einmal die Nase voll hatte. Doch auch ein solches Buch muss irgendwann gelesen werden.
Lif ist ein Findelkind, welches eines Tages aus dem Meer gefischt wurde. Seit diesem Tag wächst er bei dieser Familie auf. Mit Lif hat es etwas besonderes auf sich, dass auch seine Zieheltern wissen. Er ist der auserwählte, der Midgard vor dem Untergang retten soll. Doch sie versuchen das Schicksal mit allen Mitteln zu verhindern, bis doch der Fimbulwinter einbricht und das Ende der Menschen ankündigt. Lif soll zusammen mit Odin gegen die bösen Mächte und seinen Zwillingsbruder Lifthrasil antreten und erkennt fast zu spät, worum es wirklich geht.

Ich muss sagen, dass ich mich vor diesem Buch weniger mit diesem Sagen-Bereich auseinandergesetzt hatte und für mich daher die Geschichte Neuland bedeutete.

Schon nach wenigen Seiten war ich von der Handlung in Beschlag genommen und muss gleich vorweg zugeben, dass ich von diesem Werk mal wieder gänzlich überzeugt bin.

Wolfgang Hohlbein verpackt die Sage in ein spannendes Abenteuer für jüngere, aber auch ältere Leser, sodass man binnen weniger Seiten wirklich gefesselt ist. Er verwendet einen kindlichen, bildhaften Stil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. So begleitet der Leser Lif in der dritten Person durch sein spannendes Abenteuer.
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Format: Taschenbuch
Wer kennt sie nicht, die Hohlbeins?

Das Autorenpaar samt Familie war in der Serie DIE HOHLBEINS auf RTL II zu sehen, aber nur ein paar Folgen lang, da die Serie kurzfristig abgesetzt wurde. Denn da das Leben der Familie uninteressant ist, machte man daraus eine Script Reality - das heißt: Agieren durch ein Drehbuch - gäääähn!

Naja Schwamm drüber!

Doch dieses Buch MIDGARD von Heike und Wolfgang Hohlbein aus dem Jahre 1987 ist ne Wucht!

HANDLUNG:
Das Mittelalter unserer Erde, Midgard genannt. Als die alte Skalla dem Knabe Lif vom Fimbulwinter erzählt, der das Weltenende Ragnarök ankündigt, ahnt Lif noch nicht, daß er noch eine wichtige Rolle zu spielen hat - es liegt jedoch nicht nur allein in SEINER Hand.

BUCH:
Für ihr Buch MIDGARD ließ sich das Autorenpaar von der nordischen Mythologie der Wikinger inspirieren, genauer gesagt von der "Völuspa - Der Seherin Weissagung" aus der Lieder-Edda. Eine isländische Sammlung aus Götter-und Heldenliedern.

Götter wie Baldur, Heimdall, Odin, Thor usw. wirken in diesem Buch ungeheuerlich menschlich - mit ihren Stärken und Schwächen. Der Charakter unseres Titelhelden, dem Menschenkind Lif, ist überschaubar, man darf hier kein Psychodiagramm erwarten!

BEWERTUNG:
5 nordische Sterne für dieses gutzulesende Buch um das nordische Weltenende. Wer sich mit der nordischen Mythologie auskennt, weiß natürlich schon, wie die Geschichte endet, für andere hält die Geschichte ein paar Überraschungen parat.

FAZIT:
"Brüder kämpfen...und bringen sich Tod. Brudersöhne brechen die Sippe: arg ist die Welt...Ehebruch furchtbar...Schwertzeit, Beilzeit, Schilde bersten...Windzeit, Wolfszeit, bis die Welt vergeht - nicht Einer will den Anderen schonen!" -- Quelle: Völuspa - Der Seherin Weissagung, Lieder-Edda
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Format: Taschenbuch
Der altnordische, mythologische Sagenstoff aus der Edda, auf dem dieser Roman basiert, ist faszinierend. Das, was die Hohlbeins daraus gemacht haben, ist sehr einfach gestrickt.

DIE STORY

Das Findelkind Lif wächst im hohen Norden der Insel Midgard am Hof seiner Zieheltern auf. Alles nimmt seinen gewohnten Gang, bis der Fimbulwinter hereinbricht, der das Ende der Welt ankündigt. Lif verlässt seine Familie und zieht bzw. flieht gegen Süden. Dabei wird er immer mehr in den Kampf zwischen den Feuerriesen und den Asen hineingezogen. Er durchwandert sprichwörtlich Hölle (Muspelheim, Hel) und Himmel (Asgard). Lif wird mehr und mehr bewusst, dass er in der finalen Schlacht zwischen Gut und Böse (Ragnarök) über das weitere Schicksal der Welt entscheiden wird. Zusammen mit seinem „Zwilling“ Lifthrasil, der auf der Seite des Bösen kämpft.

DER STIL

Sehr banal. Man mag argumentieren, dass „Midgard“ als Jugendbuch geschrieben ist; ich bin mir aber nicht sicher, ob dies gewollt war. Meiner Meinung nach schreibt Hohlbein grundsätzlich recht simpel, egal ob für Jugendliche oder Erwachsene. Die Figuren sind eindimensional, haben keine Grauzonen. An der Charakterentwicklung fehlt’s. Die einzige kleine Überraschung liefert noch Lifthrasil. Manches am Wege wird lang und breit beschrieben, während die Helden im Schlusskapitel oft in ein, zwei Sätzen ums Leben kommen. Ruckzuck, tot. Wie Hohlbein Wölfe beschreibt, schreit nach einem guten Therapeuten. Er geifert dabei mehr als seine Monster.

ACHTUNG! SPOILER…

Logische Hänger gibt’s auch. So z.B.
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