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  • Mama
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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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am 29. August 2013
Guillermo del Toro ist dafür bekannt als Produzent auch unbekannten Regie-Neulingen immer eine Chance zu geben.
So verdanken wir ihm als Produzent den wunderbaren "Julias Eyes" oder auch "Das Waisenhaus".
Gleiches gilt hier für den Argentinier Andres Muschietti, den er mit "Mama" unter seine Fittiche nahm.
"Mama" hat einige Kritikerschelte einstecken müssen und das vollkommen zu unrecht.
Wie so oft ist es ein reine Frage der Erwartungshaltung, die ausschlaggebend für viele subjektive Bewertungen ist.
Wer hier beinharten Horror oder blutspritzende Action erwartet sollte den Kauf von vorn herein nicht in Erwägung ziehen.
Denn "Mama" ist viel mehr ein kunstvolles, schauer-poetisches Gruselmärchen.
Raunend, subtil, geisterhaft mit differenzierter Charakterdarstellung, wunderbarer Atmosphäre und kaum Brutalität.
Eine Spukgeschichte, bei der Sie lieber Interessent am besten noch ein Holzscheit im Kamin nachlegen,(so Sie über einen verfügen), die Vorhänge zu ziehen und zur Mitternacht bei stürmischen Regen diese DVD einlegen.
Alle Zusätze dieser Story sind bekannt und doch geht der Film ganz eigene exzentrische Wege, unterscheidet sich radikal von den quitschbunten, oft nervigen amerikanischen Haunted-House Filmen.
Was besonders das Auge verwöhnt ist die durchgängig wunderschöne Photographie. Jedes Bild perfekt arrangiert, mit einer leicht angealterten Patina versehene erdige, purpurne Farbtöne.
Es ist als würde man den Film durch ein jahrhundertealtes, vergilbtes Pergament betrachten.
Flackernde Lichter, schwarze sich grotesk bewegende Schatten in jeder dunklen Nische des Hauses.
Klassischer Old-School Grusel aber mit einer großen Portion Eigenständigkeit..
Dazu arbeitet der Film oft mit der Dramatik von Stille, sorgfältig platzierten Schockeffekten ohne in zuviel Hektik zu verfallen.
Diese leise schwebende und um so nachhaltig spannende Sorgfältigkeit beobachtet man in vielen neuen spanischen Gruselproduktionen, und dies hebt sie aus dem Gros der Filme ab.
Der Schnee fällt märchenhaft weiß in den ersten Szenen. Wir sehen einen Mann in atemberaubend vereister Landschaft, wie er die Gewalt über sein Fahrzeug auf eisglatter Strasse verliert. Doch er kann sich mit seinen zwei Kindern aus dem Autowrack retten.
Verloren stapfen sie durch den unendlichen Märchenwald.
Eine geheimnisvolle Hütte im Dickicht soll den Dreien Unterschlupf gewähren.
Verschneite Steinstatuen vor der Holztür, kleine Fenstergiebel hinter denen sich ein Schatten bewegt.
Doch der Mann hat bereits mit seinem Leben abgeschlossen, kurz zuvor hat er die Mutter der Kinder erschossen.
In Panik plant er hier in der Hütte einen erweiterten Selbstmord.
Seine Schulden haben ihn zu dieser Wahnsinnstat getrieben. Als er weinend die Waffe auf seine kleine Tochter richtet, reist ein dunkles unförmiges Wesen ihn in einen Abgrund.
Fünf jahre später: Der Onkel der beiden damals vermissten Kinder hat noch nicht die Suche nach diesen aufgegeben.
Immer noch kann er die Tat seines Bruders nicht verarbeiten. Da werden in einer Waldhütte zwei kleine Kinder gefunden, verwildert, verwahrlost.
Es sind tatsächlich die Kinder seines toten Bruders. Allen Warnungen zum Trotz und großer Bedenken seiner Freundin nimmt er diese Geschöpfe der Wildnis bei sich auf. Doch auch Psychologen interessieren sich für das Geschwisterpaar.
Wie konten sie so lange in der Hütte überleben, und wer versorgte sie mit Nahrung? Die Kinder bleiben stumm, verschlossen.
Nur eine tragische, Jahrhunderte alte Geschichte scheinen sie dort erzählt bekommen zu haben und ein fremdes Wesen hat sich wohl ihrer angenommen.
Doch "Mama" wird ihre Liebsten nicht so schnell loslassen und eine gefährliche Macht schleicht durch das Haus, riesige Motten die unheimlich um Lampenschirme flattern, knisterndes Waldrauschen, Schränke mit gefährlichen Geheimnissen.
Oft wurden "Mama" die Computereffekte angekreidet. Dazu ist zu sagen, daß bis auf das sicherlich etwas übertriebene Ende diese wohl plaziert und niemals selbstzweckhaft sind.
Da gibt es gerade auch im amerikanischen Kino ganz andere Negativ-Beispiele.
Natürlich leiden solche Filme an dem Manko, ist man der Kreatur erst einmal ansichtig geworden so ist schnell die Luft heraus.
Dieser Gefahr entgeht "Mama" geschickt durch die wirklich tragisch, groteske Hintergrundstory, die bis zuletzt zu fesseln vermag.
Fazit: Ein spinnwebverhangenes Gruselvergnügen für Winterabende.
Sie können dann anschließend gleich mit "Der Frau in Schwarz" oder "Die Verlassenen" das gepflegte Gruselvergnügen noch ergänzen.
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am 30. Dezember 2014
Keine Spoiler, ich verrate nichts.

