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Meteor: Thriller. Spitzentitel des Monats Taschenbuch – 18. November 2003
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe640 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberBastei Lübbe
- Erscheinungstermin18. November 2003
- Abmessungen12.5 x 18.6 x 3.7 cm
- ISBN-103404150554
- ISBN-13978-3404150557
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Bei Browns Roman Meteor ist das nicht anders. Der titelgebende Gesteinsblock liegt tief in der Arktis verborgen, wo er mithilfe einer High-Tech-Satellitenanlage der Raumfahrtbehörde NASA aufgespürt wird. Anscheinend hat er Spuren außerirdischen Lebens mit ins ewige Eis gebracht. Kein Wunder also, dass der Präsident der USA seine Geheimdienstmitarbeiterin Rachel Sexton zur Fundstelle kommandiert. Aber irgendeine mysteriöse Kraft will mit allen Umständen verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt und schreckt auch vor Mord nicht zurück. Immerhin befindet sich Sexton an einem "gottverlassenen Ort" mit "vielen Möglichkeiten, zu Tode zu kommen".
Für Freunde von Wissenschaftsthrillern mit einem Touch Science Fiction und spekulativer Dramatik ist Browns Meteor ein unbedingtes Muss. Es ist abzusehen, dass das Buch in den Bestsellerlisten ebenso einschlagen wird, wie der außerirdische Gesteinsbrocken in der Arktis. --Isa Gerck
Pressestimmen
»Sagen Sie alle Termine ab, und lesen Sie METEOR!« The Washington Post
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Die U.S. Delta Force ist eine Einzelkämpfereinheit, deren Einsätze eine vom Präsidenten garantierte absolute Immunität vor dem Gesetz genießen.
Die Presidential Decision Direktive 25, eine Ausführungsdirektive des Präsidenten, garantiert den Kämpfern der Delta Force Freiheit vor jeglicher Verfolgung durch das Gesetz. Sie sind handverlesene Mitglieder der Sondereinheit Combat Applications Group (CAG), einer geheimen Organisation innerhalb des Kommandos für Spezialoperationen, das in Fort Bragg in North Carolina stationiert ist. Die Kämpfer der Delta Force sind ausgebildete Killer, Experten für verdeckte Operationen, Geiselbefreiungen, Überraschungsschläge und die Ausschaltung geheimer gegnerischer Kräfte.
Da die Einsätze der Delta Force gewöhnlich unter strengster Geheimhaltung stattfinden, wird die übliche aufgefächerte Kommandostruktur meist zu Gunsten einer Mannführung umgangen, bei der ein einzelner Kommandoführer in der Regel ranghohe militärische oder regierungsamtliche Persönlichkeiten die Operation der Einheit nach eigenem Ermessen leitet. Unabhängig von der Identität des Einsatzleiters unterliegen die Operationen der Delta Force der strengsten Geheimhaltung. Nach ihrer Beendigung wird der Delta-Force-Einsatz von keinem der beteiligten Kämpfer je wieder erwähnt weder gegenüber einem Kameraden noch gegenüber einem Vorgesetzten des Kommandos für Spezialoperationen.
Einfliegen, zuschlagen, vergessen.
Für das Delta-Force-Team, das zurzeit oberhalb des zweiundachtzigsten Breitengrades stationiert war, gab es nichts zu fliegen oder zuzuschlagen. Es befand sich schlicht auf Beobachtungsposten.
Delta-1 musste zugeben, dass es sein bislang ungewöhnlichster Einsatz war, aber er hatte schon vor langer Zeit gelernt, sich nie darüber zu wundern, was von ihm verlangt wurde. In den letzten fünf Jahren hatte er bei Geiselbefreiungen im Mittleren Osten mitgewirkt, in den USA tätige terroristische Zellen aufgespürt und eliminiert, und sogar an der diskreten Beseitigung einiger besonders gefährlicher Männer und Frauen auf dem gesamten Erdball teilgenommen.
