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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
136
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Preis:7,99 €


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TOP 500 REZENSENTam 7. August 2012
Doro, die nach dem Tod ihres kleinen Bruders Kai (für den sie sich Verantwortlich fühlt) unter Wahnvorstellungen leidet zieht mit ihrer Mutter aufs Land damit sie Gemeinsam die Vergangenheit hinter sich lassen.
Doch die Ruhe währt nicht lange, denn Doro sieht kurz darauf einen Jungen und muss kurze Zeit später Fest stellen, dass dieser vor kurzem gestorben ist.
War dies wieder nur eine Wahnvorstellung? geschieht hier etwas Übersinnliches oder ist Doro da etwas großem auf der Spur?

Die Geschichte ist sehr spannend erzählt und reißt einen von Beginn an mit.
Teilweise wird schön auf Details eingegangen und die Charaktere wirken sehr echt und interessant.
Allerdings gibt es (nur ganz selten) Passagen bei denen man sich gewünscht hätte, dass der Autor nicht so sehr ins Detail geht.
Was jetzt nicht heißen soll, das Buch wäre nicht spannend oder Langatmig. Im Gegenteil, man ist immer sehr gespannt wie es weiter geht, zumal einem immer wieder geschickt neue kleine Häppchen zugeworfen werden und man unbedingt wissen möchte wie sich diese kleine Stückchen zusammen fügen.
Es bleibt auch bis zum Schluss spannend ob es sich hier um eine Übernatürliche Angelegenheit oder nicht.
Mich hat das Buch sehr gut Unterhalten, nur am Schluss (als die Katze aus dem Sack ist) hätte ich mir noch ein wenig mehr Liebe zum Detail gewünscht.
Aber das Ende ist auf jeden Fall sehr gelungen und das ganze Buch kann ich nur Empfehlen!
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am 25. Mai 2017
Die Handlung ist etwas langatmig. Für einen Thriller nicht zu empfehlen. Lest sich zwar schwerelos dass ist aber auch alles.
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am 12. Juni 2012
Zum Buch:

Nach seinen drei Erwachsenenthrillern ist "Mein böses Herz" Wulf Dorns erster Jugendthriller. Das Cover finde ich sehr cool gemacht und es hat auch eine besondere Bedeutung, man findet es im Buch selbst wieder.

Ganz am Anfang des Buches, noch bevor die Handlung beginnt, befindet sich ein Interview mit Wulf Dorn, das auch mit Fotos des Autors gespickt ist. Dieses sollte man jedoch lieber erst lesen nachdem man das Buch selbst gelesen hat, denn dieses Interview bezieht sich auch auf die Personen, die in diesem Buch vorkommen. Wenn man also noch nichts verraten bekommen will, sollte man sich das Interview für den Schluss aufheben.

Zum Inhalt:

Traue niemandem ' Nicht einmal dir selbst!

Doro leidet seit dem Tod ihres kleinen Bruders an Halluzinationen. Immer und immer wieder erscheint ihr ihr kleiner Bruder, verfolgt sie und zeigt mit dem Finger auf sie. Als ihre Mutter einen Job in dem kleinen Örtchen Ulfingen bekommt, ziehe sie um. Doro hofft hier nochmal von vorne anfangen zu können, doch schon bald muss sie feststellen, dass ihre Halluzinationen, die sie eigentlich im Griff zu haben glaubte, wieder auftreten. Und sie werden schlimmer. Denn nun sieht sie nicht mehr nur ihren kleinen Bruder: eines Nachts findet Doro in der Laube in ihrem Garten einen Jungen vor, der sie um Hilfe anfleht. Doch als sie Hilfe holt, ist er auf einmal verschwunden. Kurz darauf erfährt sie, dass sich der Junge, dem sie in jener Nacht begegnet ist, Selbstmord begangen haben soll ' und zwar schon bevor sie ihn in ihrem Garten sah.

