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TOP 1000 REZENSENTam 31. Dezember 2016
Ein interessantes Buch ... leider geht es nur mit einem sehr eingeschränkten Fokus um das, was man hierzulande als "Internet der Dinge" versteht.
Chris Anderson, ehemaliger Chefredakteur von WIRED und nun CEO von 3D Robotics, kennt man bereits durch The Long Tail: Nischenprodukte statt Massenmarkt Das Geschäft der Zukunft,The Long Tail - Der lange Schwanz oder Free - Kostenlos: Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets.
Er greift viele seiner Gedanken aus den vorangegangenen Büchern auf und bietet hier damit auf 286 Seiten einen sehr lesenswerten Überblick über das Potential des Do-it-yourself-Trends und eines Massenmarktes für Nischenprodukte. Da alle heute über das Internet miteinander kommunizieren, Designs entwerfen, Daten austauschen und problemlos auf bestehenden Arbeiten und Entwürfen von anderen aufbauen können und gleichzeitig mit 3D-Druck u.ä. Fertigungsverfahren zur Verfügung stehen, die keine großen Investitionen mehr benötigen, kann sich die Produktion demokratisieren. Diesen OpenSource-Gedanken stellt Anderson in verschiedenen Varianten vor, immer mit interessanten Beispielen (bis hin zum Auto in der OpenSource-Produktion), beleuchtet ihn m.E. aber leider nicht kritisch genug. Wenn quasi jeder zum Produzent werden kann, dann wird irgendwann der Staat regulatorisch eingreifen (was wäre sonst mit Verbraucherschutz, Gewährleistung etc.) ... soweit, dass die Eigen-Produktion eben doch nicht mehr für jeden interessant ist, sondern nur für jene, die bereits Erfahrungen mit solcher Art von Regulierung haben (also Unternehmen).
Anderson zeigt sehr interessant und kurzweilig auf, wie es zu dieser Entwicklung kam. Und welche Möglichkeiten sie bieten. Da er auch Themen wie Schwarmfinanzierung anspricht und im Anhang seines Buches konkrete Tipps für den eigenen Einstieg als Maker gibt, kann man sein Buch auch als grobe Anleitung für die Umsetzung eigener Ideen gebrauchen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn der Titel mehr verspricht als der Inhalt hergibt und man viele Aspekte schon aus seinen früheren Büchern kennt. Typisch amerikanisch sieht Anderson vor allem die Vorteile der Maker-Bewegung, ohne auf mögliche gesellschaftliche Folgen einzugehen. Trotz der Kritik 5 Sterne, da seine Tipps zum Ausprobieren das durchaus aufwiegen.

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am 18. April 2017
Mir war es eine Freude dieses Buch zu lesen. Ich war auch kurz davor mir entweder einen 3D Drucker oder eine Tisch CNC Maschine zu besorgen. Die Preise haben mich allerdings wieder zur Vernunft gebracht. Nicht jedoch hat dies meinen Drang gedämpft zu Heimwerken oder defekte Geräte selbst zu reparieren. Dieses Buch ist vielleicht nicht der Grund dafür, dass Dank ein paar kleiner Lötarbeiten unser Röhrenfernseher immer noch läuft. Ein Schubs war es allemal. Das Buch ist sehr gut geschrieben und behandelt viele Aspekte der Makerszen. Es liefert genug Basisinformationen für weitere Recherche und macht definitiv Lust auf mehr. Kann ich nur empfehlen.
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am 11. Februar 2013
Ich habe schon lange kein Buch mehr in so kurzer Zeit gelesen. Dieses Buch ist wirklich toll. Flüssig zu lesen und mit einer unglaublichen Spannbreite die den Hobbymaker genauso umfasst wie den professionellen Entrepreneur oder Businessangel.

