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Menschmaschinen: Wie uns die Zukunftstechnologien neu erschaffen Gebundene Ausgabe – 18. Februar 2002

4.0 von 5 Sternen 2 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

wissenschaft-online:
Mensch oder Roboter?

"Ein ebenso aufschlussreiches wie provokatives Buch, das man gelesen haben sollte."

25.02.2002 / Frankfurter Allgemeine:
Wir sind Wesen auf Abruf

"Rodney Brooks präsentiert eine These, über die zu sprechen sein wird: Roboter werden den Menschen nicht verdrängen, vielmehr werde sich der Mensch robotisieren – und der Roboter sich humanisieren."

16.03.2002 / Die Presse:
Keine Lösung fürs Bügeln

"Das Buch ist eine geschickte Mischung aus Hauptvorlesung und Leistungsschau, Biographie und Bekenntnisschrift."

20.03.2002 / Süddeutsche Zeitung:
Der Klempner des Jüngsten Gerichts

"Hütet Euch, Humanisten, vor Brooks und seinem Spielzeug."

21.03.2002 / Berliner Zeitung:
Etwas mehr ultraviolett

"So lange, wie man das Bier noch selber aus dem Kühlschrank holen muss, sollte man die Roboterforschung nicht mit ethischen Bedenken bremsen."

30.03.2002 / Neue Zürcher Zeitung:
Wie du und ich?

"Eine lebendig geschriebene Einführung in zentrale Ideen, Probleme und Konzepte von KI und Robotik."

01.04.2002 / Natur & Kosmos:
Wenn Maschinen lebendig werden

"Sehr anschaulich und plausibel philosophiert der Autor über die Grenze zwischen natürlichem und künstlichem Leben."

07.04.2002 / Der Tagesspiegel:
Wir sind das Volk der Roboter

"Nüchtern erzählt, lesenswert, ein schöner Bericht aus der Welt der Roboter."

12.04.2002 / changeX:
Auf dem Weg zum Cyborg-Körper

"Brooks hält mühelos seine Leser bei der Stange, denn er hat faszinierende Geschichten von seinen Robotern zu erzählen."
zum Artikel

12.05.2002 / Welt am Sonntag:
"Bald sind wir selbst Super-Roboter"

Interview mit Rodney Brooks

21.05.2002 / Frankfurter Rundschau:
Menschmaschinen

"Ein provokatives Buch, das man gelesen haben sollte."

01.06.2002 / business betseller:
Mit den besten Grüßen, Ihr Roboter

"Die Menschmaschinen muss man einfach empfehlen. Sie sind eine faszinierende Quelle, um von Forschungsprojekten zu erfahren, die selten so öffentlich und kompakt beschrieben werden."

04.07.2002 / Die Zeit:
Putzroboter im Zehnerpack

"Eine unterhaltsame und verständliche Reise durch die Abenteuer der Robotik."

01.08.2002 / Psychologie heute:
Beseeltes Blech

"Brooks versteht es, für Menschen und nicht für Roboter zu schreiben: eindringlich, plastisch, unterhaltsam, intelligent und originell."

08.08.2002 / literaturtest.de:
Brillant und erschreckend zugleich

"Meisterhaft erzählt Rodney Brooks die Geschichte seiner Roboter."

16.11.2002 / Frankfurter Rundschau:
Dann werden wir halt Maschinen

"Rodney Brooks ist einer der kreativsten Roboteringenieure und zugleich ein absolut realistischer Zeitgenosse."

07.02.2003 / Freitag:
Lebendige Menschen

"L'homme machine titelte bereits Lamettrie im 18. Jahrhundert, und Brooks' Übersetzer wird bei der hervorragenden Übertragung seines Buches ins Deutsche - der Titel des Originals lautet Flesh and Machines - den Anklang an den Klassiker des französischen Materialismus bewusst gesucht haben."

Der Verlag über das Buch

Wie der Mensch zur Maschine wird Je weiter die Entwicklung künstlicher Intelligenz fortschreitet, desto näher kommt der Mensch seinem Traum, die Schöpfung selbst in die Hand zu nehmen. Zugleich stellt sich die beunruhigende Frage, ob Computer- und Biotechnologien den Menschen irgendwann überflüssig machen. Nein, meint Rodney Brooks, denn der Gegensatz Mensch - Maschine existiert nicht mehr. Vielmehr wird der Mensch selbst zur Maschine - wir alle sind potenziell teils Mensch, teils Roboter...

In David Cronenbergs Film Existenz aus dem Jahre 1998 entwickelt eine Computerspiel-Designerin ein Spiel, das direkt in das menschliche Nervensystem geladen wird. Mit Hilfe eines sogenannten "Bioports" wird das Spiel ins menschliche Rückenmark eingestöpselt - Mensch und Technologie verschmelzen. Das, was den Kinozuschauern höchst befremdlich erschien und ihnen Schauder über die Rücken jagte, beginnt aber bereits, Realität zu werden: Die direkte neuronale Verbindung zwischen Mensch und Maschine.

Rodney Brooks zeigt in seinem Buch, dass die technologische Manipulation des menschlichen Körpers längst begonnen hat. Vor allem die medizinischen und biotechnologischen Entwicklungen muten an wie aus einem Science-Fiction-Roman: künstliche Gehörschnecken, deren Elektronik eine direkte Verbindung zum Nervensystem hat, Netzhaut-Chips für Blinde, Arm- und Beinprothesen, die womöglich bald vom Gehirn gesteuert werden können - all das sind Beispiele für die technologische Erweiterung des Menschen.

In Brooks' berühmten Institut am MIT werden Roboter entwickelt, die laufen, mit Menschen kommunizieren und sogar Gefühle zeigen. Die Gentherapie manipuliert den menschlichen Körper auf zellulärer Ebene. Und irgendwann werden vielleicht Schulkinder ihre Hausaufgaben mit implantiertem Internetzugang machen.

Angesichts dieser Trends, so Brooks' Vision, wird es in naher Zukunft zu einer Verschmelzung von menschlichem Körper und Maschine kommen. Die Menschen werden das Beste haben, was Maschinen bieten können, aber gleichzeitig verfügen sie über ihr biologisches Erbe, um den jeweiligen Stand der Maschinentechnologie zu steigern. Daher werden die Roboter-Menschen den reinen Robotern immer einen Schritt voraus sein.

Menschmaschinen ist eine spannende Tour de Force durch die Welt von morgen und die Zukunft der Menschheit - eine Zukunft, die bereits begonnen hat und mit der wir schon jetzt täglich konfrontiert sind. Denn Internet und elektronische Hörgeräte sind erst der Anfang.

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am 27. Februar 2002
Format: Gebundene Ausgabe
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am 26. Dezember 2012
Format: Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
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