Zu diesem Film gibt es nichts zu sagen ohne etwas verraten. Er ist eine Mischung aus "Insidious" und "The Ring". Wer also diese beiden Filme mag, kommt an "Mama" nicht vorbei. Zumal die Qualität in Sachen Schauspielleistung, Kamera, Bild, Ton, Effekte, Atmosphäre und Inszenierung spitze ist; im Horrorfilmgenre bekanntermaßen eine Seltenheit. Noch seltener ist eine brauchbare Story. "Mama" hat viele ruhigere Momente und nimmt sich Zeit eine spannende Geschichte mit sympathischen Charakteren zu erzählen, weshalb das Ganze mehr an einen Psychothriller, als an einen Horrorfilm erinnert. Die gekonnt platzierten, wenn auch vorhersehbaren Schockmomente beweisen allerdings das Gegenteil und sorgen für Gänsehaut.
Dieser Film hätte einer der besten sein können, wäre da nicht das völlig vermurkste Finale, das in anderen Streifen klasse gewesen wäre, hier aber nicht passt. Ich werde nichts verraten, nur so viel: Es zerstört den Film komplett.
Auch sonst fallen so manche Logiklöcher negativ ins Auge, ist die Charakterentwicklung von Isabel unglaubwürdig, bleibt einiges zu offen und oberflächlich und fehlt es an Konsequenz. Die Szenen enden zu abrupt und wechseln zu beliebig zwischen Entspannung (freundliche (Tag-)Szenen) und Anspannung (düstere Atmosphäre). Das reißt nicht selten aus dem Horror raus, der ohnehin deutlich mehr Grusel und Subtilität gebraucht hätte. Potential wäre reichlich dagewesen. Schade.

Trotz allem gehört "Mama" zu den besseren Horrorfilmen, der sich anzusehen lohnt. Bild- und Tonqualität der Blu Ray sind übrigens tadellos. Gerade der Ton ist so ausgewogen, dass er einen in lauten Szenen nicht vom Sofa fegt.
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TOP 1000 REZENSENTam 17. März 2015
Die Mädchen Victoria und Lilli leben nach dem Tod der Eltern mehrere Jahre in einer abgelegenen Waldhütte. Als ihr Onkel, der über die Jahre hinweg die verschollenen Kinder seines Bruders gesucht hatte, sie aufspüren kann, scheinen sie völlig verwahrlost - Lilli, die jüngere, läuft auf allen Vieren, isst ungewöhnliche Dinge und kann nicht sprechen. Dennoch konnten sie alleine gut überleben - haben sie das alleine geschafft? Hat Victoria die Mutterrolle für Lilli eingenommen? Laut der Kinder kümmerte sich "Mama" um sie. Doch wer ist diese Mama? Mit der Zeit kann sich zumindest Victoria, die vor dem Verschwinden bereits eine (Vor?-)Schule besuchte, recht schnell in die Welt des Onkels und dessen Freundin Annabelle eingewöhnen und fühlt sich dort mit der Zeit sicher. Lilli tut sich da etwas schwerer, zumal "Mama" dann eifersüchtig werden würde ...

