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Der Meister: der 2. Fall für Rizzoli & Isles (Rizzoli-&-Isles-Thriller, Band 2) Taschenbuch – 8. August 2005

4.2 von 5 Sternen 272 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Frauenpower: Tess Gerritsens Romanheldinnen [344kb PDF]

Produktbeschreibungen

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Der Chirurg, immer wieder der Chirurg. Vieles an dem neuen Fall erinnert Detective Jane Rizzoli an die fürchterliche Mordserie in jenem heißen Sommer, der nun ein Jahr zurücklag. Noch heute wacht die Bostoner Polizistin, die damals an Leib und Seele Schaden nahm, nachts schreiend aus ihren Albträumen auf. Ließ nun ein Nachahmungstäter den Horror aufs Neue erstehen? Dr. Yeager musste, bevor sein Mörder ihm fachmännisch die Kehle durchschnitt, der Vergewaltigung seiner Frau zusehen. Das Verhaltensmuster des Chirurgen! Doch Warren Hoyt war längst verurteilt und saß streng bewacht in seinem Hochsicherheitstrakt -- oder?

Nekrophile Psychopathen, quälend detaillierte und für den unvorbereiteten Leser buchstäblich magenumstülpende Autopsieberichte -- die ehemalige Internistin Tess Gerritsen hat erneut einen kriminalwissenschaftlichen Thriller abgeliefert, der einem Hannibal-haften, nicht endenwollenden Albtraum verdammt nahe kommt.

Detective Rizzoli, die sich gegen ihre testosterontriefende männliche Kollegenschar mit einem Panzer der Tüchtigkeit gewappnet hat, sieht sich einer fürchterlichen Mordserie ausgesetzt. Boston und die Ostküste gleichen einem einzigen Blutbad, in dem immer wieder Frauen vor den Augen ihrer wehrlosen Männer vergewaltigt und anschließend regelrecht abgeschlachtet werden. Um den Ekelquotienten zusätzlich nach oben zu treiben, lagert der Killer die Ermordeten in einem abgelegenen Stadtwald, um an ihnen später seine postmortalen "erotischen" Obsessionen austoben zu können.

Der Meister, im amerikanischen Original kurioserweise The Apprentice -- Der Lehrling --, was der Wahrheit auch nahekommt, stellt Detective Rizzoli und den arglosen Leser vor eine seelische Zerreißprobe. Zusammen mit dem undurchsichtigen FBI-Agenten Dean tobt die Jagd nach dem Killer einem haarsträubenden und verblüffenden Showdown entgegen. Unterlegt mit dem grausigen inneren Monolog eines wahnsinnigen Menschenjägers wird langsam klar, dass der Chirurg noch eine alte Widersacherin auf seiner Rechnung hat. Das Netz um Detective Jane Rizzoli beginnt sich enger zu ziehen. Vorsicht, akute Infarktgefahr! Und -- nach dieser Lektüre werden Sie garantiert keinem Chirurgen mehr vertrauen. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ein spannender Medizin-Thriller - für Mimosen ungeeignet." (Der Spiegel)

„Dieses Buch ist der helle Wahnsinn! Nach ‚Die Chirurgin' ein weiterer spannungsgeladener Psychothriller von Tess Gerritsen. Meisterhaft gut und grausam.“ (Braunschweiger Zeitung)

