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Messe H-Moll Bwv 232 Doppel-CD

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Audio-CD, Doppel-CD, 3. Februar 1995
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Mass in H-Moll BWV 232 : Kyrie : Kyrie eleison
  2. Mass in H-Moll BWV 232 : Kyrie : Christe eleison
  3. Mass in H-Moll BWV 232 : Kyrie : Kyrie eleison
  4. Mass in H-Moll BWV 232 : Gloria : Gloria in excelsis
  5. Mass in H-Moll BWV 232 : Gloria : Et in terra pax
  6. Mass in H-Moll BWV 232 : Gloria : Laudamus te
  7. Mass in H-Moll BWV 232 : Gloria : Gratias agimus tibi
  8. Mass in H-Moll BWV 232 : Gloria : Domine Deus
  9. Mass in H-Moll BWV 232 : Gloria : Qui tollis peccata mundi
  10. Mass in H-Moll BWV 232 : Gloria : Quisedet ad dexteram patris
  11. Mass in H-Moll BWV 232 : Gloria : Quoniam tu solus sanctus
  12. Mass in H-Moll BWV 232 : Gloria : Cum sancto spiritu

Produktbeschreibungen

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Als die Bachforschung Mitte der 80er Jahre beweisen konnte, dass nicht Die Kunst der Fuge, sondern die Zusammenstellung der H-Moll-Messe Bach in seinen letzten Lebensjahren beschäftigt hat, rückte der theologische Aspekt im Schaffen Bachs, den man zwischenzeitlich als in den späten Leipziger Jahren zunehmend bedeutungslos sehen wollte, wieder ins Zentrum der Betrachtung. Freilich besteht die Messe zum größten Teil aus schon vorher in anderen Zusammenhängen komponierten Einzelteilen, aber sie erfuhren zum Zeitpunkt der Kompilation teilweise grundlegende Umgestaltung. Zumindest das "Et incarnatus est" ist jedoch eine sehr späte, möglicherweise sogar die letzte Komposition Bachs. Sie steht in der Messe neben dem "Crucifixus", der Kontrafaktur eines Satzes aus der frühen Kantate BWV 12: Frühe und späteste Schichten im Schaffen Bachs fügen sich völlig bruchlos aneinander.

Bachs Große Catholische Messe ist mit ihren enormen technischen Anforderungen ein Meilenstein für jedes Ensemble, dass sich ihrer annimmt. Ton Koopman wagte sich mit seinen bewährten Musikern im Jahre 1994 an dieses Stück. Er gehört unter den Protagonisten der historischen Aufführungspraxis zu den "Gemäßigten", denn er besetzt seinen Chor im Gegensatz zu Andrew Parrott und Joshua Rifkin, die jeweils schon in den 80er Jahren eine Aufnahme der Messe vorlegten, nicht solistisch, sondern mit einem Ensemble von knapp dreißig Sängern. Sein Chor ist damit etwas kleiner als der, den John Eliot Gardiner für seine Aufnahme verwendete; anders als Gardiner stuft Koopman jedoch die Besetzungsstärke nicht innerhalb einzelner Sätze ab.

Wenn der Amsterdam Baroque Choir mittlerweile auch an Qualität noch deutlich gewonnen hat, wie die CDs der Kantaten-Reihe Koopmans beweisen, war er jedoch auch 1994 im Großen und Ganzen schon ein sehr gutes Ensemble: In guter klanglicher Ausgewogenheit und agogisch äußerst differenziert gelingen beispielsweise die Rahmensätze des Kyrie-Komplexes, und der Gloria-Schlußsatz "Cum Sancto Spiritu" beeindruckt durch entfesselte Virtuosität.

Koopmans prägende Hand ist allerdings am stärksten in der nuancierten, detailverliebten Gestaltung des Orchesterparts zu hören: Selbst an der Truhenorgel den Continuo flexibel und einfallsreich ausführend, gibt er beispielsweise dem Orchestersatz der Altarie "Qui tollis" in einzigartiger Weise eine unmittelbar zum Hörer sprechende Gestalt. Die Gesangssolisten, Koopmans altes Quartett, das er für die Kantatenserie mittlerweile mehrfach umgestaltet hat, hinterlassen keine so geschlossenen Eindruck: Guy de Mey, das wird spätestens im "Benedictus" deutlich, ist technisch überfordert. Barbara Schlick singt schön und differenziert, aber bisweilen mit flackernder, unruhiger Stimmgebung, und Kai Wessels schön geführte Altstimme ist manchmal etwas stumpf. Klaus Mertens bestreitet seine Part solide und wohltönend; als Bariton ist er jedoch bei "Et in Spiritum Sanctum" besser aufgehoben als im "Quoniam". Insgesamt ist die Aufnahme mit derjenigen Gardiners von 1985 vergleichbar und zählt somit zu den führenden Einspielungen der H-Moll-Messe. --Michael Wersin

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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Dieses Werk ist unter den wichtigsten 5 Werken J.S. Bachs oder auch der ganzen Kirchenmusik. Ich werde keine Eulen nach Athen tragen.