"Mama" war für mich eine Abendunterhaltung vom Feinsten. Spannend bis zum Schluss, tolle schauspielerische Leistung, vor allem auch der kleinen Mädchen! Diesmal war es für mich genau andersherum als sonst: den Trailer fand ich so lala, den Film hingegen super und sehenswert. Ich würde ihn zwar nicht unbedingt in meine DVD-Sammlung aufnehmen (wobei ich nichts dagegen hätte, ihn zu besitzen), aber ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen für alle, die Mysterie/Horror ohne Blut mit viel Grusel (Musik, Geräusche, dunkle Flecken an der Wand, ...) mögen!
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am 4. Januar 2015
"Mama" ist ein sehr unheimlicher Film. Es geht um einen weiblichen Geist, der als Mensch tragisch ums Leben kommt. Als Geist rettet sie zwei kleine Mädchen von ihrem Vater, der sie erschießen wollte. Auf ihrer Art und Weise kümmert sie sich um die Kinder. Die Kinder entwickeln sich sozusagen zu Tieren und vergessen das Menschsein. Der Zwillingsbruder ihres Vaters lässt sie suchen, findet sie und nimmt sie bei sich auf. "Mama" begleitet ihren beiden Schützlingen und beschützt sie neidisch vor ihrem Onkel. Sie hat einen teuflischen Plan und möchten die beiden Mädchen mitnehmen.....
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NR. 1 HALL OF FAMEam 16. März 2014
Hollywoods neue Frauengeheimwaffe für schwierige und außergewöhnliche Rollen Jessica Chastian wagt sich mit kurzen, schwarzen Haaren in eine Gruselfilm, der nicht mit Hightech, sondern mit den einfachen Dingen des Genres überzeugt. Außer natürlich die "Mama", bei der wurde dann doch der Computer herausgeholt. Story, Schauspieler und Atmosphäre überzeugen. Auch wenn manche Szenen schon kurios anmuten, z. B. gehen die Figuren immer bei hellem Tag in den Wald und kommen erst, frisch wie nach dem Losgehen, bei tiefer Dunkelheit bei der Hütte im Wald an ...
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am 23. Juni 2015
Ich hatte Lust auf nen Gruselfilm und habe hiermit voll ins Schwarze getroffen. Der Film ist sehr schön der alten Schule, das "Böse" so lange wie möglich nicht zeigen. Dabei werden gar nicht mal so viele "Klischees" bedient, wie man es erwarten würde (z.B. die Berühmte Katze, die plötzlich aus irgendeinen Gegenstand springt kommt hier gar nicht vor :) )
Das "Monsterdesign" ist Superbeängstigend. Der Ton Wahnsinnig gruselig.
Ein paar "Logikfehler" gibt es natürlich auch. Es werden auch einige Sachen nicht wirklich aufgeklärt, wie z.B. die Hintergründe des Psychaters.

