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Die Logik des Misslingens: Strategisches Denken in komplexen Situationen Taschenbuch – 1. Dezember 2003
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In komplexen, vernetzten und dynamischen Handlungssituationen macht unser Gehirn Fehler: Wir beschäftigen uns mit dem ärgerlichen Knoten und sehen nicht das Netz. Wir berücksichtigen nicht, dass man in einem System nicht eine Größe allein modifizieren kann, ohne damit gleichzeitig alle anderen zu beeinflussen. Können wir daran etwas ändern?
«Originelle Wissenschaft kann sich durch Verschiedenes auszeichnen: durch ungewöhnliche Fragestellungen, Methoden, Konzepte oder Begriffsbildungen. Im glücklichsten Fall durch dies alles zusammen. Mit der ‹Logik des Misslingens› liegt ein solcher Glücksfall vor.» (FAZ)
- Seitenzahl der Print-Ausgabe352 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberRowohlt Taschenbuch
- Erscheinungstermin1. Dezember 2003
- Abmessungen12.5 x 1.88 x 19 cm
- ISBN-103499615789
- ISBN-13978-3499615788
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : Rowohlt Taschenbuch; 18. Auflage, Erweiterte Neuausgabe (1. Dezember 2003)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 352 Seiten
- ISBN-10 : 3499615789
- ISBN-13 : 978-3499615788
- Abmessungen : 12.5 x 1.88 x 19 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 49,636 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 12 in Denken (Bücher)
- Nr. 364 in Schulwissen Philosophie
- Nr. 587 in Ängste (Bücher)
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Und mach dann noch'nen zweiten Plan / Gehen tun sie beide nicht."
(Bertold Brecht, Dreigroschenoper)
Dieses Lied von der "Unzulänglichkeit menschlichen Strebens" gilt es zu hinterfragen. Bemühen wir die Klassiker. Aischylos stellte im Agamemnon fest: Aus Leiden wird man klug. Diese seine These straft seine Todesstunde Lügen, da er von einer Schildkröte erschlagen wurde. Die Geschichte, ob erdacht oder nicht, ist in Anbetracht seiner Aussage eine wichtige. Bartgeier greifen die Schildkröten und lassen sie aus hinreichend großer Höhe auf Steine fallen. So kommen sie an dem schützenden Panzer vorbei an das schmackhafte Fleisch. Aischylos war zur falschen Zeit am falschen Ort. Ein Fehler? Dumm gelaufen? Wer war nun der Dumme und ist der Leidtragende nun auch klug geworden? Mitnichten, und so gilt der Spruch dank dieser ballistischen Leistung nicht. Man muss wohl zuvor blöd sein, um an Weisheit zu gewinnen. Das klassische Fehlerbild richtet wohl eher Schaden an, als dass es hilft. Helfen wird demnach, nicht aus Schaden klug zu werden, sondern durch Nachdenken und Reflexion.
Nichts anderes fordert Dörner, wenn er schreibt: "Die Betrachtung der Folgen von Maßnahmen bietet hervorragende Möglichkeiten zur Korrektur eigener Verhaltenstendenzen und zur Korrektur falscher Annahmen der Realität". Die Analyse zwingt damit zur Neubetrachtung und zur Neubestimmung der bekannten Prophetien wie: "Das machen wir schon immer so" und "Das sind die Vorschriften". Aufgeklärtes Denken und den Mut, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen werden wieder zu einem Geschäft mit 7/24 als Öffnungszeit. So wie Dörner die Ballistik kritisiert, nämlich am Anfang gemachte Fehler lassen sich im Flug nicht beheben, so fällt auf, dass die Kanoniere der Neuzeit das Wort Fehler wohl zuerst verwendeten. Ebenso wie sie die königliche Standarte zu Ortbestimmung in den Boden setzten, so werden heute Standards zu selben Bestimmung gesetzt, die aber gleichzeitig das Nachdenken vermeiden. In dieser globalen Welt ist eben die Verhaltens- und Vorgehensweise, die vergangenen Reichtum durch produzierte Masse erwirtschaften konnte, nicht mehr möglich.
Neues kann ohne Fehler nicht entstehen, Aussagen müssen nach Popper Falsifiziert werden, Abweichungen und Fehler werden in einer offenen Gesellschaft zum Teil des Spiels. Unternehmen wie die Menschen selbst müssen sich diesen neuen Orientierungen stellen. Da wo heute das Planen über allem steht, ist vielleicht der Gedanke Napoleons wieder gefragt: Fangen wir mal an. Im Tun wird man sehen, was machbar ist. Nun, das wird nicht immer gehen, aber den Gedanken nicht zu verschwenden, würde a priori heißen, auf potentiell Neues zu verzichten. Sinnvoll wird es, die Entscheidungen innerhalb eines Unternehmens in eine weite Ebene zu streuen, die eine "Redundanz potentieller Lenkung" fordert. Leitungsaufgaben werden in Projekten, zeitlich und aufgabenbezogen begrenzt, aber im Sinne der "Generaldirektiven" übergeben und übernommen. Diese Übernahme von Verantwortung richtet sich demnach deutlich gegen die ballistische Methode - erst schießen, dann zielen - und verändert die Kompetenzillusion in wahre Kompetenz. Wer zur Übernahme von Entscheidungen sich berechtigt fühlt, steht zu der Entscheidung, eigene Fehler machen zu können und verzichtet auf die spätere Form der Fremdattribuierung im Falle des Misslingens.
