Messer im Herz [OmU]

 (34)
6,31 Std. 42 Min.201916
Paris, Sommer 1979. Filmemacherin Anne (Vanessa Paradis) verdient ihr Geld als Regisseurin und Produzentin drittklassiger Schwulenpornos. Als sie von ihrer Freundin Loïs (Kate Moran) verlassen wird, beschließt Anne die Geliebte, die zugleich die Cutterin ihrer Filme ist, mit einem ambitionierten Filmprojekt zurückzugewinnen. Doch eine brutale Mordserie überschattet den Dreh: Ein mysteriöser ...
Regie
Yann Gonzalez
Hauptdarsteller
Vanessa ParadisNicolas MauryKate Moran
Genre
SpannungHorrorDramaRomantik
Untertitel
Deutsch
Wiedergabesprachen
Français
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Rezensionen

3,8 von 5 Sternen

34 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 46% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 20% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 12% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 11% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 10% der Bewertungen haben 1 Sterne
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Top-Rezensionen aus Deutschland

RoderichAm 5. Oktober 2019 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
To Zanarkand
Verifizierter Kauf
"Un couteau dans le cœur" (OmU)​

"Messer im Herz" Ist ein französisches Giallo-Märchen aus Farben und Formen welche unsere Sinne im Rausch explodieren lassen, dichterisch von Yann Gonzalez in Szene gesetzt.​
Es ist eine Ode an die Liebe, an die Lust. Zerstörerisch und losgelöst von der Welt des Zuschauers. So kann dieser betrachten und sehen, was das Fühlen sonst verdecken würde.​
Mit süßen Klängen, traurigen Sehnsüchten und heißem Atem der uns sanft streichelt.​
Eine Sinnlichkeit über die Grenzen der Sexualität hinaus.​

"Messer im Herz" kommt ohne deutsche Tonspur, sprich im französischen Original daher, lediglich deutsch untertitelt.​
Auch wenn das erst einmal nicht so ideal klingt, zumindest meine Französischkenntnisse tendieren gegen null, verleit das dem Film einen unerwarteten Charm, etwas fremdartiges, etwas unnahbares, etwas poetisches.​
Die französische Sprache harmoniert einfach wunderbar mit den stilvollen Bildern, den eleganten Bewegungen der Akteure, der träumerischen Musik. Zusammen ergibt sich so ein Kunstwerk das so schön ist, das man es in ein Museum hängen möchte.​

In diesem Film spielen eigentlich fast nur Männer eine Rolle, abgesehen von Anne und ihrer Herzensdame.​
Anne Parèze, ein Produzentin für Schwulenpornos ende der siebziger Jahre, wird gespielt von Vanessa Paradis, Vanessa mit der knabenhaften Figur. ​
Anne castet nicht nur die Darsteller selbst, sie schreibt auch noch die Geschichten in die sie hemmungslos auch reale Ereignisse einflechtet. Sie hat noch nicht einmal Skrupel die Morde die in ihrer nähsten Umgebung passieren zu verwenden.​
Vanessa Paradis, mir erstmals bewusst aufgefallen durch "Joe le taxi" (1987), die Ex von Johnny Depp (zusammen haben sie zwei Kinder, eine Tochter und einen Sohn),​


Meine Wertung: Einer der besten Giallo den ich je gesehen habe, und das obwohl man fast nur nackte Männer sieht, auch wenn eine Frau die Hauptrolle spielt, die da aber fast schon wie ein Fremdkörper wirkt. Homosexuelle Exzesse mit einem Augenzwinkern inszeniert, und auch wenn man nicht ein Praktikant gleichgeschlechtlicher Liebe ist, liegt da trotzdem spürbar ein Knistern und ein Feuer in der Luft. Man staunt und man schmunzelt.​
Die "Verhör"-Szene etwa, ich habe Tränen gelacht.​
Für dieses kleine Meisterwerk vergebe ich 4,5 von 5 Sternen, aufgerundet auf 5.​