Meine Meinung:

Dieser Jugendthriller hat es in sich! Die Kapitel sind meist sehr kurz und auch mit Cliffhangern hat Dorn nicht gespart. Darüber hinaus ist das Buch auch noch sehr spannend und verwirrend. Das Geschehen wird aus der Sicht von Doro geschildert, die die Rolle des Ich-Erzählers übernimmt. Dadurch wird der Leser direkt in die Handlung eingebunden. Er spürt Doros Verzweiflung, ihre Unsicherheit und Selbstzweifel. Sie hat Angst davor verrückt zu werden. Niemand glaubt ihr und dabei ist sie sich doch sicher - oder will es zumindest sein - dass sie den Jungen wirklich gesehen hat. Sie will allen anderen - und vor allem sich selbst - beweisen, dass sie Recht hat, dass sie nicht verrückt ist, dass man ihr trauen kann.

Mir persönlich ging es so, dass ich während des Lesens sehr ungeduldig geworden bin. Das Lesen konnte gar nicht schnell genug gehen. Ich wollte unbedingt wissen, was nun dahinter steckt. Ist sie wirklich verrückt? Oder hat sie den Jungen wirklich gesehen? Und was ist damals mit ihrem Bruder passiert, dass sie diesen Abend zu verdrängen versucht und so voller Schuldgefühle ist? Immer wieder hat sie Flashbacks, in denen ihr nach und nach Teile dieses Abends in Erinnerung gerufen werden. Das Puzzle setzt sich langsam zusammen.

Des Weiteren lernt der Leser in diesem Buch auch Interessantes über die menschliche Psyche. Ich hatte beispielsweise zuvor noch nie etwas über Synästhesie oder Synästhetiker gehört. Ich liebe es in Büchern Neues zu lernen! Das Buch hat mich von vorne bis hinten restlos überzeugt und ich freue mich schon darauf, auch Dorns Erwachsenenthriller zu lesen!

Mein Blog: readforthethrill.wordpress
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am 12. Juni 2012
Zur Story:"14 Monate nach dem Kindstod ihres Bruders Kai, ziehen die 16 jährige Doro und ihre Mutter von Fahlenberg nach Ulfingen, um einen Neuanfang zu starten. Nicht nur beruflich, sondern auch privat muss nach der zusätzlich belastenden Trennung der Eltern ein 'Reset' her, der Mutter und Tochter wieder auf die richtige Spur bringen soll. Die Zeit der Halluzinationen, der Depressionen und das Hören fremder Stimmen soll endgültig der Vergangenheit angehören. Doch die neue Umgebung scheint nicht den gewünschten Erfolg zu bringen, denn schon am zweiten Tag suchen die Trugbilder Doro erneut auf, und sie sieht wieder ihren toten Bruder vor sich, der Kopf lila angelaufen, aufgequollen und mit diesen schwarzen Augen...
Versucht ihr Unterbewusstsein sie immer wieder aufs Gemeinste an diese tragische Nacht zu erinnern, weil sie vielleicht doch nicht ganz unschuldig am Tod ihres Bruders ist? Warum kann sie die Vergangenheit nicht abschütteln, warum ist diese Nacht wie ein pechschwarzes Loch für sie, durch das sie nicht zu dem Geschehenen hindurch dringen kann? Alles holt sie wieder ein, und die grausame Vergangenheit legt sich wie ein dunkler Schatten über sie. Als sie nachts noch einen abgemagerten, fast schon tot wirkenden Jungen in ihrem Holzschuppen findet, der in Todesangst um Hilfe bittet, fällt das aus ohnehin schon dünnem Holz bestehende Gerüst ins sich zusammen, und Doro droht der vollständige Verlust ihres Verstandes."

