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Meine Krönung Gebundene Ausgabe – 1. März 2011

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Format: Gebundene Ausgabe
Erinnerungslücken

'Ich werde mich an den Gedanken gewöhnen müssen, auszugehen. Die Leute, die neulich hier waren, haben darauf bestanden, nachdem sie feststellten, dass ich mich noch auf den Beinen halte'.

Diese Störung des alltäglichen Einerleis und des Versunkenseins in die Gesellschaft freifließender Gedanken ist Gilbert Kaplan, 89 Jahre alt, ehemals forschender Wissenschaftler, gar nicht recht.

Einer, der sich gerade noch erinnern kann, dass er öfter am Meer war, als er noch Auto fuhr. Warum genau aber weiß er nicht mehr, 'vermutlich, um Schiffe zu sehen'. Ihn soll das Leben nun doch noch einmal einholen. Ihn, der das Leben, auch sein Leben, nicht sonderlich mochte.

Und nun soll er geehrt werden. Irgendetwas weltbewegendes muss er damals forschend gefunden haben, etwas, das vielen Menschen geholfen hat, viele gerettet hat. Doch erinnern an diese wissenschaftliche Großtat kann er sich nicht. Angestoßen aber durch 'diese Leute', die bei ihm waren, ihn zu einem Empfang mit Preisverleihung gebeten haben, fangen seine Erinnerungen an zu fließen. An eine umkämpfte Liebe. An seine Frau, die irgendwann Selbstmord begann. An seine Schwestern Louise und Alice.
In gleicher Weise sucht er innerlich nach Strategien, um dieser Störung seines alltäglich dahinplätschernden Lebens in der Rue Saint-Lazare in Paris. Vielleicht könnte er ja einfach vorher sterben? Aber sterben ist gar nicht so einfach, auch das stellt er fest.

Vorbei zumindest ist es mit dem ruhigen Fluss der Tage abseits von der vor den Fenstern dahin fließenden Welt.
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Format: Gebundene Ausgabe
......oder ihr doch noch einen Tribut zollen?

Der misanthropische Kauz Gilbert Kaplan lebt ruhig, zurückgezogen und wohl versorgt von seiner Haushälterin Madame Ambrunaz in seiner Wohnung in Paris. Er ist schon sehr alt und sein Berufsleben als Wissenschaftler hat er längst hinter sich gelassen. Doch ohne Vorwarnung soll er für sein früheres wissenschaftliches Werk mit einem Preis ausgezeichnet werden.

In einem langen Monolog schaut der alte Herr zurück und überdenkt sein Leben. Da gab es, abgesehen von dem frühen Freitod seiner Frau, keine großen Überraschungen. Seine beiden Schwestern waren ihm früh schon aus dem Blickfeld geraten, und sein Sohn begegnet ihm jetzt, kurz vor seiner "Krönung", wie ein Fremder.

In lakonischem, teils drolligem Tonfall, so, als nähme er alles gar nicht so ernst, lässt Véronique Bizot ihren Protagonisten agieren und reagieren.

In seinen Selbstgesprächen erfährt man, wie es ihm als Forscher erging; auch hier scheint sich das Unwahrscheinliche mit dem Wahrscheinlichen in einem Ungleichgewicht zu befinden, und Erfolge werden eher als Überraschung wahrgenommen. Dass es bei Gilbert immer sehr unordentlich und chaotisch zugeht, zeigt ein Blick in seine Wohnung, in der es behaglich aber unübersichtlich aussieht. Er lebt schon lange ruhig und für sich allein.

Mit dem Mittel der langsamen Rückschau erscheinen die Erlebnisse des Lebens wirklich wie weit entfernt und nicht so richtig wichtig. Wie eine Verfremdung der Gegenwart ist diese in der Rückschau gar nicht mehr so bedeutend und weltbewegend, wie sie zu Zeiten des Erlebens gewesen sein mag.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Eigentlich wollte ich nur einen kurzen Blick in mein neues Buch werfen, aber ich habe es erst drei Stunden später wieder aus der Hand gelegt, als ich die letzte Seite umschlug. Der Schreibstil erinnert mich ein wenig an Thomas Bernhard. Lange Sätze, jedoch nicht verschachtelt sondern immer wieder abgesetzt und gut zu lesen, deren feiner Humor den Leser immer wieder schmunzeln lässt. Bizot braucht nur 126 (kurze) Seiten, um uns in kleinen Rückblicken viel über das Leben des alten Wissenschaftlers erfahren zu lassen.
Jetzt, im hohen Alter, soll er einen Preis für sein wissenschaftliches Werk erhalten und erinnert sich kaum mehr daran, wofür er den Preis bekommen soll. Die Nachricht bringt sein sonst geregeltes Alltagsleben durcheinander. Er hat sich sein Leben im Alter nach seinen Bedürfnissen eingerichtet und lebt zufrieden mit den gegebenen Einschränkungen. Der Gedanke daran, zu der Feier zu gehen um den Preis entgegenzunehmen, ist ihm unangenehm.
Kontakt zu seiner Restfamilie, seinem Sohn, seinem Bruder oder seiner Schwester, hat er kaum noch und er empfindet ihn eher als störend in seinem Leben. Madame Ambrunaz, seine Haushälterin, sorgt für ihn, plant sein Leben und ist meist seine einzige Gesprächspartnerin. Wie "die Krönung", womit auch die Preisverleihung gemeint ist, schließlich enden wird, ist für den Leser überraschend.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Das Buch ist:
Poetisch, melancholisch, sprachlich filigran und sensibel.

Für alle, die selbst Wissenschaftler sind oder mit solchen zu tun haben. Oder einfach nur einen herrlich verzaubernden Leseabend haben wollen.
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