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am 1. Juni 2011
Ich bin seit 1 1/2 Jahren Teamleiter in einem Startup und habe damals buchstäblich von heute auf morgen Personalverantwortung übernommen. Da ich die Erfahrung gemacht habe, dass der Job für die Mitarbeiter teilweise sehr eintönig und demotivierend sein kann, wollte ich das als Teamleiter natürlich ändern und besser machen. Leider fehlte mir dazu das KnowHow. Es hat sich schnell gezeigt, dass die schönste Intention nichts nutzt, wenn einem das 'Handwerkszeug' zur Ausführung fehlt. Ich habe seitdem etliche Quellen im Netz und viele Bücher über Mitarbeitermotivationen, Kommunikation, Teambuilding, usw. gelesen. Dieses Buch bringt all die Informationen, die ich dort mühselig gesammelt habe auf den Punkt. In einem verständlichen und sympathischen Schreibstil finden man Vorschläge, die sich auf den Job adaptieren und auch ohne großen Aufwand umsetzen lassen (Ganz wichtig!). Das Beste, einge der Vorschläge habe ich mir als Leitsätze auf den Desktop gelegt, um sie täglich vor Augen zu haben. Kurzum, danke, dass es endlich auch ein Buch für den 'kleinen' Manager gibt, der nicht in einem riesen Konzern sitzt, ein hochdotiertes Budget hat und trotzdem tägl. Mitarbeiter motivieren, Ziele erfüllen und Vorgesetzen Rede und Antwort stehen muss.
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am 3. April 2015
Vorneweg: Grundsätzlich hat der Autor Recht. Stammtischweisheiten („Wir brauchen bessere Politiker“, „Die Steuern werden verschwendet“, „Der Flughafen Berlin schadet dem Ansehen Deutschlands“, „Wenn ich dies und jenes, dann hätte/könnte/würde ich“ etc.) sind aber ebenfalls korrekt – nur der Nutzen solcher „Erkenntnisse“ und „Selbsterkenntnisse“ hält sich leider sehr in Grenzen.

Dieses Buch ist in meinen Augen von Anfang bis Ende eine Ansammlung von Plattitüden und scheint für mich im Rahmen eines Selbsthilfe/Selbsterkenntnisprozesses entstanden zu sein. Keine Quelle wird belegt. Der Autor spricht ständig aus eigenen Erlebnissen und Gesprächen mit Dritten, die er aber teilweise so darstellt, ob er dabei gewesen wäre (Wörtliche Rede des/der Dritten, die hinter verschlossenen Türen etwas besprochen haben [z.B. (S. 161) „Im Toilettenraum (Anm: Chef des strategischen Planungsstabs) dreht er sich unvermittelt zum neben ihm stehenden Finanzvorstand um… „Zwei Tage meines Lebens habe ich für einen Hirnfurz vergeudet.“… „Der Finanzvorstand bepinkelt sich fast vor Schreck…“] – war der Autor dabei??).

Der gesamte Stil des Buchs erscheint mir nach dem Motto „der Lauteste hat recht“. (S. 22) „Gewöhnen Sie Ihren Mitarbeitern vor allem ab, Sie wegen jedem noch so trivialen Problem zu belästigen und zu fragen: „Papa, wie geht das?“ Stellen Sie stattdessen klar: „Ich stelle hier die Fragen!“. Oder (S. 99) „…als alle Beteiligung zu keiner Entscheidung führte, schlug ich auf den Tisch und sagte: „Wir nehmen C.“ … Alle atmeten derart erleichtert auf, dass es der Protokollantin die blonden Strähnen aus der Stirn wehte. Jeder dachte: „Endlich hat der Entscheider entschieden“.

Der Autor bezeichnet andere gerne mal als (S.61) „Gurkentruppe“, (S. 63) „Lackaffen“ oder pauschalisiert (S. 125) „Topmanager… sie schauen meist so drein, als ob sie kleine Kinder fressen wollten. Moralinsauer. Angefressen. Bierernst. … die Wahrheit aber ist: Sie haben schlicht und einfach keinen Spaß bei der Arbeit“. Oder (S.181) „Aber wir Männer sind nun mal anachronistische, atavistische, paranoide, fußballguckende, automobilvernarrte, biertrinkende, rülpsende, nachts schnarchende, schenkelklopfende Neandertaler – Frauen übrigens auch.“ – Was der Autor alles über „die Wahrheit“ und „alle“ weiß, ist erstaunlich.