Alles in allem fand ich den Film aber wahnsinnig gut und Spannend von vorne bis hinten (obwohl er mir eine Spur zu lang vorkam, was aber weniger an der Laufzeit liegt, sondern der Tatsache, dass der Film sofort losgeht und wenig "Larifari" bietet). Das Ende könnte man als "zu emotional/Gefühlsgewaltig" empfinden. Aber da sage ich wieder: Das ist eben das was erzählt werden soll. Woanders werden Glieder zerhackt, hier eben nicht. Der Gruselfaktor stimmt auf jeden Fall und ich habe mich gut unterhalten. Wer auf Gruselfilme der "alten Schule" steht, mit einem gut Designten Monster, das nicht nach 20 Minuten "entlarvt" wird und trotzdem "ausreichend" gezeigt wird, wird hier voll auf sein Kosten kommen. .Sehr Gut!
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am 4. Juni 2015
Einmal ein Horrorfilm mit einem ungewöhnlichen Plot, ungewöhnlichen Protagonisten und exzellenten Schauspielern (die beiden kleinen Mädchen sind umwerfend).
Es fängt an wie Hänsel und Gretel: Ein Vater verschleppt seine beiden kleinen Töchter in den Wald, um sie (nach der Mutter) zu ermorden, und stößt dort auf ein verfallenes Haus, in dem ein Geist wohnt. Dieser - das Gespenst einer Frau, die sich mitsamt ihrem Baby umbrachte - dreht dem Mörder den Hals um und versorgt hinfort die beiden Kleinen. Faszinierend, dass man diese Jahre der Kinder in der Obhut von "Mama" nur in Form von Kinderzeichnungen zu sehen bekommt, die das Haus rundum bedecken.
Dann werden die Vermissten entdeckt, der Bruder ihres Vaters nimmt sie auf, und bekommt gleich mit zwei Frauen Ärger: Seiner Rockerbraut, die sich absolut nicht zum Kinderhüten berufen fühlt, und "Mama", die "ihre" Töchter nicht wieder hergeben will und zum Äußersten entschlossen ist. Rührend ist das Schwanken des älteren Mädchens zwischen der Liebe zu Mama, die sie gerettet hat, und dem Bewusstsein, dass sie doch in die Welt der Lebenden gehört. Der fulminante Schluss findet eine diplomatische Lösung...
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am 8. September 2015
"Mama" erzählt die Geschichte von 2 kleinen Schwestern, die von ihrem Vater allein gelassen in einer verwahllosten Hütte im Wald bleiben müssen. Aufgezogen von einer Kreatur namens Mama werden sie später ebenfalls verwildert von Menschen gefunden und bringen sie zu ihrem Onkel, der versucht sie mit seiner Freundin sich um sie zu kümmern.
Doch schon sehr bald geschehen unheimliche Dinge und die Kreatur Mama erweist sich als nicht so harmlos, wie anfangs gedacht und tut alles, um "ihre" Kinder zu beschützen.

In diesem Film sind die Schocker gut platziert und selbst nach mehrmaligen Schauen, wenn man weiß, wo sie sich befinden, erschreckt man sich immer wieder. Die Story ist gut erzählt und ebenfalls gut umgesetzt. Der Film hinterlässt einige Rätsel, die aber alle am Ende aufgeklärt werden, so dass ich den Film nur empfehlen kann.
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am 20. Dezember 2015
Die Mädchen Victoria und Lilli leben nach dem Tod der Eltern mehrere Jahre in einer abgelegenen Waldhütte. Als ihr Onkel, der über die Jahre hinweg die verschollenen Kinder seines Bruders gesucht hatte, sie aufspüren kann, scheinen sie völlig verwahrlost - Lilli, die jüngere, läuft auf allen Vieren, isst ungewöhnliche Dinge und kann nicht sprechen. Dennoch konnten sie alleine gut überleben - haben sie das alleine geschafft? Hat Victoria die Mutterrolle für Lilli eingenommen? Laut der Kinder kümmerte sich "Mama" um sie. Doch wer ist diese Mama? Mit der Zeit kann sich zumindest Victoria, die vor dem Verschwinden bereits eine (Vor?-)Schule besuchte, recht schnell in die Welt des Onkels und dessen Freundin Annabelle eingewöhnen und fühlt sich dort mit der Zeit sicher. Lilli tut sich da etwas schwerer, zumal "Mama" dann eifersüchtig werden würde ...

