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Kundenrezensionen

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am 10. April 2013
2010 sind Kvelertak mit ihrem gleichnamig betitelten Debüt im Underground eingeschlagen wie eine Bombe und auch ich konnte mich irgendwann nicht mehr der Magie der Norweger entziehen. Ihr ungestümer, frischer Mix aus dreckigem Rock 'n' Roll und dezentem Black Metal Touch in Verbindung mit einem Händchen für zwingende Arrangements war einfach zu gut, um ignoriert zu werden.
Nun steht Album Nummer 2 ins Haus und ich frage mich umgehend, wo besagtes Händchen in der Zwischenzeit wohl geblieben ist. Sprangen einem auf dem Erstling die Kracher nur so ins Gesicht, so verhält es sich auf "Meir" etwas anders. Gleich das eröffnende "Åpenbaring" kommt zunächst nicht so richtig in die Pötte. Mit "Spring Fra Livet" und "Trepan" macht man dann jedoch eine angenehme Kehrtwende, wenngleich genannte Songs auch nicht an die Klasse eines "Fossegrim" oder gar "Mjoed" heranreichen.

So geht das Spielchen munter weiter und beinahe hätten Kvelertak von mir auch die Rechnung dafür bekommen, doch erstens kommt es anders... Nachdem in meinem Bekanntenkreis nämlich die Diskussion um die Platte in Fahrt kam, gab ich ihr noch eine Chance, und noch eine und noch eine und langsam aber sicher entfalteten auch die Songs auf "Meir" eine kleine Sogwirkung.
"Mammutprojekte" wie "Nekroskosmos", "Undertro" und "Tordenbrak", die allesamt über 6 Minuten dauern ("Tordenbrak" fast 9!) könnten zwar etwas kompakter sein, doch allein "Bruane Brenn" mit seinem sofort zündenden Ohrwurm-Refrain und bereits erwähnte "Spring Fra Livet" und "Trepan" wachsen zu absoluten Knallern mit Langzeitwirkung.

Wie gesagt, das Debüt riss einen von Sekunde 1 an mit und hatte zudem das Überraschungsmoment auf seiner Seite. Die Erwartungshaltung der, nicht gerade kleinen Fangemeinde wurde in kaum erfüllbare Höhen geschraubt. Somit ist der Erstling des Stavanger-Sextetts natürlich Fluch und Segen zugleich, denn diesen zu toppen, schien schier unmöglich.
Wenn ihr euch also zunächst schwer tun solltet, die Platte aber auch nicht gleich abschreibt, besteht die große Chance, dass ihr "Meir" ebenso wie ich, alsbald in euer Herz schließen werdet.
Erwähnte ich das geile Artwork von John Baizley (Baroness)?!
22 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Das selbstbetitelte Debüt der Norweger Kvelertak hat mich 2010 regelrecht aus den Latschen gehauen. Diese Mischung aus rotzig-melodischem Punk 'n' Roll und wütendem Black Metal klang wunderbar erfrischend, und ich habe den Nachfolger sehnsüchtig erwartet. Da ist er also, er hört auf den Namen "Meir". Bereits die ersten Takte des Openers machen klar, dass Kvelertak nichts von ihrem Feuer verloren haben und noch immer wie wild drauflos rocken. Im Vorfeld wurde von der Band angekündigt, dass die melodischen Parts noch melodischer und die harten Parts noch härter werden sollten. Dies fällt vielleicht in Nuancen auf, unterm Strich ist "Meir" aber nach der gleichen Formel entstanden wie der Vorgänger - leider wurde dessen überragende Qualität nicht erreicht. Im Opener hört man ein wenig Clean-Gesang heraus, der aber auf Albumdistanz kaum zum Tragen kommt, dort regiert wie üblich reichlich angefressenes Gekeife. Das Cover-Artwork ist erneut von Dyer Baizley (Baroness) erstellt worden, und auch der Sound ist stimmig: ordentlich auf die Omme, nicht steril und/oder poliert. Auf ihrem Debüt klangen Kvelertak verbildlicht wie ein tollwütiger und mutierter Säbelzahntiger, der in einer Dynamitfabrik brennendes Napalm kotzt. Auf Album Nummer zwei ist ein Großteil des Dynamits schon explodiert, und der Tiger ist nicht mehr ganz so wütend. Trotzdem eine starke Platte.
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am 14. April 2013
Alter Schwede, oder in diesem Fall genauer gesagt Norweger, auch das zweite Album dieser verrückten Truppe aus dem hohen Norden verlangt dem Hörer wieder einiges ab. Dabei ist der Titel „Meir“ (=mehr) tatsächlich Programm, denn obwohl die Mischung aus Metal, Punk und Rock beibehalten wurde, gibt es irgendwie trotzdem von allem mehr: mehr Härte, mehr Groove, mehr Wahnsinn.
Der Einstieg ist mit „Apenbaring“, „Spring Fra Livet“ und „Trepan“ zwar selbst für KVELERTAK-Verhältnisse ziemlich sperrig, aber danach wird das Album zugänglicher und es tauchen wieder mehr mitgröhlkompatible Abschnitte auf, sofern man des Norwegischen mächtig ist :)
An KVELERTAK faszinieren mich mehrere Punkte. Da wäre zunächst der fast durchgehend unglaubliche hohe Energielevel, der das Album so mitreißend macht. Leider habe ich die Truppe noch nicht live gesehen, aber Gerüchten zu Folge sollen sie dabei immer ein völliges Inferno veranstalten. Außerdem passt das wüste Geschrei des Fronters Erlend Hjelvik wie die Faust auf’s Auge. Ich habe wegen der Sprachbarriere zwar keine Ahnung, was für Probleme der gute Mann eigentlich hat, dass er dermaßen durch die Gegend schreien muss, aber er scheint offenbar einen ziemlich dicken Hals zu haben, was für den Sänger einer Metal-Band gleich aus mehreren Gesichtspunkte keine schlechte Eigenschaft ist ;o)
Und zu guter Letzt schaffen es KVELERTAK, ihr wildes Geschrote immer wieder mit kleinen musikalischen Schlenkern aufzulockern, wodurch das Material trotz aller Aggressivität niemals zu stumpf wird. Da wird mal ein Riff eingesetzt, welches auch auf einem Classic-Rock-Album eine gute Figur machen würde, oder es wird ein orientalisch angehauchter Part eingeflochten, oder einfach mal ein klassisches Gitarrensolo rausgehauen. Erlaubt ist was gefällt, Scheuklappendenken ist hier nicht angesagt.
Als Highlights haben sich für mich die neue Bandhymne „Kverlertak“ heraus kristallisiert, welche die Hallen bei den nächsten Live-Shows zum Kochen bringen dürfte, und vor allem „Undertro“. Dieser Song ist irgendwie eine völlig kranke Mischung aus fiesem SLAYER-Riffing, der Rotzigkeit von TURBONEGRO und dem coolen Groove von ganz, ganz schmutzigen MÖTLEY CRÜE, der helle Wahnsinn. Das simple aber extrem eingängige Riff geht mir schon seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf, was für ein genialer Song.
Fazit: Großartiges Album!
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am 5. April 2013
... wenn man das Debut oder die Band nicht kennt?

