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Memoiren einer Tochter aus gutem Hause Taschenbuch – 1. Juli 1968

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Im Lexikon der Weltliteratur, zugegeben nicht eben die allerfeinste Adresse, stellt man erstaunt fest, daß Vicky Baum, "Unterhaltungsschriftstellerin mit solider Milieukenntnis", doppelt so viel Platz eingeräumt wird, wie der darauffolgenden Simone de Beauvoir. Verkehrte Welt, in der die wohl unbestritten wichtigste Literatin und Theoretikerin der Emanzipation im zwanzigsten Jahrhundert gerade mal einige dürre Zeilen wert ist.

1958 erschienen ihre Memoiren einer Tochter aus gutem Hause, die Geschichte ihrer Jugend bis zum Treffen mit Jean-Paul Sartre. Passender Titel. Als Kind kapriziös und verhätschelt, genoß sie noch die Privilegien ihres bürgerlich-steifleinenen Elternhauses am Boulevard Raspail. Doch bald schon durchschaute sie die Kälte der Konventionen und den Hochmut ihrer Klasse. Widerstand begann sich in ihr zu regen: "Von der Zufriedenheit zur Überheblichkeit ist es nicht weit. Papa mokierte sich gern, Mama neigte zur Kritik; wenige Leute fanden Gnade vor ihnen, während ich niemals hörte, daß jemand sich über sie mißbilligend äußerte." Bürgerhorror, fein beobachtet.

"Das ist ungehörig." Auch so ein Elternsatz, der aber Entscheidendes auslöste in Simone. Gesellschaftliche Fesseln und Reglements, soweit das Auge reichte. Hauptsächlich Frauen betreffend. Das Denken beginnt. Und damit der Ausbruch. Mit fünfzehn ist für Simone de Beauvoir klar, daß sie Schriftstellerin werden wird. Die Abreise aus der bürgerlichen Wertewelt beginnt.

Ihre Erzählungen und Essays machen sie zur berühmtesten Vertreterin der europäischen Frauenbewegung. Aber sie ist auch geplagt von Selbstzweifeln, war es oft satt, nur "reiner Geist" zu sein, hatte Angst, in lustfeindlicher "ätherischer Farblosigkeit" zu verkümmern. Kritisch vermerkt sie: "Ich bin keine virtuose Schriftstellerin gewesen." Ihr Hauptanliegen war, ihre Umwelt darauf aufmerksam zu machen, wie sie ihr Leben empfand. Eine noble Untertreibung. Ihr ist weit mehr als das gelungen. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren am 9.1.1908 in Paris. Ihre ursprünglich wohlhabenden Eltern lebten nach dem Ersten Weltkrieg aufgrund von Fehlspekulationen unter wenig üppigen Verhältnissen in der Rue de Rennes. Mit fünfeinhalb Jahren kam Simone an das katholische Mädcheninstitut, den Cours Désir, Rue Jacob; als Musterschülerin legte sie dort den Baccalauréat, das französische Abitur, ab. 1925/26 studierte sie französische Philologie am Institut Sainte-Marie in Neuilly und Mathematik am Institut Catholique, bevor sie 1926/27 die Sorbonne bezog, um Philosophie zu studieren. 1928 erhielt sie die Licence, schrieb eine Diplomarbeit über Leibnitz, legte gemeinsam mit Merleau-Ponty und Lévi-Strauss ihre Probezeit als Lehramtskandidatin am Lycée Janson-de-Sailly ab und bereitete sich an der Sorbonne und der École Normale Supérieure auf die Agrégation in Philosophie vor. In ihrem letzten Studienjahr lernte sie dort eine Reihe später berühmt gewordener Schriftsteller kennen, darunter Jean-Paul Sartre, ihren Lebensgefährten seit jener Zeit. 1932-1936 unterrichtete sie zunächst in Rouen und bis 1943 dann am Lycée Molière und Camille Sée in Paris. Danach zog sie sich aus dem Schulleben zurück, um sich ganz der schriftstellerischen Arbeit zu widmen. Zusammen mit Sartre hat Simone de Beauvoir am politischen und gesellschaftlichen Geschehen ihrer Zeit stets aktiv teilgenommen. Sie hat sich, insbesondere seit Gründung des MLF (Mouvement de Libération des Femmes) 1970, stark in der französischen Frauenbewegung engagiert. 1971 unterzeichnete sie das französische Manifest zur Abtreibung. 1974 wurde sie Präsidentin der Partei für Frauenrechte, schlug allerdings die «Légion d'Honneur» aus, die ihr Mitterrand angetragen hatte. Am 14.4.1986 ist sie, 78-jährig, im Hospital Cochin gestorben. Sie wurde neben Sartre auf dem Friedhof Montparnasse beigesetzt.


