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Malibu: Lesung Audio-CD – Audiobook, 2003

4.1 von 5 Sternen 37 Kundenrezensionen

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Die Wege des Schicksals sind manchmal verschlungen. Wenn etwa vor 300 Millionen Jahren der legendäre Urkontinent Pangäa auseinander driftet und so den Grundstein für Erdbeben legt, im Herbst 1945 ein Unternehmen aus Rigdefield (Washington) zur großen Verleihfirma für Lastwagen avanciert, wenn einer dieser Lastwagen dann durch ein Erdbeben beschädigt wird und der Betriebsleiter einer Bäckerei den LKW Jahre später nichtsahnend erwirbt, um damit erneut die Straßen zu befahren, dann kann diese Verkettung unglücklicher Umstände, die vor 300 Millionen Jahren begann, einer 17-Jährigen zum Verhängnis werden -- gesetzt den Fall, dass diese zur gleichen Zeit auf dem Soziussitz einer Harley Davidson nach Malibu unterwegs ist.

Eigentlich sind es noch weitaus mehr Umstände, die der niederländische Autor Leon de Winter in seinem Roman Malibu aneinander reiht, um sie dann überraschend zu verknüpfen. 28 Seiten braucht er dazu, 28 Seiten, die den Leser hineinziehen in eine raffiniert gestrickte, zeit- und weltumspannende Geschichte. Denn die 17-Jährige, die bei einem Motorradunfall ums Leben kommt, ist Mirjam, die Tochter des Helden Joop Koopman, eines etwas abgehalfterten Drehbuchautors aus Hollywood. Ausgerechnet am Geburtstag Mirjams erfährt Koopman vom tragischen Tod der Tochter. Aber zur Trauer bleiben nur ein paar Stunden Zeit. Dann wird ein alter Klassenkamerad Koopman überreden, sich im Auftrag des israelischen Geheimdienstes Mossad einem Terroristen an die Fersen zu heften.

Bald schon merkt Koopman, dass er wohl seinerseits in den Fängen des Schicksals hängt, und am Ende ist selbst die Frage nach Verhängnis oder Hoffnung neu gestellt: "Vielleicht steckt darin ja eine schöne Geschichte für Sie, Mr. Koopman", heißt es im Roman, "eine Geschichte über Hoffnung und Glück".

Vielschichtig erzählt de Winter seine verwickelte Story, ohne den roten Faden aus den Augen zu verlieren. Vielleicht ist es ja das Schicksal des Autors, immer besser zu werden. Das Schlechteste für seine Leser wäre das wohl nicht. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Raffiniert, unterhaltsam, komödiantisch - immer wieder zum Erstaunen und zur Verzückung des Lesers." (Der Spiegel)
"Eine zum Schneiden dichte Atmosphäre. Meisterhaft. Spannungslektüre höchster Qualität." (Die Furche, Wien)
"Ein brillanter Erzähler." (Die Welt)

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
...Ist alles bloss eine Verkettung der Umstände? So könnte man meinen. Der Roman beginnt mit einem Prolog. Mit "Notizen von God für Mr. Koopmann". Das Schicksal hat vor 300 Millionen Jahren auf Pangäa begonnen. Durch die angesprochene Verkettung der Umstände werden verschiedene Vorfälle im Laufe der Zeit der 17-jährigen Mirjam zum Verhängnis. Die Tochter des Holländers Joop Koopmann kommt an ihrem Geburtstag durch einen tragischen Verkehrsunfall ums Leben. Für Joop bricht eine Welt zusammen. Noch an diesem Morgen hatte er ihre Schönheit bewundert. Ihre Vollkommenheit, ihren Frauenkörper und ihre Lebensfreude. Auf einen Schlag nimmt Joops Leben eine drastische Wende.
Der "Spiegel" bezeichnet Malibu als "bedrückendes, trauriges und zugleich grandioses Buch über das Leiden, darüber, wie gemein das Leben sein kann". Das Leben ist gemein zu Joop. Zuerst stirbt seine Tochter und danach wird er gerade gleichzeitig in verschiedene Schicksale involviert und findet sich selber nicht mehr darin zurecht. Nach dem Umfall zieht God bei Joop ein. Er will sein Leben dem Vater von Mirjam opfern, denn er war es, der das Motorrad gelenkt hatte, als der tödliche Umfall passierte. Zuerst angewidert vom Gedanken God in seinem Haus zu haben, schätzt Joop bald die neue Zweisamkeit und ist froh, nicht alleine zu sein.
Dann ist da noch Philip, ein alter Schulfreund aus Holland, der anscheinend für den israelischen Mossad arbeitet und für Joop eine spezielle Aufgabe vorgesehen hat. Er soll sich mit einem palästinensischen Terrorist anfreunden und möglichst viel über dessen Aktivitäten herausfinden. Als wäre dies für Joop noch nicht genug, taucht plötzlich seine alte Jugendliebe Linda auf.
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Format: Gebundene Ausgabe
Malibu ist das erste Buch von de Winter, das ich gelesen habe. Umso erfreuter war ich, als ich schon nach wenigen Seiten das Gefühl hatte, einen neuen Lieblingsautor gefunden zu haben.
De Winter ist ein Meister der klaren, schnörkellosen Sprache und vermag es, seine Leserschaft raffiniert zu unterhalten, einen Sog zu gestalten, der einen das Buch verschlingen lässt, zu berühren, wo man schon lange nicht mehr berührt wurde, wichtige Fragen über den Sinn des Lebens aufzuwerfen - um einen dann am Ende völlig ratlos und beinahe deprimiert mit traurigen Erkenntnissen zurückzulassen: was wir hier auf der Erde tun, hat alles keinen Sinn, auch wenn es so scheint; es ist völlig gleichgültig, was man im Leben anstellt, da davon sowieso nichts bleibt; man kann niemandem trauen und sich auf nichts verlassen. Ein Buch, dass zuerst Hoffnung macht, nur um sie dann auf fast sadistische Weise völlig zu zerschlagen kann trotz außergewöhnlich hoher literarischer Güte nicht uneingeschränkt empfohlen werden.
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Format: Taschenbuch
Dieser Roman ist genial konzipiert und immer wieder für eine Überraschung gut. Es hat von allem etwas: Sprachwitz, Spannung, Glamour, Gesellschaftskritik, stimmige Psychologie, Religion, Action, Überraschungsmomente, Quantenphysik, Philosophie, schwarzen Humor und viel authentische Hollywood-Atmosphäre. Leon de Winter schreibt frech, intelligent und respektlos und zwischendurch geht es bei ihm viel um ewige Werte. Seine Bücher unterhalten und haben dabei Tiefgang. Außerdem sind wissenschaftliche Fakten eingearbeitet, die den Sachbuchfan erfreuen. "Malibu" ist ein Werk, das in kein Genre paßt und darum ein Leckerbissen für Querdenker ist.

