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Kundenrezensionen

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am 19. April 2003
Jane Austen hat wieder getan, was sie am besten kann: ein scharfsichtiges, liebevolles und doch nicht kritik- oder humorloses Familien- und Gesellschaftsportrait gezeichnet. Besonders schön ist bei "Mansfield Park", daß sie sich ob der schieren Länge des Buches (in dieser relativ kleinformatigen Ausgabe gut 600 Seiten!) bei der Zeichnung der Charaktere viel Zeit lassen kann. Und so treibt die Handlung für gut die erste Hälfte des Buches gemächlich dahin, während man sich in aller Ruhe sein eigenes Bild der Bewohner von Mansfield macht. Wenn jedoch zum Ende des Buches die Handlung an Schwung gewinnt, muß man sich auf einige Überraschungen einstellen: denn selbst obwohl einem die wichtigsten Wendungen schon im Klappentext angekündigt werden, sind sie doch nicht minder mitreissend und spannend, wenn sie dann endlich eintreten. Alles in allem besonders "erbauliche" Lektüre, der ihr Alter gut zu Gesicht steht und sich der vorherrschenden "Empfindsamkeit" nicht schämen muß - zu Recht ein Klassiker!
Anmerkungen zu dieser Ausgabe: durch handliches Format besonders praktisch (passt in die Handtasche der gebildeten jungen Dame, die auch auf Reisen nicht auf gepflegte Lektüre verzichten mag); dazu absolut wundervolle Übersetzung von Trude Fein, fast noch "englischer" im Tonfall als das Original selbst
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TOP 500 REZENSENTam 8. Oktober 2011
Fanny Price ist erst zehn Jahre jung, als sie zu ihren reichen Verwandten, den Bertrams, nach Mansfield Park ziehen muss. Fanny ist furchtbar eingeschüchtert und leidet unter schrecklichem Heimweh. Sie hat eine ruhige Art und wehrt sich nicht gegen die miese Behandlung, die ihr seitens ihrer Verwandten zuteilwird, hat man ihr doch von Anfang an zu verstehen gegeben, dass sie solange bleiben darf, wie sie sich unterwürfig, bescheiden und gehorsam verhält. Fanny ist für ihr Alter (die Geschichte endet als sie 18 Jahre alt ist) sehr reif, puritanisch und zu wenig unternehmungslustig, wenngleich man ihre Zurückhaltung aufgrund ihrer Lebensumstände nachvollziehen kann.

Das netteste Familienmitglied ist ihr Cousin Edmund Bertram, der Fannys Wesenszüge geprägt hat, sodass sie sich beide in ihren Ansichten ähneln. Sein älterer Bruder Tom und seine beiden Schwestern Maria und Julia sind gewieft und lebenslustig, aber auch selbstsüchtig, überheblich und arrogant. Sir Thomas jagt Fanny von Anfang an unbeabsichtigt Angst ein, seine Gemahlin, Lady Bertram, ist ungeheuer träge, ihr Leben besteht aus Handarbeiten und ihrem Mopps, andere Interessen kennt sie nicht. In ihrer Nichte Fanny sieht sie eine arme Verwandte, die nie heiraten und ihr immer Gesellschaft leisten wird. Mrs. Norris, die andere Tante, ist ein Ausbund an Geiz und Missgunst und behandelt Fanny wie ein Dienstmädchen. Sie missgönnt Fanny selbst das kleinste Vergnügen wie eine Einladung zum Dinner und beschimpft sie ständig mit Sprüchen wie: "Wo du auch bist Fanny, denk daran, du bist immer die Niedrigste und Letzte."

Da Edmund der einzige ist, der sie stets liebevoll behandelt hat, hat Fanny sich schon als junges Mädchen in ihn verliebt. Die Ankunft der Geschwister Mary und Henry Crawford bringt neuen Schwung ins Familienleben. Edmund beginnt für Mary Crawford zu schwärmen, während der vermögende Henry Crawford den beiden Bertram-Schwestern den Kopf verdreht. Schließlich beginnt er sich für Fanny zu interessieren, wobei sein anfängliches Interesse aus Langweile und Eitelkeit entsteht. Mit der Zeit wird ihm jedoch die bescheidene, liebevolle junge Frau immer sympathischer. Als sie es wagt Mr. Crawfords Heiratsantrag abzulehnen, wird sie in ihr erbärmlich armes Elternhaus zurückgeschickt und nur zurückgeholt, als man ihre Hilfe benötigt.

Mansfield Park, geschrieben von 1811 bis 1813, ist jener Jane-Austen-Roman, den ich persönlich am wenigsten mag. Ich mochte die Protagonisten nicht besonders, den Hauptfiguren mangelt es an Witz und Esprit, die "bösen" sind in dieser Geschichte die reizvolleren Figuren als die harmlos-guten. Während der ersten Kapitel lässt sich die Autorin viel Zeit, ihre Charaktere zu entwickeln, erst die Planung einer Theateraufführung (ab Seite 149) bringt langsam mehr Schwung in die Geschichte.

