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Matthäus-Passion Doppel-CD

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Produktinformation

  • Orchester: Gabrieli Consort
  • Dirigent: Paul McCreesh
  • Komponist: Johann Sebastian Bach
  • Audio CD (24. März 2003)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Archiv Produktion (Universal Music)
  • ASIN: B00008HCF1
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

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Im Konzertsaal gab es sie schon ab und zu, auf CD jedoch ist sie eine Premiere: Die solistisch, also ohne Chor besetzte Matthäuspassion. Erstaunlich nur, dass sie nicht von Joshua Rifkin oder Andrew Parrott -- den beiden Pionieren auf dem Gebiet der Minimal-Besetzung --, sondern von Paul McCreesh zuerst vorgelegt wird. Auch er und sein Ensemble haben diese Art der Aufführungspraxis jedoch zuvor auf Konzertreisen erprobt, und zwar mit Erfolg, wie vielfach zu hören war; dies sei vorausgeschickt, denn der Vorwurf der praktischen Undurchführbarkeit wird den Minimalisten sowohl von konventioneller wie auch von gemäßigt historisierender Seite immer wieder gemacht.

Selbstverständlich wäre dies allein jedoch kein schlagendes Argument für diese Aufnahme: Machbarkeit rechtfertigt aufführungspraktische Extreme weder aus künstlerischer noch aus musikwissenschaftlicher Perspektive. Allerdings ist McCreeshs Version der Matthäuspassion seit langem die aufregendste, bewegendste und dramatischste, die dem Rezensenten auf den Tisch gekommen ist: Die Leidensgeschichte Christi wird vom Evangelisten James Gilchrist hoch spannend mit überzeugender eigener Anteilnahme und großartiger Unmittelbarkeit umgesetzt. Zum ausgeprägten Ausdruckswillen kommt hier eine Stimme, die das Gemeinte auch erstklassig umzusetzen vermag. Die anderen Sänger stehen Gilchrist in nichts nach: "Aus Liebe will mein Heiland sterben" kann man nicht vollkommener singen als Deborah York; gleiches gilt für die Bassarien, die sich der unvergleichliche Peter Harvey und der nicht minder begeisternde Stephan Loges teilen (endlich ein "historisierender" Ersatz für Fischer-Dieskaus schwer zu übertreffende Leistung in Richters erster Einspielung!). Madgalena Kozená gibt u. a. in "Erbarme dich" ihr Bestes.

Ein Grund für die unmittelbare Wirkung und Brillanz der Ensembles -- den dramatischen Turba-Chören geht durch die solistische Besetzung hier übrigens nichts an Kraft verloren -- ist meiner Ansicht nach die Tatsache, dass sie von denselben Sängern vorgetragen werden, die auch die Solopartien singen: Diese Praxis ist ja in jedem Fall historisch richtig, selbst wenn der Chor durch Ripieno-Sänger vergrößert würde; eigenartig und ärgerlich, dass sie bisher kaum auf Schallplatte verwirklicht wurde (Ein Negativ-Beispiel ist etwa Harnoncourts Matthäuspassion, in der die Darbietung der Solisten mit der des Arnold-Schönberg-Chors wirklich überhaupt nichts zu tun hat).

Hinzu kommt im Falle McCreeshs die hervorragende Ensemble-Fähigkeit der wirklich handverlesenen acht Sänger: Kein einziger Schwachpunkt beeinträchtigt diese Spitzentruppe. Als eines von vielen weiteren glücklichen Details sei die Verwendung einer richtigen Orgel an Stelle der sonst meist benutzen Truhenorgel genannt: Sie ermöglicht in den Rezitativen mehr Abwechslung und dramatische Steigerung. Alles weitere sei dem Hörer selbst zur Entdeckung überlassen. Der Appell des Rezensenten: Vorbehalte über Bord werfen und unbedingt anhören! --Michael Wersin