"Ich verspreche Ihnen, dass Sie selten zuvor einen derart bis auf die letzte Seite spannenden Medizin-Thriller gelesen haben." (Hessisches Fernsehen)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 4. März 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Ein Jahr nach der Ergreifung des Serienmörders Warren Hoyt leidet Detective Jane Rizzoli vom Boston P.D. noch immer unter Albträumen. Nach außen, besonders gegenüber den ausnahmslos männlichen Kollegen, gibt sie sich hart wie eh und je, an die physischen Verletzungen erinnern nur noch Narben, aber ihre Psyche hat sich noch nicht erholt. Da wird sie von einem Beamten aus der Vorstadt zu einem Fall hinzugezogen, der Parallelen zu den damaligen Verbrechen aufweist. Ein Ehepaar wurde in seinem Haus überfallen, der Mann wurde ermordet, von der Frau fehlt jede Spur. Aber im Schlafzimmer findet sich ihr sauber zusammengefaltetes Nachthemd.
Die Rekonstruktion des Tatorts ergibt, dass die Frau vor den Augen des gefesselten Mannes vergewaltigt wurde, und der Täter ihm anschließend die Kehle durchgeschnitten hat. Einige Tage später wird die Leiche der Ehefrau entdeckt, und der FBI-Beamte Gabriel Dean erscheint auf der Bildfläche. Rizzoli ist davon wenig begeistert, nährt es doch in ihr wieder das Gefühl, dass man ihr als Frau keine wichtige Ermittlung zutraut. Noch dazu scheint Dean mehr über den Fall zu wissen, als er preisgibt.
Als Hoyt die Flucht aus der Haft gelingt, beginnt Janes sorgsam aufrechterhaltene Fassade der Powerfrau zu bröckeln. Sie fühlt, dass der Psychopath noch eine Rechnung mit ihr begleichen will. Als weitere Morde geschehen, deutet vieles darauf hin, dass der neue Serienmörder sich jetzt mit seinem „Meister" zusammengetan hat - dem Chirurgen. Auch Agent Dean wittert nun die Gefahr für Rizzoli, sein Beschützerinstinkt wird dabei nicht nur aus professioneller Sicht geweckt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Mit "Die Chirugin" legt Tess Gerritsen ein kleines Meisterwerk hin. Nun folgt die Fortsetzung, "Der Meister", wobei der deutsche Titel die Sache nicht so gut auf den Punkt bringt wie der englische, dessen wörtliche Übersetzung "Der Lehrling" gewesen wäre.
Von den drei Hauptfiguren aus "Die Chirugin" ist lediglich Rizzoli übriggeblieben. Moore taucht zwar noch auf, bleibt aber doch bei der eigentlichen Handlung außen vor. Die dreht sich in diesem Fall um einen Serienkiller, der bevorzugt Paare überfällt, den Mann gefesslt bei der Vergewaltigung der Frau zusehen lässt und später tötet, die Frau entführt er anschließend. All dies hört sich für den unbedarften Leser ziemlich brutal an, und genauso wird es auch im Buch dargestellt. Diese Härte, die bei "Die Chirugin" an einigen Stellen etwas zuviel des Guten war, passt in diesem Fall genau zum Buch.
Denn die Grundstimmung von "Der Meister" ist insgesamt gesehen kühler, unpersönlicher, als im Vorgänger. Schon allein die Tatsache, dass die Figuren alle immer mit ihrem Nachnamen genannt werden, trägt dazu bei. All dies mag einige, die mit Cordell in "Die Chirugin" mitleiden konnten, etwas vor den Kopf stoßen, aber, wie schon gesagt, es passt einfach in diesem Fall zusammen.
Den einen Stern Abzug gibt es für das Ende des Buches, an dem die Autorin meiner Meinung nach etwas zu dick aufgetragen hat. Ansonsten ist "Der Meister" mit Sicherheit ebenso gut und spannend wie "Die Chirugin", wenn nicht sogar noch einen Tick besser.
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Format: Gebundene Ausgabe
Chronologisch anschließend an ihren überaus erfolgreichen Medizin - Thriller „Die Chirurgin" gelingt der hochtalentierten Autorin Tess Gerritsen auch mit „Der Meister" ein an Spannung und Tiefgang kaum zu übertreffendes Werk. Dabei orientiert sich zwar die Schriftstellerin am Spannungsaufbau des Vorgängers, kreiert allerdings keineswegs eine billige Kopie desselben, sondern vielmehr eine sinnvolle Erweiterung der Thematik um den psychopatischen Frauenmörder, indem sie ein noch grauenhafter, „meisterhafter" mordendes Serienkiller - Pendant einbaut. Diesmal rückt weiterhin die smarte Detective Jane Rizzoli als Hauptprotagonistin in den Vordergrund, deren Innenleben und emanzipatorische Zerrissenheit in der Polizei - Männerwelt Bostons von Gerritsen sehr geschickt beschrieben werden.
Durch das medizinische Fachwissen der Autorin, welche sich früher als praktizierende Internistin auszeichnete, wirkt das Buch extrem authentisch. Man merkt dem Beschriebenen an, dass die Autorin den Menschen -anatomisch betrachtet- sehr genau kennt und weiß, welche Verletzungen zum Tode führen. So wirken die beschriebenen Szenarien sterbender Opfer sehr eindringlich und schockierend zugleich.
Faszinierend schafft es Tess Gerritsen, ihren Roman von der ersten Seite bis zum letzten Satz aufregend zu halten, ohne auch nur eine einzige Länge zu generieren. Daran kann sich wahrlich so mancher Autor ein Beispiel nehmen, denn so perfekt beherrschen wohl nur die Wenigsten, einen Thriller zu verfassen!
Lobens- und erwähnenswert ist auch die sehr gute Übersetzung durch Andreas Jäger gelungen, der auch schon „Die Chirurgin" absolut fehlerfrei und sprachlich elegant vom englischen „The surgeon" ins Deutsche übertrug.
Auch diejenigen, die „Die Chirurgin" noch nicht kennen, werden hier bestens unterhalten, sofern sie stabile Mägen besitzen...
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