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Meine kaukasische Schwiegermutter Gebundene Ausgabe – 9. August 2010

4.2 von 5 Sternen 21 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wie gewohnt zeichnet sich auch das neueste Buch vor allem durch die leidenschaftliche Sprache und scharfen Beobachtungen des Schreibenden aus." (Bremer)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Toningenieur für Theater und Rundfunk und studierte anschließend Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. Seit 1990 lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin. Er veröffentlicht regelmäßig Texte in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften und organisiert Veranstaltungen wie seine mittlerweile international berühmte "Russendisko". Mit der gleichnamigen Erzählsammlung sowie zahlreichen weiteren Büchern avancierte er zu einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren Deutschlands. Alle seine Bücher gibt es als Hörbuch, von ihm selbst gelesen.

Vitali Konstantinov studierte Architektur, Grafik, Malerei und Kunstgeschichte. Er arbeitet als freier Illustrator und wurde 2011 für den Dt. Jugendliteraturpreis nominiert.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von callisto TOP 500 REZENSENT am 7. November 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Wladimir Kaminer zu Besuch bei seiner Schwiegermutter im Kaukasus. Auch hier gibt es wieder viel Ungewöhnliches mit einem Augenzwinkern zu berichten, denn die Russen sind einfach anders. Die Russen handeln gerne unlogisch, leben in großen Gemeinden und ziehen nicht immer eine Grenze zwischen Mein und Dein. So elektrifiziert sich ein Dorf schon mal selber, indem es den Strom von der nahegelegenen Eisenbahnlinie abzweigt.
Neben dem Leben im Kaukasus geht es natürlich wieder um die Familie des Autors. Laut seinem Interview schreibt er ja ohnehin immer nur ein und dasselbe Buch, nur der Verlag gibt es immer unter einem neuen Namen heraus. Diesmal geht es um die große Sippschaft seiner Frau, wie um Onkel Joe und seine Kantine, die Nachbarn und natürlich das Leben im Kaukasus. So erfährt man als Leser, warum eine Braut nach ihrer Trauung möglichst unauffällig versucht dem Popen auf den Fuß zu treten, und welch schwere Arbeit man in den Melonenfresserbrigarden zu verrichten hatte.

Das Buch ist groß gedruckt, einfach und umgangssprachlich geschrieben und liest sich schnell und flüssig an einem Nachmittag. Wladimier Kaminer versteht es alltägliche Geschehnisse aus dem Blickwinkel eines in Deutschland lebenden Russen humorvoll zu beschreiben, und zu hinterfragen und mit der Zeit wächst einem seine Familie immer mehr ans Herz. Die im Buch erwähnte Reportage über seine Familie lief übrigens am 11. September 2010 um 14.00 Uhr auf Arte und war ganz unterhaltsam. Der Bericht umfasst in etwa die erste Hälfte des Buches und man hat so Gesichter zu den Geschichten.

Fazit: Nettes, kleines unterhaltsames Büchlein über die etwas andere Mentalität der Russen. Ironisch und mit einem Augenzwinkern erzählt, so wie alle Bücher Kaminers.
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Von Joroka TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 11. November 2014
Format: Audio CD
(Hörbuchfassung)

Wladimir Kaminer liest selber. Ich hatte zuvor noch nie seine Stimme gehört und zuckte erst einmal ein wenig zusammen. War mir anfangs nicht sicher: Macht er das jetzt extra? Sein "Dialekt" ist gewöhnungsbedürftig, aber dem Inhalt seiner Erzählungen durchaus nicht abträglich.

Er berichtet freimütig nicht nur von seiner Schwiegermutter, sondern von deren gesamten Familienclan. So erhalten wir einen humorvollen Einblick in eine Welt, in der die ehemalige Sowjetunion noch stark nachwirkt. Wir erfahren, was es mit den Massen an Wassermelonen auf sich hat und wie man ihren Reifegrad herausfinden kann. Natürlich sind auch Waffen und Wodka ein Thema.
Kaminer liest fast ein wenig trocken (oder soll ich sagen mit trockenem Humor) und manche Wörter haben dabei einen ulkigen, mitunter missverständlichen Beiklang. Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit bezüglich seiner Stimme war ich dann überrascht, wie schnell die 2 CDs dann angehört waren. Schon heute zwei Tage später fällt es mir jedoch schwer, mich noch an viele konkrete Einzelheiten zu besinnen. Nochmals anhören? Ach ne, einmal reicht.

Fazit: Hat nicht immer meinen Sinn für Humor getroffen, aber kann man sich schon mal anhören, nicht mehr und nicht weniger.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die kaukasiche Schwiegermutter ist ein echter Glücksfall für die Familie Kaminer und für die Leser der Wladimir Kaminer! Es ist ein sehr warmherziges, authentisches Buch mit dem typisch "kaminerschen Gespühr" für Land-und Leute, für Skuriles, ganz Banales und sehr Menschliches. Unbedingt solllte man sich die Reportage dazu ansehen.! So bekommen die Schwiegermutter ein auch sehr sympatisches Gesicht. Hinter den Aussagen und Handlungen der Schwiegermutter verbergen sich schöne,bittere,fröhliche und traurige Lebenserfahrungen. Gemeistert hat sie Ihr Leben vor allem durch und wegen ihrer kaukasischen Wurzeln und ihrer Familie. Sie und ihr bereits verstorbener Mann waren Geologen, die durch des Versprechen von Wonhnung und guten Löhnen vom warmen Kaukasusklima in das kalte und unwirtlich Kamschatka gingen,um für die UdSSR nach Bodenschätzen zu suchen. Sie hielt es fast 20 Jahre aus. Zurück in ihrer Heimat in Grosny wurde sie vom Kaukasuskonflikt vertrieben. Mit der Großfamilie flohen sie und siedelten sich einfach irgenwo an einer Straße in der Steppe wieder an. Wer da verhärmte, vom Schicksal gebeutelte Menschen erwartet, wird enttäuscht - nicht bei dieser Familie, mit dieser Schwiegermutter !Ich habe stellenweise laut gelacht. z.B. über die Art Pakete zu befördern oder über die Vorbehalte gegen einen Restaurantbesuch.
Dieses Buch legen Sie nicht aus der Hand bevor es zu Ende ist...und dann ist man ein kleines bischen neidisch auf so eine Familie und so eine Schwiegermutter !!!
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ich habe nacheinander "Liebesgrüße aus Deutschland", "Russendisko" und eben die "Kaukasische Schwiegermutter" gelesen, weil ich es (nach dem ersten Buch) nicht glauben
konnte, wieso Herr Kaminer so erfolgreich damit ist.
Für mich sind das lauter Kolumnen, die wahllos einfach als Taschenbuch verlegt wurden. Erwartet hatte ich mir eine durchgehende Geschichte über seine Erfahrungen in der neuen Heimat.
Bei "Liebesgrüße" gab es noch 1-2 Stellen, die mich auch wirklich zum Lachen brachten, aber vor allem "Russendisko" hat mich sprachlos gemacht.
Am Ende mancher s.g. Kurzgeschichte dachte ich einfach nur "Hä??", das machte nicht mal einen Sinn, geschweige denn war es irgendwie lustig.
Ich meine mich zu erinnern, dass irgendwo stand (Klappentext?), Herr Kaminer sagt selbst, dass der Verlag die gleichen Geschichten immer wieder in neuen Taschenbüchern rausbringt.
Und genau so liest es sich auch...
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