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Maniac: Fluch der Vergangenheit: Special Agent Pendergasts 7. Fall (Ein Fall für Special Agent Pendergast) Taschenbuch – 1. Oktober 2008

4.3 von 5 Sternen 75 Kundenrezensionen

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Vom Comte Thierry de Cahors haben die Kuratoren des New Yorker Museum of Natural History noch nie etwas gehört. Aber das ist auch ganz egal: Wer dem Museum zehn Millionen Euro zur Verfügung stellen möchte, darf sein, wer er will. Einzige Auflage des Comte: Das Museum soll jenes (angeblich mit einem Fluch belegte) Grab des Senef aus dem Tal der Könige für die Öffentlichkeit wieder zugänglich machen, das seit Jahrzehnten verschlossen in den Kellergewölben der Einrichtung ruht. Mit einer riesigen Sound-and-Light-Show will das Museum die Ausstellung eröffnen -- und ahnt nicht, dass es damit den teuflischen Plänen von Diogenes Pendergast in die Arme spielt, der sich hinter dem Comte verbirgt.

Nur FBI-Agent Aloysius Pendergast könnte das Schlimmste verhindern. Aber der sitzt im Hochsicherheitstrakt in Herkmoor gefangen, wo er der Verbrechen seines Bruders beschuldigt wird. Dann geschieht ein unheimlicher Mord im Museum und der Leiter der Sound-and-Light-Show wird wahnsinnig. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bevor die harmlos wirkende Ausstellung Millionen Menschen ins Verderben stürzt...

Gemeinsam mit Burn Case – Geruch des Teufels und Dark Secret – Mörderische Jagd gehört Maniac – Fluch der Vergangenheit laut Auskunft des US-amerikanischen Autorenduos Douglas Preston und Lincoln Child zu einer “inoffiziellen Pendergast-Trilogie“ -- und das, obwohl der Special Agent und sein zwielichtiger Bruder auch in anderen Büchern des Duos eine entscheidende Rolle spielen. Dass sie Maniac als Abschluss dieser trotz aller Unglaubwürdigkeiten überaus spannenden Reihe betrachten, ist nur konsequent. Denn Fans der Pendergasts können sich freuen, endlich mehr über jenes Ereignis in der Vergangenheit dieser ungleichen (oder vielleicht doch nicht so ungleichen?) Brüder zu erfahren, das Diogenes zum skrupellosen Killer machte (und an dem Aloysius zumindest eine gewisse Mitschuld trägt). Dieses Ereignis ist Ursprung des Bruderkampfs -- und wird ihn zu einem überraschenden Abschluss bringen.

Und noch etwas wird Fans gefallen: Diesmal hat sich der geniale Diogenes durch sein grausames Verhalten einen neuen, ebenbürtigen Gegner herangezüchtet, der schon in früheren Pendergast-Romanen eine Rolle spielte und jetzt kein anderes Ziel mehr verfolgt, als ihn zu töten... -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Douglas Preston wurde 1956 in Cambridge, Massachusetts, geboren. Er studierte in Kalifornien zunächst Naturwissenschaften und später Englische Literatur. Nach dem Examen startete er seine Karriere beim "American Museum of Natural History" in New York. Eines Nachts, als Preston seinen Freund Lincoln Child auf eine mitternächtliche Führung durchs Museum einlud, entstand dort die Idee zu ihrem ersten gemeinsamen Thriller, "Relic", dem viele weitere internationale Bestseller folgten. Douglas Preston schreibt auch Solo-Bücher ("Der Codex", "Der Canyon", "Credo", "Der Krater") und verfasst regelmäßig Artikel für diverse Magazine. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern an der Ostküste der USA.
Lincoln Child wurde 1957 in Westport, Connecticut, geboren. Nach seinem Studium der Englischen Literatur arbeitete er zunächst als Verlagslektor und später für einige Zeit als Programmierer und System-Analytiker. Während der Recherchen zu einem Buch über das "American Museum of Natural History" in New York lernte er Douglas Preston kennen und entschloss sich nach dem Erscheinen des gemeinsam verfassten Thrillers "Relic", Vollzeit-Schriftsteller zu werden. Obwohl die beiden Erfolgsautoren 500 Meilen voneinander entfernt leben, schreiben sie ihre Megaseller gemeinsam: per Telefon, Fax und Internet. Lincoln Child publiziert darüber hinaus auch eigene Bücher ("Das Patent", "Eden"). Er lebt mit Frau und Tochter in New Jersey.

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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Agent Pendergast sitzt unschuldig im Bundesgefängnis Herkmoor, wo er von FBI-Agent Coffey vernommen wird, der sich wegen der Uneinsichtigkeit Pendergasts einige perfide Schikanen einfallen lässt. Inzwischen arbeitet D'Agosta mit Eli Glinn daran den Ausbruch von Pendergast aus Herkmoor zu organisieren, da nur er in der Lage ist seinen Bruder Diogenes aufzuhalten. Glinn ist der Überzeugung, dass Diogenes ein großes Verbrechen plant, das alles Bisherige in den Schatten stellt.
Das Museum ist durch den Juwelendiebstahl schwer angeschlagen und nimmt eine großzügige Spende zur Renovierung und Wiedereröffnung eines ägyptischen Grabes an. Das Grab des Senef wurde nicht ganz ohne Grund vor Jahrzehnten zugemauert, es scheint ein Fluch darauf zu lasten.

