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Mein Leben als Mensch von [Weiler, Jan]

Mein Leben als Mensch Kindle Edition

4.4 von 5 Sternen 65 Kundenrezensionen

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Jede Begebenheit des täglichen Lebens auf seine Tauglichkeit hin zu überprüfen, ob sie öffentlich zum Besten gegeben werden kann. So lautet das Motto von Jan Weiler, seit er für die Illustrierte Stern seine Kolumne Mein Leben als Mensch schreibt. Eine Art „Best of“ präsentiert er nun in einem ebenso unterhaltsamen wie geistreichen gleichnamigen Buch, mit dem er auch auf Lesereisen durch die Republik tourt.

Aus einem reichhaltigen Fundus, aus dem man sich als Abonnent auch im Internet bedienen kann, hat sich der ehemalige Werbetexter und Lifestyle-Journalist 61 Geschichten herausgegriffen. Das Personal, das in seinen witzigen Kolumnen agiert, ist im Wesentlichen dasselbe wie in seinen Maria-Büchern, humorvollen und teilweise bis an die Schmerzgrenze klischeebeladenen Reality-Romanen, mit denen der Schwiegersohn einer italienischen Gastarbeiterfamilie Millionenseller landete. Neu hinzugekommen sind lediglich zwei „Bambini“, deren Adoleszenz ihrem Vater offenbar reichlich Stoff zum Fabulieren und Weiterspinnen geliefert haben und liefern. Denn das eigene Privatleben und das der Anverwandten, Freunde und Bekannten für seine Zwecke gnadenlos auszuschlachten gehört zum Konzept des Autors. Und gäbe es seine Entourage nicht, würde dem bekennenden Workaholic, der sich als Freiberufler in die ländliche Idylle zurückgezogen hat, wo er tagtäglich wenig mehr als die vier Wände seines heimischen Büros zu Gesicht bekommt, wahrscheinlich bald Stoff und Inspiration ausgehen, die er für seine Anekdoten fast wie aus dem richtigen Leben benötigt. Da seine elfjährige Tochter Probleme damit gehabt habe, im Kindergarten ständig darauf angesprochen zu werden, wie es bei ihr zuhause zugehe, sei er nun dazu übergegangen, alles zu erfinden, was er schreibe, tat Weiler in einem Fernsehtalk anlässlich des Erscheinens seines Buches augenzwinkernd kund. Wer’s glaubt, wird selig. Eine kurzweilige Bettlektüre. – Franz Klotz

Kurzbeschreibung

«Jan Weiler lesen macht einfach Spaß.» Brigitte

Es gibt Neues von der Familie. Von Sara, der Ehefrau, und den Kindern Carla und Nick. Und natürlich von Antonio, dem italienischen Schwiegervater. Der zum Beispiel vor der Wä-Emme, der Fußball-Weltmeisterschaft, noch schnell «eine Geräte mitte Flakebilde» kaufen muss. Und dabei seinen Schwiegersohn ebenso in den Wahnsinn treibt wie das gesamte Verkaufspersonal.

Und wo es einmal nicht um die Familie geht, werden andere, mindestens ebenso brisante Themen erörtert: der grassierende Kevinismus unter Deutschlands Eltern etwa, das Wesen des schwedischen Krimis oder das Geheimnis erfolgreicher Kontaktanzeigen.

Best of Jan Weiler: die 61 allerschönsten Kolumnen – jetzt erstmals in Buchform.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 3691 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 224 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0058GTLME
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen 65 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #22.560 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Vorab: Treue Fans kennen die in diesem Buch gesammelten Kolumnen wahrscheinlich schon. Nichts desto Trotz ist Jan Weiler hier ein Highlight gelungen, denn es wurden wirklich die besten Geschichten ausgewählt. Skuriles mitten aus dem Leben, so wie es auch Dir und mir oder jedem anderen passieren könnte. Besonders nett finde ich die Geschichten über Nick, Jans Sohn, der mit seinen vier Jahren Dinge vom Stapel lässt, wie es eben nur Kinder können.

Kurz- aber keinesfalls langweilig, eine Freude zu lesen! Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: das Buch ist einfach viel zu schnell zu Ende....
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Format: Gebundene Ausgabe
Nach "Maria ..." (5 Sterne) und "Antonio im ..." (6 Sterne - wenn's ginge) kam mit "In meinem kleinen Land" (1 Stern) ein echter Absturz. "Gibt es einen Fussballgott" (4 Sterne) versöhnte mich ein wenig und "Drachensaat" (5 Sterne) hat mich wieder zum absoluten Fan von Jan Weiler gemacht. Daher musste ich einfach dieses Buch kaufen, obwohl es für die Sammlung schon veröffentlichter Kolumnen doch ein wenig zu teuer ist. Da hätte auch ein einfaches Taschenbuch gereicht!

Die Geschichten sind, wie zu erwarten war, megakurz und ... einfach nur zum Schmunzeln. Richtige laute Lacher gibt es hier nur wenige, eher ein breites Grinsen von einem Ohr zum anderen. So könnte man kurz vor dem Ins-Bett-gehen noch mal schnell eine kleine Gute-Nacht-Geschichte aus diesem Buch lesen - um nach einem nervigen Tag etwas zufriedener einzuschlafen. Doch dafür sind die Geschichten einfach zu nett, und man kann einfach nicht aufhören zu lesen.