Notiz am Rande:​
"To Zanarkand" vom japanischen Ausnahmekomponisten Nobuo Uematsu stammt aus dem Original Soundtrack zum Videospiel "Final Fantasy X" (2001), dort hört man diesen Track vor dem Beginn des Spiels, mitten drin und dann noch am Ende, genau wie der Track von der französischen Elektropop-Band M83 der hier im Disc-Menü, mitten im Film (Sturm/Picknick) und am Ende (Abspann) gespielt wird. Warum ich das erwähne? Die Stücke ähneln sich frappierend, so sehr das ein Zufall schon ein Zufall wäre.​
Man sagt ja nicht ohne Grund: "Alle Zufälle sind zufällig."
10 Personen fanden das hilfreich
Marco Bowie-GallagherAm 20. Mai 2020 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Retro-Giallo für eingefleischte Genre-Fans
Verifizierter Kauf
"Messer im Herz", schon welch ein Titel.
Da denke ich als Freund alter Italo-Filme sofort an "Suspiria" von Dario Argento. Der Trailer hat meine Erwartungen geweckt, eine Hommage an den Giallo, das Italo-Genre, das Mario Bava erfand und Dario Argento perfektionierte. Andere Regiesseure wie Sergio Martino und Lucio Fulci hatten ein paar schöne Beiträge, dann gibt es noch Filme wie "Blutiger Schatten", "Das Parfum der Dame in schwarz" oder "Malastrana". Natürlich neben den Kultfilmen sehr wohl auch ganz viel Mist, wie eigentlich in allen Genres, die die Italiener zu eigen machten. Dieser Film ist jedoch französich, dennoch erinnert der Film mehr ans 70er Jahre Italo-Kino.

So ganz fasziniert hat mich "Messer im Herz" von Yann Gonzalez allerdings nicht. Ja, der Film hat tolle Bilder, einen sleazigen Soundtrack und eine morbid, faszinierende Atmosphäre. Die Morde erinnern stark an die Kunst eines Dario Argentos, das Werk ist audiovisuell schon sehr gut, dennoch reicht es nicht ganz an dessen Meisterwerke der 70er/80er heran. Auch nicht an Brian De Palma zu jener Zeit, den ich hier fast noch stärker atmen höre. Der Film spielt im Milieu der schwulen Erwachsenfilmunterhaltung, im Gegensatz zu den meist weiblichen, jungen Opfern in den Gialli beferemdlich, die Atmosphäre hat aber was. Das erinnert mich dennoch unweigerlich an "Body double-Der Tod kommt zweimal", ebenfalls an "Blow Out-Der Tod löscht alle Spuren", an den mich der Film auch in den Ermittlungen ein wenig erinnert. In einer Szene dachte ich sogar an das "Phantom im Paradies". Die Regiesseurin und selbsternannte Ermittlerin in diesem Film mimt Vanessa Paradis, Schauspielerin in Filmen wie "Weiße Hochzeit" und "Elisa", Sängerin von Songs wie "Joe le Taxi" und "Be my baby", arbeitete mit Größen wie Lenny Kravitz und Serge Gainsburg. Mittlerweile ist sie 47 und immer noch sexy. Und sie überzeugt auch als Schauspielerin, leider tun das für mich hier nicht alle, aber war das selbst in den besten Genre-Werke nicht schon immer so?

Wobei, Künstler standen ja meist auch bei Argento im Mittelpunkt. Musiker, Ballettänzerinnen, Schriftsteller, Opernsängerinnen. Ob die Protagonistin in "Messer im Herz" als Künstlerin zu betrachten ist, da werden sich wohl nicht alle einig, ebenso wie bei Trashfilm-Darstellern in einem Film wie "Body Double"). Farbdramaturgie, Kamera, Ton, Musik, ich würde dem Film stilistisch 4 Sterne geben, beinahe an den 5 kratzend, aber der Film gesamt.

Gialli sind schließlich Krimis oder Thriller, die sich um die Suche nach einem Mörder, meist Serienmörder, beschäftigen. Der einzige kleine Unterschied war damals, dass die Morde für die damalige Zeit ziemlich brutal inszeniert wurden. Und von einem Krimi erwarte ich auch Spannung.

Und gerade hier liegt für mich die Krux der Geschichte. Trotz dem typischen Flair des Giallo wird der Film nicht wirklich spannend. Am Anfang passiert ein Mord, dann passiert fast nichts mehr. Traumsequenzen, Film in Film Spielereien, unaufgeregte Ermittlungen, die scheinbar unmotiviert nebenbei laufen. Einzig in den letzten 15 Minuten kommt etwas Spannung auf, aber auch nicht so, dass man sich die Fingernägel abknabbert. Stilistisch toll, überspielt dies zumindest die inhaltliche Langatmigkeit, die Mörderjagd fesselt hier wirklich nicht.