Im Gesamtzusammenhang wird beschrieben, wie die nächste industrielle Revolution aussehen wird. Von wem diese getrieben wird und was es dafür schon alles gibt. Aber Makers ist kein Sciencefiction Roman. Anderson zeigt, wie sich jeder an dieser Revolution beteiligen kann. Ob nun in nebenberuflicher- oder hauptberuflicher Absicht, ob als blutiger Anfänger oder als professioneller Hobbyfabrikant oder jemand der Millionen damit verdienen möchte. Es ist spannend über die globalen Zusammenhänge neue Einsichten zu erhalten. Zudem ist Anderson mitten im Geschehen. Er beschreibt nichts als Journalist, sondern er ist selbst ein Maker. Kurzweilig sind auch die Geschichten, über die Protagonisten der Digitalen Revolution. Da gibt es mehr hartfacts, wie das eine oder andere Unternehmen entstanden ist als in mancher Biografie.

Jeder bekommt mit dem lesen dieses Buches eine Ahnung davon, wohin die Reise führen wird und wie es jedem gelingen kann, sich daran zu beteiligen. Zudem gibt es dutzende Hinweise auf Interessante Geschäftsmodelle und Plattformen, die einem den Einstieg in die Makerszene ermöglichen. Zudem zeigt Anderson auf, das dass teilen und offenlegen von Produktionsverfahren anstatt dem Patentschutz von großem Nutzen sein kann. Seine eigenen Beispiele zeigen, dass auch damit ordentlich Geld zu verdienen ist.

Es ist für alle, die "Kopf Schlägt Kapital" von G. Faltin gelesen haben eine nützliche Gebrauchsanleitung zum eigenen Business. Ich finde den Weg, den Faltin und nun auch Anderson beschreiben einen schönen Weg, weil sie aufzeigen, wie man aus der Sinnlosigkeit heutiger Großorganisationen und dem Wettbewerbsdenken zu einem neuen besseren Gesellschaftbetriebssystem kommen kann, bei dem jeder eine wichtige Rolle spielt. Vor allem aber die, die Ideen haben!

Makers: Das Internet der Dinge: die nächste industrielle Revolution
Kopf schlägt Kapital: Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein
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am 26. August 2013
Das Buch ist interessant zu lesen und motiviert Tüftler das Hobby zum Beruf zu machen. Es gibt einige Empfehlungen für entsprechende Produkte (z.B. 3D-Drucker, CAD-Tools, Arduino) und Dienstleistungen (z.B. Quirky), die den Weg von der Idee über die Prototypenentwicklung bis zur Produktion ebnen. Ebenso wird das Thema „Crowdfunding“ und die Vermarktung über entsprechende Internetplattformen angesprochen. Das Internet erleichtert in diesem Zusammenhang die Kommunikation zwischen den beteiligten Menschen und dient als Medium zur Übertragung von CAD-Daten, Geldbeschaffung, Entwicklung und Vermarktung. Mit dem Internet der Dinge hat dies allerdings nichts zu tun. Eher schon mit der nächsten industriellen Revolution, wobei es durchaus auch andere Interpretationen (siehe z.B. Industrie 4.0) gibt. Interessanterweise fehlt der Untertitel zum Internet der Dinge in der englischen Ausgabe.
Die Internet-Community wird in dem Buch als unerschöpfliche Quelle (unbezahlter/bezahlter) Mitarbeiter gesehen. Patente oder geistiges Eigentum werden als weitgehend überflüssig betrachtet. Dies könnte tatsächlich zu einer Revolution - nicht nur im positiven Sinn – führen.
Dennoch ist das Buch absolut lesenswert und wird evtl. den ein oder anderen motivieren, seine Produktideen in die Tat umzusetzen.
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Es ist unbestritten, dass das Internet auf der einen Seite und neue Fertigungsmöglichkeiten wie bspw. 3D-Drucker und Laser Cutter die Zukunft der Güterproduktion prägen und verändern werden. Man kann sicher darüber streiten, ob es eine Revolution wird, so wie vom Autor prognostiziert, oder eine eher unauffällige und langfristige Veränderung.
Es ist unverkennbar: Anderson ist ein Maker-Fan und beim Lesen des Buches kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass er die Revolution herbeisehnt und sie herbeireden (-schreiben) möchte. Etwas nüchterner betrachtet muss man jedoch konstatieren, dass noch sehr viel Vorarbeit notwendig ist - sowohl technisch als auch gesellschaftlich-organisatorisch. Viele Fragen sind noch ungeklärt und so wird es sicher noch eine Weile dauern, bis man mehr als monomaterielle Formen im eigenen Keller herstellen kann.
Mein Eindruck ist, der Autor möchte etwas zu viel. Viele gut recherchierte Beispiele (Square, TechShop, Kick Starter, Shanzhai, Alibaba, MFG, Ponoko etc.) machen das Buch interessant und lesenswert. Die technischen Details von MaxScan, Zing oder MyDIYC sind sicher interessant (S.98), verwässern aber den Kern des Buches, ebenso wie Hinweise zum Endpreis (1,5 x 1,5 = 2,25 - S.125, damit kann doch kein Business Plan ersetzt werden) und die Ausführungen über selbsthergestellte DNA. Hier hätte ich mir einen stärkere Abgrenzung gewünscht.
Dennoch ist das Buch sehr lesenswert und besonders all denen zu empfehlen, die in großen Unternehmen gerne solche Entwicklungen übersehen.
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Wäre mir der Autor nicht schon als Chefredakteur der Zeitschrift „Wired“ bekannt gewesen, hätte ich sein Buch kaum gelesen. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass ich irgendwann persönlich von seinen Ausführungen und Tipps profitieren kann, strebt gegen null. Aber Chris Anderson hat in Wired immer wieder bewiesen, dass er ein gutes Gespür für zukünftige Entwicklungen hat und scheinbar spinnige Ideen mit realen Gegebenheiten der Gegenwart verbinden kann. Also machte ich mich daran, Bekanntschaft mit der neuen industriellen Revolution zu schließen. Denn um eine solche würde es sich tatsächlich handeln, wenn es das Internet ermöglichen würde, dass theoretisch jeder Produkte designen und fertigen kann, ohne Inhaber eines großen Betriebs zu sein.

