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Mayas Tagebuch: Roman Gebundene Ausgabe – 2. August 2012

4.1 von 5 Sternen 98 Kundenrezensionen

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Produktinformation

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Isabel Allende ist die Königin der Gefühle!«
El Mundo

»…dass Maya eine Romanfigur ist, hat man schnell vergessen, so echt klingt ihre Stimme, so authentisch das Erlebte.«
Steffi Kammerer, Welt am Sonntag 22.07.2012

»Es lohnt sich, es zu lesen.«
Peter Hetzel, Sat 1 07.08.2012

»... Und heraus kommt mit Mayas Tagebuch ein Roman, der ohne Zweifel einer ihrer besten ist.«
rbb 23.08.2012

»Die inzwischen 70-jährige Isabel Allende hat sichtlich Vergnügen am aufgekratzten Görenton ihrer Ich-Erzählerin, und dieses Vergnügen teilt sich dem Leser dieses Unterhaltungsromans mit.«
Denis Scheck, ARD 27.08.2012

»Mit Mayas Tagebuch, einem prallen Roman, der niemals ins Kitschige abgleitet, ist Isabel Allende ein weiteres Meisterwerk gelungen.«
freundin Donna 8/2012

»Mayas Tagebuch ist womöglich Allendes bester Roman seit langem, schafft sie es doch, eine schöne Balance zwischen Literarizität und Gefühligkeit zu halten und dabei unterschiedlichste Lebenswelten auszuleuchten.«
Gerrit Bartels, dradio.de 14.09.2012

»Packend, bewegend, humorvoll!«
Freundin 03.06.2015

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Isabel Allende, 1942 in Chile geboren, ging nach Pinochets Militärputsch 1973 ins Exil. Die Erinnerungen ihrer Familie, die untrennbar mit der Geschichte ihres Landes verwoben sind, verarbeitete sie in dem Weltbestseller Das Geisterhaus. Allende zählt zu den meistgelesenen Autorinnen weltweit, ihr gesamtes Werk erscheint auf Deutsch im Suhrkamp Verlag.

Svenja Becker lebt als Übersetzerin (u. a. Allende, Guelfenbein, Onetti) in Saarbrücken.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts ( Was ist das? )
Maya Vidal ist 20 Jahre alt, als sie vor anfangs dubios erscheinenden Verfolgern nach Chiloé flüchten muss, um dort die nächste Zeit unbehelligt weiterzuleben. Man fragt sich, was ein junges Mädchen in dem Alter angestellt haben muss, um unterzutauchen. Die Geschichte folgt auf dem Fuß und wechselt mit der Erzählung über das Leben in Chiloé ab.

Maya wird von ihren Großeltern großgezogen, ein besonders enges Verhältnis bindet sie an Pop, ihren Großvater, denn er bringt ihr sozusagen das Leben bei, erzählt Geschichten, spielt mit ihr und vertraut ihr Lebensweisheiten an. Als sie 15 ist, stirbt der Großvater. Mit seinem Tod verändert sich alles in Mayas Leben. Sie begehrt auf, wird widerspenstig, gerät an die falschen Freundinnen und der Leser begleitet sie von da an auf ihrer Spirale nach unten. Der Weg führt sie bis nach Las Vegas, und man meint, schlimmer kann's gar nicht kommen, aber Maya versinkt fast in Prostitution und Drogensumpf.

Da sich ihre persönliche Leidensgeschichte mit der Erzählung ihres Lebens auf Chiloé abwechselt, weiß man ja recht früh, dass sich auch aus dem dunkelsten Dunkel ein Weg finden lässt, um wieder auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen. Auf Chiloé lebt sie bei Manuel, einem Mann in den Siebzigern, der in einem Haus ohne Türen lebt. Sie lernt nach und nach die anderen Dorfbewohner kennen und fühlt sich zusehends wohler dort. Und begegnet sogar ihrer Liebe.