"Mama" war für mich eine Abendunterhaltung vom Feinsten. Spannend bis zum Schluss, tolle schauspielerische Leistung, vor allem auch der kleinen Mädchen! Diesmal war es für mich genau andersherum als sonst: den Trailer fand ich so lala, den Film hingegen super und sehenswert. Ich würde ihn zwar nicht unbedingt in meine DVD-Sammlung aufnehmen (wobei ich nichts dagegen hätte, ihn zu besitzen), aber ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen für alle, die Mysterie/Horror ohne Blut mit viel Grusel (Musik, Geräusche, dunkle Flecken an der Wand, ...) mögen!
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am 14. April 2013
Vorab: Ich bewerte den Film, den ich gestern in der Kino Preview sehen durfte, nicht die DVD, so dass ich nichts zur Qualität bzw. Ausstattung der DVD sagen kann!

Zur Story:
Zwei Schwestern verschwinden nach dem Tod der Eltern, ihr Onkel Lucas gibt die Suche nach den Beiden aber nie auf. Nach 5 Jahren werden Sie mehr zufällig in einer Waldhütte gefunden, zwar in einem schrecklichen, zivilisations-entfremdeten Zustand, aber dennoch am Leben! Nun stellt sich natürlich die Frage, wer die beiden Mädchen in dieser Zeit versorgt hat. Nach einer psychologischen Untersuchung nimmt Lucas sie zu sich und seiner Rocker-Freundin Annabel, wobei das bizarre Verhalten der Mädchen immer erschreckender wird und sie mit der Wand sprechen und diese mit "Mama" nennen...
Soviel erstmal zum Inhalt...

Zur Umsetzung:
Die Story ist grundsätzlich gut und eigenständig, ich hatte nicht das Gefühl, mal wieder den Abklatsch eines Abklatsches eines.... zu sehen, erinnert dann noch eher an eine Horror-Version von Tarzan oder Mowgli...

Die Schauspieler liefern eine ordentliche Leistung ab. Jessica Chastain als Annabel fand ich sehr überzeugend, zunächst als harte Rocker-Freundin, die mit Kindern nichts zu tun haben will, dann aber nach und nach die beiden Mädchen lieb gewinnt. Besonders genial gespielt hat aber in meinen Augen die jüngere Schwester. Für so ein kleines Mädel ist es mit Sicherheit nicht einfach, einen so irren Blick hinzukriegen und mit wachsender Begeisterung Motten zu essen... Ekel-Faktor garantiert!

Die Gestalt der "Mama" erinnert mich persönlich an die Hexe aus "Der Fluch von Darkness Falls" und teilweise an das Ding aus "The Grudge", ansonsten existieren aber keine Parallelen zu diesen Filmen.
Es gibt einige gruselige Momente, in denen man wirklich erschrickt, beispielsweise die Bewegungen der Geschwister direkt nach dem Auffinden, sowie die Momente in denen "Mama" auftaucht. Der Film setzt auf schnelle, abgehackte Bewegungen und Dunkelheit, nichts Neues also, aber wirksam.

Leider wird der Hintergrund, warum genau "Mama" sich so verhält, wie sie es tut, nur angeschnitten... man erhält zwar die Information und kann sich damit "zusammenreimen", was passiert ist (in Form von Rückblenden im Traum), dennoch denke ich, dass man diesen Teil noch stärker hätte herausarbeiten können. Auch das Ende hat mich etwas verwirrt zurückgelassen, da es eher schwach im Vergleich zum restlichen Film ist. So ist der Film insgesamt eher oberflächlich, obwohl er auch einige sehr intensive Szenen aufweist.

Fazit:
"Mama" ist ein Horrorfilm, den man sich ansehen kann, es aber nicht muss. Ich bereue den Kino-Besuch nicht, werde mir den Film aber auch nicht auf DVD holen. Der Film hat eine ordentliche Handlung und wird auch nicht künstlich in die Länge gezoge, dennoch bleibt für mich ein fader Nachgeschmack...
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