In "Mein böses Herz" zeigt Wulf Dorn wie facettenreich- und breit sein Spektrum wirklich gefächert ist. Der sich sonst im Genre der "'Erwachsenen" Psychothriller bewegende Autor, taucht in seinem neuem Roman in die Welt der Jugendromane ein, in die Welt - wie soll ich sagen - der "Psychothriller light" Romane und überzeugt dort gleichermaßen. Er ist ein wahres Chamäleon der Literatur, ein Meister des *Verkleidens* und *Hineinschlüpfens* was die Figuren seiner Werke angeht. Er vermittelt einem so das Gefühl, sich vollends in einen Teenager, mit all seinen Sorgen und Nöten hineinversetzen zu können, sie förmlich mit Haut und Haar zu leben. Wulf Dorn bewegt seine Hauptfigur Doro ganz Nahe an der Grenze des für einen Jugendlichen *gerade noch* Erträglichen und es ist ein Drahtseilakt, bei dem der kleinste Schwenker den sicheren Sturz bedeuten würde, einen Sturz, der ihre Welt vollständig von links auf rechts krempeln würde.

*Mein böses Herz ist eine Story, die von ihrer Dramatik, der Spannung und der Angst lebt*

Aufgrund des autodiegetischen Erzählens der Geschichte von Doro, ist man noch näher dabei und man spürt die Geschichte noch intensiver. Es wirkt als sei ihr dieser Stil eigens auf den Leib geschnitten. Die altersgerechten Dialoge unter allen Figuren sind dabei absolut authentisch, und man fühlt sich selbst in die eigenen jungen Jahre zurückversetzt, zumindest was die Sprache und das Auftreten betrifft. Auch das Verhalten Doros-, und das der restlichen Figuren innerhalb der Geschichte, lassen keinen Zweifel an der Detailverliebtheit Dorns aufkommen. Etwas dem Zufall überlassen zu haben, nicht genau gewusst zu haben was er tut, wird man in diesem Roman nicht finden.

Wer Wulf Dorns Romane kennt, der weiß, dass ein zentraler Ausgangspunkt immer wieder die Stadt Fahlenberg, die Waldklinik und auch Dr.Jan Forstner sind, die immer wieder Mal in seinen Storys auftauchen. Es wirkt irgendwie heimisch und vertraut, und man hat so das Gefühl, nie weit weg gewesen zu sein, sich nie zu weit aus dieser fiktiven Umgebung heraus bewegt zu haben - egal wie viel Zeit zwischen den Veröffentlichungen seiner Bücher vergangen ist.

Mein Fazit: "Einfach zurück lehnen, die Augen schließen und sich die Geschichte von Doro im jetzt und hier erzählen lassen, und sie als zentrale Figur genießen. Sie intensiv spüren, mit ihr leiden, ihre Sorgen miterleben und ihre Ängste teilen. Die ganze Dramatik ins sich aufnehmen, die volle Wucht ihrer Panik spüren und miterleben, wie ihr Stück für Stück der Boden unter den Füßen weggerissen wird."
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TOP 500 REZENSENTam 3. Dezember 2012
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
" Mein böses Herz" ist der erste Jugendroman von Wulf Dorn und ich kann nur sagen, dass er ihm gelungen ist. Ich bin zwar bei weitem keine Jugendliche mehr, habe mich aber trotzdem bestens unterhalten gefühlt und das Buch in relativ kurzer Zeit gelesen.

Doros kleiner Bruder Felix verstirbt an einer Hirnblutung, hervorgerufen durch ein Aneurysma und zwar in der Nacht, in der Doro auf ihn aufpassen muss. Doro findet ihn morgens tot im Bett und leidet seit diesem Ereignis an einer Amnesie und Halluzinationen. Sie kann sich an nichts , was in dieser Nacht bzw. an dem Abend vor Felix Tod geschah,erinnern. Auch ein längerer Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik bringt die Erinnerung nicht zurück.Als ihre Eltern sich dann noch trennen und Doro mit ihrer Mutter in ein kleines Dorf zieht,scheint sie einigermaßen stabil, geht aber noch regelmäßig zur Therapie. Doch der Stress durch die Umstellung scheint erneut etwas in ihr auszulösen. Eines Nachts sieht sie einen schwer verletzten Jungen, der sich im Gartenschuppen ihres Hauses verbirgt und sie um Hilfe bittet. Doch einige Tage später erfährt sie,dass dieser Junge sich vor kurzem das Leben genommen hat.

