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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
6
Mercator Projected (Expanded & Remastered)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:16,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 8. August 2008
... will ja was heißen: Led Zeppelin, Stooges, Rory Gallagher/Taste, Chicago (Transit Authority), The Can (damit wir den Krautrock nicht übersehen), Flying Burrito Brothers und so einige Große mehr - war ja auch eine ungemein kreative, bisweilen explosive Zeit, musikalisch ist da gewaltig viel passiert. Wer da eine erstklassige Debutscheibe hingelegt hat, musste verdammt viel drauf haben, und diese Band und ihre Platte hatte es auch.

East of Eden waren 1967 in Bristol entstanden und gingen 1968 nach London, und entwickelten sich bald zu einem heißen Live-Geheimtipp in der Szene. Ähnlich den kalifornischen Kaleidoscope in den Jahren davor ließen sie viel Orientalisches in ihre Musik fließen, aber auch viel Klassik, noch viel mehr Jazz (Coltrane und Mingus, man hört euch trapsen), ein paar Zutaten aus der Neutöner-Küche (Stockhausen kann man leider nicht mehr fragen, ob er diese Gruppe und ihre ersten beiden Alben kannte), und das alles swingend, groovy, mit einem tollen Beat an allen Ecken und Enden. Für mich standen sie auf einer Stufe mit Zappa und Soft Machine (die frühen mit Robert Wyatt), hatten auch den Charme und den romantischen Touch von Caravan und anderen Canterbury-Bands, waren aber in der britischen Szene ohne jeden Vergleich, schlichtweg eine Klasse für sich.

Und selten hatte damals ein Albumcover so humorvoll und geistreich zum Anhören (nein, Genießen) der Musik eingeladen, was in Anbetracht der großen Albumcover-Kultur jener Zeit auch ganz hohen Respekt verdient. Schön, dass das CD-Booklet die Feinheiten jener seinerzeitigen Hülle so gut herüberbringt. Anspieltipps? Könnte ich nur das ganze Album empfehlen. Aber wenn Sie es swingend anfangen wollen, empfehle ich "Isadora", und wenn Sie romantisch einsteigen wollen, dann fangen Sie bei "Bathers" an, einem lautmalerischen Song über einen Hexensabbat am Plattensee. Tja, zu so einem Thema (und der dazu passenden musikalischen Umsetzung) war wohl auch nur ein Ausnahmeband wie diese fähig.
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am 5. Februar 2013
Die erste LP von East of Eden war ganz von einer überschäumenden Experimentierfreude der britischen Band gekennzeichnet. Die einzelnen Titel lassen vielfach Orientalismen anklingen, verschmähen aber auch Rocknummern der härterern Gangart nicht. Überhaupt experimentiert East of Eden sich hier nicht zu Tode.Wir haben es mit einer raffiniert zusammengestellten Rock-LP der Sixties zu tun. Schade nur, daß die Band nach einer noch schrägeren, aber wenig eingängigen Platte ("Snafu") das ganze Konzept praktisch aufgegeben hat und in populärere Gefilde wechselte-allerdings ohne dauerhaften Erfolg.
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am 29. August 2012
Kurz nach Erscheinen der Platte damals habe ich drei Titel gehört. Danach war lange Stille...und plötzlich fing das Leben mit dieser CD wieder an! Erstklassige Arrangements mit ausgewählten Instrumenten machen diese CD zum Genuss.
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am 19. September 2016
Die Scheibe selbst ist Extraklasse, keine Frage.

Nur wer sie sich per MP3-Download holen will, der geht in die Irre: Es werden nur 2 von 8 Titeln geliefert. Bin enttäuscht.
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am 31. März 2010
Nach der alten, etwas billig aufgemachten CD-Ausgabe von 2001 ("Progressive Line"), ist es erstmal eine Freude, diese Ausgabe überhaupt nur anzusehen: Das Cover wurde besser reproduziert, die Original-Fotos und Linernotes sind komplett vorhanden und noch ergänzt und schließlich gibt es auch noch 3 Bonustracks.