Der Autor steht zu seinem Schreibstil (S. 140) „Was meinen Sie, wie viele Verlage sich geradezu entrüstet zeigten, dass ich ausgerechnet in einem Buch für Manager(!) von mir und meinen Erfahrungen erzählen wollte….“. „Es wäre mir ein Leichtes gewesen, das Manuskript auch als Sachbuch vorzulegen“. Zum Glück hat er einen richtigen Verlag gefunden: „…glücklicherweise gibt es noch Verlage mit Spaß – und Sachverstand“ – hier fehlen mir die Worte. So, wie der Autor selbst schreibt „von mir“ und „meinen Erfahrungen“, (man beachte die Reihenfolge) empfinde ich das ganze Buch.

Ständig wird irgendetwas zitiert oder ein „schlauer Spruch“ eingebaut – von Französisch über Lateinisch, bis Mick Jagger.
Graue Boxen sollen zwischen den Kapiteln offensichtlich die Kernerkenntnisse des Autors hervorheben.
Eine Auswahl:
(S.62) „Wer sich auf Fachkompetenz verlässt, ist von allen guten Geistern verlassen.“
(S. 68) „Motivieren Sie sowohl Ihre Mitarbeiter als auch sich selbst.“
(S.100) „Entscheiden ist einsam! Ein guter Manager hält das aus.“
(S.101) „Weniger Angst und mehr Mut sind gut für Ihre Entscheidungen und für sich selbst.“
(S.138) „Trouve et accomplis ton destin“ (Französisches Sprichwort)
(S.138) „This above all: to thine own self be true.” (William Shakespeare, Hamlet)
(S.172) “Bleiben Sie Macher, aber fangen Sie um Himmels Willen an nachzudenken.”
(S.173) „Wer zu schnell wirbelt, wirbelt langsam. Weniger ist oft mehr!“

Am Ende jedes Kapitels gibt es größere graue Boxen mit einer Kapitelzusammenfassung. Z.B. „…machen Sie den Kuss-Test! Nachdem Sie heute Abend die liebe Partnerin oder den lieben Partner mit dem obligatorischen Willkommenskuss begrüßt haben, fragen Sie sich: Was könnte ich tun, um die „richtigen“ Mitarbeiter zu erkennen und einzustellen? ...“

So geht es seitenweise dahin. Z.B. (S. 182) „Frauen sind wie Fremdsprachen“-„Nämlich erlernbar.“ Grauer Kasten: „Verständnis für das andere Geschlecht kommt nicht von allein. Es will errungen werden.“ Oder (S. 186) „Entscheiden Sie sich für Integration statt Isolation!“ (bezogen auf Gruppen von Frauen und Männer).

Als Berater und Geschäftsführer kenne ich zwar weder „die Wahrheit“ noch kann ich für alle Männer und Frauen sprechen, jedoch fühle ich meine Zunft als im falschen Licht dargestellt. Meine Empfehlung: Ich finde, es gibt viel bessere Bücher.
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am 21. Juli 2009
Die großen Sünden der Manager kommen täglich in der Zeitung. Die kleinen in diesem Buch: Es sind jene Sünden, die jeder von uns mit Führungsverantwortung eigentlich täglich begeht. Sünden, die wir kaum unserem Ehepartner eingestehen würden. Doch in diesem Buch reden die vielen zur Sprache kommenden Manager recht offen und erstaunlich ehrlich - und witzig. Ich habe kaum je ein unterhaltsameres, amüsanteres und vergnüglicheres Buch über die vielen kleinen und großen Sünden im Management gelesen. Eines mit so viel Insider-Wissen: Der Autor war selber lange Jahre Vorstand. Jetzt ist er Berater und Executive Coach: Manager vertrauen sich ihm an. In verblüffender Offenheit. Er vermeidet es bei allem alpenländischen Schmäh doch peinlichst, den großen Ankläger zu spielen. Im Gegenteil: Die Manager, die er beispielhaft aufführt, haben alle ihren Weg aus dem Sündenpfuhl gefunden. Das macht Managern Mut. Allen anderen macht es einen Heidenspaß, den flott geschriebenen Blick hinter die Kulissen im Management zu genießen.
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am 4. Oktober 2013
Ich habe von Klaus Schuster die Bücher "Der freche Vogel fängt den Wurm" und die "11 Managementsünden, die Sie vermeiden sollten". Beide Bücher tun einfach nur gut. Schnappe mir alle paar Wochen ein Kapitel und merke, wie jedesmal ich motiviert bin, die richtigen Dinge einfach zu machen. So richtig handfest, klar und unterhaltsam geschrieben. Kann ich nur empfehlen. Die Bücher lohnen sich.
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am 25. August 2013
Zugegeben: Klaus Schuster war mir vorher nicht als ehemaliger Topmanager bekannt. Ich habe den sehr guten Amazon-Rezesionen vertraut und nicht auf die Verkaufsexperten Deutschlands gehört, die das Buch im Newsletter nicht besonders empfohlen hatten. Ich habe es gekauft und es hat sich für mich gelohnt.

