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Meine weißen Nächte: Roman Taschenbuch – 7. August 2006
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Was tun, wenn man eine sehr emotionale, sehr russische Mutter hat, die mindestens einmal täglich anruft? Und eine wunderbare, aber schrecklich vergessliche Großmutter, die nur in ihrer Sankt Petersburger Vergangenheit lebt? Dazu noch einen reizenden Bruder, der gerade beschlossen hat, sich dem Buddhismus zuzuwenden?
Eigentlich wäre Anja schon damit ausgelastet, in Deutschland Freund und Ex-Freund unter einen Hut zu bringen. Aber einer russischen Familie entkommt man nicht so leicht, auch wenn sie weit weg ist …
- Seitenzahl der Print-Ausgabe272 Seiten
- SpracheEnglisch
- HerausgeberDiana Taschenbuch
- Erscheinungstermin7. August 2006
- ISBN-103453351061
- ISBN-13978-3453351066
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Produktbeschreibungen
Pressestimmen
"Ziemlich komisch, sehr melancholisch und ohne jede Bitterkeit in einem charmanten Plauderton geschrieben." (Glamour)
"Der beste neue Roman über Deutschland kommt von einer jungen Frau, die in Russland geboren ist... Ein absolut hinreißendes Buch." (bücher)
Klappentext
Welt am Sonntag
» »Meine weißen Nächte« beweist, dass junge deutsche Literatur sowohl Leichtigkeit als auch Tiefe besitzen kann.
Süddeutsche Zeitung
"Ziemlich komisch, sehr melancholisch und ohne jede Bitterkeit in einem charmanten Plauderton geschrieben."
Glamour
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : Diana Taschenbuch (7. August 2006)
- Sprache : Englisch
- Taschenbuch : 272 Seiten
- ISBN-10 : 3453351061
- ISBN-13 : 978-3453351066
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 569,738 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Kundenrezensionen:
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Da ich selten interressante Deutsche Bücher finden, war dieses Buch eine schöne Überraschung..
ACHTUNG: Alle 5-10 Seiten Facepalm Warnung!
Frau Gorelik erzählt sehr langweilig von Anna, einer jüdischen Migrantin mit deutschen Wurzeln. Zum Charakter von Anna fallen mir folgende Adjektive ein: egozentrisch, opportunistisch, scheinheilig, verplant und illoyal. Zumindest hat dieser Charakter einen gewissen Familiensinn, auch wenn dies schon die einzige positive Eigenschaft ist, über die Anna verfügt. Bezüglich Annas Gedanken und Handlungen möchte man sich gefühlt alle 5 Seiten an den Kopf fassen, da diese oft unlogisch und nicht nachvollziehbar sind (viel Gefühl, wenig Logik).
Ein Großteil des Buches nimmt die Dreiecksbeziehung zwischen Anna, ihrem russischen Exfreund Ilja und ihrem norddeutschen Freund Jan ein. Auch hier zeigt sich wieder Annas schlechter Charakter. Obwohl Jan wie der perfekte Freund wirkt, er Anna liebt und sich gut um sie kümmert, bekommt sie Ilja nicht aus dem Kopf und bereut es sogar, Jan nicht mit Ilja betrogen zu haben.
Fazit: Ein durchweg langweilig und furchtbares Buch. Ich hoffe inständig, dass kein Schüler jemals gezwungen wird dieses Werk zu lesen. Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass ich mit dieser Meinung nicht alleine in meiner Klasse war. Sämtliche Bücher (25 Stück) landeten am Schluss in einem Bücherkasten, aus dem man sich bedienen konnte, da offenbar niemand dieses Buch Zuhause herumstehen haben wollte.
"Meine weißen Nächte" ist keines dieser Bücher, bei denen man sich nach jedem Absatz denkt: "Genau so ging es mir auch immer!". Denn die Erzählerin Anja, als 11jährige mit ihrer Familie aus St. Petersburg nach Deutschland ausgewandert, hat ihre ganz eigene Geschichte, die durch Erinnerungen an die russische Kindheit, die Erfahrungen im deutschen Asylantenwohnheim und dem Nebeneinander allerlei russisch-deutscher Eigenheiten geprägt ist. Man selbst mußte nicht mit acht Jahren das Schlange stehen perfektionieren, weil das Erobern von zwei Kannen Milch einem die Auszeichnung "verantwortungsvoll" der Oma einbrachte. Es war nicht von weltbewegender Bedeutung, daß sich nur bei der echten Barbie die Kniebeugen einknicken lassen, der deutschen Sprache war man mächtig, bevor man das erste Kinderbuch las und "zu Hause" verbindet man nicht als erstes mit seinem abgetragenen Flanellschlafanzug.
Dennoch erzeugt Lena Goreliks Debütroman erstaunlich vertraute Gefühle. Vielleicht liegt es daran, dass die Erzählerin einem durch ihre offene und entschlossene Art das Gefühl gibt, dazuzugehören, auch wenn man für sie am ehesten eine dieser Schulfreundinnen wäre -die mit dem großen Haus und dem eigenen Zimmer-, der gegenüber Anja lange erfolgreich verschweigt, warum sie nicht auch mal bei ihr zu Hause spielen. Ist der beengte Raum im Wohnheim Anja als Kind noch Anlaß genug, die neue Freundin ihrer Familie vorzuenthalten, so läßt sich die Familie bald nicht mehr davon abhalten fester Bestandteil von Anjas Leben zu sein. Vor allem die sorgenvollen Anrufe der Mutter erinnern Anja mehrmals täglich an ihre russische Herkunft.
Vielleicht liegt es an der differenzierten Beobachtung der russischen Eigenheiten, die immer im Bewußtsein möglicher deutscher Verhaltensweisen beschrieben werden, daß man meint, Teil dieses Alltags zu sein, und daß man sich von Anjas Familie aufgenommen fühlt. - Man ist sowohl genervt als auch gerührt von der übertriebenen Fürsorglichkeit der Mutter, erfährt, daß "russisch reden" nicht mit deutscher Unterhaltung gleichzusetzen ist und lernt schneller als Anjas Freund Jan, daß man sich in russischen Familien, wenn es ums Essen geht, auf keine Diskussion einlassen sollte. Und wenn die 87jährige Großmutter am frühen Morgen den Besuch zum vierten mal "wie lange bleibt ihr?" fragt und ihm dabei wiederholt ein Stück selbstgemachten Kuchen anbietet, möchte man sich wie Anja die Autoschlüssel schnappen und erst mal wegfahren. - Wäre man nicht so damit beschäftigt, lachend auf und ab zu laufen und dabei sein verdutztes Umfeld darüber aufzuklären, daß die Macken der eigenen Familie neben denen von Anjas ganz und gar harmlos sind.
"Meine weißen Nächte" ist suchterzeugend. Man muß sich zwingen, den Roman beim Kaffe kochen aus der Hand zu legen, damit sich neben den Salatsaucespritzern vom Mittag nicht weitere Flecken auf den Seiten verteilen. Man hat Angst, daß die Nähe, die Goreliks Erzählungen erzeugen, nach der letzten Seite vorbei sein könnte und man dann ganz alleine da stünde. Dabei ahnt man es eigentlich schon von Beginn an: Diese russische Familie ist längst bei einem eingezogen -ob man es will oder nicht -, und so schnell wird sie auch keiner von da wegbekommen.
Danke, Lena Gorelik!




