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Margins

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Produktinformation

  • Audio CD (15. Oktober 2010)
  • Erscheinungsdatum: 15. Oktober 2010
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Pias Coop/Billingham Records (rough trade)
  • ASIN: B003Y73F9O
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

Paul Smith, Leadsänger und Frontmann von Maximo Park, ist eigentlich bekannt für sein extrovertiertes Bühnengebaren, das den glamourös schmissigen Songs der englischen Band aus Newcastle noch einen zusätzlichen Kick gibt. Mit ihren drei Alben „A Certain Trigger“ (2005), „Our Earthly Pleasure“ (2007) und „Quicken The Heart“ (2009) haben sich Maximo Park zügig in die Premier League des Indie-Rocks gespielt, Songs wie „Apply Some Pressure“ und „Our Velocity“ sind längst Szeneklassiker. Auf seinem ersten Soloalbum „Margins“ präsentiert sich Paul Smith jedoch von einer ganz anderen künstlerischen Seite. Hier sind all jene Songs zu finden, die der stilbewusste Sänger und Songwriter in den letzten Jahren geschrieben hat, die jedoch nicht ins Konzept von Maximo Park passten. Es ist ein geradezu intimer Reigen von Songs, den Smith hier zusammengetragen hat. Unverkennbar geblieben sind seine Stimme und die ausgesprochene Liebe zum Detail, die in seiner bestechenden Sprachfertigkeit ebenso zum Ausdruck kommt wie in all den kleinen versteckten Referenzen der sehr entspannten Produktion.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD Verifizierter Kauf
....aber trotzdem sehr schöne Songs im Stil von Maximo Park. Als wesentliches Merkmal empfinde ich im Vergleich zu all den anderen Solo-Debüts der Britbands, dass Paul Smiths auch Solo Gitarrenmusik macht. Zugegeben sehr sehr ruhige Gitarrenmusik, aber eben Gitarrenmusik und nicht einen Ausflug auf den Disco- und Technodancefloor (siehe z.B. Bloc Party/Kele). Die Songs sind eher schlank instrumentiert bleiben für mich aber eigentlich immer klar erkennbar Paul Smiths/Maximo Park Songs. Ensprechend arrangiert und mit etwas mehr speed würden vermutlich alle auf ein Maximo Park Album passen.
Wären noch ein zwei Knallersongs drauf wärens klare 5 Sterne.
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Von ROTT TOP 500 REZENSENT am 17. Oktober 2010
Format: Audio CD
Fast hätte ich mich von den vielen schlechten Rezensionen (in der Musikpresse, nicht der von Norman above, der Gute hat 100% recht) abschrecken lassen. Zu sehr sind mir Maximo Park als die grosse britische Hoffnung der 00er ans Herz gewachsen und zu sehr war mir noch der Schrecken von Kele Okereke Soloalbum in den Knochen gesessen.

Alle Sorgen umsonst. Ja, 'Margins' ist Abweichen vom typischen Maximo Park Sound, der nach vorne breschenden herrlichen Indie Pop. Aber Paul Smith begibt sich nicht auf gänzlich unvertrautes Terrain, vielmehr zeigt er sich sehr traditionsbewusst und erkundet mit einem sehr feinen Gespür die musikalischen Wurzeln des britischen Königreichs der sagen wir mal letzten 30 Jahre. Und heraus kommen dabei viele kleine Schmuckstücke, die es absolut lohnen entdeckt zu werden.

Zu allererst die beiden erhebenden Singles NORTH ATLANTIC DRIFT und OUR LADY OF LOURDES, die dem Maximo Park Fan den Einstieg sehr einfach machen und auch auf die letzten beiden Alben gut gepasst hatten. In den eher besinnlichen Momenten macht Smiths einen gelungen Streifzug durch urbritische Gefilde, mir kommen sofort solche Musiker wie Aztec Camera, Stephen Duffy oder Lloyd Cole in den Sinn. Anspieltipps für diese eher ruhigere, introvertierte Seite von 'Margins' sind THE TINGLES oder ALONE, I WOULD'VE DROPPED. Und Smiths Anleihen dürfen natürlich auch nicht fehlen, I DREW YOU SLEEPING könnte gut dem ersten Smiths Album entsprungen sein.

Alles in allem, einige Füllsongs, aber trotzdem absolut empfehlenswert und wie der Vorrezensent schreibt, genau richtig für diese Jahreszeit.
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Von Norman Fleischer VINE-PRODUKTTESTER am 15. Oktober 2010
Format: Audio CD
Langsam werden sie ja alle flügge, unsere Indie-Band-Frontmänner. Nachdem diverse Hauptbands dieses Jahr pausieren zwecks unterschiedlicher Gründe, wie Ideenlosigkeit, internen Spannungen oder alternative Familien- bzw. Lebensplanung, machen sich deren stimmliche Aushängeschilder nun daran, eigenes auf den Markt zu werfen. Stillsitzen ist nicht deren Ding, die Ergebnisse könnten aber kaum unterschiedlicher sein. Brandon Flowers macht einfach da weiter, wo die Killers zuletzt aufgehört haben und Kele Okereke macht lieber einen auf Elektrodisco-Boxer. Nun also auch Paul Smith, Frontmelone von Maximo Park. Man durfte gespannt auf das sein, was der gute Mann in den letzten Monaten da primär in seinem Schlafzimmer aufgenommen hat. Kann dieser Mann mehr, als nur gut aussehen, singen und wild auf der Bühne herumspringen und sich damit gleichzeitig aus dem Schatten der eigenen Band befreien, welche zuletzt eher stagnierte, als sich voran zu bewegen? Die Antwort ist ein erfrischendes, aufrichtiges und vollmundiges 'Ja!'

Auf 'Margins' beschränkt sich Smith nämlich fast vollständig auf seine Singer/Songwriter-Stärken und hat dabei ganz unbeabsichtigt ein feines Album eingespielt, welches eher ruhige Töne anschlägt und sich so gar nicht in den Vordergrund drängen will, ganz im Gegensatz zur Konkurrenz. Paul Smith stellt die Songs, die Atmosphäre und seine nach wie vor wortgewandten und feinsinnigen Texte vor die eigene Person und versucht gar nicht erst nach Maximo Park zu klingen. Natürlich funktioniert das nicht ganz und gerade am Anfang versprühen 'North Atlantic Drift' und 'The Crush And The Shatter' doch ein wenig den Flair der Hauptband.
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