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Eine Königin, aus Wind und Eis geboren.
Ein König aus Sonne und Flammen.
Ein geteiltes Herz.
Unvereinbare Gegensätze und doch untrennbar. Denn nur gemeinsam können sie die Welt der Drachen vor dem Untergang bewahren.
Seit Jahrhunderten ist keine wahrhaftige Drachenkönigin auf den Feuerebenen geboren worden. Seit der erbarmungslosen Jagd auf die begabten Drachinnen, deren Zauberstimmen in ihrem Volk gefürchtet werden. Doch als der Feuerkönig Iasyn von Sola die Heilerin Cassipea vor dem sicheren Tod rettet, erwacht ein neues Drachenherz in ihrer Brust. Ein Drachenherz, das die alte Macht der Drachenköniginnen wieder in die Welt zurückbringt.
Cassipea weiß, dass ihr Leben verwirkt ist, wenn das Wissen darüber je in die falschen Hände gelangt. Doch als Iasyns Drachenherz zu erlöschen droht, hat sie keine Wahl, als auf die Feuerebenen zurückzukehren. Zurück zu dem Feuerkönig, dessen Flammen ihr Eis wieder und wieder zu schmelzen drohen. Dem Goldenen Drachen von Sola, um den sich ein Netz aus Hass, Rache und Verrat spannt, das die wiedererwachten Drachen nur zu bald zum Untergang verdammen könnte.
Doch während die Drachen von Sola gegen die offensichtliche Bedrohung kämpfen, regt sich tief unter der Wüste die wahre Gefahr, die lange totgeglaubt war. Die dunkle Macht, die ihre Finger wieder nach den Drachen ausstreckt, um sie diesmal endgültig zu verschlingen.
Auftakt der neuen Reihe um die Drachenkönige von Sola.
Leseprobe
»Ihr müsst aufhören, mich zu retten, Cassipea.«
Er sagte es eindringlich und seine Fingerspitzen verweilten auf ihrer Wange. Cassipea fühlte die Wärme so stark, als könnte er sie verbrennen.
Aber ich kann es nicht …
Wegen Augenblicken wie diesem, in denen Iasyn von Sola sich nicht hinter der Fassade des unberührbaren Feuerkönigs versteckte und zuließ, dass er selbst zum Vorschein kam.
»Dafür ist es zu spät«, gab sie rau zurück.
»Weil Ihr Euer Herz an mich verloren habt?« Iasyn lächelte, aber es lag nur ein Schatten seiner gewöhnlichen Großspurigkeit darin.
Cassipea sah auf und zog die Stirn in Falten. »Wie könnte ich das, wenn Ihr mir Eures geschenkt habt?«, erwiderte sie spitz.
Iasyn lachte zynisch und und rieb über das Juwel in seiner Brust. »Eine wahrlich romantische Gabe, wenn sie Euer Leben bedroht.«
»Sie ist Eurem Sinn für Romantik angemessen.« Cassipea lächelte schief und wies mit dem Kinn auf seine Brust. »Zeigt mir das Herz.«
»Jetzt? Inmitten der Scherben? Und Ihr beklagt *meinen*Sinn für Romantik? Warum folgt Ihr mir nicht in mein Schlafgemach und ich zeige Euch alles, was Ihr von mir sehen möchtet?« Seine Stimme klang anzüglich und Cassipea schnaubte. Es war nicht mehr als der klägliche Versuch, von der hässlichen Wahrheit abzulenken, die sie beide kannten.
»Lasst das, Iasyn«, sagte sie in dem geübt strengen Ton einer Heilerin. »Ich habe keine Schwierigkeiten damit, Euch auszuziehen, wenn ich muss. Ich lasse Euch die Wahl, Eure Würde zu wahren und es selbst zu tun.«
»Und ich habe all die Zeit geglaubt, dass Eis in Euren Adern fließt.« Iasyn hob die Brauen und zwinkerte ihr zu wie der hohlköpfige Narr, den er der Welt vorspielte. Trotzdem setzte er sich auf und streifte das bestickte Hemd über seinen Kopf.
Cassipea sog scharf den Atem ein, als das Drachenherz zum Vorschein kam.
Diese Gesamtausgabe enthält die Einzelbände:
Traumgeboren
Waldtochter
Lichtschwingen
Ein König wider Willen.
Der ewige Traum, der Verderben gebiert.
