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Kommentar: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, Gebundene Ausgabe, 2009 - Sehr guter, fast neuwertiger Zustand, minimale Lagerspuren, keine nennenswerten Gebrauchsspuren im Buch
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Der Mann schläft: Roman Gebundene Ausgabe – 17. August 2009

4.0 von 5 Sternen 47 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Gekonnt sarkastisch erzählt Sibylle Berg von den Einsamkeiten des Lebens.«
Charlotte Melde, Emotion 06/2011

»Eine schräge Vanitas-Geschichte, ein Strandroman vom Feinsten.«
Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung 05.08.2011 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sibylle Berg, geboren in Weimar, lebt heute als Dramatikerin und Autorin in Zürich und Tel Aviv. Bisher veröffentlichte sie 15 Romane, 17 Theaterstücke und unzählige Essays. Ihre Werke wurden in 34 Sprachen übersetzt. Bei Hanser erschienen Der Mann schläft (Roman, 2009), Vielen Dank für das Leben (Roman, 2012), Wie halte ich das nur alles aus? (Fragen Sie Frau Sibylle, 2013) und zuletzt Der Tag, an dem meine Frau einen Mann fand (Roman, 2014).

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Format: Taschenbuch
Man hat die 1962 in Weimar geborene Schriftstellerin Sibylle Berg einmal die "Hasspredigerin der Single-Generation" genannt und ihr schon damals mit dieser Bezeichnung großes Unrecht getan. Sie hat in ihren früheren Büchern nichts anders getan, als immer wieder die Sinnlosigkeit des Daseins zu beschreiben, sich dagegen gewehrt mit den Mitteln der Sprache. Und wie für so viele andere bitter am Leben verzweifelte Autoren vor ihr, war ihr das Schreiben, die Literatur sozusagen der letzte Sinn-Rettungs-Acker in einer von ihr und entsprechend auch von ihren Romanprotagonisten als sinnlos und leer empfundenen Welt.

In ihrem neuen Roman "Der Mann schläft" ist sie etwas ruhiger geworden. Zwar ist der lesenswerte Roman immer noch voller bitterböser Bilder und sie kann es auch hier nicht lassen, immer wieder mit bissigen Nebenbemerkungen auf die Sinnlosigkeit des Daseins hinzuweisen, und dennoch spielt sie erstmals auf ihrem literarischen Klavier auch andere, teilweise sogar symphonisch klingende Melodien, manchmal sogar regelrechte Liebeslieder, voller Leidenschaft und Schwung.

Sie erzählt die Geschichte der 40-jährigen Ich - Erzählerin. Nach vielen unbefriedigenden und nicht selten auch sehr befremdenden kurzen Affären, lernt sie eines Tages "den Mann" kennen: "Es stört mich nicht, so weit weg von zu Hause zu sein. Es gibt kein Zuhause mehr. Jeder Ort, an dem ich mich aufhalte, ist gleich. Jeder Ort, an dem der Mann nicht ist." Man spürt: diese Frau ist über beide Ohren verliebt. Attraktiv ist er nicht der Mann, 110 Kilo bringt er auf die Waage mit seinem schwammigen Körper. "Er ist nicht das, was man gemeinhin als Kleinod" bezeichnet".
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Format: Gebundene Ausgabe
Schonungsloser ist die Absurdität des Daseins und die Erbärmlichkeit der Menschen selten erzählt worden. Da gibt es Sätze, die führen direkt in den Suizid. "Der Mann schläft" ist konsequenteste Misanthropie in perfekter, knapper, klarer Sprache und eindrücklichen, einfachen und brutal demaskierenden Metaphern, Geschichten und Begegnungen.

Und doch: Bei aller Verachtung für uns Menschen, für unsere jämmerlichen Leben, Begierden und Illusionen und für die Katastrophe, die wir uns gegenseitig und auf Erden anrichten, es bleibt,' wie in allen Berg-Romanen,' eine unterschwellige Hoffnung auf Rettung. Rettung ausgerechnet in der Einfachheit einer anspruchslosen und respektvollen, kleinen Liebe, die nichts will als sich selbst. Ich würde zwar diese romantische Hoffnung lieber ebenfalls konsequent gestrichen haben. Aber die Klasse von Sibylle Berg erweist sich gerade auch in der Offenheit des Endes von "Der Mann schläft", der sogar Raum für Happy-End-Süchtige lässt, weil alles andere unerträglich wäre.

Was hat man davon, wenn man so einen finsteren Roman liest?

Sibylle Bergs "Der Mann schläft" ist im Grunde nicht neu: Heideggersche Geworfenheit, Sartrescher Lebensüberdruss, Kafkaeske Absurdität, Vanitas in Reinform, das kennt man ja reichlich. Auch noch so gekonnt eingewobene Menschen-, Gesellschafts- und Kapitalismuskritik reißt niemanden mehr aus den Socken. Doch Sibylle Berg schafft das: Die Montage des Plots, die Prägnanz der Sprache, die Eindrücklichkeit der Bilder und eingebauten Geschichten sind einsame Klasse. Sibylle Berg gehört für mich zu den ganz großen AutorInnen der Gegenwart. Da können ihr selbst die hochgejubelten Bestsellerschreiberlinge kaum das Wasser reichen.
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Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT am 31. Mai 2011
Format: Taschenbuch
Sibylle Berg ist eine der renommiertesten deutschen Schriftstellerinnen zurzeit. Ihr Roman "Der Mann schläft" aus dem Jahr 2009 wurde im selben Jahr für den Deutschen Buchpreis nominiert, den letztendlich Kathrin Schmidt für "Du stirbst nicht" erhielt. Mittlerweile macht sich Berg auch einen Namen als Kolumnistin bei Spiegel Online.

Die vierzigjährige Protagonistin, deren Name nie genannt wird, lernt einen Mann kennen, dessen Namen nie genannt wird und über dessen erste Lebensjahre sie sagt: "[...] sehr viel schlechter kann eine Kindheit nur sein, wenn man sie nicht überlebt." Die Handlung verläuft in zwei Zeitebenen und wird in sehr kurzen Kapiteln erzählt. Eine Ebene in der Gegenwart, eine Ebene beginnend vor vier Jahren, sich sukzessive der Gegenwart nähernd. In der Gegenwart spielt die Geschichte auf einer chinesischen Insel, zu der das Paar gereist ist und von der der Mann verschwindet. Die Rückschau berichtet vom Kennenlernen des Paares, dem Einrichten der Frau in dieser Beziehung. Sie, die Frau, hält weder viel von sich selbst noch von allen anderen Menschen. Die Jahre, in denen es ihr verhältnismäßig noch am besten ging, war das zurückliegende Jahrzehnt, nun beginnt die Zeit des Wartens auf das Ende. "Es gibt keinen Grund, weiterzuleben, und warum ein Mensch, der nicht mehr in der Lage ist, reibungslos seinem biologischen Auftrag nachzukommen, am Leben hängt, ist mir unklar.
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