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Meine Geschichte der DDR Gebundene Ausgabe – 16. März 2007

4.2 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Der 1921 geborene Wolfgang Leonhard kam unmittelbar nach dem Krieg als jüngstes Mitglied der "Gruppe Ulbricht" aus Moskau zurück in das in Trümmern liegende Berlin, der Stadt seiner Kindheit. Hier sollte er nach seiner Ausbildung in der Moskauer Komintern-Schule am Aufbau eines sozialistischen Staates nach sowjetischem Muster mitwirken. Und zunächst sah es auch ganz nach einer schnurgeraden Parteikarriere Leonhards aus. Doch kehrte der hochrangige SED-Funktionär der DDR bereits Anfang März 1949 den Rücken -- noch bevor sie im Oktober desselben Jahres gegründet wurde.

Seine Flucht führte ihn zunächst, bevor er später nach Westdeutschland übersiedelte, in das in den Augen Moskaus "abtrünnige" Jugoslawien und schlug nicht nur in Ostberlin hohe Wellen. In Jugoslawien erlebte der Autor "das genaue Gegenteil dessen, was (er) zuvor in der Sowjetzone erfahren hatte, wo allmählich sämtliche Lebensbereiche zentralisiert wurden und eine isolierte Führungsgruppe immer mehr Entscheidungsgewalt an sich riss".

Die Gründe für seine Abkehr vom Stalinismus -- der nirgends so lange fortleben sollte, wie in der DDR -- hat Leonhard wenige Jahre später in dem wegen seiner analytischen Brillanz viel beachteten Buch Die Revolution entlässt ihre Kinder ausführlich dargelegt. Mit Meine Geschichte der DDR hält der Autor nun, über fünf Jahrzehnte später, eine nicht minder lesenswerte, persönliche Rückschau auf die ihm -- neben der Geschichte der Sowjetunion -- zum publizistischen Lebensthema gewordene DDR-Geschichte. Ein mit souveräner Feder geschriebenes Zeitzeugnis erster Güte! -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de

Pressestimmen

Wolfgang Leonhard ist einer der besten Kenner des Sowjetsystems. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Nach "Die Revolution entlässt ihre Kinder" und "Spurensuche" muss man dieses Buch nicht mehr lesen. Es gibt keinen Zugewinn an Erkenntnis. Die Sicht auf die DDR ist sehr subjektiv und bezieht sich haupsächlich auf die Zeit der Anwesenheit von Leonhard dort. Die Entwicklung der DDR nach dem Mauerbau ist unterbelichtet. Der Machtmechanismus in der DDR, zum Beispiel das Wirken und Zusammenwirken ihrer politischen Akteure,ihre Arbeitsteilung, wie auch die Differenzierung in der Bevölkerung der DDR, ihre Akzeptanz für die herrschende Gesellschaftsordnung im Wechsel der Zeiten und vieles Andere bleiben unterbelichtet. Gut, dass Leonhard im Titel betont, dass es sich um "seine" Geschichte der DDR handelt. Zu stark herausgestellt ist die Bewunderung L's für den 3. Weg Jugoslawiens, obwohl das Land für die DDR praktisch keine Bedeutung hatte und auch für die innere Opposition dort(außer vielleicht in den 50er Jahren) keine Rolle spielte. Ausgeblendet werden dabei die Ursachen für den Zusammenbruch auch des Selbstverwaltungssozialismus nach Titos Tod, die sicherlich auch dort in erster Linie hausgemacht waren. Auch dort gab es schließlich Stagnation und auch dort regierte Tito mit harter Hand.

Ich habe das Buch parallell zu "Markus Wolf Letzte Gespräche" gelesen, weil Wolfgang Leonhard und jener in Moskau Klassenkameraden und Schüler an der Komintern-Schule waren, beide aber nach ihrer Rückkehr nach Deutschland völlig verschiedene Wege gegangen sind(dieser - Flucht nach Jugoslawien, jener - Leiter der Auslandsaufklärung und stellvertretender Minister für Staatssicherheit der DDR). Ich muss sagen, dass aus dem letzteren Buch, auch wenn man die Sicht von Wolf nicht teilt, die DDR verständlicher wird. Auch gelingt es Wolf viel mehr als Leonhard, die DDR aus dem Abstand der Jahre zu betrachten, die die Sicht viel differenzierter werden lässt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Das vorliegende Buch enthält Betrachtungen des Verfassers zur Vorgeschichte und Geschichte der DDR und eingeschobene persönlichen Erinnerungen. Diese Mischung ist dem Buch nicht gut bekommen.