Ein unmögliches Band, das den Weltenschleier zerreißt.
Prinz Vangelas von Din ist nach langer Zeit ins Reich der Dämonen zurückgekehrt, um seinen tyrannischen Onkel Demeas vom Thron zu stürzen. Aber dieser bereitet ihm eine Überraschung, mit der Vangelas nicht gerechnet hat. Denn die Seele von Vangelas’ Vater Domian befindet sich in den Händen des Herrn der Seelen, gefangen in einem ewigen Traum, der den Untergang für die Welt der Dämonen bedeuten könnte.
Und während Vangelas verzweifelt gegen die Ausgeburten der Träume seines Vaters kämpft, findet Demeas nur allzu schnell den wunden Punkt des Prinzen: Sofea. Die erste Frau, die sein Herz zum Schlagen gebracht hat, seitdem er seine Gefährtin verloren hat. Unbemerkt bringt Demeas Sofea in seine Gewalt und Vangelas muss sich nicht nur seinem Onkel stellen, sondern auch den Wünschen, die er erbittert zu verdrängen versucht.
Vangelas stand im Inneren eines Arkadenbogens und blickte in die Nacht hinaus. Unter ihnen gab es nichts als den Sternenhimmel, keine Spur von Nys oder Din. Nur das samtene Schwarz mit den diamantenen Lichtern. Sofea sog erschrocken den Atem ein und er drehte den Kopf, um sie anzublicken. Violette Feuer glühten in seinen Augen, aber es lag kein Zorn darin. Für einen langen Moment sagte keiner von ihnen ein Wort. Dann vernahm sie seinen Atemzug.
»Ihr wart auf einem Raubzug?«
Sofea legte den Kopf schief. »Ich habe mich umgesehen. Madria Dara wäre gewiss entzückt über Euren Reichtum. Er könnte die Flussviertel für Monate ernähren.«
»Trotzdem habt Ihr keine lohnende Beute gefunden?«
»Ich traue Euren Juwelen nicht, Dämon. Ihnen könnten Zähne wachsen.«
Es war das erste Mal, dass sie ihn lachen hörte, seitdem sie einander in den Gärten wiederbegegnet waren. »Ihr scheut Euch vor Bisswunden, Sofea Cantares? Seit wann?«
»Oh, das tue ich nicht«, erwiderte sie unschuldig. »Aber ich ziehe es vor, mir selbst auszusuchen, von wem ich mich beißen lasse.«
Die Augen des Dämonenprinzen funkelten und das Feuer darin wandelte sich zu etwas Undeutbarem. »Ich dachte, Ihr würdet lieber selbst zubeißen.«
Sofea hob die Brauen und musterte ihn. »Das kommt darauf an, ob sich der Biss lohnt.«
»Ich bin mir sicher, das würde er.«
Es war der Beginn eines Spiels, das sie unzählige Male gespielt hatten. Sicheres Terrain. Und Sofea betrat es, ohne zu zögern.
Sie entblößte die Zähne zu einem Lächeln, das die scharfen Spitzen ihrer Eckzähne offenbarte. »Wollt Ihr es versuchen?«
»Das kommt darauf an.«
»Worauf?«
»Wie zärtlich Ihr zubeißt.«
Sein Tonfall war wie ein raues Schnurren und er ließ Blut in ihre Wangen schießen. Sofea wandte hastig den Blick ab.
Verfluchter Dämon!
Das sichere Terrain bröckelte und die Worte erstarben auf ihrer Zunge. In Gemea hatte es ihr niemals Schwierigkeiten bereitet, seine Sticheleien zu kontern. Aber hier war alles anders. Er war anders. Nicht mehr von dem schwelenden Zorn und verletzendem Spott erfüllt, stattdessen von einer Verzweiflung, die sie beinahe greifen konnte.
Feenblut
Jede Nacht erklingt die Stimme in ihren Träumen und raubt Viola den Schlaf. Es ist der Ruf einer Fremden, einer ihr auf seltsame Weise vertrauten Frau, die eines Tages in ihrem Spiegel erscheint. Sie fleht Viola um Hilfe an und löst eine Kette von unheimlichen Geschehnissen aus, die niemand außer ihr wahrzunehmen vermag.
