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Marcel Reich-Ranicki: Mein Leben 2009

In Rückblenden erzählt der Film die frühe Lebensgeschichte des 1920 im polnischen Wloclawek geborenen Marcel Reich-Ranicki. Nach seiner Schulzeit in Berlin bleibt ihm als Jude das Studium in Deutschland verwehrt. Im Herbst 1938, wenige Monate nach seinem Abitur, wird er nach Warschau deportiert, 1940 ins Ghetto umgesiedelt, wo er in größter Not auch die Liebe seines Lebens findet.

Darsteller:
Matthias Schweighöfer, Katharina Schüttler
Laufzeit:
1 Stunde, 31 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regie Dror Zahavi
Hauptdarsteller Matthias Schweighöfer, Katharina Schüttler
Nebendarsteller Maja Maranow, Joachim Król
Studio Trebitsch Entertaiment GmbH
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen Details
Format Amazon Video Streaming

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD Verifizierter Kauf
Der Spielfilm handelt vom Leben von Marcel Reich-Ranicki, der trotz seiner schrecklichen Erlebnisse während der Nazi-Diktatur nicht die Liebe und den Glauben an die deutsche Kultur und Sprache verloren hat. Mit seiner intelligenten und kreativen Schlagfertigkeit überlebt Marcel Reich-Ranicki diese "menschenverachtende" Zeit der deutschen Geschichte. Es macht mich persönlich betroffen, wenn der Vater von dem kleinen Marcel Partei für das deutsche Volk ergreift, indem er auf die Dichter und Denker der Deutschen hinweist (Schiller, Goethe, Kant usw.), und wegen seines jüdischen Glaubens im Konzentrationslager umkommt. Ein beeindruckender Spielfilm, der mich beschähmt und zugleich wütend auf diese Vergangenheit Deutschlands gemacht hat. Marcel Reich-Ranikis hat trozdem seine Passion für die deutsche Sprache nicht verloren und blieb nach dem zweiten Weltkrieg weiterhin in Deutschland! Diese Biographie hat mich von der ersten bis zur letzten Sekunde gefesselt.
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Format: DVD
Dem von mir hochverehrten Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki begegnete ich in den späten 1980ern das erste Mal und zwar an einem Freitag vor einem ersten Adventssonntag auf dem Bahnsteig des Frankfurter Hauptbahnhofs, auf dem die Reisenden enerviert auf einen ICE nach München warteten.

Ich beobachtete Reich-Ranicki, der einen hellbraunen Wintermantel mit breitem Gürtel trug und auch Menschen, die der Literatur nicht nahestehen durch seine elegante Erscheinung auffiel. Gerne hätte ich ihn damals angesprochen, um meiner Bewunderung für ihn und seine eloquenten Kritiken Ausdruck zu verleihen. Doch ich wagte nicht, ihn in seiner Selbstversunkenheit zu stören. Er war, man sah es, mit seinen Gedanken weit weg und ich vermutete er war bei Heinrich Heine, denn er schmunzelte kaum merkbar, wie ich aus dem Augenwinkel entdecken konnte.

Etwa 10 Jahre später schickte ich ihm meine erste Rezension, die ich in meinem Leben vor den Amazon-Rezensionen verfasst hatte und erhielt daraufhin kommentarlos per Post zwei Karten für die Buchvorstellung seiner Autobiographie in den Räumen der Frankfurter Goethegesellschaft am Goethehaus. Die Verfilmung dieser Autobiographie möchte ich heute rezensieren. Der Literaturkritiker berichtete damals so packend aus seinem Buch, dass ich es natürlich sofort zu lesen begann und sehr schnell begriff, weshalb ihm kein anderer Literaturkritiker das Wasser reichen kann: Es ist seine berührende Vita, sind die Brüche in seinem Leben, das Leid, das ihn in jungen Jahren umgab und der unbedingte Wunsch dieses Leid zu überleben, was nur durch die Liebe zu seiner Frau und der großen Liebe zu Büchern möglich war.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Das Marcel Reich-Ranicki als Kritiker ecken- und kantereich war ist den meisten bekannt, dass er ein Deutschland durchlebte in dem er kuschen musste und jede Kritik Lebensgefahr bedeutet hätte verdeutlicht dieser Film, entstanden anhand Reich-Ranickis lebensabendlicher Biografie. Aus Liebe zu Sprache und Kultur, anders ist Reich-Ranickis Leben nach dem dritten Reich in Deutschland nicht zu erklären. Auch dieser Reichtum Deutschlands, der heute immer weniger Beachtung findet, wird im Film mit Schweighöfer deutlich.
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Von Yes am 19. Dezember 2015
Format: DVD Verifizierter Kauf
Dass der Kinofilm seinerzeit von den Kinokritikern nur mit 3-4 Sternen bewertet wurde, konnte ich nachvollziehen. Als ich den Film vor ein paar Jahren im Kino gesehen habe, war ich ausgesprochen berührt vom Schicksal des Herrn Reich (Ranicki) und seiner Frau, aber auch von der Art der Erzählung ansich. Ich finde, dass es ein MUSS ist, diesen Film anzuschauen.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Ich kannte die Biographie von Marcel Reich-Ranicki noch nicht. Habe den Film zufällig entdeckt... ein Glückstreffer. Die Lebensgeschichte wurde in einen wunderbaren Film verpackt und schauspielerisch brilliant umgesetzt. Das ist wirklich mal wieder ein sehenswerter deutscher Kinofilm, sehr ergreifend, und spannend von der ersten bis zur letzten Minute. Am liebsten würde ich 6 Sterne vergeben!
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Format: DVD
Mit "Mein Leben" bekommt der Filmliebhaber ein klassisches und tragisches Biopic über das Leben des berühmtesten deutschen Literaturkritikers geboten. Eindringlich und präsent wird das Leben Marcel Reich-Ranickis hauptsächlich vor und während des Zweiten Weltkriegs gezeigt und wie er sich und seine Frau vor dem KZ retten konnte und das Warschauer Ghetto nur durch Zufälle überlebte, während die restlichen Familienmitglieder im KZ umgekommen sind.
Der Film zeigt besonders gut wie wesentlich die Literatur Überlebenspotentiale in den stets gefahrvollen Situationen verfügbar machte und wie sehr Marcel Reich-Ranicki durch seine Bildung in der Lage war aus bedrohlichen Momenten Hoffnung zu schöpfen, Mut für Andere zu generieren oder eine Wendung herbeizuführen. Nicht selten zitiert er klassische Texte und leitet daraus Handlungsmaximen ab, die ihm helfen schwierige Situationen zu meistern. Durch das Erzählen der gelesenen Geschichten der Weltliteratur schafft er oftmals Freiräume in Zeiten der Not und Ausweglosigkeit. Dieses Motiv erinnert an Erzählungen in der ebenfalls die Beherrschung einer Kunst bzw. Kunstform den Protagonisten vor dem Holocaust bewahrt, so wie es in dem sich von der Sache recht ähnlichen Werk von Roman Polanski "Der Pianist" gestaltet. Auch dort rettet das Talent im Zusammenspiel mit einem Häufchen glücklicher Fügungen dem Verfolgten das Leben. Parallelen sind bei den beiden Filmen kaum zu übersehen.

Alles in allem spielen die Schauspieler sehr überzeugend, auch wenn Matthias Schweighöfer manchmal zu wenig aus seiner eigenen Haut fährt (man merkt einfach immer zu sehr, dass er es ist, was mir persönlich zu markant für diese Rolle erscheint.)
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