Wenn die Scheibe ähnlich stark wie die hier zu rezensierende "Meir" ist, hab ich wohl definitiv was verpasst, denn was die Norweger hier abbrennen ist aller Ehren wert. Spass pur!

Zunächst liest sich eine Kombi aus räudigem Rotz-Rock und Black Metal irgendwie befremdlich. Wie kann das passen? Glaubt mir, es passt! Und wie!!!! Das blackmetallische Hochgeschwingigkeitsgeschrote wird ohnehin nur dosiert eingesetzt und verleiht einigen der 11 Rotz-Punk-Rock-Hymnen - ja, jeder Song ist ein Treffer - eine völlig eingeständige Note. Dazu noch ein perfekt auf die Mucke abgestimmter, rauer, drückender und warmer Sound. SO muss das sein. Klasse!

Wer das Debut der Backyard Babies oder Turbonegros Ass Cobra/Apocalypse Dudes zu seinen Favoriten zählt, aber auch ein Plus an Härte verträgt, unbedingt zuschlagen. Sonst verpasst ihr noch das beste "Bauch"-Album des Jahres. Das ist ein Lob und soll nicht Kvelertaks künsterlische Klasse in Frage stellen. Ich bin heilfroh, dass es immer noch Bands gibt, die so eine natürliche Schlagkraft entwickeln, dass sie dich mit den ersten Riffs auf die Bretter schicken.

Anspieltipps: Åpenbaring, Bruane Brenn, Kvelertak, Evig Vandrar, die anderen Songs allerdings auch...;o))

