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Mein Studium ferner Welten Taschenbuch – 1. April 2003

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Manche Bücher sind wie ein lauer Sommerabend. Man liegt im Gras, riecht den Geruch von Heu und die Gedanken haben genug Freiraum, um überallhin zu stromern. Da wird auch das Leben in einer Kleinstadt, in der kein Intercity hält, plötzlich weit und bekommt Tiefe. Man könnte sich dann Geschichten erzählen, wie die von Max Mohn und seinen Freunden, dem Johnny Türler oder dem Hannes Gross. Wie der Türler plötzlich die Schule verlassen hat, um als Matrose die Welt zu erkunden und wie er sich fast in jedem Hafen eine Tätowierung machen ließ. Es kann auch die Geschichte sein, wie Max Mohn seine Ingrid, die er schon als 13-Jähriger liebte, geheiratet hat und diese Ehe zu einer Ansammlung von Rohheiten und Demütigungen wurde. Oder die Geschichte vom Kellner René, der im meist leeren Bahnhofslokal akribisch Buch führt über Katastrophen, Unfälle und Verbrechen.

Zentrale Figur bei Capus ist der Journalist Max Mohn -- wie schon in seinem ersten Roman Munzinger Pascha und dem darauf folgenden Erzählungsband Eigermönchundjungfrau. Capus entwirft Szenarien, die manchmal wie hingeworfene Skizzen wirken, die durch ihre Leerstellen viel Platz für die Leser lassen und seltsam berühren. Manchmal ist es nur eine kleine Erzählung, nebenbei gehört in der Straßenbahn, in einem Lokal, dann wieder ein Eklat -- wie bei der Waffenübung, bei der sich ein Rekrut plötzlich erschießt. Es sind Geschichten von verlorenen Träumen, ehrgeizigen Zielen, gescheiterten Fluchten -- vom Alltag eben. Geschichten, bei denen unvermutet das unschuldige Szenario aufbricht, einen kurzen Blick auf Abgründe und Untiefen gestattet und sich wieder schließt, um den geruhsamen Fluss des Lebens fortzuführen. --Tobias Hierl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Federleicht geschrieben, humorvoll und klug: ein wunderbarer kleiner Roman über das schrecklich-schöne Leben in der Provinz.«
Focus Online