Die Interpretation wird in der Produktbeschreibung sehr ausführlich dargestellt und ich bin mit dem Rezensenten weitgehend gleicher Meinung. Als Fan von Barbara Schlick (Sopran) würde ich Ihre Leistung bei dieser Aufnahme allerdings besser beurteilen. Ich genieße sie in vollen Zügen. Den Counter als Alt finde ich auch hier nicht so gut wie einen weiblichen Alt oder Mezzo. Es reicht mir das gelegentliche widerspenstige Ansprechen der Stimme dieses unter seinesgleichen sicher guten Altus zu hören.
Der Chor wird allen an Ihn gestellten Ansprüchen mehr als gerecht. Die Interpretation ist klar und einfach, was das Verständnis des komplexen Werkes erleichtert. Im Vergleich zu Herreweghes zweiter Aufnahme des Werks fehlt ein Quäntchen Lebendigkeit und Begeisterung. Sie ist aber besser als Herreweghes erste Einspielung. Sie kommt für mich unter die vier besten Aufnahmen, die ich kenne, über die genaue Rangfolge bin ich mir noch nicht ganz im Klaren. Sehr gut sind auch noch Gardiner und "The Sixteen".

Aber es gibt bei Koopman eine aufnahmetechnische Einschränkung beim Klang, die ich objektivieren kann. Meine aktiv betriebene Abhöranlage besitzt zwischen Vor- und Endverstärker eine aufwändige Klangregelung mit einem Real-Time Analyser. Dieser zeigt, wenn man die Hüllkurve speichert, sehr deutlich, daß die Aufnahme sowohl zuwenig Bass als auch zuwenig Höhen enthält. Dies führt zu einem blutleeren Klang und schlechter Ortbarkeit der Instrumente. Im ersten Augenblick dachte ich sogar an eine Monoaufnahme.
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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen A superior, skillful performance which is almost unmatchable 10. Oktober 2004
Von Orthodox - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format: Audio CD
I do not believe that I have ever heard such a high quality performance of Bach's glorious mass anywhere else. Ton Koopman may possess the most skilled ensemble to ever perform works of J.S. Bach and this work is certainly no exception.

The only competetors who even come close to matching the pure skill of Koopman and the Amsterdam Baroque are John Elliot Gardiner and Phillipe Herreweghe, who all have a very similar style and a similar number of performers. Another conductor who competes skillwise, yet is not in the same class in terms of ensemble strength is Andrew Parrott, who's one performer per part ensembles never cease to deliver clear, accurate, elegant music into the ears of the listener.

It certainly takes a dedicated Bach fan to appreciate Parrott's crystal clear rendering of the choral parts, while those fans new to the Bach circle are immediate push-overs to exposure to the grander sounding, full chorus and orchestra which types like Robert Shaw present. While Parrott is on one end of the spectrum of baroque styles in his clear rendering, while Shaw is on the other end with his triumphal, grand sound, there is a place in the middle of that spectrum which possesses the best qualities of both extremes. This is, I believe, the place where the types like Ton Koopman, John Eliot Gardiner, and Phillipe Herreweghe reside in their small, clear-sounding yet powerful ensembles.

I would rate all three of these conductor's recording with five stars if it were not for the fact that all three generally take Bach's tempos too fast as if they were rushing through it. Only Herreweghe takes the grand choruses of the mass with reasonable tempos, while both Koopman and Gardiner try to sprint to the finish line. It pains me to hear such skillful playing turned into a speed-reading pace when the music and note transitions could have been given their proper respect and attention; or in other words, each note given their proper time to shine.

However, despite the rapid tempos that these three conductors commonly use, especially in the excellent chorus parts, they should still be listened to and highly reguarded for their raw skill alone.

In my opinion, as one who admits to being a "push-over" leaning in favor of the grander style, yet still admiring the simpler style of Parrott, I would highly recommend this particular recording of Bach's mass by Ton Koopman. Of the three middle-grounders in that of Koopman, Gardiner, Herreweghe, and (don't forget Haroncourt)Koopman is superior because his performers carry out the clearest, purest sound than any mid-size ensemble I have ever heard. When I say clear and pure I mean that the sound which projects out Koopman's singers mouths is as clear as a spring and straight as an arrow. I may be going too far, but when I think of clarity, I think of purity; and when I think of straightness I think of an unwavering line stretching from a start point to the finish point without any crookedness or kinks in it whatsoever. The other extreme for this is vibrato in the voice, which may be symbolized as a wavering and crooked line. Yet, in Koopman's style, even the soloists perform clearly with not even a hint of vibrato.

It takes great dedication, practice and skill to sing as clearly and flawlessly as the Amsterdam singers perform, and one can tell that they do as they hear the purity of their singing. Not only do they sing clearly with presicion, but the music possesses a flowing quality; a quality of consistancy and steadiness just as a line is consistant in its straightness. While some conductors have their singers sing in a choppy, punctual manner as others sing in even in a romantic style, Koopman remains faithful to the Baroque style maintaining a flowing mood in a consistant, straight line.

Despite Koopman's desire to play certain pieces rapidly, this certainly should not stop me, nor anyone else from listening to such a skillful recording.
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