Wie sämtliche Bücher Austens ist auch dieses hervorragend geschrieben. Der Humor, der die ihre Werke normalerweise auszeichnet, ist hier allerdings zurückhaltender, wenngleich wunderbar satirisch, Themen wie Argwohn, Missgunst, unmoralisches Verhalten und Menschenverachtung werden angesprochen. Auch in diesem Roman beschreibt Jane Austen, zu dem Zeitpunkt 35+ Jahre alt, die Welt des Landadels, in welcher sie lebte. Sie skizziert alle Arten von menschlichen Schwächen, darunter die oberflächliche Sympathie für neue Bekannte, sofern diese nur reich genug sind. Wichtige historische Ereignisse der Zeit wie Kriege, die Französische Revolution sowie die Bereicherung aus der Sklavenhaltung usw. werden dagegen größtenteils ausgespart.

Wie immer bei den Übersetzungen von Christian und Ursula Grawe gibt es auch in diesem Buch ein ausführliches Nachwort. Christian Grawe erläutert darin die gesellschaftspolitischen Zusammenhänge, außerdem hat er viele Informationen zu Jane Austens Leben und Zeitalter zusammengestellt. Informativ und absolut lesenswert für alle Jane-Austen-Interessierte.

Anmerkung am Rande: Zu den zahlreichen Bewunderern Austens gehört J. K. Rowling, die als Reminiszenz die fiese Katze des Hausmeisters Mr. Filch in den Harry Potter Romanen Mrs. Norris genannt hat.
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am 12. Juni 2015
Ich habe das Buch bestellt nachdem ich ein paar andere Werke von Jane Austen gelesen und den Film zu Mansfield Park gesehen habe. Allerdings war ich ziemlich enttäuscht, da das Buch ziemlich langatmig und langweilig ist. Ich persönlich konnte nicht wirklich mit Fanny mitfühlen und fand auch das Ende etwas enttäuschend, da es doch eher wie eine Verlegenheitslösung wirkt.
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am 29. April 2014
Insgesamt ein hübscher Roman. Leider habe ich das erste Drittel nur ungern gelesen: die arme Kusine Fanny wird bei ihren reichen Verwandten auf dem Landsitz Mansfield Park aufgenommen, und man behandelt sie ganz wie Aschenputtel. Tanten, Kusinen und Nachbarn, die sie kennenlernt, werden von Jane Austen allesamt negativ dargestellt, und man spürt deutlich zwischen den Zeilen eine gehoerige Portion Gehässigkeit. Da ich zu meinem freien Vergnügen lese, hat mich das gestoert. Als schließlich der Herr des Hauses, Sir Thomas Bertram, von einer sehr langen Geschäftsreise zurückkehrt und "endlich Ordnung schafft", wird der Roman zu einer interessanten Charakterstudie. Fanny als Hauptprotagonistin rückt in den Mittelpunkt und wird hofiert von dem Charmeur Mr. Crawford, der wohl das genaue Gegenstück ist zu Mr. Darcy ("Stolz und Vorurteil"), welcher anfangs unsympathisch wirkt und sich hinterher als wunderbarer Mensch ausmacht. Das allerletzte Kapitel, in dem Jane Austen ihre moralische Endbewertung zum Verhalten ihrer Figuren abgibt, fand ich dann wieder sehr ungeschickt.
Fazit: ein nettes Buch für alle Liebhaber der englischen Literatur des 19. Jh. Die anderen Bücher von Jane Austen sind jedoch besser.
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am 21. Februar 2005
Ein grandioser Roman, den ich innerhalb eines Wochenendes verschlungen habe. „Mansfield Park" vereint alle Elemente, die wir an viktorianischen Romanen so lieben: brillant-geistreiche Ausdrucksweise, subtile Bloßstellung menschlicher Schwächen, feinsinnige Sittenmalerei und diese moralische Makellosigkeit, die einen Leser des 21. Jahrhunderts immer wieder zum Schmunzeln bringt. „Mansfield Park" ist spannend, entzückend und unwiderstehlich!
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am 22. März 2012
Fanny Price stammt aus einer armen aber kinderreichen Familie, denn ihre Mutter heiratete aus Liebe und nicht um des Geldes bzw Wohlstandes wegen. So wächst sie in Mansfield Park bei ihrer Tante und ihrem Onkel und deren vier Kindern auf. Dort erhält Fanny zwar eine gute Erziehung, wird jedoch von ihren Cousinen, Cousins und Tanten und Onkel, bis auf Edmund, nicht wie ihresgleichen behandelt.

Mansfield Park ist eine wundervolle Geschichte über Fannys erste Liebe, die dann doch irgendwie auf Umwegen zu ihr gelangt.