Wulf Dorn versteht es fantastisch die Spannung langsam aufzubauen und die Handlung mit psychologischen Effekten zu spicken, die das gewisse Etwas in den Spannungsbogen bringen .Auch ich bekam Schwitzehändchen und am Schluss sogar Schnappatmung, ohne dass jetzt unmäßig viel Blut in diesem Buch geflossen wäre.Auch die Darstellung der Jugendlichen, ihre Gefühle und Interessen und ihre Handlungen in emotionalen Stresssituationen werden realistisch und überzeugend erklärt.Die Personen selbst sind auch gut beschrieben, vor allem Doro mit ihren psychischen Störungen wird gut in Szene gesetzt, was bestimmt nicht einfach ist so etwas überzeugend rüber zu bringen, ohne überzogen oder unrealistisch zu wirken.
Das Buch, dass als Jugendbuch ab 14 Jahren geeignet ist,ist von der Handlung her dem Alter angemessen,unheimliche und spannende Szenen muss der oder diejenige allerdings aushalten können, aber auch Erwachsene werden Spaß an diesem Buch haben.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das Buch beginnt für mich persönlich mit einem König-der-Löwen-Moment, ist der erste Satz doch: "Was hast du getan, Simba?", halt, nee, verlesen, "Was hast du getan, Doro?". Also, zurück auf Anfang, weg mit Disneys Zeichentrick-Löwen und her mit der deutschsprachigen blonden Rockerbraut... Nein, auch falsch. Jetzt nochmal von vorne, aber richtig:

"Mein böses Herz" ist das erste Buch, das ich von Wulf Dorn gelesen habe. Zwar habe ich die Romane Dorns im Handel schon wahrgenommen (unter anderem das Buch mit dem toten Vogerl auf dem Cover, das lange auslag und sich wohl dementsprechend verkauft hat). Das bei cbt herausgekommene "Böse Herz" wendet sich durch seine Protagonistin Doro an jugendliche Leser, aber auch ältere Semester wie ich können sich durch den spannenden Roman unterhalten lassen.

Doros kleiner Bruder Kai ist tot. Seitdem leidet die noch 16-jährige Doro unter Haluzinationen, ist Kai doch getorben, während sie auf ihn aufpassen sollte - somit für ihn verantwortlich war. In der psychologischen Betreuung fördert Doro nicht erklärbare Erinnerungslücken an den Aufpass-Abend zutage. In der Folge des dramatischen Todes bricht auch der Rest der Familie auseinander, die Eltern trennen sich - und Doro zieht zusammen mit ihrer Mutter auf's Land um einen Neustart zu wagen. Ebenda kommt es zu einem Sixth-Sense-Moment, denn Doro sieht plötzlich einen toten Menschen...

Leichte Kost ist "Mein böses Herz" - wie man an der kleinen Inhaltsangabe sieht - definitiv nicht. Somit empfehle ich Eltern, den Roman vor ihrem Nachwuchs zu lesen, um beurteilen zu können, ob das Buch für das eigene Kind geeignet ist...

Zur Ausstattung des Buches kann ich leider nichts sagen, liegt mir doch ein nicht finales Lese-Exemplar vor, das jedoch im Gegensatz zur Buchhandelsausgabe einige Fotos und ein Interview von/mit Wulf Dorn enthält.