Erst letzten Monat hatte sein Delta-Team einen fliegenden Mikroboter dazu benutzt, bei einem südamerikanischen Drogenbaron einen Herzinfarkt auszulösen. Delta-2 hatte den mit einer Titanhohlnadel und einem hochwirksamen gefäßverengenden Gift ausgerüsteten Mikroboter durch ein offenes Fenster im zweiten Stock des Hauses dieses Mannes manövriert und den Schlafenden in die bloße Schulter stechen lassen. Als der Mann mit Schmerzen in der Brust aufwachte, war der Mikroboter längst wieder zum Fenster hinausgeflogen und jede Spur verwischt. Als die Frau des Opfers den Notarzt rief, saß das Delta-Team schon im Flugzeug auf dem Weg nach Hause.
Kein Einbruch, keine Gewaltanwendung.
Natürliche Todesursache.
Ein schöner Einsatz.
Delta-1 war inzwischen schon zehn Tage auf seinem Beobachtungsposten in diesem Zelt gefangen. Wäre es nach ihm gegangen, hätte der Einsatz allmählich zu Ende sein können.
Verlassen Sie nicht das Versteck.
Überwachen Sie das Gebäude innerhalb und außerhalb.
Melden Sie Ihrem Einsatzleiter sämtliche außergewöhnlichen Vorkommnisse.
Delta-1 hatte in seiner Ausbildung gelernt, die Einsätze völlig emotionslos abzuwickeln. Diesmal allerdings hatte seine Pulsfrequenz sich bei der ersten Einsatzbesprechung beträchtlich beschleunigt. Die Besprechung und die Einweisung in die einzelnen Phasen hatten anonym und abhörsicher über elektronische Kanäle stattgefunden. Delta-1 hatte keine Ahnung, wer sein Einsatzleiter bei diesem Auftrag war.
Er war mit der Zubereitung einer Mahlzeit aus Astronautenkost beschäftigt, als die Chronometer der drei Männer gleichzeitig zu piepsen anfingen. Fast im selben Moment begann auch das neben ihm abgestellte Gerät zur verschlüsselten Kommunikationsübermittlung, das CrypTalk, zu blinken. Delta-1 nahm das telefonhörergroße Gerät. Stumm schauten die beiden anderen Männer ihm zu.
Hier Delta-1, meldete er sich.
Die drei Worte wurden augenblicklich von der im Gerät eingebauten Stimmerkennungs-Software analysiert, das nach der Freigabe jedem Wort eine Ziffer zuordnete, die verschlüsselt via Satellit an den Anrufer weitergeleitet wurde. Der Anrufer benutzte seinerseits das entsprechende Gerät, das die übermittelten Ziffern dechiffrierte und in einem vorab abgespeicherten Lexikon wieder die zugehörigen Worte aufsuchte, die von der synthetischen Stimme eines Sprachcomputers in gesprochene Worte zurückübersetzt wurden. Der gesamte Vorgang dauerte acht Millisekunden.
Hier spricht der Einsatzleiter. Die synthetische Stimme aus dem CrypTalk hatte etwas gespenstisch Körperloses und Androgynes. Wie ist Ihr Status?
Alles läuft nach Plan, antwortete Delta-1.
Ausgezeichnet. Ich habe ein Update für den Zeitrahmen. Die Information wird heute Abend zwanzig Uhr New Yorker Ortszeit an die Öffentlichkeit gegeben.
Delta-1 blickte auf seinen Chronometer. Nur noch acht Stunden. Sein Job hier würde bald vorbei sein. Eine ermutigende Aussicht.
Es gibt eine neue Entwicklung, sagte der Einsatzleiter. Ein neuer Spieler ist ins Einsatzgebiet gekommen.
Was für ein neuer Spieler?
Delta-1 lauschte aufmerksam der Antwort. Ein interessantes Spiel. Glauben Sie, man kann ihr vertrauen?, fragte er schließlich.
Man muss ihr genauestens auf die Finger sehen.
Und wenn es Schwierigkeiten gibt?
Die Antwort kam postwendend. Sie kennen Ihre Befehle.
Kapitel 16
Rachel Sexton war nun schon eine Stunde lang nach Norden geflogen. Außer einem Zipfel Neufundlands hatte sie auf der ganzen Reise nur das Meer gesehen.