Es ist nun mal ein typischer Austen Roman, der jedoch keineswegs darunter leidet, sondern unheimlich viel Gefühl zeigt. Die Geschichte um Fanny ist einfach wunderbar geschrieben und es lohnt sich auf jeden Fall ihn zumindest einmal zu lesen.
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am 11. März 2002
...ist auch "Mansfield Park", neben "Emma" und "Stolz+Vorurteil" gehört dieser Roman zu ihren besten. Gekonnt zeichnet sie die unterschiedlichen Charaktere, die durch die Beobachtungen der Protagonistin Fanny Price noch tiefer ausgelotet werden, wobei besonders der Jane-Austen-typische Witz und die mehr als zarte Ironie zum Tragen kommen und den Leser so manches Mal schmunzeln lassen. Durch die so verpackte Kritik an der Lebensweise der Schönen und Reichen zum Anfang des 19.Jhdt.,wird die Szenerie durch zahlreiche skurrile Personen bereichert. Wirklich lesenswert und auch spannend durch die vielen Missverständnisse und Eifersüchteleien, das ewige "hin und her" auf Bällen und Dinners, bis ... . Ideal für verregnete Nachmittage auf dem Sofa!
Fanny Price, eine arme Verwandte der hochangesehenen und reichen Familie Bertram, wird im Alter von 10 Jahren nach Mansfield Park geholt, um ihr gute Erziehung gemeinsam mit den etwa gleichaltrigen Töchtern und Söhnen des Hauses angedeihen zu lassen. Als sie alle ins heiratsfähige Alter kommen, beginnt die Jagd nach der besten Partie und -wie üblich- werden zahlreiche Heiratsanträge gemacht und fast ebenso viele wieder abgewiesen.......
Viel Spaß beim Lesen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. September 2015
Beeindruckt von der Verfilmung zu Stolz und Vorurteil und dem hervorragenden Leumund Jane Austens habe ich mich neugierig und mit großen Erwartungen an einen weiteren Klassiker von der Autorin gewagt. Vielleicht ist Manfield Park gerade deshalb so authentisch weil der Roman von einer Autorin geschrieben wurde die zur selben Zeit gelebt hat, wie der Roman spielt. Und ich mag gerne glauben das es sich so wie hier beschrieben zwischen den Protagonisten ereignet haben könnte. Und trotzdem will sich meine Begeisterung nicht einstellen.

Die Geschichte um Fanny, Edmund und den Crawford Geschwistern plätschert so dahin und der Spannungsbogen bleibt ebenmäßig flach. Ohne größere Aufregung werden vorallem Fannys meist schamhaften Gefühle erläutert da sie auf Grund eines abgelehnten Heiratsantrags in Misskredit bei ihrer Familie gekommen ist. Einzig ihr Cousin Edmund bringt ihr zärtlichere bis hin zu liebevollen Gefühlen entgegen aber auch nur bis Mary Crawford die Bühne betritt. Die Bühne betreten kann man hier tatsächlich wörtlich nehmen denn neben den Gefühlen der Hauptprotagonisten ist die Entstehung eines privaten Theaterstücks Dreh und Angelpunkt des Romans. Aber pssst der Hausherr darf während seiner Abwesenheit und auch danach von dem Zeitvertreib der jungen Leute nichts erfahren.

Sollte ich nochmal zufällig und günstig an ein weiteres Werk von Jane Austen kommen, würde ich es nochmal versuchen in der Hoffnung das nur Mansfield Park nicht meinen Geschmack getroffen hat. Ansonsten wird dieser Roman mein erster und einziger von Jane Austen bleiben.
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am 6. August 2013
Auf der Suche nach weiterer Literatur von der großen englischen Schriftstellerin bin ich auf Mansfield Park gestoßen. Weg vom schönen kitschigen Stoff, aber doch hervorragend, wenn auch manchmal langatmig, geschrieben. Ein Buch, das man auch öfters zur Hand nehmen kann, um den Spitzfindigkeiten von Austen nachzuspüren. Und irgendwie geht es auch immer wieder gut aus ...
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am 11. April 2006
Auch in Mansfield Park wird der Jane Austen-Liebhaber nicht enttäuscht. Wie immer geht es um ein junges Mädchen, dass verheiratet werden werden muss und schließlich ihren prince charming findet (und heiratet).
Fanny Price, die Heldin, ist so ein unheimlich süßes Geschöpf, so zart, ängstlich, hilfsbereit, aufopfernd, dass sie mir schon wieder viel zu langweilig ist. An manchen Stellen habe ich mich gefragt: "Ist sie humorlos/steif?". Ich muss sagen, dass mir Fanny Price weniger gefällt als Emma, Elisabert, Anne und die anderen Austen-Heldinnen. Deswegen gibt's von mir auch nur 4 Sterne.
Trotz der (meiner Meinung nach) etwas langweiligen Heldin gibt es in Mansfield Park viel zu lachen. Mit Mrs. Norris (der stiefmutter-bösen Tante) hat Austen einen wunderbar skurillen Charakter geschaffen.
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