Als preiswertes Geschenk (auch für den weniglesenden Mann!) empfehle ich die hübsch gestaltete Taschenbuchausgabe mit dem Matisse auf dem Einband.
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Von Gromperekaefer TOP 1000 REZENSENT am 11. Januar 2016
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Schwerpunkte dieses Romans bilden drei Themen, mit welchen der Hauptcharakter (Joop) konforntiert wird:
- der Tod seiner Tochter
- die Bitte um Unterstützung seines Freundes in einem Spionagefall
- die Seelenwanderung einer früheren Freundin

Wird der erste Punkt noch auf eine interessante Art und Weise dargestellt, wobei man Einblicke in das seelische Leben von Joop erhält, so ist der Spionagefall insgesamt eher langweilig, Anfangs existiert eine gewisse Spannung, bis das Ganze aber ins Rollen kommt, ist der Roman schon bei der Hälfte, und auch dann ist der Verlauf eher träge. Auch die Seelenwanderung der Freundin, wo es um eine frühere Existenz im Leben geht, konnte mich persönlich nicht begeistern, ein paar erotische Passagen tragen auch nicht zu einer Verbesserung bei. Zudem wird andauernd in die Vergangenheit zurückgeblickt, wodurch alles etwas verwässert.

Fazit: ein Roman, welcher mich nicht überzeugen konnte
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Format: Audio CD
...Ist alles bloss eine Verkettung der Umstände? So könnte man meinen. Der Roman beginnt mit einem Prolog. Mit "Notizen von God für Mr. Koopmann". Das Schicksal hat vor 300 Millionen Jahren auf Pangäa begonnen. Durch die angesprochene Verkettung der Umstände werden verschiedene Vorfälle im Laufe der Zeit der 17-jährigen Mirjam zum Verhängnis. Die Tochter des Holländers Joop Koopmann kommt an ihrem Geburtstag durch einen tragischen Verkehrsunfall ums Leben. Für Joop bricht eine Welt zusammen. Noch an diesem Morgen hatte er ihre Schönheit bewundert. Ihre Vollkommenheit, ihren Frauenkörper und ihre Lebensfreude. Auf einen Schlag nimmt Joops Leben eine drastische Wende.
Der "Spiegel" bezeichnet Malibu als "bedrückendes, trauriges und zugleich grandioses Buch über das Leiden, darüber, wie gemein das Leben sein kann". Das Leben ist gemein zu Joop. Zuerst stirbt seine Tochter und danach wird er gerade gleichzeitig in verschiedene Schicksale involviert und findet sich selber nicht mehr darin zurecht. Nach dem Umfall zieht God bei Joop ein. Er will sein Leben dem Vater von Mirjam opfern, denn er war es, der das Motorrad gelenkt hatte, als der tödliche Umfall passierte. Zuerst angewidert vom Gedanken God in seinem Haus zu haben, schätzt Joop bald die neue Zweisamkeit und ist froh, nicht alleine zu sein.
Dann ist da noch Philip, ein alter Schulfreund aus Holland, der anscheinend für den israelischen Mossad arbeitet und für Joop eine spezielle Aufgabe vorgesehen hat. Er soll sich mit einem palästinensischen Terrorist anfreunden und möglichst viel über dessen Aktivitäten herausfinden. Als wäre dies für Joop noch nicht genug, taucht plötzlich seine alte Jugendliebe Linda auf.
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