Besonders der Schreibstil aus der Ich-Form und die Geschichten aus diversen Managementsituationen hat mich positiv überrascht. Anstelle von klassischen Sachbuchformeln (die 7 K's, die 4 A's, usw) ... erzählt der Autor von eigenen Erfahrungen und Erfahrungen von Coaching-KollegInnen. Das macht den Inhalt amüsant und vor allem "mitreissender" als die ewigen "Du sollst..." Ansagen und Formeln anderer Bücher. Ich konnte mich oft in Situationen wiederfinden und hatte so über 10 Lerneffekte und Aha-Erlebnisse, welche ich gerne in meine tägliche Arbeit mitnehme.

Ich empfehle das Buch als Erfrischung für alle Sachbuch-Junkees (wie auch ich) und vor allem für erfahrene Führungskräfte in Konzernen.
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am 17. Dezember 2011
Leider vermisse ich manchmal die konkreten Situationen zu den allgemeinen Weisheiten des Autoren. Zuviel Kontrollitis, sagt er, hindert die Beschäftigung mit den wirklich wichtigen Aufgaben. Ist richtig, aber nur wenn der Manager wichtigere Aufgaben hat, und vor allem weiß, was wichtig ist. Auch mag ein Manager mal als Pausenersatz Unwichtigeres tun, um nachzudenken. Sherlock Holmes spielte in solchen Situationen Geige.

Um die Überweisung der 300 Millionen an die insolvente Lehman Gruppe zu verhindern, hätte sich die Anstellung eines Rudels von Managern mit 6-stelligem Jahresgehalt gelohnt, die nur die Auszahlungen kontrollieren. Die Frage, ob Kontrolltätigkeiten einen Manager nur ablenken, ist nicht ganz eindeutig zu beantworten.

Dass mit der Zeit weniger und weniger gravierende Fehler gemacht werden, ist ein alter Hut, der nicht nur für das Management gilt, sondern für jeden Aufgabenbereich, in dem Erfahrungen gesammelt werden.

Auch wie er Topmanager von schlechteren unterscheidet, hilft nicht. Demnach ist der Topmanager derjenige, der rückblickend Erfolg hatte. Was ist mit den Fehlentscheidern? Waren das Pfeifen? Wie sind die dann auf ihren Arbeitsplatz gekommen?
Wer richtig rät, ist kein Topmanager. Wer nach vernünftigem Abwägen im Ergebnis falsch liegt, ist dem Rater jedenfalls auf Dauer überlegen.

Dem Buch fehlt eine Unterscheidung zwischen direkten Fehlern durch Tun, aber auch durch Dulden und durch das Unterlassen, die allesamt unterschiedlich sind.

Wie sagte Schachmeister Tarrasch einmal: Es war nicht schwer, diese Kombination durchzurechnen, aber sie zu sehen!
Dieser für das Leben gültige und hochwichtige Satz, wenn wir einfach vernagelt sind, wird in diesem Buch auch nicht behandelt.

Dennoch liefert das Buch sehr viel, und deswegen sind vier Sterne auch in Ordnung.
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am 21. Oktober 2014
Dieses Buch bildet einen willkommenen Kontrast zu den üblichen Fachbüchern in diesem Themenbereich. Es ist sehr praktisch geschrieben und damit sehr gut verständlich. Man findet sich in vielen Punkten selbst wieder.

