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Kommentar: 4. Auflage von 2008 mit 565 Seiten, Versand und Service durch Amazon
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Mein Leben Taschenbuch – 1. März 2003

4.4 von 5 Sternen 196 Kundenrezensionen

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Das Beste an diesem Hörbuch ist die Lesung durch den Autor selbst. Marcel Reich-Ranicki, mit seiner markanten, wenn auch bekannt-schluderigen Stimme, liest ausgewählte Stellen seiner Autobiografie. Dass dabei jedoch nur kurze Ausschnitte gelesen werden, stört den Erzählfluss; die Übergänge sind sehr abrupt. Man hört sich zwar in die jeweilige Episode ein, jedoch sind die Zusammenhänge oft schwer zu verstehen. Die Ereignisse von 1935 bis 1938 sind sehr objektiv geschildert -- fast emotionslos gelesen. Als ob Marcel Reich-Ranicki über das Leben eines anderen schreibt, nicht über seins. Als Ausnahme ist vielleicht das spätere Klassentreffen zu erwähnen, wo er mit bedeutend mehr Emotionen die Ereignisse schildert. Insgesamt ist die Lesung jedoch sehr packend. Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki verkörpert wie wenige das deutsch-jüdische Bildungsbürgertum und ist zugleich ein Beispiel des Zwiespalts dieser Generation der deutschen Juden. Reich-Ranicki denkt nicht an Kollektivschuld, wirft der Gesellschaft jedoch vor, weggeschaut zu haben. Allerdings spiegelt die Schilderung seiner Schulzeit wider, dass er, trotz aller antisemitischer Propaganda, von seinen Schulkameraden "korrekt" behandelt wurde. Zugleich stellt er jedoch umgehend fest, dass dies eine Beschreibung seines Lebens ist und keine Generalisierung dieser Zeit sein kann. Das Booklet zum Audiobook ist informativ und gibt die Stationen des Lebens von Reich-Ranicki wieder und somit auch seine erfolgreiche Laufbahn als Kritiker. Für alle, die sich noch nicht bewusst waren, wie viel Reich-Ranicki eigentlich geleistet hat, ist es hier in aller Kürze belegt. Alles in allem ein lesenswertes Hörbuch, das Appetit auf das Buch Mein Leben macht! Spieldauer: 130 min; 2CDs. --Claudia Hape -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Das Buch vermittelt einen Grundkonflikt im Leben des Autors: seine Begeisterung für die deutschsprachige Literatur und sein Entsetzen über die deutsche Barbarei.«
Sächsische Zeitung 28.03.2009

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Format: Taschenbuch
MRR hat mich -- die wenigen Male, die ich ihn im Literarischen Quartet gesehen habe -- eigentlich immer nur irritiert. Mein Eindruck war dass MRR zwar wortgewaltig, vor allem aber ein polternder und selbstveliebter Selbstdarsteller war. Meines Erinnerns habe ich nie was von ihm gelesen.

Vor einigen Monaten hab' ich dann im Ramschladen das Buch gekauft. Ich weiss nicht warum. Aber ich hab' es nicht bereut.

Dies ist, in der Tat, ein grandioses Buch ueber juedische Schicksale (nicht nur seins, auch vieler anderer inclusive seiner Eltern) im und nach dem Dritten Reich, ueber die Faszination, die die Literatur ausueben kann (und nicht nur die deutsche des 20. Jahrhunderts), eine ungewoehnliche Liebesgeschichte, und viel viel mehr (z.B., viele Vignetten -- manchmal nur Paragraphen lang -- ueber Personen der Zeitgeschichte)!