Die ersten etwa 100 Seiten des Buches schildern Wolfgang Leonhards Erlebnisse von der Ankunft der "Gruppe Ulbricht" in Deutschland bis zur Flucht Wolfgang Leonhards nach Belgrad. Wer die zweite Hälfte von Wolfgang Leonhards Klassiker "Die Revolution entlässt ihre Kinder" bereits kennt, kann sich in diesem Buch die Lektüre dieser Seiten schenken, denn sie sind einfach eine zusammenfassende Nacherzählung. Interessant wird es erst, als Leonhard seine Flucht nach Belgrad beschreibt. Hier beschreibt er erstmalig seinen Weg, nachdem er in der Zwischenstation Prag angekommen war: Leonhard ging dort zunächst in die jugoslawische Botschaft und nachdem ihm die Jugoslawen falsche Papiere besorgt hatten, ging es per Flugzeug nach Belgrad. Lesenswert sind dort auch die Beschreibung des Briefwechsels mit seinem Vater (Rudolf Leonhard war selbst nie Parteimitglied, beurteilte Tito jedoch so, wie es von einem guten Stalinisten erwartet wurde) und der Anfänge des jugoslawischen Selbstverwaltungssozialismus (in diesem Zusammenhang ein Gespräch mit Tito, das vom jugoslawischen Staatschef in deutscher Sprache geführt wurde), für den Leonhard auch heute noch bei einigen öffentlichen Auftritten seine Sympathie bekundet.

In den folgenden Kapiteln wird Leonhards Buch immer dann interessant, wenn er über persönliche Erlebnisse und Erfahrungen berichtet. Seine allgemeinen Betrachtungen zur Geschichte der DDR dagegen sind zwar nicht unbedingt falsch, wiederholen jedoch nur was man auch anderswo lesen kann.
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Format: Broschiert
Zunächst hautnah dabei im Getümmel der Gruppen, die den Aufbau des Sozialismus auf deutschem Boden realisieren sollen, berichtet Leonhard hier persönlich. Wie andere Rezensenten hier kritisierten, eine persönliche Betrachtung der Geschichte der DDR. Das vorliegende Buch bietet einen Schnelldurchlauf über sieben Jahrzehnte. Leonhard gibt - nach Darstellung seines Werdegangs - Einblick in die Zusammensetzung der verschiedenen Auftragsgruppen, deren eine mit dem Namen Ulbricht versehen wird. Bis zu seiner Flucht ins Exil vor der Staatsgründung der DDR kann er zahlreiche Einblicke aus nächster Nähe schildern.

Dann beginnt seine Betrachtung aus der Distanz und gleitet in die episodenhafte Darstellung seiner Begegnungen mit dem System DDR und dessen Repräsentanten über. Es sind persönliche Darstellungen, deren Fundament die eigene Erfahrung ist - man denke vergleichsweise vom Stil her an Peter Scholl-Latour, mit etwas weniger Pathos und Selbstzufriedenheit. Insbesondere seine Perspektive auf die Deutsche Einheit und die verpasste Chance einer auf kontinuierliche Annäherung setzende Deutsche Einheit, unter Respektierung der über zwei Generationen gewachsenen Unterschiedlichkeit der beiden deutschen Staaten ist lesenswert.

Für den Geschichtsstudenten und Politikwissenschaftler, der sich mit dieser Zeit befasst, eine interessante Einführung in die Zeit der Konstituierung der SBZ und des Lebens im Exil aus der Perspektive eines Zeitzeugen des zwanzigsten Jahrhunderts. Es bleibt Leonhards persönliche Geschichte, die sich um eine sachliche Beurteilung der Verhältnisse und Historie bemüht, wobei sein eigener Standpunkt immer recht klar hervorgehoben wird.
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