Von heute auf morgen wird kaum flächendeckend geschehen, was Chris Anderson anhand einzelner Beispiele recht anschaulich darstellt. Vielmehr wird es sich wohl um eine Evolution und Ausdehnung von Prozessen handeln, die es bereits heute gibt. Aber der Glaube des Autors an einen schnellen Umschwung kommt sicher auch von seiner eigenen Begeisterung für ein „Do-it-yourself-Leben, das ihm offenbar sein Großvater eingepflanzt hat.

Das Inhaltsverzeichnis signalisiert eine Logik des Geschehens und der Ausführungen, die im Textteil eher nicht eingehalten wird. Wie es bei kreativen Geister oft anzutreffen ist, springt Chris Anderson von einem Planeten zum andern, und versucht danach, seine Gedankensprünge wieder zu ordnen. Das macht die Lektüre zwar abwechslungsreich, aber nicht unbedingt leichter. Während ihm dies potenzielle „Makers“ verzeihen werden, haben lediglich Interessierte sicher weniger Nachsicht.

Am spannendsten und anschaulichsten werden die Ausführungen von Chris Anderson, wenn er Beispiele aufführt. Und auch wenn ich viele der technischen Hinweise nicht verstand, wurde mir das Grundsätzliche dieser „industriellen Revolution“ trotzdem einigermaßen klar.

Mein Fazit: Wer mehr über die Bewegung der Makers wissen möchte, kann sich mit diesem Buch einen ersten Überblick verschaffen. Denn Chris Anderson ist kein Wissenschaftsjournalist, der auf fahrende Züge aufspringt, sondern gilt in der digitalen Welt seit langem als ausgewiesener Experte. Zudem muss sich seine Familie damit abfinden, dass er sich ebenfalls dazu entschloss, ein leidenschaftlicher und professioneller Hobbyfabrikant wurde. Wer es ihm nachtun möchte, findet in diesem Buch spannende Beispiele und im Anhang viele nützliche Adressen und Links.
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am 2. Mai 2015
Der Autor beschreibt in diesem Buch, wie industrielle Fertigungsprozesse mit CAD, dem 3D-Druck und/oder durch Outsourcing auch von Kleinunternehmern durchgeführt werden können. Die Dezentralisierung, d.h. eine möglichst große Verteilung der Produktionsmittel - im Gegensatz zu einer Zentralisierung im Sozialismus - wurde von vielen schon als Garant der Freiheit und Wohlstand gesehen. Das Buch ist von 2012 und der Autor beschreibt die Situation sehr enthusiastisch, allerdings auch ein wenig zu unkritisch.