Der dritte und abschließende Teil bietet von Anfang an spannende Unterhaltung. Voller Vergnügen beobachtet man den Gefängnisausbruch von Pendergast und voller Entsetzen verfolgt man die bösartigen Bemühungen von dessen Bruder Diogenes. Natürlich spielen wieder viele der bereits bekannten und liebgewordenen Nebenfiguren mit. Und es gibt einiges Aufschlussreiche aus der Vergangenheit von Agent Pendergast zu erfahren.

Hier die Reihenfolge der Pendergast-Romane:
1. Relic - Museum der Angst
2. Attic - Gefahr aus der Tiefe
3. Formula - Tunnel des Grauens
4. Das Ritual - Höhle des Schreckens
5. Burn Case - Geruch des Teufels (1. Teil der Diogenes-Trilogie)
6. Dark Secret - Mörderische Jagd (2. Teil der Diogenes-Trilogie)
7. Maniac - Fluch der Vergangenheit (3. und letzter Teil der Diogenes-Trilogie)
8. Darkness - Wettlauf mit der zeit

In "Thunderhead - Schlucht des Verderbens" taucht erstmals die Archäologin Nora Kelly auf und in "Ice Ship - Tödliche Fracht" trifft man erstmals auf Eli Glinn.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Mit "Maniac" schliessen das Autorenduo Lincoln Child und Douglas Preston die von Ihnen selbst so geannte Triolgie rund um Diogenes Pendergast, den Bruder von Special Agent Aloysius Pendergast ab. Nachdem der erste Roman der Trilogie, "Burn Case", bei dem Diogenes eigentlich erst gegen Ende auftaucht, eher zu den schwächsten Romanen von Preston/Child gehört, haben sie mit "Dark Secret" zu ihrer alten Form zurückgefunden und nun mit "Maniac" ein furioses Ende geschrieben.

Wieder einmal steht das New York Museum of Natural Historie, bekannt vor allem aus dem Erstlingswerk der Autoren "Relict", wo im Zuge einer Ausstellungseröffnung eines alten ägyptischen Grabes mysteriöse Dinge passieren und es Tote gibt.

Der Horror beginnt damit, dass dem Museum ein verdächtiges Pulver zugeschickt wird, das sich nach einiger Aufregung als die pulverisierten und von Diogenes Pendergast gestohlenen Diamanten des Museums herausstellt.
Um die öffentliche Aufregung zu unterdrücken, entschliesst sich das Museum eine lange im Keller ruhende Ausstellung eines ägyptischen Grabmals auch dank einer unverhofften Spende von mehreren Millionen Dollar wiederzueröffnen. Schon bei den ersten Besichtigungen kommt es zu Toten und als ein Techniker und der ägyptische Spezialist, der Dr. Nora Kelly als vom Leiter der ethnologischen Abteilung des Museums Hugo Menzies ernannte Ausstellungsverantwortliche unterstützen soll, offensichtlich dem Wahnsinn verfallen wird schnell klar, dass mehr als nur ein Fluch auf dem Grab liegt.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ich bin süchtig nach diesen beiden Autoren. Ob alleine oder zusammen.
Die Recherchen sind merklich fundiert und auf den verschiedensten Sachgebieten auf unglaublichem Fachwissen, Ortskenntnissen etc. pp., aufgebaut. Die Bücher sind auch nie unerträglich blutig oder unappetitlich, selbst bei noch so brutalen Handlungsweisen bleibt alles erträglich ... Dazu die immer wiederkehrenden, liebenswerten Protagonisten aus den verschiedenen Büchern; selbst Diogenes Pendergast mag man gar nicht richtig hassen. Respekt, das muss man erst mal können! Und diese unglaubliche Phantasie, immer wieder was Neues zu präsentieren!! NICHTS ist vorhersehbar! Von der ersten bis zur letzten Seite wird man förmlich mitgerissen. Auch die ganze Schreibweise ist vom Feinsten, hintergründig, witzig, manchmal auch zum Schreien komisch. Selbst die fiktiven Geschichten werden plötzlich irgendwie glaubhaft, ja, man merkt es gar nicht, nach dem Motto: „Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde..?!“ Auch der Übersetzer, falls es einen gab, hat ganze Arbeit geleistet.
Dieses Hin- und Hergerissensein zwischen schneller lesen und nicht zum Ende kommen wollen, das ist etwas sehr schönes und eher die Ausnahme. Ich bewundere das zutiefst.
Selbst die „schlecht bewerteten“ Bücher sind voller Fakten und Wissen und immer noch supergut. Sowas kann ich nicht nachvollziehen. Beide Autoren sind auch bloß Menschen und Menschen sind bekanntermaßen nicht jeden Tag gleich. Mich begeistern sie bis jetzt alle, besonders Special Agent Pendergast, klar (zwei Drittel habe ich – leider – schon durch). Diese Bücher gehören in eine Kategorie, die man auch ohne weiteres nochmal lesen kann.
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