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Format: Gebundene Ausgabe
Alex Capus schreibt in seinem dritten Buch (ein Roman in 14 zusammenhängenden Geschichten) humorvoll, feinfühlig und nie moralisierend über junge Leute, denen langsam aufgeht, dass sie erwachsen geworden sind. Einige haben ihre Ziele erreicht (Massimo, der Zahnarzt), andere eher nicht (Johnny, der Weltreisende). -- Was soll's? Irgendwo geht immer wieder die Sonne auf.
Herrlich sind Alex Capus' Dialoge (z.B. zwischen Heinz und Franz, den beiden Sicherheitsangestellten -- zwischen Lucia und Max, Ingrid und Max, Tante Olga und Max), erfrischend sind seine Beschreibungen (z.B. wie Max Trüffes kauft und sich dabei vor Johnny schämt -- und umgekehrt; oder wie Hannes, der nie nackt duscht, nach zig Fehlstarts endlich an der Kletterstange einen Stadionrekord aufstellt); nur nebenbei erfährt man in Johnnys Lieblingskneipe von einem Happy-End (raffiniert: was andere Autoren bis zum Erbrechen ausschmücken, erscheint hier als Randnotiz).
Wer dieses Buch liebt, wird auch das Buch "Saitensprung" von Anton Liebetrau lieben (ein Roman in 12 zusammenhängenden Geschichten).
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Format: Taschenbuch
Fern sind die Welten, die der Erzähler dieses Buches studiert, auf den ersten Blick nun gerade nicht. Alle Protagonisten dieses in vierzehn Erzählungen aufgeteilten Romans sind Bewohner derselben schweizerischen Kleinstadt und der einzige, dem es – für eine Weile wenigstens – gelingt, der Provinz zu entfliehen, ist Johnny Türler, der Sohn des Konditormeisters, der bereits als Gymnasiast der Enge entkommt und zur See fährt, den es aber doch zurück verschlägt in die Heimat, in die er nie mehr ganz hinein passt und zu der er doch auch gehört. Zwei Erzählungen um Türler rahmen das Buch ein, dazwischen erfahren wir vom Schicksal anderer Stadtbewohner, zum Beispiel von Max, der mit Johnny am Gymnasium war, seine Jugendliebe Ingrid geheiratet hat und nun von ihr betrogen wird. Wir lernen auch Max‘ Tante kennen, eine Anfangs-Sechzigerin, die sich das Jungsein zum Lebenszweck gemacht hat, sehen ihn seinen schon lange im Koma liegenden Grossvater besuchen, wir hören die Lebensgeschichte von Max‘ alter Nachbarin Alice, die sich mit vielen Männern trifft und doch nie die Liebe erlebt hat... – diese und viele andere Personen und ihre Lebensgeschichten, ihre Welten werden dem Leser vorgestellt.
Ingrid sagt zu Max: „Bei dir wird alles eine Geschichte... Wenn man dir deine Geschichten wegnähme, wäre gar nichts mehr da. Du wärst leer...“. Der Teufel aber, der in diesem Panoptikum schweizerischen Kleinstadtlebens nicht fehlen darf, sagt Max auf den Kopf weg zu, was er eigentlich möchte: „Sie wollen Sinn.
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Format: Taschenbuch
Die einzigen fernen Welten im geographischen Sinne sind die Orte an denen der Konditorsohn Johnny Türler während seiner Zeit als Matrose war. Alles andere spielt sich, wie meist bei Capus in und um Olten ab. Fern sind vielmehr die Begebenheiten, die in diesem Roman, besteht aus 14 Geschichte, erzählt werden.
Da wird der komatöse Großvater gegen seinen Willen mit Pralinen gefüttert, die er ausspuckt und mit Flüchen begleitet. Die Wahl der passenden Tatoos für den besten Freund wird zur Schicksalsfrage, das Sanitätertraining bei der Bundeswehr lebensbedrohlich und die alte Nachbarin zur Femme fatale. Und durch alles hindurch zieht sich die nostalgische Trostlosigkeit einer Kleinstadt in der global gesehen nie etwas passiert, im mikroskopischen Blick des Erzählers aber sehr wohl. Da nimmt es auch nicht Wunder, wenn der Teufel erscheint, die Schamhaftigkeit Existenzbestimmend wird und die Liebe zu einer Frau in einen Psychothriller endet.
Die fernen Welten sind so phantastisch, dass sie real sein müssen, das Unglaubhafte, was beschrieben wird, kann nur wirklich geschehen sein und die Einfachheit, mit der simple Situationen in ein Desaster führen kann nur das Leben schreiben.
Wahrscheinlich der Roman von Capus mit dem meisten historischen Hintergrund und doch auch derjenige, der sich in keinster Weise eines solchen Vorbildes bedient.
Ein Wunderwerk!
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Format: Taschenbuch
Im zweiten Roman von Alex Capus steht wieder der Journalist Max Mohn im Zentrum. In 14 Episoden wird wird über sein Leben in Solothurn, seine Jugend, seine Familie, seine Jugendfreunde und seine Beziehung zu Frauen berichtet. Alles kommt irgendwie bekannt vor, alles hat man schon ganz ähnlich selbst erlebt, so dass es einfach ist, sich mit dem Buch zu identifizieren. Alle sind doch irgendwie auf ihrer ganz eigenen Suche nach dem kleinen persönlichen Glück.
Der Titel "Mein Studium ferner Welten" ist etwas seltsam oder geheimnisvoll, denn Alex Capus erzählt nur Geschichten aus der ganz nahen Welt, die möglicherweise doch entfernt und unbekannt ist, so dass sie zuerst ergründet werden muss. Eigentliches Thema ist das Geschichtenerzählen. So wirft Ingrid Max vor, dass sie seine Geschichten nicht mehr interessieren, selbst wenn sie wahr seien. Sie interessiere nur das richtige Leben auf dem Planeten Erde.
Capus' Roman ist die perfekte Unterhaltung für eine laue Sommernacht. Blendend und mit einer bewundernswerten Leichtigkeit geschrieben. Allerdings bleibt nach dem kurzweiligen Lesevergnügen nicht viel zurück, gelesen und schon wieder vergessen.
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