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Die Memoiren des Rodriguez Faszanatas. Bekenntnisse eines Heiratsschwindlers: Bekentnisse eines Heiratsschwindlers Taschenbuch – 20. November 2006
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Helge Schneider
(Autor)
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Seitenzahl der Print-Ausgabe128 Seiten
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SpracheDeutsch
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HerausgeberKiWi-Taschenbuch
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Erscheinungstermin20. November 2006
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Abmessungen12.6 x 1.3 x 19.1 cm
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ISBN-103462037285
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ISBN-13978-3462037289
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Produktinformation
- Herausgeber : KiWi-Taschenbuch; 3. Edition (20. November 2006)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 128 Seiten
- ISBN-10 : 3462037285
- ISBN-13 : 978-3462037289
- Abmessungen : 12.6 x 1.3 x 19.1 cm
-
Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 96,222 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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- Nr. 7,729 in Gegenwartsliteratur
- Nr. 10,878 in Literatur (Bücher)
- Kundenrezensionen:
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Produktbeschreibungen
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In fast märchenhaften Episoden erzählt Helge Schneider die bewegte Lebensgeschichte eines Witwentrösters aus Barcelona. Seiner direkten Art folgend springt unser Katalanen-Casanova vom zwölften Stock auf eine Markise oder steht als Alleinerbe am Grab einer reichen Verstorbenen. Herzen und eherne Vorsätze werden gebrochen, es dreht sich um die wahre Liebe und das liebe Geld. Ob der Torero der Herzen selbst vor Mord nicht zurückschreckt?
Die Bekenntnisse des Hochstaplers Rodriguez Faszanatas leben von der wohl dosierten Übertreibung. Dabei hebt Autor Helge weit weniger ab wie im gut ein Jahr früher erschienenen, teils äußerst skurrilen Expeditionsroman Globus Dei. Und während Thomas Manns Felix Krull großenteils Jugendsünden beichtet, geht es beim kleinen, unehelichen Bruder Rodriguez Faszanatas schnell richtig zur Sache -- Sexszenen ausgespart. Schneiders Geschichte als Schelmenroman einzuordnen wäre zwar zu viel des Guten. Allerdings weiß Rodriguez genau so gut wie Felix, dass die Welt betrogen werden will. Der Leser wiederum verschlingt Faszanatas Memoiren ganz so wie Helges Held reiche Frauen. --Herwig Slezak
Pressestimmen
»Über Helge Schneiders ’sagenhaftes’ Einfühlungsvermögen in die ’innere Welt’ des spanischen Schwerenöters kann man nur staunen – und lachen.« ― Schädelspalter
»Komik über den akuten Lacher hinaus und vom Genre her ein klassischer Schelmenroman.« ― Deutschlandfunk
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Helge Schneider, Autor, Musiker und Clown, geboren 1955 im Ruhrgebiet. Tritt regelmäßig auf den Bühnen dieses Landes auf und überrascht seine Fans stets mit neuen Einfällen. Nebenbei schrieb er bisher zehn Bücher in der KiWi-Taschenbuch-Reihe.
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In diesem Helge-Buch erwartet einen mal wieder hanebüchener Irrsinn, unfassbarer Klamauk gepaart mit unglaublicher, literarischer Raffinesse.
Ein Lese-Ereignis besonderer Güte.
Kurzum: Man muss Ihn schon mögen, den Helge-Humor, um diesen geistigen Ergüssen folgen zu können!
Aber: Ich kann dieses Buch absolut empfehlen.
Das schöne an dem Heiratsschwindlermotiv ist die Tatsache, dass es den Stärken des Schneiderschen Schreibens, nämlich dem episodenhaften Aneinanderreihen nur lose zusammenhängender, filmsequenzartiger Episoden voller Absurditäten und regelrechten sprachlichen Slapstickeinlagen enorm entgegenkommt. So erzählen die "Bekenntnisse eines Heiratsschwindlers", trotz des Einstiegs im Kindesalter es Ich-Erzählers, keine stringente Lebensgeschichte, sondern sie funktionieren als einzelne, zumeist voneinander isolierte "Bekenntnisse" all der Frauengeschichten, die dieser Rodriguez Faszanatas so auf dem Kasten hat. Der ganz spezielle Humor dieser Episoden speist sich aus verschiedenen Quellen: Erstens entwickeln sich bestimmte Motive zu regelrechten Running-Gags, auf die man beim Lesen/Hören geradezu wartet, um angesichts der Erwartbarkeit dieser Dinge dann doch umso überraschter zu sein, wenn der Text sie dann liefert; hierzu zählen das (angebliche) Einhalten sexueller Abstinenz bei den Verführungsaktionen, die (angebliche) Siegesgewissheit des Erzählenden bei all seinen Vorhaben und ähnliche charakteristische erzählerische Momente. Zweitens glänzen die Schilderungen all der schwer reichen, verwöhnten, teils naiven, teils kühl berechnenden Frauen, die Rodriguez Faszanatas zu seinem eigenen Vorteil aufs Kreuz legt, mit dieser großartigen Mischung aus totaler Überzeichnung und Karikierung auf der einen, sowie großer empfundener Realitätsnähe auf der anderen Seite. Auch wenn man selbst kein Heiratsschwindler ist, diese Frauen-"Typen" hat man alle so oder so ähnlich schon mal irgendwo gesehen oder getroffen. Drittens, und hier unterschätzen Helge Schneider viele aus einem Vorurteil heraus, ist das Ganze nicht immer nur albern, sondern an vielen Stellen auch nachdenklich, melancholisch und gedankenreich, wenn auch nie ohne das nötige Augenzwinkern. Die vielen Schicksalsschläge, die Rodriguez im Laufe seiner "Karriere" erleidet, sein immer wieder aufblitzendes schlechtes Gewissen gegenüber den Frauen, denen er übel mitspielt, sein Stolz, wenn er auf eine große Erfolgsaussicht aus persönlichem Ekel vor einer korrumpierten Frau verzichtet - all das enthält eben ein Maß an Ernsthaftigkeit, das man nicht vernachlässigen sollte, wenn man auch den humoristischen Faktor hier am höchsten zu werten hat.
Alles in allem ist Helge Schneider mit den "Bekenntnissen eines Heiratsschwindler" ein weiterer seiner zahlreichen literarischen Geniestreiche gelungen; ein Picaro-Roman, eine Reihung witziger Episoden, ein Kaleidoskop absurd anmutender Erlebnisse und melancholisch-gedankenreicher Reflexionen über das Leben am Rande und mitten in der Gesellschaft. Und das alles ohne Sex! ;-)
Ich habe mich echt kaputt gelacht, wie kann man nur so einen Schwachsinn zusammen schreiben. ich musste das ab und zu zur Seite legen, weil ich mich auf das Buch bzw. auf die Zeilen nicht mehr so gut konzertrieren konnte, weil ich so am schmuzeln, lachen und mich fast schon weg geschmissen habe.
SUPER Buch von Helge Schneider!
Kann ich nur wärmstens weiterempfehlen!
Mit freundlichen Grüßen
Samuel Schmidt
Also: 4 Sterne, aber nur weil es Helge ist.