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Medici - Der Kreuzritter

3.2 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Christo Jivkov, Sergio Grammatico, Dimitar Ratchkov, Desislava Tenekedjieva, Sandra Ceccarelli
  • Regisseur(e): Ermanno Olmi
  • Komponist: Fabio Vacchi
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Italienisch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 5. November 2009
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 100 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen
  • ASIN: B002Q8RY62
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 105.565 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

MediciAnno Domini, 1526. Eine Zeit des Umbruchs breitet sich in rasender Geschwindigkeit in Europa aus. Nur wenige Jahrzehnte zuvor wurde ein neuer Kontinent entdeckt und der Buchdruck mit beweglichen Lettern von Johannes Gutenberg entwickelt. Und eben diese Erfindung gibt einer neuen Strömung in der abendländischen Religionsgemeinschaft einen nicht unerheblichen Antrieb. Erst vor wenigen Jahren hat ein wittenbergischer Augustinermönch 95 Thesen über den kontroversen Ablasshandel veröffentlicht und somit der Kurie die Stirn geboten, sein Name: Martin Luther.

Dank des Buchdrucks verbreiten sich diese Thesen in Windeseile, beginnt sich die Christenheit in verfeindete Lager zu spalten und gießt im seit Jahrhunderten schwelenden Machtkampf zwischen dem deutschen Kaiser und dem Papst zusätzlich Öl ins Feuer. So sendet Karl der V, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation seine Armee gen Italien, um Druck auf den mit Frankreich verbündeten Vatikan auszuüben. Eiligst lässt Papst Clemens VII ein Heer aufstellen unter dem Oberbefehl General de Roveres. Ihm zur Seite steht der schon zu Lebzeiten als legendärer Kriegsherr gefeierte Giovanni di Medici. Als unerschrockener Anführer der Schwarzen Bande steht er in Hoher Gunst bei den hohen Herren, als genialer Stratege und begabter Fechter ist er bei seinen Feinden gefürchtet. Aber die Zeit der mittelalterlichen gerüsteten Ritter neigt sich dem Ende entgegen, denn der Feind führt mit der Feldschlange einen Waffentyp ins Feld, der die Militärgeschichte für alle Zeit verändern soll.

Giovanni di Medici gilt noch heute als einer der Nationalhelden Italiens, sein Leben wie auch sein tragisches Schicksal sind Gegenstand vieler Romane wie auch Spielfilme. Die Zeit, in der Medici lebt, ist von Umbruch bestimmt, die Reformen Luthers führen zu gewaltigen gesellschaftlichen Änderungen, während Hackenbüchsen und Kanonen die mittelalterlichen Panzerreiter obsolet werden lassen. Europa lässt das Mittelalter hinter sich und betritt mit der Neuzeit ein neues Zeitalter.

Mehr als vierhundert Jahre später macht sich der bekannte Drehbuchautor und Regisseur Ermanno Olmi an die Verwirklichung seines Historienepos Medici – Der Kreuzritter, dessen Fokus er auf die legendäre Gestalt Giovanni Di Medici legt. Mit einem gewaltigen Aufwand lässt das Studio A-Film Distribution das Mittelalter wieder auferstehen. Es entsteht ein Schlachtenepos, das das Kriegshandwerk des frühen 16. Jahrhunderts im Gegensatz zu vielen anderen Ritterfilmen nicht versucht zu glorifizieren. Einen Helden hat diese Geschichte nicht, den aus Hollywood bekannten strahlenden Edelmann wird man vergebens suchen. Medici – Der Kreuzritter zeigt ein grausames Stück der mittelalterlichen Geschichte und ihres Kriegswesens zu einem Zeitpunkt, an dem der so oft glorifizierte Kampf Mann gegen Mann dem Einsatz von Artillerie und Pulverwaffen, der edle Ritter dem gemeinen Bauern mit Pulverwaffe weichen muss.