Die letzten beiden Kapitel fand ich allerdings weniger interessant, um nicht zu sagen teilweise zu übertrieben. Deshalb einen Punkt Abzug.
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Wer schon einmal mittelständische Unternehmen beraten hat, der weiß, dass die meisten von ihnen zwar sehr gut funktionieren, es aber dennoch fast immer erhebliche Verbesserungspotentiale gibt. Das Alltagsgeschäft ist stressig, und viele Abläufe haben sich mehr oder weniger irgendwann auf die eine oder andere Art einfach ergeben. Dann werden sie nur noch selten hinterfragt. Kaum ein Geschäftsführer hat Zeit und Muße, sich in wirklich genereller Weise mit seinem Unternehmen auseinanderzusetzen. Darüber hinaus ist er befangen.

Wenn es also irgendwo klemmt, holt man sich oft einen externen Berater. Die meisten dieser Unternehmensberater schauen sich die Geschäftszahlen an und finden auch entsprechende Schwachstellen im Unternehmen. Damit ist aber nur die halbe Wahrheit ans Tageslicht befördert worden, und oft genug ist dieser Teil der Geschichte bereits bekannt.

Aus Erfahrung weiß ich, dass viele Probleme im Management oder in Abläufen oft ganz banale Ursachen haben, die die Unternehmensführung aus den verschiedensten Gründen nicht sieht.

Wer als Geschäftsführer oder Abteilungsleiter über seine Tätigkeit unter diesem Gesichtspunkt einmal nachdenken möchte, bevor er Geld für teure Berater ausgibt, der ist bei diesem außergewöhnlich guten Buch bestens aufgehoben. Es beschreibt elf grundsätzliche Managersünden auf sehr markante, aber humorvolle und persönliche Art.

Der Autor war jahrelang Vorstand eines großen internationalen Finanzinstituts und als "Troubleshooter" in vielen Ländern unterwegs. Später leitete er den Aufbau eines Filialunternehmens im ehemaligen Jugoslawien. Seine innere Stimme führte ihn schließlich in die Selbständigkeit seines eigenen Beratungsunternehmens.

Dieses Buch ist völlig anders aufgebaut und geschrieben als die klassische Literatur für Unternehmensberater. Ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder Geschäftsführer dieser Welt wenigstens eine der elf Sünden kennen wird.

Schuster geht immer von Beispielen aus, die er während seiner Tätigkeit analysiert hat und die so treffend sind, dass man meint, sie entweder selbst schon einmal erlebt zu haben oder von anderen zu kennen. Vor allem aber bietet er Lösungen an, die jeder sofort begreift, weil sie einfach und im Grunde nichts weiter als gesunder Menschenverstand sind, wenn man die oft unspektakulären und scheinbar für die Geschäftsführung unsichtbaren Ursachen der meisten Probleme erst einmal wirklich begriffen hat.

Die elf Sünden sind als negative Aufforderungen formuliert. So heißt die dritte Sünde zum Beispiel: "Stellen Sie die falschen Leute ein". Der Autor erklärt, warum das oft passiert, wie man es vermeiden kann und was man tun sollte, wenn man bereits gesündigt hat. Bereits die erste Sünde erläutert, wie man seine Mitarbeiter dazu erziehen kann, einem die Zeit zu stehlen. Eine andere Sünde beschreibt wie man ungewollt seine Leute demotiviert oder wie man etwas glaubt erklärt zu haben, obwohl es in Wirklichkeit niemand verstanden hat.

Dieses Buch umfasst etwa 200 Seiten, die sich leicht lesen und voller Geschichten aus dem wahren Unternehmerleben sind. Sicher wird sich nicht jeder mittelständische Betrieb Herrn Schuster leisten können. Das Buch aber wohl schon. Und mit Sicherheit wird man aus ihm wenigstens eine Idee mitnehmen.

Die achte Sünde heißt übrigens "Reden Sie Chinesisch!". Da geht es um intelligente Kommunikation im Unternehmen. Wir können nicht erwarten, dass andere so denken, wie wir uns wünschen, dass sie denken, steht auf Seite 145. Ein weiser Satz, der einen Grundansatz dieses Buches widerspiegelt. Wer etwas im Geschäftsleben erreichen will, muss fähig sein wie seine Mitarbeiter, seine Kunden und seine Wettbewerber zu denken.

Der Autor hat sich redlich bemüht, auf die unseligen Begriffe aus dem Manager-Englisch für Angeber zu verzichten. Ganz konnte er sie offensichtlich nicht vermeiden. Das ist aber wirklich der einzige kleine Mangel an diesem Buch.