Die junge Adelige beginnt, an sich zu zweifeln. Ist es das Feenblut in ihren Adern, das sie allmählich den Verstand verlieren lässt? Oder existiert die Fremde wirklich? Bei der Suche nach der Identität der Frau stolpert sie über ein dunkles Familiengeheimnis, das sie in große Gefahr bringt.
Zur gleichen Zeit taucht der undurchschaubare Adelige Benneit MacDonegal am Hof von Stormhaven auf. Ein Mann, der Viola eine unerklärliche Abneigung entgegenbringt und alles tut, um sie auf Abstand zu halten. Dennoch kreuzen sich ihre Wege immer wieder und schon bald spürt Viola, dass sie sich zu dem geheimnisvollen Mann hingezogen fühlt. Doch Benneit stößt sie von sich, denn er trägt einen düsteren Fluch in den Adern, von dem Viola nichts ahnt. In seiner Berührung lauert ein Verderben, das sie nur allzu leicht vernichten kann.
Dann öffnet sich ein Tor, das in die Welt der Feen führt, und reißt sie mit sich. Viola muss erkennen, dass viel mehr hinter dem Hilferuf der Fremden steckt, als sie jemals vermutet hätte. Und Benneit ist der Einzige, der Viola helfen kann, dem drohenden Unheil zu entkommen.
Der Fluch des Drachen
Zweihundert Jahre sind vergangen, seitdem ein mächtiger Fluch über Rhydans Familie ausgesprochen wurde. Zweihundert Jahre, in denen er gehofft hat, dass er ihm entkommen könnte. Aber seine Hoffnungen waren vergebens. Die ersten Drachenschuppen bohren sich durch seine Haut und der unheimliche, verzehrende Zorn erwacht. Der König von Ailyad verwandelt sich unaufhaltsam in eine Bestie, die nach dem Blut ihres eigenen Volkes giert.
Rhydan weiß, dass es nur eine Rettung für ihn gibt - Neah, die Erbin der Frau, die ihn einst verflucht hat. Die Tochter des Königs jenes Volkes, das er seinerzeit im Namen seines Vaters gejagt hat. Doch Neah hasst den Mann, der seit ihrer Kindheit als erbarmungsloser Krieger durch ihre Albträume wandelt. Und auch die junge Prinzessin hütet ein Geheimnis. Denn in ihr schlummert ein fremder Geist, der mit jedem Tag mehr Einfluss auf ihr Leben gewinnt.
Sie muss feststellen, dass es eine geheimnisvolle Verbindung zwischen ihr und dem feindlichen König gibt, von der sie niemals etwas geahnt hat. Und diese Entdeckung stellt alles infrage, woran sie ihr Leben lang geglaubt hat.
Meister der Masken
Er ist ein Krieger ohne Krieg. Ein König ohne Königreich. Der Schatten eines Herrschers, der sich hinter tausend Masken verbirgt. Das Götterblut in seinen Adern hat ihm mehr geschenkt, als einem Menschen je zuteilwerden sollte. Und es hat ihm alles genommen, was ihm jemals etwas bedeutet hat. Nur ein einziger Wunsch ist Aerios, dem Herrn von Elorean, geblieben. Eine einzige Sehnsucht, auf deren Erfüllung er hofft: der Tod. Doch das Schicksal erweist sich als stärker. Es vereitelt jeden seiner Versuche, endlich Erlösung zu finden.
Als Sylveine von Sariyal durch die Pforten des Schattenhofes tritt, scheint der letzte Ausweg zum Greifen nah. Denn Sylveine besitzt, was er am meisten begehrt - das mächtige Horn eines Einhorns, die einzige Waffe, die das Leben des Unsterblichen zu beenden vermag. Doch bald muss Aerios eine Entscheidung treffen, mit der er niemals gerechnet hat.
Diese Gesamtausgabe enthält die Einzelbände:
Sonnenblut
Die Höfe von Sonne und Mond.
Von Feindschaft getrennt.
Durch Liebe vereint.
Vor Jahrhunderten hat die Hexenfürstin Seraphia einen Fluch auf die Höfe von Sonne und Mond herabbeschworen, um ihre ewige Fehde zu beenden. Seither sind Hexen und Schattenwandler zu einem Bündnis gezwungen, das ihr Überleben sichert. Als Seraphias Zauber die Hexe Alysea Valerian an den Schattenwandler Dameo Angelis bindet, lasten die Hoffnungen beider Höfe auf ihren Schultern. Denn Seraphia hat den Bewohnern Gemeas einen letzten Ausweg gelassen: das Silberband, das eine Hexe und einen Wandler erwählt und ihnen den Versuch gewährt, den Fluch zu brechen. Doch bisher ist keine der Hexen lange genug am Leben geblieben, um es zu vollbringen.