Retro-Feeling für Giallo-Fans. Liebhaber sollten sich diesen Film wirklich ansehen, denn wer wirklich die meisten Filme des Genres mag, wird auch diesem Film stilistisch viel abgewinnen können. All denen, die zwar Ermitlungs-Krimis und Serienkiller-Thriller mögen, jedoch mit der speziell italienischen Machart noch nie was anfangen konnten, sollten sich diesen Film erst gar nicht antun.
Ich vergebe diesem Film 3/5 Sternen, hier wohl so subjektiv wie selten.
7 Personen fanden das hilfreich
AschAm 12. Oktober 2019 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Humor und Leidenschaft
Verifizierter Kauf
Vanessa Paradis glänzt in ihrer Rolle als lesbische Produzentin von Schwulen Pornos! Aber nicht nur sie spielt großartig. Das komplette Casting ist mehr als überzeugend! Fantastische Filmmusik dazu.. ich hätte 10 Sterne geben können!
2 Personen fanden das hilfreich
michael moldehnkeAm 27. September 2021 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Schnelle Lieferung
Verifizierter Kauf
Ein sehr guter Film für ein spezielles Publikum Note 1
Eine Person fand das hilfreich
Thomas LinkAm 30. September 2019 in Deutschland rezensiert
2.0 von 5 Sternen
Achrung: Nicht in deutscher Sprache!
Verifizierter Kauf
Film top. Aber aufpassen: Der Film wird nur in französischer Originalsprache mit deutschen Untertiteln verkauft! Sehr irreführend bei dem deutschen Titel und Text. Was soll das? Ordentlich Punktabzug dadurch. Ärgerlich.
Eine Person fand das hilfreich
Retro NarratorAm 17. November 2022 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Ein anderer Giallo
Giallo, kein anderes Wort löst so ein wohliges Kribbeln in den Herzen der Horror Fans aus. Die italienischen Thriller waren vor allem eins: Provokativ. Extreme Gewaltdarstellung traf explizite Pornographie. Visuelle Trips trafen auf komplexe Strukturen. Es war ein Wechselbad der Gefühle und dann verschwand das Genre im Untergrund bis es dann ganz seinen Sinn verlor. Die Zeiten änderten sich und es stellte sich heraus das der Giallo nicht mit der Zeit gehen konnte. Unter anderem wegen seiner Sicht auf Frauen, Transsexuelle und das LBGT Movement. Es gab einige Bemühungen das Genre wieder nach oben zu bringen indem man es zähmte, mit eher mäßigem Erfolg. Und jetzt gibt es Messer im Herz aus Frankreich, die auch dafür verantwortlich waren das der Horror wieder härter wurde nachdem er durch Scream für über 1 Jahrzehnt verweichlicht wurde.

Anne ist Schwulenpornoproduzentin, damit allerdings wenig erfolgreich. Sie ist in Louis verliebt die bei ihr im Schneideraum arbeitet. Als eine Mordserie losbricht inspiriert Anne das dazu den Stoff als Hardcore Porno umzusetzen und sie kopiert dabei die Ereignisse die sich rundherum um die Mordserie ereignen. Doch der Killer ist noch nicht fertig und Anne muss herausfinden wer es ist bevor sie selbst ein Messer abbekommt oder ihr das Personal ausgeht...

Erstmal bricht der Film das größte Tabu des Giallo und stellt Schwule und Tanssexuelle in einem positiven Kontext da, ja geradezu wertfrei aber auch als Bürde. Der Film spielt kurz vor der AIDS Krise und Schwule wurden damals noch inhaftiert, zwangstherapiert und zur Not mit Gewalt dazu bewogen die "natürliche" Art der Fortpflanzung zu nutzen. Das wird ebenfalls im Film wieder gespiegelt mit der Hintergrundgeschichte des Killers die immer wieder in verstörenden Negativ Aufnahmen über den Bildschirm fragmentartig flimmert nur um sich am Schluss in all ihrer Abscheulichkeit zu offenbaren. Es war tatsächlich ein langer Weg für LBGT und die damit einhergehenden Rechte. Hier wird mit viel Fingerspitzengefühl eine Welt gezeigt die damals verboten und stigmatisiert war. Und sie etabliert Hoffnungsfiguren, die zeigen das sie sich nicht einschüchtern lassen und ihren Weg gehen.

Und noch ein Tabu wird gebrochen: Die rohe pervertierte Gewalt des Genres wird geradezu lächerlich gemacht. Es gibt wenig Gore, der Killer schlägt schnell zu und ist dabei auch nicht besonders kreativ. Er benutzt einen Dildo mit Schnappklinge um seine Opfer zu töten. Es bewegt sich auf dem Niveau etwa auf dem Level des ersten Freitag der 13. Das heißt man sieht ein wenig, aber niemals so drastisch, ausufernd und schockierend wie in den berühmten Vorbildern. Damit nimmt man dem Film sämtliche Kontroverse, was Absicht war wenn ich den Film nochmal betrachte. Denn der Film setzt dafür auf ein anderes Steckenpferd.