Wieso muss es ausgerechnet diese Wasserwüste sein?, dachte sie und verzog das Gesicht. Als Siebenjährige war Rachel beim Schlittschuhlaufen ins Eis eines zugefrorenen Teichs eingebrochen. Unter dem Eis gefangen, sah sie dem sicheren Tod entgegen, doch ihre Mutter hatte sie im letzten Moment aus der Falle befreit. Seit diesem schrecklichen Erlebnis hatte Rachel sich mit Hydrophobie herumgeschlagen, einer unüberwindbaren Angst vor offenen Gewässern. Heute kamen Rachels alte Ängste wieder hervor.
Erst als der Pilot seine Position mit dem Luftstützpunkt Thule in Nordgrönland abglich, wurde Rachel klar, wie weit nach Norden sie inzwischen geflogen waren. Wir sind schon jenseits des Polarkreises? Ihr Unbehagen verstärkte sich. Wo bringen die mich hin? Was hat die NASA entdeckt?
Bald überzog sich die graue Weite unter ihr mit Tausenden strahlend weißer Punkte.
Treibeis.
Rachel hatte erst ein einziges Mal in ihrem Leben Treibeis gesehen, vor sechs Jahren, als ihre Mutter sie zu einer gemeinsamen Kreuzfahrt nach Alaska überredet hatte. Rachel hatte zahllose Urlaubsalternativen auf dem Festland vorgeschlagen, doch ihre Mutter wollte nichts davon wissen. Rachel, Liebes, hatte sie gesagt, zwei Drittel unseres Planeten sind von Wasser bedeckt. Früher oder später wirst du dich deinen Ängsten stellen müssen. Mrs Sexton war eine drahtige Neuengländerin, die sich vorgenommen hatte, ihrer Tochter Stärke zu vermitteln.
Die Kreuzfahrt war Rachels letzte gemeinsame Reise mit ihrer Mutter gewesen.
Katherine Wentworth Sexton. Rachel spürte, wie die Einsamkeit an ihr nagte. Die Erinnerungen waren zurückgekommen wie der Wind, der heulend draußen am Flugzeug vorbeijagte. Das letzte Gespräch mit der Mutter war ein Telefonat am Morgen des Thanksgiving Day gewesen.
Es tut mir Leid, Mom, hatte Rachel gesagt. Sie rief aus Chicago an, vom Flughafen OHare, der wegen Schneesturms geschlossen worden war. Ich weiß, es ist noch nie vorgekommen, dass unsere Familie an Thanksgiving nicht zusammen war, aber wie es aussieht, wird es heute wohl zum ersten Mal der Fall sein.
O nein, dann bin ich ganz allein. Dein Vater hat so viel zu tun, dass er es dieses Jahr auch nicht schafft, zu kommen. Er bleibt über das verlängerte Wochenende in seiner Suite in Washington.
Was? Rachels...
Produktinformation
- Herausgeber : Bastei Lübbe; 34. Edition (18. November 2003)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 640 Seiten
- ISBN-10 : 3404150554
- ISBN-13 : 978-3404150557
- Originaltitel : Deception Point
- Abmessungen : 12.5 x 18.6 x 3.7 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 540,710 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 1,785 in Justiz-Thriller
- Nr. 2,137 in Polit-Thriller (Bücher)
- Nr. 3,442 in Spionage-Thriller (Bücher)
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

Dan Brown ist Autor zahlreicher Thriller, die allesamt über Monate die Bestsellerlisten angeführt haben und darüber hinaus erfolgreich verfilmt wurden. Mit seinem in über 40 Ländern erschienenen und mit Tom Hanks in der Hauptrolle verfilmten Buch Sakrileg (Originaltitel: The Da Vinci Code) wurde er zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller der letzten Jahrzehnte. Dan Browns Thriller werden in 54 Sprachen übersetzt. Nach solch erfolgreichen Auflagen ließen auch die Verfilmungen der Robert Langdon Thriller nicht lange auf sich warten.