Deshalb war ich etwas perplex, als ich die beiden CDs verglich: Der rechte und linke Kanal waren vertauscht (aber in 24 Bit höhö!), ansonsten war das Master identisch. Sehr witzig! Zumal ich es auch mangels Vorhandenseins nicht mit der Vinylversion vergleichen kann und somit keine Ahnung habe, wie es denn ursprünglich mal war. Weiß jemand mehr ('Northern Hemisphere' hier: Gitarre links, Geige rechts)?

Was soll's, das Master ist vielleicht nicht perfekt, aber es klingt nach der Zeit, in der es aufgenommen wurde und das geht auch in Ordnung.

Zur Musik wurde ja hier schon das meiste gesagt: Grob im Umfeld von Zappa, King Crimson, Van der Graaf und Jethro Tull einzuordnen und dank tollem Songwriting und originellen Arrangements ein herausragendes Werk des frühen Prog.

Leider geriet die Band danach etwas in Turbulenzen: Der Nachfolger Snafu war toll aber nicht gerade eingängig, danach wechselten mehrfach die Musiker und Stile und man versandete schließlich in seichtem Kommerzrock. Die dritte Platte 'East of Eden' kann man sich noch anhören (auch wenn Sänger Geoff Nicholson durch eine notorische Rockröhre ersetzt wurde), den Rest kann man sich leider sparen.

In den 90ern gab es nochmal eine Wiedervereinigung (letztes Lebenszeichen 2004), das Resultat ist gar nicht mal übel, aber rein instrumental und ohne das psychedelische Flair.
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am 27. Februar 2010
mercator project ist wohl eines der vielseitigesten debüt-alben einer band. 1968 erschienen...

aufgrund der masse an tollen bands in dieser zeit wohl nicht leicht gewesen was derartiges auf die beine zu stellen...
da waren ja noch die stones, die beatles, usw, usw.....
natürlich befinden wir uns hier im pro-rock, der steckte damals aber noch in den kinderschuhen.....

sowas hab ich noch nie gehört, klingt teilweise wie ein chemie-labor in dem man alle möglichen substanzen zusammenschüttet.. was dabei rauskam ist intelligent und einmalig...

east of eden ist sicherlich eine der ersten (rock) bands in der die geige eine tragende, wichtige rolle spielt.
dave arbus ist neben dem gesang eben auch für die geige,saxophon, querflöte und trompete verantwotlich. das lässt schon darauf schließen welch ungewöhnliches erlebniss einen da erwartet.

nicht zu vergessen nicholson an der e-gitarre, liefert teils riffs ab die sofort ins ohr gehen als ob man sie schon ewig kennt, britton untermalt mit seinem gedrumme hier auch einmalig, besser bekannt ist er aber als drummer von mccartneys wings....

man darf hier vergleiche mit jethro tull, van der graaf generator, king crimson und der gleichen sicherlich zulassen, sogar sagen das sie davon inspiriert wurden oder umgekehrt....

die unglaublich vielfältigen stil-einflüsse zeigen sich zb in nummern wie:

"northern hemisphere"- der starter überzeugt mit einem eingängigen, coolen gitarrenriff,nimmt fahrt auf mit tollen querflöten und geigentönen, steigert sich unvermeidlich in eine wahnsinns höhe.....

"waterways" erinnert mich am anfang etwas an peter hammill, geht dann über in psychodelische, verzehrte töne mit leicht orientalischen touch...

"centaur woman" das ist einfach gefühlter prog-jazz, uberragendes bass-spiel.....

"eight miles high" ein byrds cover, das original ist mir natürlich gut bekannt, ich brauchte mal ein bisschen um zu wissen was hier gemeint ist, frech und genial gecovert... man bemerke die zum schluss anziehende, völlig abhebende e-gitarre.....

ein tolles prog-album, für alle prog-fans unabkömmlich, tolle verschmelzungen, super abhebendes gefühl beim hören.... grandios..

das remaster ist klasse, toll eingefangen.....

Fazit: klasse und ideenreichtum durchfließt dieses album vom ersten bis zu letzen ton.....
ein absoluter tip, ein tolles psychodelisches erlebniss.....
(danke uwe für diesem tollen tip!!!)
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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