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Der Mann, der Hunde liebte (Unionsverlag Taschenbücher) Taschenbuch – 16. Juli 2012

4.5 von 5 Sternen 22 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Leonardo Padura, 1955 in Havanna, Kuba, geboren, wurde international bekannt mit seinem Krimi-Zyklus Das Havanna-Quartett. Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er dreimal den spanischen Premio Hammett. 2009 wurde er für sein Gesamtwerk mit dem Premio Raymond Chandler, dem wichtigsten italienischen Noir-Preis, geehrt. Leonardo Padura lebt in Havanna.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Zeitgeschichte ist es, die Leonardo Padura in seinem, schon aufgrund des Umfangs von gut 720 Seiten, episch zu nennenden Roman niederlegt. Ein Roman revolutionäre Zeitgeschichte, genauer gesagt.

Spanien während des Bürgerkrieges, Moskau während der Schreckensherrschaft Stalins, denen viele auch prominente Kommunisten Russlands zum Opfer fielen, Tschechien 1968, Kuba unter Castro und Mexiko. Äußere Orte zu bewegten Zeiten und eine dem korrespondierende Innenschau der Beteiligten, dass ist die Geschichte, besser die Geschichten, die Padura in Romanform vorlegt. Geschichten von Menschen, Zeiten und Orten, aus denen letztendlich an konkreten Personen absehbar wird, wer und was Revolutionen und Umstürze getragen hat, welche Haltung hinter dem vermeintlichen Versuch nach einem Mehr an Freiheit zu finden ist, Geschichten aber auch, die aufzeigen, wie teils schmählich und in sich verrannt revolutionäre Ideologien des 20. Jahrhunderts an sich und an der Welt scheiterten.

Eine der Hauptpersonen des Romanes ist Ramón Mercader, jener Mann, der 1940 Leo Trotzki mit einem Eispickel tötete. Mercaders Geschichte, seine Verwobenheit in die stalinistische Ära und sein Einstehen für dieses System gegenüber seinen Feinden ist es, die Padura erzählt, allerdings mehr und mehr im Verlauf des Romans dient dieses Lebensgeschichte nur als Ausgangspunkt der vielfältigen Ereignisse und wird eng verwoben mit der Geschichte der Exiljahre Trotzkis.
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Format: Gebundene Ausgabe
Leonardo Paduras schriftstellerische Entwicklung ist enorm und verblüfft.

Mit seinen Krimis, die schon keine Krimis im herkömmlichen Sinn waren, bewies er dass er schreiben kann: Ich hab sie alle verschlungen .

Aber was er nun ablieferte könnte ein Stück Weltliteratur werden. 'Der Mann, der Hunde liebte' ist geprägt von sorgfältiger Recherche, einem breiten historischem Spektrum (sei es zeitlich als auch geografisch) und letztendlich von Paduras klarer und ansprechenden Prosa.

Die historischen Fakten dieser Art sorgten schon bei anderen großen Schriftstellern für große Romane und bieten den passenden Nährboden für eine spannende Story. Einen Erzähler in der Geschichte zu bestimmen ist Leonardo Paduras genialer Kniff um nicht sämtliche Handlungsdetails untermauern zu müssen und funktioniert hervorragend. Wie schon in seinen anderen Büchern haucht er jeder einzelnen Figur Leben ein und wie man es von einem guten Autor erwartet, setzt er jeden Charakter einzeln und anders in Szene.

Unterm Strich war es nach 'Adios Hemingway' und 'Nebel von gestern' nur eine Frage der Zeit bis sich der Autor einem größerem geschichtlichen Thema zuwendet und somit in die Fußstapfen seiner literarischen Vorfahren tritt mit jenem (ich bezeichne es als) Jahrhundertroman und den Leser, ähnlich wie es Robert Bolano bei mir immer wieder schafft, zu animieren weiter zu recherchieren.

'Der Mann, der Hunde liebte' ist ein weiterer Beweis dafür, dass Geschichte nicht langweilig ist.
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Format: Gebundene Ausgabe
Drei Menschenleben, die von den Verirrungen des Kommunismus im 20. Jahrhundert gezeichnet worden sind, bilden das Handlungsgerüst für Leonardo Paduras Roman "Der Mann, der Hunde liebte". Iván Cárdenas Maturell, ein von den staatlichen Behörden relegierter kubanischer Schriftsteller, schlägt sich knapp oberhalb der Hungergrenze durch den realsozialistischen kubanischen Alltag, als er Ende der siebziger Jahre an einem einsamen Strand die Bekanntschaft des seltsamen und offensichtlich totkranken Besitzers zweier russischer Windhunde macht. Nach ihrem wiederholten Zusammentreffen beginnt der fremde Hundebesitzer Iván seine Lebensbeichte anzuvertrauen. "Der Mann, der Hunde liebte" ist niemand anderes als Ramón Mercader, der Mann, der 1940 im Auftrag Stalins dessen großen Widersacher Lew Dawidowitsch Trotzki in seinem mexikanischen Exil brutal ermorderte.

Padura zeichnet den Lebensweg Mercaders nach, beginnend im spanischen Bürgerkrieg, sein sowjetrussisches Training und schließlich die Monate, Wochen und Tage vor der Tat, die den Weg des Kommunismus vermeintlich unumkehrbar in Richtung auf Despotismus und Terror festgelegt hat. Parallel verfolgt der Leser Trotzkis Stationen im Exil und seinen Kampf gegen die stalinistische Perversion der eigenen Ideale im Wissen darum, dass Stalins Handlanger bereits seine Ermordung planten. "Die Leibwächter stellten Maschinengewehre auf den Wachtürmen auf (...). Werden all diese Maßnahmen etwas nützen, werden sie die meuchelnde Hand aufhalten können (...)? Obwohl er seit zwölf Jahren auf ihn wartete, gelang es ihm manchmal zu vergessen, dass der Tod, vielleicht in den friedlichsten Stunden der Nacht, jederzeit an seine Tür klopfen konnte.
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