8,5 von 10

ps. In Norwegen gründet wohl wirklich jeder, der nicht zum Ski-Langläufer geboren ist, ne eigene Metal-Band. Woher soll sonst diese Vielzahl an starken Bands kommen?
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am 22. März 2013
Da ich das Debütalbum von Kvelertak seit Release unzählige Male gehört habe und die Nordmänner auch schon live erleben durfte, war ich dementsprechend in freudiger Erregung als ich ihr neues Werk "Meir" heute Morgen in den Händen hielt.
Wie erwartet hat es mich sofort gefesselt und ich konnte garnicht anders als es mir am Stück gleich mehrmals hintereinander anzuhören.
Wie der Vorgänger wirkt "Meir" in keiner Sekunde uninteressant; es ist hart und schnell jedoch gleichzeitig sehr dynamisch und vielseitig.
So fühlt man sich bei dem Lied "Trepan" mit seinen klirrenden Gitarrenwänden in die eisigen Black Metal Welten Norwegens versetzt und ein paar Lieder weiter springt einem beim Lied "Kvelertak" ein filigranes Gitarrensolo an, das Thin Lizzy nicht besser vollbracht hätten.
Alles in allem ein extrem unterhaltsames, unkonventionelles Album, das alleine schon aufgrund des Artworks in jede CD Sammlung gehört!
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am 22. Juli 2013
Im Gegensatz zum Ersten ist etwas Geschwindigkeit rausgenommen worden, dafür rocken die Lieder, immer noch nicht langsam, schwungvoll und mit kräftigem Gebrüll vor sich hin. Ein tolles Nachfolgeralbum. Besser als erwartet. So richtige dreinhämmernde Ohrwürmer wie Blodtørst und Fossegrim fehlen leider. Dafür entschädigt Kverletak großzügig, während Åpenbaring ein sehr schöner Opener ist, der Lust auf mehr macht.
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am 14. August 2013
Ich kenne die Band seit den Demos und musste mir dringend das Debüt zulegen: spontan, räudig, und vor allem live eine absolut gute Kapelle, keine Frage.

Nun das Folgewerk... hmmm, sie scheinen besseres Songwriting durchsetzen zu wollen, sind dabei streckenweise noch mehr im Black Metal unterwegs, dann wieder eindeutig mehr im Rock'N'Roll Sektor.
Das einzige Problem: Der Großteil der Songs ist langweilig.

Als Highlights darf man getrost "Bruane Brenn" und das schon in der Demo geniale "Snilepisk". Auch "Nekrokosmos" hat so seine Momente, vor allem der sehr schwarzmetallische Ausklang verursacht Gänsehaut. Bei diesen Songs fragt man sich, warum der Rest dann so extrem schwach und langweilig klingt.

Im Gegensatz zum echt guten Albendebüt ein starker Abfall, Auch live zünden wenn überhaupt nur die genannten Songs.
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Nun also der zweite Output der Norweger..."Meir". KVELERTAK, spielen einen recht schwer zu definierenden Metal, der mehrere Stilarten beinhaltet wie z.B. Black-Metal, Extreme Metal, Hardcore-Punk. Heraus kommt dabei ein Mix, der doch recht interessant ist. War das gleichnamige Debüt von 2010 doch sehr heftig und auch extrem roh, so ist "Meir" da wesentlich nachvollziehbarer geworden. Die Rhythmen sind auch einen Tick melodischer geworden und auch die Songstrukturen allgemein, sind wesentlich hörtauglicher ausgefallen, als noch beim Debüt. Die 11 Stücke von "Meir" sind auf 49:04 Minuten verteilt. Die Vocals sind teilweise derb keifend und schreiend, dass ist man von Kvelertak gewohnt. Mir gefällt das nicht besonders und genau die Vocals sind bei Kvelertak für mich der Schwachpunkt generell, aber gut, halt Geschmackssache. Das Cover ist wieder vom Covermaler Dyer Baizley gestaltet, der u.a. auch mit Baroness arbeitet(e).
Fazit: "Meir", gefällt mir doch besser als das Debütalbum. Es ist in sich stimmiger, ohne die bekannte Rauhheit dabei einzubüßen. 4 dicke Sterne mit der Tendenz nach oben.
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am 22. März 2013
Nach dem genialen Erstling der Norweger war die Erwartung an das zweite Album natürlich hoch. Und Kvelertak erfüllen nicht nur die Erwartungen, sondern legen noch eine Schippe drauf. Harter, melodischer Metal mit Shouts und Screams. Das hier norwegisch gesungen wird fällt gar nicht auf. Die Musik geht direkt in die Nackenmuskulatur und regt zum moshen an. Kvelertak präsentieren sich etwas abwechslungsreicher als auf dem Erstlingswerk. Apenbaring und Evig Vandrar kommen etwas ruhiger daher. Für Kvelertak Verhältnisse. Trepan prügelt sich dafür direkt in die Hirnwindungen und geht keine Kompromisse ein. Bruane Brenn war schon vorab als Single veröffentlicht worden. Der Song kommt nicht ganz an den Überhit Blodtorst ran, weiß aber auch zu gefallen mit gutem Gitarrenspiel. Als Gesamtwerk ist Meir ausgereifter als das Debut. Ganz klare Kaufempfehlung für Kvelertakfans und die, die es noch werden wollen.
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am 16. September 2013
Wieder ein Meisterwerk der Norweger! Als ich diese grenzgeniale Band heuer am "Pictureon Festival" live sehen durfte, blieb mir echt der Mund offen ... bester live GiG ever, die Typen habens echt drauf und sind nicht ohne Grund am aufsteigenden Ast!!!
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