Ja, die Magie ist nur noch in Spuren vorhanden, aber Isabel Allende hat nichts von ihrer Kunst zu erzählen verloren. Man einer man es routiniert benennen, ich meine, hier haben wir einen sehr gut zu lesenden Roman vorliegen, der mich, obwohl er nicht auf Spannung aufgebaut ist, trotzdem zu fesseln vermochte.
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Von Helga Kurz TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 14. August 2012
Format: Gebundene Ausgabe Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts ( Was ist das? )
Von Isabel Allende erzählt man sich seit langem, dass sie sich stets am 8. Januar, dem Tag, an dem sie vor rund 30 Jahren das „Geisterhaus“ begann, an ein neues Buch setzt und in eine brennende Kerze blickt, bis sich der erste Satz zu formen beginnt. Ins Deutsche übersetzt, lautet er hier so:

„Vor einer Woche verabschiedete mich meine Großmutter mit einer tränenlosen Umarmung am Flughafen von San Francisco und schärfte mir noch einmal ein, wenn mir mein Leben lieb sei, dann solle ich mit keinem, der mich kennt, in Verbindung treten."

Manche werden bereits an dieser Stelle die Lippen verächtlich kräuseln, Allendes emotionale Erzähl-Opulenz, die schon im ersten Satz zu spüren ist, ist nicht jedermanns Sache. Aber genauso wenig, wie sie jemals ein weiblicher Márquez war, so ist sie auch keine lateinamerikanische Pilcher. Zwar zähle ich dieses kommerziell vermutlich ebenfalls sehr erfolgreiche Buch (kein Maßstab für mich) nicht zu ihren besten, das wird neben ihrem berühmten Erstling immer „Paula“ sein, beide mit Herzblut geschrieben. Aber die vielen möglichen Schattierungen zwischen schwarz und weiß bestimmen auch diese Fiktion, die zwar geschmeidig geschrieben ist, aber leider einen wenig glaubhaften Plot vorantreibt.

Warum das so ist? Dieses Buch mit seinen zwei zeitversetzten Erzählsträngen ist durchdrungen von der Persönlichkeit einer reifen Frau, die bereits sieben Jahrzehnte bewegtes, aber auch privilegiertes Leben hinter sich hat.
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Von Eskalina TOP 500 REZENSENT am 2. August 2012
Format: Gebundene Ausgabe
In Isabel Allendes Geschichten finden sich häufig starke Frauen und auch mit Maya und deren Oma Nini hat sie zwei Figuren zum Leben erweckt, die auf ihre Art und Weise sehr stark sind, bzw. durch ihr Leben stark geworden sind. Bei Maya kommt das allerdings noch nicht sofort zum Vorschein - ihre Entwicklung ist es, um die es in diesem Roman geht. Maya, die von ihrer Oma Nini ins Exil auf die trostlose Insel Chiloé geschickt wird, um die Nachwirkungen ihres Ausflugs in die Welt der Drogen und des Verbrechens zu verkraften, erlebt hier in der Einsamkeit der Insel in Gedanken ihre Kindheit und ihr Verhältnis zu ihrer Familie noch einmal. Die Rückblicke auf ihre Kindheit und ihre spätere Flucht nach Las Vegas werden immer abwechselnd zu dem aktuellen Leben auf Chiloé geschildert und so ergibt sich ein spannender Blick auf die Persönlichkeit Mayas.

Wie gewohnt konzentriert sich Allende nicht nur auf einige wenige Personen, sondern streut immer noch ein paar Randgeschichten ein, schweift etwas ab, lässt Geister erscheinen und Maya Hexen kennenlernen, geht etwas in die politische Vergangenheit Chiles und schafft so ein einen Roman, der vor Lebendigkeit und Bildern nur so strotzt.

Eines der Hauptthemen in diesem Buch ist das Abschied nehmen, denn genau das ist es, was Maya nicht beherrscht und weshalb sie sich nach dem Tod ihres geliebten Großvaters in eine selbstgewählte Leidenszeit begibt, den Trost in Drogen sucht und fast daran scheitert. Am Ende steht eine Zeit der Heilung in der sie die Freundschaft und Liebe besonderer Menschen erfährt.
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1 Kommentar 31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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