Dennoch lässt sich der im Original Il Mestiere delle armi genannte Film schwerlich als klassischer Antikriegsfilm verstehen. Er zeigt die menschliche Seite eines lang vergangenen Konfliktes, aber ohne ins pathetische abzudriften. Eher gemahnt Medici – Der Kreuzritter an die melancholischen und tiefgründigen, fast meditativen Bilder von japanischen Samuraifilmen, lassen sich Vergleiche zu den Werken Akira Kurosawa stellen. Somit ragt das Epos über die Masse hinaus, neben etlichen Filmpreisen, unter anderem neun Donatellos, ist eine Nominierung für die goldene Palme der Filmfestspiele von Cannes der Dank für die glänzende Arbeit. Medici

Somit sollten sich auch der an der europäischen Geschichte eher Uninteressierte dem audiovisuellen Meisterwerk versuchen, entführt Medici – Der Kreuzritter den Zuschauer doch in eine ferne Zeit und zeigt ein ambivalentes Bild des Mittelalters, das sich angenehm von dem sonst üblichen Ritterfilm Hollywoods abhebt. Die von KSM herausgebrachte Edition bietet neben dem 16:9 1.85:1-Bildformat auch eine deutsche Synchronisation in Dolby Digital 5.1 und 2.0. Natürlich findet auch der italienische Originalton in Dolby Digital 2.0 Platz auf der Disc, desweiteren Trailer, Filmografie des Regisseurs sowie eine Bildergalerie. Egal ob Sie sich für Historienfilme, Ritterspektakel oder monumentale Schlachtendarstellungen interessieren, Sie werden an dem audiovisuellen Meisterwerk ihre Freude haben.

VideoMarkt

Das winterliche Italien im Jahr 1526. Im Religionskrieg des deutschen Kaisers gegen die mit Frankreich verbündeten römisch-katholischen Staaten führt der junge Giovanni di Medici als Hauptmann die päpstliche Armee an. Bereits zu Lebzeiten erreicht dieser, Anführer der gefürchteten Schwarzen Banden, Legendenstatus. Von den Frauen geliebt, von den Regenten geschätzt, genießt di Medici hohen Respekt für seine meisterhafte Beherrschung von Degen und Schwert. Als aber die Zeit der Feuerwaffen anbricht, neigt sich seine Ära dem Ende zu...

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Einer meiner 20 top Filme. Ein Kultfilm für jeden Renaissance-Begeisterten. Dies ist keine Hollywoodisierung der Vergangenheit, sondern es versucht, der Vergangenheit nahe zu kommen, so wie sie war. Ästhetisch überwältigend schöne Architekturaufnahmen wechseln mit einer kalten, abweisenden Winterlandschaft, so wie der Reichtum und Luxus des italienischen Adels, aus dem der Held stammt, im Kontrast steht mit seinem harten Leben im Felde (bei einem Winterfeldzug), seinem Leiden und seinem Tod. Gleichzeitig eine brilliante Einführung in die Renaissancegeschichte Italiens, sowie insbesondere die Entwicklung und Konsequenzen der Schusswaffen, die noch in ihren Kinderschuhen steckten. Noch nicht in grossen Zahlen hergestellt sondern von einzelnen Waffenmeistern individuell auf Anforderung hergestellt - daher der wirkliche Titel des Filmes, das Metier der Waffen - verfehlten sie oft ihr Ziel, konnten aber gleichzeitig die schlimmsten Folgen haben - hier Tod durch Wundbrand. Auch ist es eine wahre Freude, die Gesichter dieser wirklich guten, aber ausserhalb Italiens weniger bekannten Schauspieler zu sehen, die nicht in jedem Hollywood Film stecken. Ihre Züge kommen der Renaissance-Ästhetike nahe, und so ist der ganze Film eine Zeitreise. Dieser Film steht für meine Studenten auf der Bibliographie für Kriegsgeschichte!
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Von timediver® HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 12. Dezember 2009
Verifizierter Kauf
Im Jahre 1526 erhalten die seit über 30 Jahre andauernden Kriege um die Herrschaft in Norditalien eine neuerliche Wendung. Kaiser Karl V. ist seinem Verbündeten Papst Clemens VII. (Giulio de' Medici) zu mächtig geworden, so dass dieser die Seiten wechselt und sich dessen schärfsten Rivalen, dem französischen König Franz I., zuwendet. Dem Bündnis von Kirchenstaat und Frankreich treten am 22. Mai Florenz, Mailand und Venedig zur "Liga von Cognac" bei. Zur Verteidigung seiner Interessen beauftragt Karl V. den Söldnerführer Georg von Frundsberg mit der Aufstellung eines Heeres. Als Frundsberg mit seinen Landsknechten in der Lombardei ankommt, trifft er auf die Kompanie des päpstlichen Condottiero Giovanni de' Medici. Entgegen dem Befehl zum Rückzug, kann der Großneffe des Papstes Frundsberg durch einen Überfall auf dessen Nachhut am Zusammenfluss von Mincio und Po zunächst zurückschlagen. Am 25. November gerät "Giovanni dalle Bande Nere" (so genannt, weil er nach dem Tode Papst Leos X. die päpstlichen weiß-lila Standarten schwarz zu färben ließ) jedoch bei der Ortschaft Govèrnolo in einen Hinterhalt. Durch den Schuss eine Falkonetts am rechten Bein schwer verletzt, verstirbt er nach einer Amputation infolge Wundbrandes am 30. November 1526 im Palazzo von Luigi Gonzaga in Mantua.....

