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Der Mensch erscheint im Holozän: Eine Erzählung (suhrkamp taschenbuch) von [Frisch, Max]
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Der Mensch erscheint im Holozän: Eine Erzählung (suhrkamp taschenbuch) Kindle Edition

4.7 von 5 Sternen 22 Kundenrezensionen

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Preis
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Kindle Edition
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EUR 7,99

Länge: 81 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mit der phantastischen Wachheit des Einsamen registriert Herr Geiser die kleinen Anzeichen einer denkbaren Katastrophe. Das Tal ist durch Unwetter von der Umwelt abgeschnitten. Gefaßt darauf, daß eines Tages der ganze Berg ins Rutschen kommt und das Dorf verschüttet für alle Zeit, liest Herr Geiser im Lexikon, in der Bibel, in Geschichtsbüchern und schreib ab, was nicht vergessen werden soll.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren und starb am 4. April 1991 an den Folgen eines Krebsleidens in seiner Wohnung in Zürich. 1930 begann er sein Germanistik-Studium an der Universität Zürich, das er jedoch 1933 nach dem Tod seines Vaters (1932) aus finanziellen Gründen abbrechen musste. Er arbeitete als Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung.
Seine erste Buchveröffentlichung Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt erschien 1934 in der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart. 1950 erscheint Das Tagebuch 1946-1949 als erstes Werk Frischs im neugegründeten Suhrkamp Verlag. Zahlreiche weitere Publikationen folgten.


Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 15152 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 81 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00AC4OCZI
  • Text-to-Speech (Vorlesemodus): Aktiviert
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Screenreader: Unterstützt
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 22 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #78.545 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Die Genialität des Bewusstseins beruht nicht auf die Information,
die es enthält, sondern auf der, die es nicht enthält.
Das Bewusstsein ist genial, weil es weiß, was wichtig ist."
(Tor Nørretranders, Wer ist Ich? / Spiegel 1996)

Max Frisch (1911-1991) weiß, dass das Ende dazu führt, Zeit zu haben. Herr Geiser hat Zeit. Sein Leben und seine Umgebung sind eingestürzt, wackelig, unwirklich, aber lexikalisch. Ein Fragment. Alles, was ist, lässt sich auch am Ende in einem Lexikon finden. Doch die Fragen der Gegenwart, die eigentlich erinnerte Vergangenheit sind, entgleiten zusehends und machen reale Gegenwart fragenlos, "ohne Gedächtnis kein Wissen". Keine Fragen, deren wirkliche Antworten in Lexika stehen, deren Nutzung am Nicht-Fragen-Können scheitert. Das Unsagbare ist das Weiße zwischen den Worten, von den Worten umzingelt, die wie ein Meißel alles weg hauen, was nicht Geheimnis ist. Was Wort ist, fällt einer Leere anheim. (vgl. Tagebuch 1946-1949)

Allein, Witwer, der Natur entfernt und doch ihr nah, um in ihr zu vergehen. Sprache, die trifft, unmittelbar, direkt und anziehend. Geiser sitzt vor einem, in Geiser schlüpft der Leser hinein und gewinnt die Perspektive der Ausweglosigkeit, des Endes. Geiser kann die Auseinandersetzung des Endes, sofern es als Wahrnehmung überhaupt schon präsent ist, nicht für eine positive Betrachtung des gelebten Lebens nutzen. Von sich in der dritten Person zu reden, distanziert vom Ich. Die Suche bleibt. Herr Geiser sucht.... "Es bleibt nichts als Lesen", keine Romane, da diese zu nah an Beziehungen zwischen Menschen kleben, an Gesellschaft und Teilhabe, um Seelen, unglückliche.... "Ob es Gott gibt, wenn es kein Hirn mehr gibt ...?
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Format: Taschenbuch
...und das, obwohl der Altersunterschied zwischen Herr Geiser und mir fast nicht größer sein könnte. Die Zeilen verschmelzen zu etwas Universellem, Unangenehmem, Beruhigendem. Sie agglutinieren, stoßen sich ab, die Schnipsel passen perfekt an die Wand, wollen aber doch nicht kleben bleiben - mein Lieblingsbuch von Frisch. Lässt über Wissen nachdenken.
"Was heißt Holozän! Die Natur braucht keine Namen. Das weiß Herr Geiser. Die Gesteine brauchen sein Gedächtnis nicht." (S.139)
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Format: Taschenbuch
Über den Hinweis eines Professors stieß ich auf Frischs "Der Mensch erscheint im Holozän", ein auf den ersten Blick sehr eigenwilliger Titel und im Vergleich zu "Stiller" oder "Homo Faber" der Masse eher unbekannt.
Das Thema dieser 1979 erschienenen Erzählung ist das langsame Vergehen eines Menschen, der krampfhaft mit Ausschnitten aus Lexika und dergleichen versucht, das für ihn Wichtige in der Welt festzuhalten. Doch die Realität entgleitet ihm zusehends, denn er kann die Vergangenheit nicht greifbar halten.

Herr Geiser ist Witwer und lebt allein in seinem Haus. Die Natur hat ihn von der Außenwelt abgeschnitten und so erleben wir Herrn Geisers Schicksal, das ein universelles menschliches Schicksal ist: das einsame Dahingehen. Das Subjekt ist auf sich selbst zurückgeworfen und verliert sich peu à peu. Identität ist Gedächtnis, aber gerade dieses essentielle Erinnern lässt Herrn Geiser immer häufiger im Stich. Allein das weit zurückliegende Ereignis seiner gefährlichen Matterhorn-Wanderung vermag Geiser zusammenhängend wiederzugeben, die Namen seiner Enkel kann er sich indessen nicht merken.

Das zutiefst Beeindruckende an "Der Mensch erscheint im Holozän" ist die Erzählsperspektive, an der Frisch über Jahre hinweg feilte. Dem Leser offenbart sich dabei die größtmögliche Unmittelbarkeit: Erlebte Rede, die auktoriale und personale Elemente vereint, verbindet sich mit typografisch eingebundenen Lexikonartikeln. Der Leser sieht also, was Herr Geiser sieht, ohne dass dies kommentiert wird.
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Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT am 9. November 2007
Format: Taschenbuch
"Der Mensch erscheint im Holozän" beginnt denkbar unspektakulär: ein einsamer Witwer in seinem Tessiner Berghaus, und draußen will es nicht aufhören zu regnen. Dann wird der 74-jährige Herr Geiser durch einen Erdrutsch von der Umwelt abgeschnitten, die Naturgewalt konfrontiert ihn mit seiner eigenen Bedeutungslosigkeit. Auf sich gestellt, versucht er seinem Dasein einen Sinn zu geben, indem er unzählige Notizen und Lexikonausschnitte sammelt und damit die Wände tapeziert. Doch der schleichenden Erosion - nicht nur in der Natur, sondern auch in seinem Kopf - hat er nichts entgegenzusetzen. Draußen stürzen die Mauern ein, drinnen erleidet Herr Geiser einen Schlaganfall: Augenlid und Mundwinkel sind fortan gelähmt, er verliert immer mehr den Verstand und brät seine Katze im Kamin. Und während das versehrte Bergdorf schließlich wieder aufgebaut wird, ist sein persönlicher Verfall unumkehrbar. Mit Herrn Geiser hat Max Frisch die deutschsprachige Literatur um einen Sonderling bereichert. Seine Erzählung hat der Autor rückblickend als sein 'vollkommenstes' Werk bezeichnet.
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