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Mein Bett, das Telefon und sie Taschenbuch – 2000

3.9 von 5 Sternen 29 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Mike Gayle, Jahrgang 1970, stammt aus Birmingham. Er arbeitete als Redakteur und Kummerkastenonkel für Jugendzeitschriften und war Model für Benetton. Heute schreibt er als freier Journalist für verschiedene Trend- und Szenemagazine.

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Ex- Benetton Model Mike Gayle schildert auf äußerst amüsante Weise, wie das Leben eines verwirrten Mittzwanzigers aussehen kann, wenn er versucht, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und wieder 'nach vorne' zu schauen. Und im Falle des Protagonisten dieser Geschichte, dem Lehrer Will Kelly, bezieht sich dieser Versuch der Vergangenheitsbewältigung auf die Trennung von seiner langjährigen Freundin, die er schon seit zwei Jahren seine 'Ex' nennen kann. Dennoch ist dieser Roman keine depressive Erzählung über die Hoffnungslosigkeit des Single-Daseins, sondern vielmehr eine witzige Prosa über verloren gegangene und neu erlangte Liebe. Es sind aber auch die anderen Dinge, die mit dem Single-Leben einher gehen, die Gayle detailfreudig, fast schon mit dokumentarischer Genauigkeit, humorvoll schildert. Etwa die überteuerte Wohnung, der zwielichtige Vermieter oder die merkwürdige Zeitungsfrau am Stammkiosk. Wie schon Nick Hornby vor ihm, bezieht sich Mike Gayle in seinem Debüt-Roman oftmals auf die Popkultur (Film, Musik, etc.) und bedient sich ebenfalls einer einfachen, lustigen, teilweise ironischen Sprache, die den Leser des öfteren zum Schmunzeln bringt. Trotz allem besitzt Mike Gayle einen individuellen Schreib-Stil und braucht somit keinen Vergleich zu anderen Standeskollegen (wie z.B. dem oben genannten Hornby) zu scheuen. Bleibt also nur noch zu hoffen, daß uns Gayle noch einige Male mehr mit solch witzigen, liebevoll erzählten Geschichten unterhalten wird und sein hohes Potential hoffentlich nicht auf irgendeinem verstaubten Bücherregal ablegen wird.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der Autor bringt es fertig, in einem kleinem Taschenbuch alle kleinen Gemeinheiten und Überraschungen des "normalen" Lebens eines ganz "normalen" jungen Mannes widerzuspiegeln. Jeder, der das Buch sehr genau liest, wird sich früher oder später in verschiedenen Situtionen selbst wiederfinden, und sehr oft lauthals darüber lachen können. An anderen Stellen dagegen schafft es der Autor, dieses melancholische und romantische Gefühl in den Bauch des Lesers zu übermitteln, welches uns alle am träumen hält, am träumen von DER LIEBE, und am träumen von DEM LEBEN. Einfach nur wunderbar zu lesen, wie ein schöner Abend mit einer hübschen Frau bei einem guten Essen und... Einfach perfekt!
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Von Ein Kunde am 6. Juni 1999
Format: Gebundene Ausgabe
Die Frau die man liebt in den Haenden eines anderen/eines Loosers; die grosse Liebe via Telefonleitung... habe ich auch durchlebt bzw. durchlebe ich gerade. Bei mir leider (noch) ohne Happy-End. Dieses Buch ist trotz oder gerade wegen der verworrenen Story realistisch. Dieses Buch mit "High Fidelity" zu vergleichen passt nicht, da zwischen den beiden Protagonisten zehn Jahre Altersunterschied liegen. Aber vor allem ist "Mein Bett, das Telefon und sie" deutlich besser geschrieben.
Leider kann ich nur 5 Punkte vergeben, wuerde aber gerne deutlich mehr verteilen. Fazit: Super, unbedingt lesen.
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Format: Taschenbuch
Man muß nur die Namen der Mädels austauschen und schon hat man wenn man ehrlich ist sein eigenes Leben: Die eine will man nicht, die nächste kriegt man nicht und die Dritte darf man nicht. Ein wunderschöner Trost an diesem Buch ist, daß der Held noch schlimmer versagt als man selber... und sich trotzdem stets alles schlagartig ändern kann. Sehr amüsant geschrieben, hat Spaß gemacht zu lesen!
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Format: Gebundene Ausgabe
Mick Gayles Debutroman erzählt ein Wochenende im Leben eines twentysomethings, der seit drei Jahren am Ende der Beziehung mit seiner legendären Freundin krankt. Depressiv treibt der Protagonist ziellos durch sein Leben. An diesem Wochenende wird er seinen Geburtstag durchleiden, denn der bildet einen traurigen Jahrestag des Endes seiner Hoffnungen und Träume. Einzig das Telefon verbindet ihn wirklich, trotz gelegentlicher Spaziergänge durch den heruntergekommenen Stadtteil Londons, in dem er verlottert haust, mit der Aussenwelt.
Gayles Roman reiht sich in eine Legion von Vorbildern ein, doch er scheint mir schlechter als die im Dialog und Witz oder gar Beobachtung imitierten Vorlagen. Ich denke, dass er viele seiner Lieblingsbücher und -filme nach passenden Details für seine story ausgeschlachtet hat. Bücher über desillusionierte, musikhörende und Filme liebende 20er, die irgendwie Probleme mit der Liebe, dem Job - ach, dem ganzen Leben - haben, werden seit einiger Zeit gerne in ein Verlagsprogramm aufgenommen. Gayle erreicht allerdings weder den Esprit von Hornby oder die Intensität von Salinger, den ich als eindeutig frühes Vorbild erkenne.
Die Diktion von "Mein Bett..." ist kraftlos, stilistisch bewegt sich der Roman in modernen, aber bewährten Tropen. Die Prämisse, wie pathologisch der Protagonist an seiner Bessenheit über drei Jahre festhält, ist schwach. Die weinerliche Tonalität, die zwanghafte Beschreibung des Leidens in endlos repetierten, gleichen Sermonen sorgt bald für ein begleitendens Missvergnügen. Darüber hinaus ist der plot bar von überraschenden Wendungen.
"Mein Bett..." ist ein gefälliges, kalkuliertes Werk, dass nicht wirklich etwas über das Leben sagt.
Jürgen Wiemer 27.07.00
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