Bald spürt Alysea den Sog des Glockenturmes, von dem all ihre Vorgängerinnen in den Tod gestürzt sind. Und auch Dameo kämpft mit einem dunklen Geheimnis, das sie beide vernichten könnte. Denn zwei Leben, die durch ein Silberband verbunden sind, können nie mehr getrennt werden, ohne dass sie gemeinsam erlöschen. Und diesmal bedeutet es das endgültige Verderben für Gemea.
Mondtränen
Der unsterbliche Prinz erwacht.
Zerrissen zwischen zwei Welten, die durch Verrat zerschnitten sind.
Alysea ist an den Sonnenhof zurückgekehrt, um den Schlüssel zu Seraphias Fluch zu finden. Während sie den Grauroben gegenübertritt und ein gefährliches Spiel beginnt, wird sie mit der Wahrheit über ihre Familie konfrontiert. Und diese ist dichter mit Seraphias Geheimnis verflochten, als sie je erwartet hätte.
Unterdessen versucht Dameo vom Schutz des alten Dämonenhofes aus, die blutigen Kämpfe im Zaum zu halten, die in Gemea ausgebrochen sind. Doch das Wissen über seine wahre Herkunft nagt ebenso an ihm wie die Seelenfäule, die ihn auszulöschen droht.
Er ahnt nicht, wie weit Alysea geht, um die unheilvolle Krankheit in ihm zurückzudrängen. Und ihre Zeit läuft unerbittlich ab. Denn ihre Kräfte schwinden mit jedem Angriff der Seelenfäule und das Netz, in dem sie sich am Sonnenhof verfangen hat, zieht sich immer enger zusammen.
Falkenseele
Viele Jahre sind vergangen, seitdem Prinz Tristeyn von Sariyal Erys’vea den Rücken gekehrt hat. Und ebenso lange hat er versucht, den Wolf zu unterdrücken, der in ihm lebt. Doch als sein Großvater, der Herr der Wälder, erkrankt, kehrt er an den Ort zurück, den er vergessen wollte. Er muss sich seiner Vergangenheit und der Frau stellen, die er einst für das Königreich aufgegeben hat.
Auch Lyân hat sich nichts mehr ersehnt, als Tristeyn niemals wiedersehen zu müssen. Aber das Schicksal sendet sie gemeinsam auf die Suche nach den Göttertränen, dem letzten Heilmittel, das den Herrn der Wälder retten kann. Sie brechen zu einer Reise auf, die sie tief in das dunkle Herz der Flüsternden Wälder führt, verfolgt von einem geheimnisvollen Feind, der Tristeyn nähersteht, als er ahnt.
Ihre Zeit ist knapp. Denn das Leben weicht aus dem Bäumen und das ewige Lied des Waldes verstummt mit jedem Atemzug. Und je näher sie ihrem Ziel kommen, desto mehr begehrt der Wolf in Tristeyn gegen das Gefängnis auf, in das er ihn gesperrt hat. Er spürt, dass etwas in ihm erwacht, das sein Leben für alle Zeit verändern wird.
König der Wölfe
Ein dichtes Gespinst aus Lügen hat das Feyreich Sariyal lange Zeit vor jenen bewahrt, die es in den Krieg treiben möchten. Doch als Königin Gwynna das Netz zerbricht, wittern ihre Feinde die Gelegenheit, ihr die Krone zu entreißen. Sie entfesseln den mächtigen Eiskönig von Ysrai und wecken damit eine Gefahr, die das schwindende Volk der Fey endgültig auszulöschen droht. Gemeinsam mit dem Krieger Bryn Den’Arys flieht Gwynna vor den Schergen des Eiskönigs in die Wildnis von Sariyal. Aber ihre Verfolger sind ihnen dicht auf den Fersen und ein unsichtbarer Feind begleitet ihren Weg. Der Wolf, der in Bryn lebt, ist zu einem eigenständigen Wesen erwacht und ringt um seine Seele. Es ist ungewiss, wer die größere Gefahr darstellt: die Eisjäger oder der Mann, den sie insgeheim seit langer Zeit liebt.