.....diese historischen Ereignisse aus der Renaissance werden von Ermanno Olmi, der sich neben der Regie auch für das Drehbuch seines 2001 veröffentlichten Films "Il mestiere delle armi" (Originaltitel) verantwortlich zeichnet, nahezu 1:1 umgesetzt.
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Der Film ist gut gelungen. Der Ton hat eine gute Qualität. Die Musik die zwischendurch gespielt wird ist jedoch nicht gerade berauschend zudem ist der Film nicht neu daher nur 4 Sterne.

Aber der Realitätsgrad und die Story des Films sind gut. Ich würde den Film auf jeden Fall weiterempfehlen!
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Verifizierter Kauf
Ganz nett gemacht.
Wobei jetzt auch nicht der Brüller.
Jedenfalls gibt der Film nicht wirklich her, was das DVD-Cover zu versprechen scheint.
Wenns Sonntags draussen regnet, kann man diesen Streifen nachmittags mal auf der Couch
anschauen.....kommt aber über ein "ganz nett" nicht hinaus.
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Verifizierter Kauf
ein komischer Mix aus schienbaren zeitgenössigschen Zitaten und einer Schlacht als Rahmenhandlung.

Durch die vielen scheinbaren Zitate wirkt der Film seltsam distanziert, die Handlung wird kaum in den richtigen Rahmen eingebettet, er plätschert dahin als zeitgenössischer Bericht.
Der Ton ist hochskaliertes 2.0 - also auch nichts ordentliches.
Positiv wäre anzumerken dass wenigstens die Originalfassuing mit drauf ist - aber leider ohne irgendwelche Untertitel und für mich somit wertlos.
Langweilig und die Zeit nicht wert ihn anzusehen. Klarer Fehlkauf den andere hoffentlich vermeiden können.
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Im Jahr 1526 marschieren die kaiserlichen Armeen von Karl V. nach Süden gen Rom. Die päpstlichen Streitkräfte sind hoffnungslos unterlegen, und Giovanni de Medici, Neffe des Papstes gelingt es zuerst mit einer Guerilla-Taktik den Vormarsch der Kaiserlichen aufzuhalten, bis ihm Verrat der Landsleute und eine Verletzung sein Leben kosten. Wer mehr zum Inhalt wissen will, sollte sich die großartige Renzension von timeriver zu Gemüte führen.

Der Film ist ein prächtiges Historienspektakel, in dem man höfische Sitten und Gebräuche, aber auch die Funktionsweise eine frühneuzeitlichen Armee demonstriert werden. Es ist ein typisch europäischer Film, weniger Actionmovie, dafür aber mit großartiger schauspierlischer Leistung und realitätsnah (besonders in Schlachtenszenen). Ein wenig Hintergrundwissen sollte man auch mitbringen. Zwar werden die Personen allesamt beim ersten Erscheinen mit Untertitel angeführt, in der Verschwörung gegen Giovanni di Medici gibt es aber derart viele Protagonisten, dass es verwirrend werden kann.

Titel (Der Kreuzritter) und Cover sind meiner Meinung nach eine reine Fehlinformation .So zeigt das Cover einen Ritter aus dem Mittelalter, die Story spielt aber um 1526! Der Titel selbst ist wie die Story eine sehr papstfreundliche Sicht der Ereignisse. So muss man sehen, dass der Papst Clemens VII (Gulio di Medici) Onkel von Giovanni, ein absoluter Machtmensch wie sein lieber, hier zum Märtyrer verklärt, Neffe war, der keinerlei Skrupel zeigt. Im 16. Jahrhundert war er da zwar keine Ausnahme, aber die Medici als rechtschaffene Heiligen darzustellen, denen der böse Kaiser Unrecht antut, ist doch Geschichtskittung.
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