Das Visuelle. Giallo waren immer für ihre Farbkontraste, ihre Kamerawinkel und -einstellungen bekannt. Dieser Film orientiert sich sichtlich an Suspira oder Inferno. Ein wilder und ungezügelter Rausch aus Farben, Kontrasten, Winkeln und Einstellungen. Allerdings übertreibt man es nicht wie bei Rob Zombies Lord of Salem, sondern setzt das Ganze gezielt ein so das man die maximale Wirkung damit erzielen kann. Und das funktioniert großartig. Hier punktet der Film und beweist das man nicht unbedingt Gewalt braucht, denn ein Giallo kann auch von seiner Atmosphäre leben wenn man diese richtig aufbaut und in Szene setzt.

Wer allerdings ein Problem damit hat Schwule in allen möglichen Stellungen beim Sex zu sehen sollte einfach Abstand nehmen. Denn der Film ist sehr grafisch und detailreich was diese Szenen angeht. Man wird zum Voyeur degradiert der Zeuge von etwas Alltäglichem und Normalen wird, das aber längst nicht von allen Menschen so gesehen wird. Hier wird man zum Voyeur der entweder weg schauen oder es sich ansehen kann. Das Ganze ist geschmackvoll in Szene gesetzt und auch hier eher mit Fingerspitzengefühl inszeniert.

Der Killer selbst ist ebenfalls ein Genrebruch. In jedem anderen Genre hätte der Killer aus Schwulenhass gemeuchelt. Hier nicht. Er ist traumatisiert weil sein Vater ihn damals mit seinem Liebhaber erwischt hat und diesen brutal ermordert hat. Um dann seine Spuren zu verwischen hat er die Leiche und seinen Sohn in eine Scheune gesperrt und diese angezündet. Der Sohn entkam, verlor seine Erinnerung bis ein Film von Anne diese zurückgebracht hat. Die Grenze verschwamm und der überlebende Sohn nahm die Schauspieler ins Visier. Das ist tiefgründig in diesem Genre und erneut gibt es keine Schuldzuweisung. Der Vater handelte aufgrund der Abnormität seines Sohnes, die damals auch als diese erkannt war. Der Sohn selbst entdeckt die erste Liebe, ist aber verstört weil die gesamte Gesellschaft ihm sagt das es falsch ist es sich für ihn aber richtig anfühlt. Beide handeln aus ihren Überzeugungen heraus mit schrecklichen Konsequenzen.

Insgesamt kann ich Messer im Herz nur empfehlen. Es ist ein schwieriger Film bei dem man den Kopf einschalten muss. Aber es lohnt sich, es ist definitiv eine Weiterentwicklung des Genres in die richtige Richtung. Schaut ihn euch an, es lohnt sich.
GunshotAm 3. Oktober 2021 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Fast eine gelungene Dario Argento-Hommage...
Zumindest was die Mordszenen betrifft, dürfte sich Giallo-Ikone Dario Argento geschmeichelt fühlen, ebenso bei der Auflösung. Als Hetero waren für mich speziell die ersten 30 Minuten etwas gewöhnungsbedürftig, da die Liebe unter Männerszenen doch sehr über das "nur andeuten" hinausgingen.( Darum auch 1 Stern Abzug.) Ansonsten gibt es nix zu meckern... Vanessa Paradis spielt in ihrem Filmcomeback ihre Rolle exzellent als leidende Pornoproduzentin die mit dem Abbruch ihrer Beziehung zur Cutterin ihrer Filme nicht klarkommt und des öfteren zur Flasche greift. Vanessa Paradis hat nun auch mit fast 50 endgültig ihr mädchenhaftes Image abgelegt und kann die Tragik ihrer Rolle voll und überzeugend ausleben. Auch dass der Film nur in "Originalsprache" mit deutschen Untertiteln erhältlich ist, tut der Sache keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil, Paradis etwas herbe Stimme passt perfekt zur Atmosphäre des Streifens. Ein moderner Film, der den klassischen Giallo würdigt... ohne dabei zur billigen Parodie zu verkommen. Auch der modische 70 iger Jahre Style ist gut getroffen.
Eine Person fand das hilfreich
JohannesAm 2. Oktober 2019 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Stylishe und erotische Giallo-Hommage
"Messer im Herz" von Yann Gonzalez ist angelehnt an die Biografie der Produzentin und Regisseurin Anne-Marie Tensi, die in den 1970ern und 1980ern viele schwule Pornos gedreht hat. Die Liebe zu ihrer Cutterin wird mit einem fiktiven Giallo-Plot verbunden. Und all das setzt Gonzalez wunderbar blutig, kitschig, sinnlich, surreal und farbenfroh sowie mit etlichen Filmzitaten in Szene. Ein ganz besonderes Plus ist natürlich die einzigartige Vanessa Paradis in der Hauptrolle - und die atmosphärische Musik der Band M83!
3 Personen fanden das hilfreich
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