Für Freunde spannungsreicher Pageturner ist "Mein böses Herz" definitiv eine Leseempfehlung. Somit von mir die volle Punkt- beziehungsweise Sternzahl: fünf Sterne und Kaufempfehlung. Von Wulf Dorn werde ich mir bei Gelegenheit auch mal einen Thriller für Erwachsene holen.
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am 5. Februar 2013
Nach dem Tod ihres kleinen Bruders stürzt die 16jährige Doro in ein tiefes Loch und verbringt sogar einige Zeit in einer psychiatrischen Anstalt. Aufgrund dieser Umstände und einer Affäre ihres Vaters mit einer Kollegin ihrer Mutter, zieht Doro gemeinsam mit ihrer Mutter nach Ulfingen, um dort ein neues Leben zu beginnen. Doch kurz darauf sieht Doro einen Jungen, abgemagert und verletzt. Als sie Hilfe holt, verschwindet der Junge spurlos. Kurz darauf erfährt sie, dass der Junge schon vor seinem Erscheinen Selbstmord begangen hat. Doro's Ängste kehren wieder und sie droht wieder abzufallen. Nur Julian und David halten zu ihr. Doch die Stimmen in ihrem Kopf und die Halluzinationen bringen auch Doro zum Zweifeln.

Dies ist mein erstes Buch von Wulf Dorn und es hat gleich eingeschlagen wie ein Blitz. Mit seinem rasanten Schreibstil und einer Verwirrtaktik, die mich bis zum Schluss an etwas anderes glauben ließ, war ich so gebannt von dem Buch, dass ich es in einem Rutsch durchlesen musste.

Die etwas mehr als 400 Seiten sind einfach nur dahingeflogen und ließen mich einfach nicht los.

Die Charaktere waren so bunt gezeichnet, wie die Farben, die in dem Buch auch eine Rolle spielen. Ich habe mit Doro mitgelitten, selbst an ihr gezweifelt und mich letztendlich so sehr in sie hineinversetzt, dass ich selbst nicht mehr genau wusste, was jetzt hier überhaupt geschieht.

Selten schafft dies ein Autor, mich derart zu bannen. Und so haben es jetzt auch die Erwachsenenthriller von Wulf Dorn auf meine Wunschliste geschafft.

Lediglich der Schluss hat mir nicht so gut gefallen, hätte ich mir doch etwas anderes gewünscht. Aber das ist Geschmackssache. Trotzdem gibt es hier Punkteabzug, weil es für mich etwas unbefriedigend war.

Fazit:
Ein Thriller nach meinem Geschmack.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
"Mein böses Herz" ist ein gut geschriebener Jugend-Thriller, der auch für Erwachsene gut lesbar ist.

Doro, die nach dem plötzlichen Tod ihres Bruders psychisch erkrankt ist, zieht mit ihrer Mutter aufs Land, um dort neu anzufangen. Da sie auch hier weiter in Behandlung ist, verbreitet sich das Wissen um ihre Erkrankung sehr schnell, insbesondere als es zu einigen unerklärlichen Vorgängen kommt, die ihrem Wahn entprungen zu sein scheinen.
In der Hoffnung, sich und den anderen beweisen zu können, dass diese Dinge nicht ihrer Phantasie entsprungen sind, versucht Doro zu ergründen, was es mit dem Ganzen auf sich hat.

Das Buch hat mich sehr beeindruckt, da es zum einen sehr anschaulich zeigt, wie es unverhofft zu einem Teufelskreis aus Schuld kommen kann, aus dem es schwer ist, wieder auszubrechen, zum anderen zeigt es, wie schnell man zum Täter werden kann, ohne wirklich böse zu sein. Das Potential ist wohl in jedem Menschen, wenn etwas passiert, liegt es daran, wie man letztlich mit dem Geschehenen umgeht, ob es zu einem endlosen Kreislauf von Schuld kommt oder ob man sich aus diesem Kreislauf befreien kann.

