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Mensch – Maschinen – Musik: Das Gesamtkunstwerk Kraftwerk Gebundene Ausgabe – 14. Juni 2018
Kaufoptionen und Plus-Produkte
- Seitenzahl der Print-Ausgabe368 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberC.W. Leske Verlag
- Erscheinungstermin14. Juni 2018
- Abmessungen13.5 x 3.4 x 21 cm
- ISBN-109783946595014
- ISBN-13978-3946595014
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Produktinformation
- ASIN : 3946595014
- Herausgeber : C.W. Leske Verlag
- Erscheinungstermin : 14. Juni 2018
- Auflage : 1.
- Sprache : Deutsch
- Seitenzahl der Print-Ausgabe : 368 Seiten
- ISBN-10 : 9783946595014
- ISBN-13 : 978-3946595014
- Abmessungen : 13.5 x 3.4 x 21 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 841.867 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 6.742 in Musik (Bücher)
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

Uwe Schütte wurde 1967 in Menden/NRW geboren und studierte zunächst Germanistik in München, bevor er 1992 an die University of East Anglia in Norwich, UK wechselte, wo er 1997 bei W.G. Sebald promovierte. Der Brexit veranlasste ihn, nach zwei Jahrzehnten als Universitätsdozent nach Berlin zurückzukehren, wo er als freier Autor lebt. Neben seinen Buchpublikationen hat er auch in Zeitschriften zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze und kulturkritische Essays veröffentlicht, sowie unzählige Buchrezensionen und Albumbesprechungen verfaßt.
Kundenrezensionen
- 5 Sterne4 Sterne3 Sterne2 Sterne1 Stern5 Sterne65%17%13%4%1%65%
- 5 Sterne4 Sterne3 Sterne2 Sterne1 Stern4 Sterne65%17%13%4%1%17%
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- Bewertet in Deutschland am 15. Juli 2019Es gibt sicherlich nur wenige Künstler, welche einen derart epochalen (!) Einfluss auf die Musik des 20 Jahrhunderts hatten wie Kraftwerk… die Anzahl derer, die es vollbracht haben, mit ihrem Werk eine ähnliche Bedeutung zu erlangen das düsseldorfer Quartett dürfte gut an wenigen Händen abzählbar sein.
Anders als bei vielen ähnlich bedeutende Künstler kommt im Falle von Kraftwerk zu allem noch hinzu, dass sich diese Band stets sehr effizient von der Öffentlichkeit abschirmte. Interviews und ähnliche „offizielle“ Informationen sind bei Kraftwerk notorische Mangelware, und an Homestories, Tour-Dokus oder ähnliches braucht man bei dieser Band erst gar nicht denken. Kraftwerk waren nie „Musiker zum Anfassen“ und haben es in ihrer bald 50 jährigen Geschichte geschafft, ein ziemliches Mysterium zu bleiben – was ja auch einen Teil des Gesamtkonzepts darstellt und bedeutender Faktor der von Kraftwerk ausgehenden Faszination ist.
Mit MENSCH MASCHINEN MUSIK liegt nun ein weiteres umfangreiches Kompendium über Kraftwerk vor – und wie ich finde ein sehr lesenswertes und informatives obendrein. Vielleicht im Gegensatz zu David Buckleys unautorisierter Biografie „Kraftwerk“ ist MENSCH MASCHINEN MUSIK eine stattliche Ansammlung von (grob chronologisch geordneten) Essays zahlreicher Experten rund um das Thema Kraftwerk. Die einzelnen Abhandlungen widmen sich Themen wie der verwendeten Symbolik und Thematiken, der Liveinszenierung, natürlich den Alben und der Bedeutung von Kraftwerk sowie ihre Einflüsse auf Dritte. Insofern nähert man sich dem Thema Kraftwerk sehr vielschichtig und facettenreich, MENSCH MASCHINEN MUSIK arbeitete sich auch durch „Randbezirke“ des gesamten Themenkomplexes.
Ehrlich gesagt liegt hierin in meinen Augen genau die Stärke dieses Buches: die Essays gehen auf Themen rund um Kraftwerk ein, was nicht nur hilft, die Band und ihr Schaffen plastisch vortreten zu lassen, sondern auch schlichtweg gewährleistet, dass man sich weniger auf spekulativem Terrain bewegt als wenn man „nur“ über die notorisch öffentlichkeitscheuen Künstler selbst schriebe, welche ja auch mitunter sehr widersprüchliche oder mehrdeutige Angaben rund um ihr Schaffen machten.
Gut finde ich auch, dass die einzelnen Essays nicht nur sehr facettenreich und unterhaltsam sind, sondern auch immer wieder eine gewisse kritische Distanz waren - MENSCH MASCHINEN MUSIK ist kein Buch voller Jubelarien für reine Kraftwerk-Fanboys, sondern ein Werk, welches sich analytisch und differenziert mit dem Gesamtkunstwerk Kraftwerk auseinandersetzt.
Alles in allem: MENSCH MASCHINEN MUSIK ist eine hochinteressante Sammlung rund um Essays zum Thema Kraftwerk – und meiner Meinung nach nicht nur das lesenswerteste Buch zum Thema (wobei mir Buckleys unautorisierte Biografie durchaus gefiel), sondern auch für Musikfans allgemein eine sehr empfehlenswerte Lektüre.