Eine magische Reise in die Welt der Feen, in der nichts ist, wie es scheint ...
»Ich spüre Euch in jedem Atemzug. Die Magie in Eurem Blut, Eure Präsenz. Selbst jetzt. Es ist wie eine Sucht, die in meinen Adern brennt, wenn Ihr in der Nähe seid. Sie tobt und will mich dazu verführen, das Feenblut zu kosten, das in Euren Venen fließt. Euch die Magie zu entreißen, bis nur noch eine leere Hülle von Euch bleibt. Nein, es ist kein Fieber, es ist mein Fluch.« Er sagte es nüchtern, beinahe gefühllos, doch in seinen Augen tanzte ein merkwürdiges Licht.Jede Nacht erklingt die Stimme in ihren Träumen und raubt Viola den Schlaf. Es ist der Ruf einer Fremden, einer ihr auf seltsame Weise vertrauten Frau, die eines Tages in ihrem Spiegel erscheint. Sie fleht Viola um Hilfe an und löst eine Kette von unheimlichen Geschehnissen aus, die niemand außer ihr wahrzunehmen vermag.Die junge Adelige beginnt, an sich zu zweifeln. Ist es das Feenblut in ihren Adern, das sie allmählich den Verstand verlieren lässt? Oder existiert die Fremde wirklich? Bei der Suche nach der Identität der Frau stolpert sie über ein dunkles Familiengeheimnis, das sie in große Gefahr bringt.Zur gleichen Zeit taucht der undurchschaubare Adelige Benneit MacDonegal am Hof von Stormhaven auf. Ein Mann, der Viola eine unerklärliche Abneigung entgegenbringt und alles tut, um sie auf Abstand zu halten. Dennoch kreuzen sich ihre Wege immer wieder und schon bald spürt Viola, dass sie sich zu dem geheimnisvollen Mann hingezogen fühlt. Doch Benneit stößt sie von sich, denn er trägt einen düsteren Fluch in den Adern, von dem Viola nichts ahnt. In seiner Berührung lauert ein Verderben, das sie nur allzu leicht vernichten kann.Dann öffnet sich ein Tor, das in die Welt der Feen führt, und reißt sie mit sich. Viola muss erkennen, dass viel mehr hinter dem Hilferuf der Fremden steckt, als sie jemals vermutet hätte. Und Benneit ist der Einzige, der Viola helfen kann, dem drohenden Unheil zu entkommen.Ein grausamer Fluch. Die unerbittliche Feindschaft zweier Völker, die das Verderben für beide in sich trägt.
Der König sprach nur ein einziges Wort und der Bannreif fiel in seine Hand, die offen darunter gewartet hatte. Er öffnete ihre Finger und legte das goldene Schmuckstück hinein, schloss sie darüber. »Mein Leben liegt in Eurer Hand, Neah. Tut damit, was Ihr für richtig haltet.« Er sah ihr ruhig in die Augen, dann ließ er sie los.Zweihundert Jahre sind vergangen, seitdem ein mächtiger Fluch über Rhydans Familie ausgesprochen wurde. Zweihundert Jahre, in denen er gehofft hat, dass er ihm entkommen könnte. Aber seine Hoffnungen waren vergebens. Die ersten Drachenschuppen bohren sich durch seine Haut und der unheimliche, verzehrende Zorn erwacht. Der König von Ailyad verwandelt sich unaufhaltsam in eine Bestie, die nach dem Blut ihres eigenen Volkes giert.Rhydan weiß, dass es nur eine Rettung für ihn gibt - Neah, die Erbin der Frau, die ihn einst verflucht hat. Die Tochter des Königs jenes Volkes, das er seinerzeit im Namen seines Vaters gejagt hat. Doch Neah hasst den Mann, der seit ihrer Kindheit als erbarmungsloser Krieger durch ihre Albträume wandelt. Und auch die junge Prinzessin hütet ein Geheimnis. Denn in ihr schlummert ein fremder Geist, der mit jedem Tag mehr Einfluss auf ihr Leben gewinnt.Sie muss feststellen, dass es eine geheimnisvolle Verbindung zwischen ihr und dem feindlichen König gibt, von der sie niemals etwas geahnt hat. Und diese Entdeckung stellt alles infrage, woran sie ihr Leben lang geglaubt hat.- ←Vorherige Seite
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