Trotzdem gibt es einen Stern Abzug, da ich das Ende etwas übereilt und streckenweise leicht verwirrend fand. Außerdem ärgert es mich immer, wenn die handelnden Personen, in diesem Fall die Polizei, aber auch die Pfleger im Krankenhaus, ihre Arbeit so schlecht machen, dass es zu offensichtlichen Fehlern kommt, die den Ablauf der Handlung überhaupt erst ermöglichen.

Ansonsten gibt es von mir aber eine klare Leseempfehlung, allerdings sollten die Leser nicht zu jung sein, da Doros Erkrankung schon sehr eindringlich geschildert wird und mit Sicherheit für jüngere Leser nicht einfach nachzuvollziehen ist.
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am 18. Juni 2012
Die 16-jährige Dorothea, genannt Doro, zieht nach der Trennung ihrer Eltern zusammen mit ihrer Mutter nach Ulfingen. Beide wollen ein neues Leben anfangen, obwohl Doro lieber in eine Großstadt wie Berlin wäre, ist sie dennoch bereit, sich hier mit ihrer Mutter in neues Leben aufzubauen, zumindest so lange, bis sie ihr Abitur gemacht hat, dann möchte sie nämlich Kunst in Berlin studieren.

Beide haben ein schreckliches Jahr hinter sich. Doros kleiner Bruder Kai starb vor 14 Monaten und Doro kann sich einfach nicht erinnern, was in der Nacht geschah, bevor er starb. In dieser Nacht hat sie auf ihn aufgepasst, doch jegliche Erinnerung ist aus ihrem Gedächtnis verbannt. Auch war sie es, die Kai am nächsten Morgen tot in seinem Bettchen fand - ein Bild, das sie immer und immer wieder verfolgt. Kurz nach seinem Tod erlitt sie einen Zusammenbruch und wurde daraufhin psychisch in einer Klinik betreut. Nach ihrem Klinikaufenthalt gelang es ihr aber nicht, sich wieder in ihr bisheriges Leben zu integrieren, zumal sie von allen Außenstehenden ausgestoßen wurde. Auch die Ehe ihrer Eltern zerbrach an Kais Tod. Ihre Mutter hat auf Grund von Depressionen wochenlang das Bett nicht verlassen und ihr Vater fing eine Affäre an. Auf Grund dieser schwierigen Lebensumstände entschlossen sich Mutter und Tochter ein neues Leben in Ulfingen zu beginnen, denn hier hat ihre Mutter einen Job gefunden, ein kleines Häuschen zur Miete und einen Therapeuten in der Nachbarschaft, der sich bereit erklärt hat, weiter mit Doro zu arbeiten. Erschwerend kommt für Doro noch hinzu, dass sie Synästhetikerin ist.

Frank Nord ist auf den ersten Blick ein überaus sympathischer und anscheinend auch fähiger Therapeut, sodass sich Doro bereit erklärt, ihre Therapie bei ihm fortzusetzen. Doch der Umzug bringt leider nicht die Ruhe in Doros Leben zurück, schlimmer noch, die Monster, vor denen sie geflohen ist, scheinen sie wieder eingeholt zu haben. Nach langer Zeit, trotz medikamentöser Behandlung, sieht Doro kurz nach ihrem Umzug wieder die Kais Leiche. Immer und immer wieder erscheint er ihr und er ist nicht der Einzige. Doch einen Lichtblick gibt es in Doros Leben. Gleich an ihrem ersten Tag in Ulfingen lernt sie Julian kennen, der sich zwar als Sohn des Therapeuten herausstellt, jedoch ohne Vorurteile bereit ist, sie in Ulfingen willkommen zu heißen. Dann wird sie eines Tages durch ein immer wieder zufallendes Tor geweckt, das der Wind immer hin und her schlägt. Als Doro in den Garten geht und es schließen will, bemerkt sie, dass es defekt ist. Als sie in den Gartenschuppen geht, um etwas zum Gegenstemmen zu holen, findet sie dort einen schwer verletzten Jungen vor, der sie um Hilfe bittet. Doro läuft vor Schreck weg - überwindet allerdings ihre Furcht und will dem Jungen helfen. Im Garten trifft sie auf Julian, der bereit ist aufzupassen, bis sie die Polizei und Rettungskräfte alarmiert hat. Als diese endlich vor Ort erscheinen und in den Schuppen gehen, ist dieser verlassen. Schnell geht die Polizei davon aus, dass Doro sich das ganze nur ausgedacht hat, um im Mittelpunkt zu stehen, kein Wunder bei ihrer Vergangenheit. Doch Doro ist nicht bereit, sich als verrückt hinstellen zu lassen - sie wird für ihren Ruf und ihre neues Leben kämpfen. Noch weiß sie nicht, worauf sie sich einlässt ...