- Bewertet in Deutschland am 14. Dezember 2020Formatieren: Gebundenes BuchVerifizierter KaufWar ein sehr gutes Geschenk.
- Bewertet in Deutschland am 24. Juni 2018Formatieren: Gebundenes BuchVorweg muss ich sagen: Ich bin kein riesiger Kraftwerk-Fan oder Experte, der alle Plattencover gerahmt an der Wand hängen hat, alle Details ihrer Alben, Touren und Auftritte kennt und die Geschichte der elektronischen deutschen Musik aus dem Effeff beherrscht.
Aber ich war in den späten 70ern jung, als Kraftwerk im Radio lief, ich habe genug Zeit vor dem Radio verbracht, um schnell zu merken, dass die Deutschpopper Markus mit seinem Autofahr-Song („Und kost der Sprit auch 2 mark 10, sch**egal, es wird schon gehen“ – Das waren noch Preise!) irgendwie auf Kraftwerks Autobahn-Stück aufgesprungen war. „Das Modell“ und „Die Roboter“ kannte man sowieso. Und als ich in den 2000ern in den USA nachts manchmal Fernsehen guckte und der Talkmaster Craig Ferguson im roten Hemd mit schwarzer Krawatte vor einem Synthesizer Sketche mit deutschem Akzent machte, wusste ich sofort: Da soll Kraftwerk parodiert werden! Ich hatte (und habe) die Band nie live gesehen, aber irgendwie war auch mir ihre typische Kleidung, ihr Stil ins Unterbewusstsein gesackt.
Und dann hat mir ein Freund, großer Popmusik-Fan, diesen ganz frischen Band gegebenen – „zur Weiterbildung“, wie er sagte. Und so war es auch. Nicht nur von Kraftwerk selbst und ihren Platten handelt dieses Buch (obwohl die alle auch ausführlich besprochen werden), sondern auch vom Einfluss der vier Düsseldorfer auf die elektronische Musik überhaupt. Von vielen Bands hatte ich noch nie gehört, aber dank Internet konnte ich mir schnell einen Eindruck vermitteln und tatsächlich die Rückgriffe aus diversen Genres (Rap, Elektro-Funk, Techno) auf Kraftwerk-Stücke nachvollziehen.
Auch an Bezügen auf die Gegenwart fehlt es in diesem Buch nicht. Hier haben mir vor allem die Texte von Didi Neidhart („Trans-Europa-Express“) und der erste von Uwe Schütte gefallen („Halb Wesen und Halb Ding“), weil beide Autoren sich nicht scheuen, jeweils am Schluss auch den Unterschied zwischen Kraftwerks Entstehungszeit (TEE bzw. Mensch-Maschine) und heute hervorzukehren: Dass die politische Situation womöglich ein „Trans-Europa“ mit freiem Verkehr im Schenkgen-Raum bald abschaffen könnte. Oder dass wir im Posthumanen, das Kraftwerk 1978 noch besungen haben und bis heute inszenieren, schon längst von einem kapitalistischen Verwertungsdrang weiter vorangetrieben worden sind, als die Musiker es sich damals haben träumen lassen.
Für die/den historisch Interessierte(n) bietet der Band quer durch diverse Texte verschiedener Autoren auch eine kleine Kulturgeschichte der Bundesrepublik seit den 60er Jahren: Wie die frühe Elektronik-Szene mit Beuys zusammenhängt, wie sich die gewandelte Einstellung zur Nuklearenergie auch an Kraftwerk-Inszenierungen ablesen lässt, wie Waren, Konsumpraxis und Sportevents sich auf ihr Werk ausgewirkt haben – das und mehr lässt sich in diesem Buch verfolgen. Gespickt ist es außerdem mit interessanten, manchmal auch kuriosen „Zwischenspielen“. Das meint seltene Texte aus Archiven oder früheren Zeitschriften wie Interviews mit Ralf Hütter oder Alexander Kluge, oder ein Drehbuch für einen verrückten Kraftwerk-Film, der nie gedreht wurde. Das lockert die Lektüre auf, gerade wenn ein voriger Text vielleicht etwas sehr wissenschaftlich daherkam.
Als sehr erfrischend möchte ich die Idee des Herausgebers hervorheben, Johannes Ullmaiers „Anti-Kraftwerk-Text“ ("Kraftwerk Kraftwerk unter anderem") am Ende des Bandes zu bringen. Hier erscheint vieles von dem, was vorher dargestellt wurde, aus einem komplett anderen Blickwinkel. Und auch wenn „Anti“ vielleicht übertrieben ist, tritt der Text doch an, um den Mythos Kraftwerk zu entzaubern und sie in einen Kontext anderer (und vielleicht künstlerisch wichtigerer) Gruppen zu stellen. Jetzt sind am Ende die LeserInnen selbst gefragt, wie hoch sie diese Band einschätzen wollen.
Ich schätze hier erstmal den Band als sehr gut ein: Ich habe viel gelernt und wurde auch noch gut unterhalten. Fünf von fünf Sternen!