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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Die von Paul McCreesh und seinem Ensemble vorgelegte, solistisch besetzte, Matthäuspassion ist weit mehr als ein interessantes Experiment: Egal, ob man jetzt einen satten Chorklang bevorzugt oder den schlanken Sound von Solistenensembles, musikalisch ist diese Einspielung ein Knaller, der die jüngsten Versionen von Harnoncourt, Herreweghe und auch die schon etwas ältere Gardiner-Aufnahme zum Fenster hinausfegt!
Ich kenne keine Aufnahme, abgesehen von der Karl Richters und vielleicht der John Eliot Gardiners, wo die Leistungen aller Solisten in den Arien und Rezitativen so gleichmäßig großartig sind. Als Chor lassen die acht Sänger ebenfalls keine Wünsche übrig: Sie lassen selbst die Ensembles der vorgenannten Aufnahmen alt aussehen. Obwohl viele Tempi wegen der solistischen Besetzung durchaus zügig sind, artet die Auffassung McCreeshs nie in einen Geschwindmarsch à la Gardiner aus: Die Musik atmet. Die Choräle sind Bestandteile des Spannungsbogens und werden weder beiläufig abgehandelt bzw. als „Chorrezitative" missverstanden (Gardiner!), noch gleichförmig gesungen wie Gemeindegesänge (Harnoncourt!).Wer glaubt, dass ein Chorklang zwingend mindestens sechzehn Sänger voraussetzt, höre sich bitte „Sind Blitze, sind Donner" an und schweige für immer stille!
Ein Extralob verdient der Tenor Mark Padmore: Bereits in Herreweghes neuester Johannespassion souveräner „Herr des Geschehens", stand er schon auf der Konzert-Tournee nicht nur die Evangelistenpartie sondern ebenfalls seine anspruchsvollen Tenorsoli („Ich will bei meinem Jesu wachen") ohne Ermüdungserscheinungen durch.
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Von Johann am 8. Dezember 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Wie habe ich mich gewehrt, als ich von den solistisch besetzten Chören hörte...Ich dachte immer, Bach hätte gerne einen großen Chor gehabt; aber mittlerweile glaube ich, daß ein guter "kleiner" Chor eine gleiche oder sogar bessere Wirkung erzielt, als ein Chor mit vielen Stimmen, die sich nicht voneiander abheben. Seit ich diese Version der Passion besitze, möchte ich nur noch solistisch besetzte Chöre hören. Das ist die erste Einspielung der Passion, bei der ich so gern auch die Geschichte (Rezitative) höre. Die Geschichte steht hier im Vordergrund und es passt alles so gut zusammen. Auch für uns "Heiden" hat dies eine unheimlich magische und vor allem tröstende Wirkung. Wunderbar auch, wie die meist nicht deutschen Sänger, die deutsche Sprache wiedergeben. Ich bin einfach begeistert und freue mich, daß mir dieses Ensemble so viele schönen Stunden ermöglicht.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Am Anfang dieser Aufnahme steht ein gelehrter, teilweise heftig geführten Disput in der Fachwelt, den Joshua Rifkin 1981 mit der These auslöste, Bach habe nur einen Sänger pro Stimme in seinen Chören zur Verfügung gehabt, die rechte Art der Aufführungspraxis sei also einfache Stimmbesetzung. Erst im Jahr 2003 fand sich mit McCreesh ein Dirigent, der den Mut hatte, diese These und die dahinter liegende Annahme, Bachs Musik könne auch mit minimaler Besetzung überzeugend klingen, in der Praxis zu überprüfen. Das Ergebnis ist die vorliegende Aufnahme, die, es sei vorweggegriffen, vollkommen überzeugt.

In dieser Aufnahme stellen die acht Solisten zugleich die beiden Chöre. Bei den Gabrieli Players sind nur die Violinen, Flöten und die Oboen D'Amore doppelt besetzt. Durch diese geringe Besetzung entsteht eine Transparenz in der Musik, die bei grösseren Besetzungen so kaum zu realisieren ist. Man hört hier Bach mit einer Präzision, die man sonst eher mit Quartettmusik oder der Renaissancepolyphonie verbindet (oder, natürlich!, Bachs Solowerken für verschiedene Instrumente). Die Entlastung der Besetzung erlaubt auch höhere Tempi (vor allem im Eröffnungschorus), die dennoch niemals gehetzt, sondern stets ausgeglichen und überlegt wirken. Der kammermusikalische Umfang des gesamten Ensembles führt unter der Leitung McCreesh zu einer sehr nach innen gewandten, nachdenklichen Aufnahme der Matthäuspassion.

Eine Aufnahme ausschliesslich mit Solisten steht und fällt natürlich mit diesen. McCreesh hat in ausgezeichnees Solistenensemble zur Verfügung, aus dem Magdalena Kozena und Mark Padmore jedoch herausragen.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ich muss gleich am Anfang vorausschicken, dass ich wahrscheinlich mit der musikalischen Fachkompetenz der anderen Rezensenten nicht mithalten kann. Als langjähriger und immer noch aktiver Chorsänger (inkl. Matthäus Passion) möchte ich aber hier trotzdem meine Meinung zur Matthäus Passion von McCressh abgeben:

Ich habe mir die Aufnahme von einem Freund ausgeliehen und war von Anfang an gefangen davon. Nach zwei Wochen habe ich mir meine eigene Aufnahme bestellt. Zuerst war mir gar nicht sofort klar, dass auch die Chorpartien nur von den Solisten gesunden werden. Wer schon mal mit Solisten in einem Chor gesungen hat weiß, dass es nur wenige Solo-Sänger gibt, die sich in einen Chorklang einfügen können. Soll heißen: Sich selbst zurücknehmen, wenn es dem Gesamtklang dient. Die Chorstellen in dieser Aufnahme sind meiner Ansicht nach meisterhaft von den Solisten gestaltet. Jede Stimme kommt dort, wo sie wesentlich ist aus dem Gesamtklank heraus und fügt sich sogleich wieder in das Ensemble ein. Damit hat die Aufnahme nichts von der Schwere und Behäbigkeit mancher "traditioneller" Aufnahmen. Ich muss gestehen, dass mir diese Aufnahme nochmal ganz neu klar gemacht hat, wie lebendig und intensiv Bach sein kann. Man kann sich sicherlich streiten über manche Tempi, die natürlich auch aufgrund der kleinen Besetzung etwas flotter sein müssen. Aber wie die Dynamik und damit auch Dramtik des Werks hier herausgearbeitet wurde ist mehr als beeindruckend. Auch die Solopartien finden meine große Bewunderung. Etwas, was ich persönlich sehr angenehm fand: Die Solisten (gerade die Frauenstimmen) verzichten auf großes Vibrato und gestalten den Klang trotzdem sehr intensiv.
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