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Meddle [Musikkassette]

4.6 von 5 Sternen 73 Kundenrezensionen

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Hörkassette, 1. August 1994
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Produktinformation

  • Hörkassette (1. August 1994)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: EMI (EMI)
  • ASIN: B00004ZLD4
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen 73 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. One Of These Days
  2. Pillow Of Winds, A
  3. Fearless
  4. You'll Never Walk Alone (Carousel)
  5. San Tropez
  6. Seamus
  7. Echoes


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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Nach ,Piper At The Gates Of Dawn' mit Syd Barrett schien die Band darum bemüht zu sein, sich ohne ihren Songlieferanten frei zu schwimmen - was ihr nur manchmal gelang. Die letzten Jahre der Sechziger haben dem Hörer ein paar unvergessliche Songperlen und atmosphärische Instrumentals beschert, die Waters, Gilmour, Wright und Mason aufgenommen haben: ,Remember A Day', ,Set The Controls For The Heart Of The Sun', ,Cirrus Minor', Cymbaline' sind reiner Psychedelic-Pop, ,Careful With That Axe, Eugene', ,A Saucerful Of Secrets' und ,More - Main Theme' eine neue Form von instrumentaler Musik, die weder Klassik noch Jazz ist und Rock erwachsen werden lässt.
Mit ,Meddle' scheint sie einen neuen Schritt für sich zu vollziehen. Die Erfahrung mit dem Orchester-Werk ,Atom Heart Mother' wird mit einem ähnlich angelegten Long-Song verarbeitet: ,Echoes', der eine ganze Vinyl-Plattenseite ausfüllt. Um den Kern eines dreistrophigen Songs baut die Band ein experimentelles, episches Stück Musik. Schon das Intro ist fast so lang wie normalerweise ein ganzer Song und dazu noch selbständig und unglaublich atmosphärisch - vor allem durch das markante Keyboard-Tropfen am Anfang (das sich in der Mitte vor der Wiederaufnahme des Songthemas wiederholt). Der Song selbst besitzt zwei einfache Teile und eine ruhige, vor sich hin plätschernde Melodie, die bewusst introspektiv wirken soll. Als Zwischenteil das bekannte Hauptthema mit den chromatisch auf- und absteigenden Basstönen. Im Intermezzo spielen die vier wieder ihren Haupt-Trumpf aus: Sound-Experimente, die Fantasie anregen sollen, bevor sie durch ein ständig wiederholtes Akkord-Riff zum Song zurückkehren. Das Outro versandet als Improvisation über dem Song-Thema.
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Format: Audio CD
"Meddle", 1971 aufgenommen, ist das letzte Album von Pink Floyd, das vor dem Durchbruch zur Mega-Gruppe der Rockgeschichte entstand. Verglichen mit den Nachfolgern "The Dark Side Of The Moon" und "Wish You Were Here" wirkt "Meddle" handgemachter und hinsichtlich der akustischen Spezialeffekte zurückhaltender. Die Stücke sind allesamt genial und auf ihre Art einzigartig, einige Male fühlt man sich vielleicht an die 1969 als Filmmusik produzierte "More" erinnert. Während "The Dark Side Of The Moon" und "Wish You Were Here" perfekt durcharrangiert und kristallklar sind, wirkt "Meddle" dagegen etwas experimenteller und mächtig bekifft. Es beginnt mit dem Sandsturm, der 4 Jahre später auch nochmal auf "Wish You Were Here" zu hören ist. Der Einsteiger, "One Of These Days", kommt dann auch ziemlich schrabbelig und kratzig dahergefegt, der Sturm legt sich bei "A Pillow Of Winds" das an einen verkaterten Morgen nach einer durchsoffenen Nacht erinnert. Fearless, Saint Tropez und Seamus sind recht entspannt, der Knaller kommt mit "Echoes". Zu Vinylzeiten habe ich die Platte immer mit Seite B (Echoes) begonnen und dann umgedreht. Zum Titel selbst ist eigentlich schon alles gesagt. Alles in allem eine klasse Scheibe, die Musikgeschichte geschrieben hat - ideal zum entspannen und eine super Alternative zur sogenannten Chill-Out-Musik. Übrigens: Bei "Echoes" haben die tatsächlich ein Klavier unter Wasser gesetzt. Muß wirklich ein gutes Zeug gewesen sein, was es damals so zu rauchen gab. Es kann sich heute wahrscheinlich kaum noch einer vorstellen, daß wir diese Scheibe früher auf Feten haben durchlaufen lassen.Lesen Sie weiter... ›
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Von M.E. am 27. Februar 2007
Format: Audio CD
Meddle von 1971 ist für mich eines der besten Pink Floyd Alben.

One of these Days ist ein faszinierendes (fast-) Instrumentalstück, der Hörer wird perfekt in die Stimmung, ja die Welt von Meddle hineingezogen, um sich dann im wunderschönen "A Pillow of Winds" wiederzufinden. In diesem Stück wird man wirklich wie auf Wolken gebettet und langsam gewiegt. Instrumental fällt da das darauffolgende "Fearless" etwas ab, nicht aber im gesang- und textlichen. Jetzt wendet sich Meddle von den weichen, ätherischen Klängen ab und bietet "San Tropez". Ein vom Zigeunerjazz der 20er inpiriertes, leichtes, erheiterndes Stück. Darauf folgt das - Meiner Meinung nach - schlechteste Lied auf Meddle, wenn man nach normalen Gesichtspunkten geht. Im Grunde ein netter Blues, der von einem rumbellenden Hund und einem quäkenden Roger Waters "verhunzt" wird.

Nach diesem kurzen Intermezzo gelangt der Hörer zum Höhepunkt der Platte: Echoes. Ein unglaubliches Stück, über 20 Minuten lang, von kalten, "entfernten" Passagen bis hin zu klanglichen LSD-Trips reichend. Der Gesang lässt einem wie am Fliessband kalte Schauer über den Rücken laufen...

Ich habe neulich am Vormittag mich an meine Anlage gesetzt, Kopfhörer auf, Raum abgedunkelt und Meddle eingelegt. Nachdem ich durch das gesamte Album "gereist" bin, war ich für den Rest des Tages vollkommen paralysiert, nicht zuletzt wegen Echoes.

Ach ja: Wer 2001: Oddysee im Weltall und Meddle zuhause hat, kann Echoes zum letzten Teil von 2001 laufen lassen... und aus dem Grinsen nicht mehr herauskommen. Dieses Album ist ein Muss für jeden Rockfreund!
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