Was für ein fantastisches Jugendbuch - ich will mehr davon! Der Plot des Buches wurde sehr detailliert und ausgesprochen fesselnd ausgearbeitet. Immer wieder geschieht etwas, womit ich als Leser definitiv nicht gerechnet habe. Ich hatte zwar eine Ahnung, in welche Richtung sich das Buch entwickelt - doch wirklich durchschaut habe ich es bis zum Ende nicht. Die Protagonistin Doro wurde mit einer ungeheuren Intensität in Szene gesetzt, ganz wundervoll fand ich auch neben der normalen Doro die "andere" Doro dargestellt, diejenige, die Halluzinationen hat und es dennoch schafft, sich ihren Ängsten zu stellen und versucht zu ergründen, was genau in jener bewussten Nacht geschehen ist, als ihr kleiner Bruder starb. Den Schreibstil empfand ich ausgesprochen fesselnd, wenn auch an einigen Stellen doch etwas grusselig. Als Fazit kann ich nur sagen, wer Thriller im Allgemeinen mag, ist mit diesem Jugendbuch richtig beraten und wird mit ihm sehr angenehme und fesselnde Lesestunden verbringen - so wie ich.
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am 3. März 2014
Nach dem Tod von Doros kleinem Bruder beginnt Doro, Stimmen zu hören. Auch die Mutter kämpft mit Depressionen. Einige Zeit später können die Beiden wieder ihr Leben leben, doch die Krankheiten haben die Familie zerstört. Doros Vater hat die Familie verlassen und lebt nun mit einer Kollegin zusammen.

Für einen Neuanfang ziehen Doro und ihre Mutter aufs Land. Hier kennt keiner die traurige Familiengeschichte und Doro findet auch schnell Anschluss.

Doch die Stimmen kehren zurück und Doro träumt immer wieder merkwürdige Dinge. In einer Nacht sieht sie beispielsweise einen abgemagerten und blassen Jungen im Gartenhaus. Er spricht davon, dass der Teufel ihn töten will. Doro will Hilfe holen, doch als sie zum Gartenhaus zurückkehrt, ist der seltsame Junge verschwunden.

Man rätselt mit, ob Doro nun halluziniert, oder ob es für all die seltsamen Vorfälle eine logische Erklärung geben kann. Das Hörbuch hat mich total eingenommen, ich hatte es auch sehr schnell beendet. Die Geschichte ist unglaublich spannend und unvorhersehbar. Die Ereignisse überschlagen sich und man wird förmlich mitgerissen.

Auch die Hörbuchsprecherin Laura Maire hat großartige Arbeit geleistet. Das Lesetempo war genau richtig, die Betonungen richtig gesetzt und so lebendig, dass man immer mitten in der Handlung ist. Ich bin selten so begeistert von einem Hörbuchsprecher.

Fazit:

Mitreißend und spannend bis zum Ende, sowie eine fantastische Hörbuchsprecherin! Diesen Jugendthriller kann ich uneingeschränkt empfehlen.
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