Dan Brown wurde 1964 in Exeter, New Hampshire (USA) geboren. Als Sohn eines Mathematikprofessors und einer Kirchenmusikerin wuchs er in einem Umfeld heran, in dem Religion und Wissenschaft Hand in Hand gingen, was sich auch in seinen Thrillern wiederspiegelt. Nach dem Besuch der Privatschule, an der auch sein Vater unterrichtete, studierte Dan Brown Englisch und Spanisch am Amherst College in Massachusetts (USA) und später Kunstgeschichte in Sevilla.
Im Anschluss an seinen Hochschulabschluss brachte er sich das Komponieren bei und startete seine Karriere als Sänger und Liedermacher. Zunächst komponierte er Kinderlieder und später Musik für Erwachsene. In dieser Zeit lernte er auch seine Frau Blythe kennen. Nachdem er der Musik den Rücken gekehrt hatte, arbeitete Dan Brown als Englisch- und Spanischlehrer.
Ab Mitte der 1990er widmete er sich schließlich vermehrt dem Scheiben und veröffentlichte einige Bücher, die er gemeinsam mit seiner Frau bewarb. Der Erfolg seiner Werke trat aber erst ab 2003 mit dem Roman The Da Vinci Code (Doubleday Group) ein, der über zwei Jahre den ersten Platz der New York Times Bestseller-Liste belegte. Das Buch sorgte weltweit für Furore und wurde aufgrund der kritischen Inhalte im Hinblick auf die katholische Kirche in einigen Ländern verboten.
Im Jahr 2004 erklommen seine beiden Titel Sakrileg und Illuminati auch die Bestseller-Listen in Deutschland und wurden zu den Jahresbestsellern in der Kategorie Hardcover und Taschenbuch. Mit seiner Robert Langdon Buchreihe, die durch ihre Mischung aus Action, Wissenschaft und Geschichte besticht, beherrscht er seither die internationalen Bestsellerlisten.
Dan Brown lebt mit seiner Frau, einer Kunsthistorikerin, in Neuengland. © Dan Courter
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Ich fand das Buch genauso wie Illuminati auch Phantastisch.
Ich kenne kaum Autoren, die sich in so vielfältigen Themengebieten sogut auskennen und es dann auch noch verstehen, dieses Wissen so spannend und beiläufig auf die Seiten zu bannen.
Zudem versucht der Autor auch, die Geschichte nur mit bereits vorhandenen Technologien voranzutreiben, was im Vorwort auch ausdrücklich erwähnt wird.
Trotzdem ist es immer wieder verblüffend, was für Technologien heute schon existieren von denen man noch nie in seinem Leben gehört hat, oder nie gedacht hätte, dass die Entwicklung schon so vorangeschritten ist.
Politisch hat Meteor ebenfalls starken Tobak zu präsentieren. Von geheime Machenschaften, über konkurenzkampf und Hintergründe verschiedener staatlicher organisationen bis hin zu den Einrichtungsgegenständen des Weissen Hauses ist alles zur Genüge vertreten.
Auch die zahlreichen Wendungen der Ereignisse sind unübertroffen. Ständig wird man mit neuen Beweisen konfrontiert, die das ganze Szenario verändern und man mit seinen spekulationen über die Drahtzieher immer wieder völlig ins dunkle tappt.
Die Personen werden ausführlich beschrieben und meist sehr sympatisch dargestellt, wobei auch eine Liebesgeschichte nicht ausbleiben darf, welche aber sehr an "Illuminati" erinnert, was aber keineswegs schlecht sein muss.
Der einzige Grund, warum dieses Buch von mir keine 5 Sterne erhält, ist die Tatsache, dass sich die Zufälle mit denen man des öfteren auf die richtige Fährte stößt sich ein wenig zu sehr häufen, was dem Buch etwas von seiner natürlichkeit beraubt.
Alles in allem eines der spannendsten Bücher die ich je gelesen habe. Wenn man einmal anfängt zu lesen, wird man so schnell nicht wieder davon loskommen (ich spreche aus Erfahrung :).
Ich habe keine Ahnung von der Arbeitsweise des Autors (z.B. ob er alleine arbeitet oder ein Recherche-Team beschäftigt) doch mein Eindruck ist, dass die Grundlagen nur fundiert recherchiert erscheinen und deshalb so echt erscheinen, weil man den USA nun mal alles zutraut. Auch das Ränkespiel um den „Meteor“ kann man , angesichts der Geschichte um die Ukraine im aktuellen Wahlkampf um die US-Präsidentschaft, für durchaus realistisch halten. Dan Brown verknüpft das alles in einem spannenden Kriminalroman.
