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Der Mann, der Hitler stoppte: Dimitar Pesev und die Rettung der bulgarischen Juden Gebundene Ausgabe – 1. März 2000

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In der leidvollen Geschichte des Holocaust gibt es eine schier unglaubliche Episode: Bulgarien, obwohl Verbündeter Nazideutschlands, bewahrte sämtliche einheimischen Juden vor der Vernichtung. Einen nicht unerheblichen Beitrag dazu lieferte der damalige Parlamentsvizepräsident Dimitar Pesev: Um die von den Deutschen geforderte Quote einzuhalten, sollten zusätzlich zu den bereits deportierten Juden aus Thrakien und Makedonien solche aus Kernbulgarien kommen. Nachdrückliches Einschreiten einer von Pesev angeführten Delegation brachte den Innenminister dazu, die Transporte in letzter Minute zu unterbinden. Es kam auch anschließend keine Auslieferung an die Deutschen mehr zu Stande.

Die Frage, wem die Rettung der 50.000 Juden zu verdanken ist, blieb bis heute weitgehend ungeklärt. Hatte König Boris diskret interveniert? Organisierten die Kommunisten erfolgreich den Widerstand? Der italienische Essayist Gabriele Nissim kommt zu dem Schluss, dass einzig und allein Pesev letztlich die Deportationen aufgehalten habe. Nissim rekonstruiert den durchaus denkwürdigen Fall aus diversen Unterlagen in Archiven in Sofia und anhand von Befragungen Hinterbliebener. Sein Hauptzweck war dabei wohl weniger wissenschaftliche Arbeit, sondern vielmehr Wiedergutmachung an einem Mann, dessen Anteil an der Rettungsaktion nur wenigen Juden bekannt wurde, der in der eigenen Regierungsfraktion in Ungnade fiel, den die Kommunisten als Faschisten betrachteten und beinahe zum Tode verurteilten und der später fast gänzlich in Vergessenheit geriet.

Erst weitere Forschung wird zeigen, ob Nissim Pesev damit gerecht geworden ist. Nicht nur der reißerische Titel lässt Zweifel aufkommen. Zudem versteigt sich der deutsche Verleger gar in den ziemlich unpassenden Vergleich mit Oskar Schindler. Potenziellen Leser/innen empfehle ich zusätzlich ein paar Standardwerke, wie Gutmans Enzyklopädie des Holocaust und Hilbergs Vernichtung der europäischen Juden. --Jürgen Grande

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gabriele Nissim, 1950 in Mailand geboren, ist Essayist und Begründer der italienischen Zeitschrift "Der achte Tag", die sich mit der politischen Gegenwart osteuropäischer Länder beschäftigt. Nissim ist Autor einer Reihe von Dokumentarfilmen und war Mitarbeiter an dem Buch "Unsichtbare Juden. Überlebende in Osteuropa vom Kommunismus bis heute".


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am 23. Januar 2013
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