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Format: Taschenbuch
Eloquent und stets aufrichtig schildert Simone de Beauvoir in ihrem Werk "Memoiren einer Tochter aus gutem Hause" die Geborgenheit ihrer Kindheit, die Unsicherheit in ihrer Jugend und schließlich ihren durch Neugier und Ehrgeiz ermöglichten Weg zu einer Denkerin, deren Erkenntnisse mit steter Nachhaltigkeit unsere Gesellschaft beeinflussen sollten. Von größtem Interesse war beim Lesen dieses sehr unterhaltsamen aber auch zum Nachdenken anregenden Buches Simones Konflikt mit der patriarchalischen Gesellschaft Frankreichs nach der Jahrhundertwende, der sich zunächst im Konflikt mit ihrer Familie, die mit Simone durchaus andere Pläne als eine akademische Laufbahn hatte, äußert. Doch dies ist nur einer der Aspekte in Simones Leben, die in diesem Werk ausführlich thematisiert werden. Weiterhin waren für Simone de Beauvoir Freundschaften mit später berühmt gewordenen Persönlichkeiten wie Jean Paul Sartre, sowie ihre eigenen Erfahrungen mit Literatur und dem Leben in Paris von großer Bedeutung. Von ihrer Umgebung aufgrund ihrer unkonventionellen Art häufig mit Argwohn betrachtet, musste Simone früh erkennen, dass sie niemals in die gutbürgerliche Gesellschaft Frankreichs hineinpassen würde.
Für alle ,die sich mit dieser Philosophin, deren Erkenntnisse nicht nur den Feminismus, sondern auch das Bewusstsein vieler Menschen entschieden voranbrachten,schon immer beschäftigen wollten, ist "Memoiren einer Tochter aus gutem Hause" Pflichtlektüre. Aber auch leser, die die sprachlich beeindruckende Schilderung eines interessanten Lebens schätzen, werden sich an diesem Werk erfreuen. Mir hat dieses überraschend persönliche Werk die distanziert wirkende Ikone Simone de Beauvoir jedenfalls deutlich näher gebracht.
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Format: Taschenbuch
Im ihren "Memoiren einer Tochter aus gutem Hause" gibt Simone de Beauvoir einen interessanten Einblick in die bürgerliche Gesellschaft und das Paris zu Beginn des 20. Jahrhunderts sowie in die Entwicklung ihrer Persönlichkeit, die geprägt ist durch den Drang nach der Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen und Erwartungen und sich in der geistigen Überwindung bürgerlicher Grenzen manifestiert. Doch der Weg dorthin ist lang und steinig, zumal als junges Mädchen / junge Frau und zur damaligen Zeit. Lange bleibt sie äußerlich die brave, gläubige Tochter, während es unter ihrer Oberfläche schon längst brodelt und sie für sich allein bereits festgestellt hat, daß sie ihren Glauben verloren hat. Nach und nach wagt sie es, sich nicht nur gedanklich, sondern auch in ihren Handlungen über Grenzen hinweg zu setzen, z.B. von den Eltern verbotene Bücher zu lesen, auch wenn damit zunächst notgedrungen Heimlichkeiten und Lügen verbunden waren. Schließlich wagt sie es, sich zu öffnen und Gefühle und Gedanken mitzuteilen und für sich auch Freiheiten einzufordern (z.B. daß die Mutter nicht mehr ihre Briefe lesen soll).
Simone de Beauvoir ist es in diesem 1. Teil ihrer Memoiren meisterhaft gelungen, dem Leser an ihrem eigenen Beispiel den schwierigen geistigen Prozeß vom Infragestellen vermittelter Werte über das Sich-Lösen von althergebrachten Konventionen bis hin zum Sich-Hinwegsetzen der sich entwickelnden Persönlichkeit über die Einengungen durch Eltern, Gesellschaft und Kirche nahe zu bringen und ihn zum Nachdenken zu bewegen.
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Format: Taschenbuch
Simone Lucie-Ernestine-Marie-Bertrand de Beauvoir war eine franzsösische Feministin, Schriftstellerin und Philosophin. Von mir vorweg, für mich ist Sie eine der tollsten Frauen.

Kurz zum Inhalt: sie wurde 1908 in Paris in eine katholische Familie hineingeboren. Sie entstammt einer guten bürgerlichen Familie und hatte eine sehr wohlbehütete Kindheit. Das Leben des heranwachsenden Mädchens ist stark von Rebellion gegen veraltete Normen der Gesellschaft Anfang des 20. Jarhunderts geprägt. Es ist interessant zu Erfahren, welch Konformismus und "Erdrückung" des Bürgertums in dem Paris dieser Zeit vorherrschten. Nur durch den eingetretenen Notstand in Ihrer Familie war es Simone vergönnt als junge Frau zu studieren. Sie studierte Philosophie an der Sorbonne. Als Jahrgangszweite nach Sartre bestand sie 1929 die Agrégation in Philosophie und war damit eine der ersten Philosophielehrerinnen Frankreichs.

Dieses Buch ist sehr intim niedergeschrieben. Simone de Beauvoir gewährt tiefe und sehr intensive Einblicke in das Gefühls- und Gedankenbild einer heranwachsenden Frau und in die damalige Gesellschaft. Auf mich wirkte es sehr befreiend. Durch Ihre detaillierten Erzählungen, erhält man ein umfassendes Bild von dieser Zeit und den Menschen in Ihrem Umfeld. So kann man leicht mitfühlen wie schwer es für Sie war, sich nach den eigenen Vorstellungen zu entfalten. Es gelingt Ihr, nicht vorwurfsvoll zu schreiben, sondern den Blick nach vorn gerichtet vorran zu schreiten. Ein Kampf nicht Mann gegen Frau, sondern die alten Fesseln gemeinsam abstreifend … immer den eigenen Träumen nach.

Ein wunderbares zeitgeschichtliches und fortschrittliches Buch. Sehr anregend zu lesen und wie ganz nebenbei sehr informativ.
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