Mittlerweile sind die Bücher von Dan Brown so etwas wie Moderne Klassiker (wenn es das gibt) und deswegen habe ich mir sein Werk auch als gebunden Büchern angeschafft und habe sie sie selbstverständlich gelesen – und war doch sehr überrascht, wie viele Querverweise auf Geschichte, Mythen und Politik verarbeitet wurden. Zwar entsteht hin und wieder der Eindruck, dass hier dem Thema Verschwörungstheorien Vorschub geleistet wird, aber ich habe mich wirklich ausgezeichnet unterhalten und meine, Dan Browns Werk gehört in eine gut sortierte Bibliothek…Meine Empfehlung.
Der Thriller ist - nach langatmigem Beginn - zwar relativ spannend geschrieben. Figuren und Plot sind meines Erachtens aber äußerst vorhersehbar angelegt. Hat nicht auch Thomas Gifford in seinem Thriller: "Gomorrha", an den ich mich stellenweise erinnert fühlte, ein ähnliches Thema (US-Wahlkampftricks zweier Konkurrenten um das Präsidentenamt) - meines Erachtens aber weitaus differenzierter - beschrieben. Der - für mich relativ platte - Dualismus der Figuren - hier der engelhafte Präsident ohne Fehl und Makel, dort der abgrundtief böse Politiker, Intrigant und Schurke Sexton - dies gibt es alles und ist nicht neu - man lese nur Pattersons: "Der Kandidat" - bei dem es auch um einen Wahlkampf zweier Persönlichkeiten geht. Und ein Meteor ist auch Hauptgegenstand eines - durchaus guten - Thrillers von Preston/Child, nämlich: "Ice Ship". Also streng genommen bietet der Thriller thematisch nichts Neues.
Außerdem stört mich die vollkommen unwahrscheinliche Handlungsführung im Detail. Dass die Protagonisten, die sogar mit modernster lazergesteuerter Waffentechnik gejagt werden, mit dem Leben davonkommen, ist unglaubwürdig. Dies gilt ebenso für das einzig nicht vorhersehbare Element der Handlung. Gemeint ist die Figur des hinter den Intrigen stehenden Schurken, der hier nicht verraten kann. Gerade diese Person zum Haupttäter zu machen, ist nach den vorangegangenen Ereignissen schlichte Irreführung des Lesers und die Lösung daher vollkommen unglaubwürdig. Glaubwürdiger im Sinne der vorausgegangenen geschildertten Ereignisse wäre es gewesen, die dem Leser geschickt offerierte Alternativperson (die hier natürlich auch nicht genannt werden kann) zum Haupttäter zu erklären, da diese eigentlicher Nutznießer der Geschehnisse gewesen wäre.
Sicherlich ist die Idee, einen Wissenschaftsthriller mit utopischen Elementen - hier ist das Thema: außerirdisches Leben - zu schreiben, sehr interessant, er sollte dann aber differenzierte Charaktere und eine Handlung beinhalten, die nicht derart vorhersehbar ist wie das hier meines Erachtens der Fall zu sein scheint. Auch sprachlich - dies mag an der Übersetzung liegen - ist das Buch eher einfach gehalten. Nun mag dies - und auch der starke Dualismus der Charaktere - ein Kennzeichen des Thrillers - gegenüber dem differenzierter gehaltenen Kriminalroman oder Wissenschaftsroman - sein. Ein guter Thriller besticht jedoch durch glaubwürdige Charaktere, durchgehende Spannung und eine gewisse Undurchsichtigkeit im Plot. Doch dies ist hier leider nicht der Fall. Für mich ist das Buch eher durchschnittliche Unterhaltung.
Fazit: Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, aber ich selber bin von dem vielgelobten Thriller eher enttäuscht, man hätte meines Erachtens aus einer vielversprechenden Idee mehr machen können.