Das jede Geschichte in sich abgeschlossen ist, sehe ich nicht als Nachteil. Halt: Kurz und "ein wenig knackig". Es kommt jedes Familienmitglied von Jan Weiler mit seinen kleinen "Macken" immer wieder als Hauptdarsteller vor, so dass man sogar zwischendurch auch bekannte Eigenarten wieder erkennt und lieben lernt.

Für die absoluten Fans der ersten beiden Romane sei noch gesagt, dass Schwiegerpapa Antonio nur recht selten auftaucht. Das ist aber auch gut so, denn wer die anderen Bücher von Jan Weiler gelesen hat, weiß, dass es nicht nur Schwiegervater Antonio als interessanten Inhalt in Weilers Leben gibt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch steht den beiden Büchern von Jan Weiler "Maria, ihm schmeckts nicht" und "Antonio im Wunderland" in nichts nach. Habe das Buch heute nachmittag bekommmen, sofort auf unserer Terrasse bei Sonnenschein verschlungen und durch mein Gelächter die Aufmerksamkeit sämtlicher Nachbarn geweckt. Jan Weiler trifft mit seinen typischen Alltagssituationen und seiner gekonnten Wortwahl immer den Lachnerv. Hoffentlich gibt es noch mehr solche Bücher von ihm.
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Format: Taschenbuch
Als bekennender Toni Marcipane Fan, habe ich natürlich auch dieses Buch gekauft. Der Umstand, daß der nicht im Mittelpunkt des Buches stand war mir bekannt. Gleichwohl kam er mir zu selten vor. Wenn er am Start war, dann musste ich einfach bissfest lachen. Wenn Toni im Beauty-Salon ("Bini Brutto?") den Reihenhaus-Pavarotti gibt, dann bleibt kein Auge trocken. Auch wenn der Autor die PI-Diktion seinen Sohnes oder dessen Haltung zu Obama schildert, muss man mindestens schmunzeln. Leider sind auch viele Kolumnen dabei, die m.E. nicht in ein "Best of" gehören und nicht den kleinsten Schmunzler augelöst haben. Von daher nur 3 Sterne, verbunden mit dem Hinweis: Als Lektüre für zwischendurch gut geeignet.
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Von Villette TOP 1000 REZENSENT am 3. März 2010
Format: Gebundene Ausgabe
In diesem Buch sind die 61 besten Kolumnen von Jan Weiler zusammengestellt, die ehemals im "Stern" erschienen sind. Man erfährt allerhand über Weiler. Vieles davon stammt aus seinem privaten Umfeld: seine Kinder, seine Frau, seine Schwiegereltern und Freunde. Mit am witzigsten sind seine Erlebnisse mit seinem Sohn Nick (Kindergarten) und seiner Tochter Carla (Vorpubertät). Die Kinder werden ihn eines Tages dafür hassen, wenn sie das lesen (oder noch schlimmer, wenn ihre Freunde es lesen). Liebevoll erzählt Weiler von seinem Schwiegervater Antonio Marcipane, den man schon aus den Romanen "Maria, ihm schmeckt's nicht" und "Antonio im Wunderland" kennen und lieben gelernt hat. In diesen Geschichten hier übertrifft er sich mal wieder selbst. Und Weiler ist immer noch überrascht. Die Kolumnen sind durchweg sehr intelligent und einfallsreich geschrieben, ohne allzu böse zu werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Kolumnisten will Weiler nicht mit der Gesellschaft abrechnen, sondern wundert sich wirklich nur und versucht daher, sein Erstaunen über alles, was er erlebt, zu verarbeiten. Und nebenbei macht er sich über sich selbst lustig. Muss er auch. Schließlich wird er von keinem in seiner Familie oder seinem Freundeskreis richtig ernst genommen. Macht wirklich Spaß zu lesen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Jan Weiler gelingt es wie immer, mit einem Augenzwinkern von alltäglichen Begebenheiten zu berichten, die viele Leser so oder ähnlich kennen und nur zu gut nachvollziehen können. Der trockene Humor und die liebevolle Darstellung seiner Familienmitglieder und Freunde sorgen für rundum gute Unterhaltung auf 222 Seiten. Wenn der kleine Nick etwa in stummem Protest einen Roboter malt, der einem Mann einen Laserstrahl durch den Kopf schießt und es sich bei diesem Mann um seinen Vater handelt, muss man trotz gewissen Mitleids doch herzhaft lachen.
Die Länge der Kolumnen ist genau richtig. Man taucht kurz in eine Begebenheit ein, nimmt am Familienleben des Ich-Erzählers ein, schmunzelt ein wenig und wendet sich dann der nächsten Geschichte zu. Hier werden Ereignisse nicht aufgebauscht und mit ein paar Witzchen gewürzt; vielmehr sind die Texte in Anekdotenform verfasst, die dem Leser das Gefühl geben, dass sie genauso gut bei einem Familienessen erzählt werden können. Das gibt dem Buch eine gewisse Leichtigkeit und Unbeschwertheit, die einfach Spaß macht. Dass dabei nicht jede Kolumne jedem Leser gefallen wird, versteht sich von selbst; insgesamt aber liest sich das Buch unterhaltsam und kurzweilig.

Jan Weiler präsentiert dem Leser seinen Alltag humorvoll und unterhaltsam, lässt ihn an seinem Familienleben teilhaben und bringt ihn zwischendurch immer mal wieder gern zum Lachen. Wer bereits die anderen Bücher des Autors mochte, wird an Mein Leben als Mensch" nicht vorbeikommen.
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