Es gibt eine Stelle im Buch -- irgendwo ziemlich am Anfang -- wo MRR bedauert dass er keine akademische Ausbildung hatte. Es scheint mir, dass grade dieser Umstand massgeblich zu seiner heutigen Prominenz und Ausnahmestellung beigetragen hat: Die Faehigkeit eine dezidierte Meinung zu haben, und sie auch klar und verstaendlich auszudruecken, haette ihm die deutsche Universitaet mit grosser Wahrscheinlichkeit ausgetrieben.
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Format: Taschenbuch
Nein, man muss ihn nicht lieben, aber man sollte ihn lesen. Denn die Autobiografie des jüdischen Literaturpapstes (sic) liest sich streckenweise spannend wie kaum eine sonst - abgesehen vom ersten Kapitel, in dem MRR so ziemlich jedes Theaterstück beschreibt, dass er in Berlin gesehen hat. Der zweite Part schildert die Über-Lebenszeit im Warschauer Ghetto, die Marcel Reich-Ranicki und seine Frau Teofilia "aus Zufall" überleben. Ein drittes Kapitel ist, sehr aufschlussreich, der Zeit nach dem Krieg in Polen gewidmet. Hier kann MRR zum ersten Mal, wenn auch begrenzt und gegängelt, seine "portative Heimat" die deutsche Literatur, vorstellen, beschreiben und kritisieren. Die Flucht nach und das Leben im Nachkriegs-Deutschland macht Teil Nummer vier aus, vielleicht das interessanteste Kapitel. Hier trifft MRR so ziemlich jeden namhaften Schriftsteller und Dramatiker - auch die, die damals noch keinen bekannten Namen hatten. Das liest sich heute wie ein Who-is-who der deutschen Nachkriegsliteratur. Der letzte Teil reicht fast bis an die heutige Zeit heran, beginnt mit dem unheimlichen Zusammentreffen mit Albert Speer auf einer Party und endet mit der Schlussstrich-Rede Martin Walsers in der Frankfurter Paulskirche 1998. Alle Autoren, die MRR in ihrer Eitelkeit verletzt hat, das sind nicht eben wenige und die auf billige Rechtfertigungs-Prosa gehofft hatten, werden von MRR enttäuscht: seine Autobiografie ist ehrlich, fesselnd, glänzend geschrieben und stellenweise sogar selbstkritsich. Allein dafür lohnt es sich, das Buch über sein Leben zu lesen. Danach wird man ihn vielleicht nicht lieben, aber zumindest besser verstehen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Aus gegebenem Anlass wieder gelesen. Und dann stolpere ich heute im Spiegel über folgenden Satz von Volker Hage: "Denkbar sogar, dass es diese beiden deutschen Epen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind, die überdauern werden: Die Blechtrommel einerseits, Mein Leben andererseits." Um mit MRR zu sprechen: er hat den Verstand ganz und gar verloren. "Mein Leben" ist gut und flüssig geschrieben, das Leben von MRR hochinteressant, aber, nein, grosse Literratur ist es nicht. Aber trotzdem absolut lesenswert; allein schon wegen den Erinnerungen an die Berliner Schulzeit und die Verfolgung im Ghetto. Eine beeindruckende Lebensgeschichte, eine Liebeserklärung an die Literatur und die deutsche Sprache mit vielen intelligenten Überlegungen und amüsanten Anekdoten.

Leider wiederholen sich einige Themen gar zu oft und sein Verhältnis zu Schriftstellern im Nachkriegsdeutschland (das grossen Raum einnimmt) ist, von 2013 gesehen, nur bedingt interessant, jedenfalls für in der 70ern geborene. Selbst den Historikerstreit habe ich nicht bewusst miterlebt (ich war 13/14) und ist für mich längst überwundene Geschichte, die keine Gefühle oder Erinnerungen weckt. Für Ältere wohl interessanter zu lesen. Ich glaube von MRR stammt das Bonmot, dass man nicht mit allen Frauen schlafen kann, dass man es aber zumindest versuchen sollte, aber die Beschreibung seiner Eroberungen grenzen an pure Angeberei (auch das ist er ja nicht so weit von Grass weg!).

Dennoch, eine Pflichlektüre für jeden Literaturinteressierten. Man bekommt auch wieder Lust einige vor sich hinverstaubende Klassiker wieder aus dem Bücherregal zu holen und vielleicht mal wieder ein paar Gedichte zu lesen.
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Format: Hörbuch-Download
Man kann Herrn Reich-Ranicki mögen oder nicht, aber auf jeden Fall habe ich Respekt vor diesem Mann und seinem Schaffen in der Literautrkritik und dem steten Bemühen den Deutschen auch schwere literarische Kost durch seine offene, direkte, ehrliche Art näher zu bringen. Wer denkt nicht sofort ans Literarische Quartett ? Aber ich schweife ab.

Was ich hier rezensiere ist das Hörbuch "Mein Leben" von M. Reich-Ranicki. Leider liegt jedoch nicht die ungekürzte Fassung vor, sondern nur die gekürzte, welche die ersten beiden Teile des Papierbuches in Ausschnitten beinhaltet, also insgesamt die Zeit von 1920 bis Kriegsende 1945 (das Papierbuch hat 5 Teile, 1920 - 1999). Im ersten Teil wird dabei besonders viel Wert gelegt und Zeit verwendet auf die Zeit um 1938 herum, also der Abiturzeit Reich-Ranickis und dem Einfluss der Nationalsozialisten auf die Lehrer, Schüler und die Umwelt, versehen mit einigen Rückblenden. Der zweite Teil beginnt 1940 herum und hat zum größten Teil seine (Leidens-)Zeit in Warschau und dem Warschauer Ghetto zum Inhalt.
Da nur Ausschnitte gelesen werden, muss man in der Erzählweise teils große Sprünge in Kauf nehmen und es entstehen sogar einige logische Lücken. Das beste Beispiel scheint mir eine der letzten Episoden zu sein, in der zum Kriegsende "vorgespult" wird und Reich-Ranicki plötzlich im Besitz einer Waffe ist. Das Warum, Wie, Wann wird im Hörbuch nicht beantwortet. Dafür aber im Film und natürlich im Papierbuch.
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