Fazit.
Ich habe schon lange nicht mehr ein so lebensnahes, humorvolles und persönliches Buch über Unternehmensberatung gelesen. Probleme werden genau auf den Punkt gebracht. Ihre Lösung ist stets einfach, wenn man sie erst einmal verstanden hat. Mit Sicherheit wird jeder, der schon einmal in Führungspositionen war, mit wenigstens einer der hier beschriebenen Sünden in Kontakt gekommen sein. Allein schon deshalb ist das Buch lesenswert, denn es beschreibt die Erfahrung anderer mit ihnen. Und aus Erfahrung wird man bekanntlich klug.
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am 30. Dezember 2011
Sind Sie ein Manager oder eine Führungskraft? Dann bekennen Sie sich bitte umgehend schuldig - denn ganz sicher haben Sie bereits die ein oder andere Sünde begangen. Klaus Schuster, seines Zeichens ehemaliger Vorstand einer internationalen Bankengruppe und heute Unternehmenscoach, hält Ihnen mit seinem Erstlingswerk "11 Managementsünden, die Sie vermeiden sollten" den Spiegel vor. Und eines kann ich Ihnen versprechen: Sie werden sich sicherlich in den Ausführungen und Geschichten wiedererkennen.

Behandelt werden die verschiedensten Problembereiche des Managements: Egal ob beim Delegieren, bei der Kommunikation und Selbst-PR, beim Recruiting, beim Fokussieren auf das Wesentliche oder bei der Mitarbeiter-Motivation - überall lauern Stolpersteine, über die wir als Manager unweigerlich immer wieder fallen. Doch auch weniger übliche Themen können einen Manager ins Stolpern bringen, darunter beispielsweise Moral und Ethik, Emanzipation oder mangelnder Spaß bei der Arbeit.

Was das Buch aber zu etwas wirklich Besonderem macht: Klaus Schuster behandelt diese Sündenfälle mit einer lockeren und unkonventionellen Sprache, wie sie in der Management-Literatur eher selten anzutreffen ist. Alle Themen wurden mit persönlichen Geschichten angereichert und mit beispielhaften Dialogen gewürzt. So fühlt sich der Leser direkt involviert und betrachtet die geschilderten Situationen praktisch als Zuschauer.

Schuster gelingt es mit einfachen Worten, amüsanten Geschichten und einer sehr persönlichen Art, den Leser zur Selbstreflexion einzuladen. Denn viele Probleme im Management-Alltag haben ganz banale Ursachen, zu deren Lösung nichts als gesunder Menschenverstand nötig wäre - wenn man das Problem denn erst einmal verstanden hätte. Dieses Buch wird Ihnen helfen, diese Probleme zu erkennen und Absolution für Ihre Managementsünden zu erlangen.
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am 21. Juli 2009
Eigentlich war ich ein wenig skeptisch: schon wieder so ein Management-Buch, in dem uns jemand erklären will, wie die Welt funktioniert... doch schon nach dem Lesen wenigen Seiten wird einem bewusst - da spricht einer ehrlich Dinge aus, die viele Management-Gurus dieser Welt nie in den Mund nehmen würden. Manager, die Angst haben? Die zuerst einmal bei sich selbst Fehler suchen sollten, anstatt die "Marktsituation" oder die "falsche strategische Ausrichtung" als Ursachen der Probleme ihrer Unternehmen zu verkünden?
Klaus Schuster ist ein sehr ungewöhnlicher Berater. Er nutzt seine langjährige Erfahrung in der Führung internationaler Unternehmen nicht dazu, Prozessanalysen und Powerpoint-Folien zu erstellen. Er redet mit den Menschen. Vorzugsweise dort, wo sie mit Kunden in Kontakt kommen. Und er redet mit Führungskräften. Über ihre Probleme, Sorgen und Ängste. Und darüber, wie sie ihr Unternehmen gemeinsam mit Ihren MitarbeiterInnen (wieder) auf den Weg des Erfolgs bringen. Vieles aus der Erfahrung, die er in diesen Gesprächen gesammelt hat, fasst er in diesem Buch zusammen. Dass er dabei wie Paul Watzlawick in der "Anleitung zum Unglücklichsein" eine Anleitung dazu gibt, wie man als Manager garantiert unerfolgreich wird, ist subversiv und augenöffnend zugleich. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Und zugleich auch noch sehr unterhaltsam geschrieben ist. Empfehlenswert.
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