Wenn Dörner mit Riedl beklagt, ein "prähistorisches Gehirn" sei auf das industrielle Zeitalter losgelassen worden, so möge er sich an Einstein erinnern, der eben feststellte, dass die mit einer bestimmten Intelligenz geschaffenen Probleme mit der selben nicht zu lösen sind. Nichts anders sagt der fordernde Begriff des Lean Brain Management (Gunter Dueck, 2006) Kostenintensives Misslingen scheint dort gesichert, wo mit Intelligenz am oberen Grenzwert Probleme und Aufgaben geschaffen wurden. Ein Misslingen der Lösung ist damit Programm, da höhere Intelligenz fehlt. Die Umkehrung hieße, Misslingen kann nichts mehr, wenn hinreichend niedere Intelligenz Probleme schaffte, hinreichend hohe sich an deren Lösung begäbe.
Bezogen auf die Fehler muss der alte Spruch wieder gelten können: "Nobody is perfect", mit Aischylos haben wir gelernt, dass Schaden nicht klüger macht, mit Dörner, dass die Analyse der Folgen beste Voraussetzung ist, Mensch und Wirtschaft neue Chancen einzuräumen. Nun, dieses gelingt nur, wenn man sich frei macht, nur nach Vorgabe zu arbeiten und gewillt ist, eigene Kreativität des Geistes einzubringen und sich zweitens absolut davon frei macht, dass Fehler negativ sind. Man gibt vielleicht auch den Gedanken auf, nicht miteinander arbeiten zu können. Open Source: ein Gedanke der Softwareindustrie, der sicher beispielhaft zukunftsweisend ist, Fehler gehören zu einem Programm, wo alle an einem Strick zu ziehen - und in eine Richtung. Nicht den Knoten, das Netz im Visier zu haben, ist wichtig, genau wie Zusammenhänge zu betrachten im Prozess der Erkenntnis und der Lösung.
Dörner ist ein Bestseller gelungen, der mit anschaulichen Beispielen Transparenz in Wissenschaft und Leben bringen konnte.
Schon alleine aus diesem Grund bin ich seit langem der Meinung, dass speziell dieses Buch zur allgemeinen Pflichtlektüre erhoben werden sollte! Ich bin mir zu 100% sicher, dass uns gesellschaftlich gesehen eine ganze Menge folgenschwerer (und extrem kostspieliger!) Fehlentscheidungen erspart bleiben würden, wenn mehr Menschen in verantwortlichen Positionen irgendwann in ihrem Leben dieses Buch gelesen hätten.
Eine meiner Lieblingsprofessoren pflegte immer zu sagen: "Ich will nicht, dass Sie hier irgendetwas auswendiglernen, sondern ich will, dass Sie das zugrundeliegende PRINZIP verstanden haben!" Dieses Buch tut genau das. Es erklärt das zugrundeliegende Prinzip, warum das Denken und Handeln von uns Menschen in den komplexen Systemen, mit denen wir es ständig zu tun haben, notwendigerweise oft falsch ist, eben weil wir die, wie Professor Dörner es nennt, "Neben- und Fernwirkungen" unserer Entscheidungen a) nicht bedenken und b) nicht übersehen (können).
Daneben ist das Buch (für ein Sachbuch) aber auch noch sehr unterhaltsam geschrieben. Ich habe selten so viele amüsante Aha-Momente in einem Buch gehabt wie bei diesem und kann die Lektüre daher uneingeschränkt JEDEM empfehlen, der in seinem Leben schon mal (folgenschwere) Entscheidungen treffen musste. ;) Nicht umsonst ist diese Buch auch dasjenige, das ich Freunden, Kollegen und sogar Wildfremden am häufigsten empfehle und auch schon mehrfach verschenkt habe.
Zum Abschluss noch eine süffisante Randbemerkung: Im Klappentext des Buches wird dieses u.a. als "'Standardwerk des Querdenkens' für Psychologen, Kognitionswissenschaftler, Risikoforscher und Motivationstrainer" beschrieben. Wohlgemerkt, die Erstausgabe stammt aus dem Jahr 1989. Ich für meinen Teil habe mich immer mit Stolz als "Querdenker" betrachtet und werde mir die positive Konnotation dieses Begriffs auch nicht von irgendwelchen Ideologen kaputtmachen lassen. Wer, wie ich, die Fähigkeit zum "Querdenken" (= eigenständigen Denken) als etwas äußerst Positives und Wichtiges ansieht, dem liefert der Inhalt dieses Buchs jedenfalls auch in meinen Augen eine perfekte Grundlage.
Viel Spaß bei der Lektüre! Sie werden die Welt hinterher mit anderen Augen sehen! :)
man braucht eben kein "höheres Wesen", keinen alter Indianerhäuptling oder asiatischen Meister - klares und vernetztes Denken reicht, und am besten das eigene. Bevor man also "für teuer Geld" irgendeiner Philosophie nachläuft, sind die unter 10 Euro für dieses Buch gut angelegtes Geld für etwas, auf das Sie mit etwas nachdenken auch hätten kommen können. Aber es ist immer das Beste, aus Fehlern der andern zu lernen.