1. Er geht nicht genügend auf die industrielle Verwendung der 3D-Drucker ein. Er schreibt “Es gibt keine Stückkostendegration”. Das mag im Kleinen stimmen, aber nicht, wenn 3D-Druck industriell 24/7 eingesetzt wird. Wir wird Plastik nachgefüllt? Wenn das Modell geändert wird, muss der Computer den optimalen Guss berechnen, d.h. die Pfade für den 3D-Drucker. Das kostet Zeit. Hier schreibt er “Dem Computer ist es egal, wie viele Berechnungen er durchführen muss”. Ja, aber bei den Stromkosten macht das einen Unterschied. Das könnte insbesondere später bei komplexeren Modell schon entscheidend sein (vor allem wenn die Strompreise weiter steigen).

2. Er berücksichtigt meiner Meinung nach das “Wissen” nicht, das ein 3D-Modellierer und -Entrepeneur haben muss und die Infrastruktur um den 3D-Betrieb herum. In Baden-Württemberg mit viel Industrie wird es mehr Aufträge geben, als z. B. in Ostfriesland mit wenig Industrie. So global wie der Autor die Wirtschaft beschreibt, ist sie meiner Meinung nach nicht.

3. Der Autor geht auch nicht auf die Gefahren auf Regulierung durch den Staat ein (bei uns auch die EU). Solange der 3D-Druck nur ein Hobby für wenige ist, tut er der etablierten Industrie nicht weh. Wenn sich das ändert, besteht die Gefahr, dass die etablierten Groß-Unternehmen versuchen, die Konkurrenz zu verhindern. Dann werden die Firmen beim Staat versuchen, kostenintensive Regulierungen durchzusetzen, die sich nur Großbetriebe leisten können.

4. Auch werden die rechtlichen Aspekte, wie Gewährleistung, Umtausch, Reklamationen, Kundenanfragen, etc. nicht behandelt. Der Autor ist US-Amerikaner, geht aber auch auf die Situation in den USA nicht ein.

5. Das Thema hat mit dem “Internet der Dinge” eigentlich nur am Rande zu tun. Das hat der Übersetzer da in den Buchtitel hineingebaut, denn das ist im englischen Original nicht vorhanden.

6. Das vorgeschlagene Geschäftsmodell von “3D Robotics” lässt sich leider nicht auf alle Unternehmen verallgemeinern. Das Unternehmen profitiert davon, dass Enthusiasten umsonst als Hobby an den Drohnen arbeiten, die Software verbessern usw. Diese Menschen arbeiten ja noch bei anderen Firmen und beziehen ihr Gehalt aus der “alten” Wirtschaft.

Das Buch ist aber als Einstieg sicherlich lesenswert.
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am 24. Februar 2014
Ich will einen anderen Aspekt aufgreifen. Nie habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was ein Produkt kosten muss.
Aufschläge von mehr als 100% bei Produktion, Zwischen- und Endhandel sind mir immer als Wucher vorgekommen. Das war eine interessante Erkenntnis, dass man teuer sein MUSS, um langfristig am Markt bleiben zu können.
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am 26. Mai 2013
Dieses Buch ist wirklich absolut lesenswert.
Habe es verschlungen und bin nun von dem Thema angefixt :-)
Kann es jedem empfehlen, der offen für Neues ist.
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am 22. September 2013
das denkt zumindest chris anderson und man muss ihm lassen, dass er zumindest sehr konsequent an das machbare glaubt. ob das machbare auch das sinnvolle ist, hat er sich zumindest bis zur hälfte des buches nicht gefragt. mal gespannt, ob er sich die frage noch stellen wird. ich bleibe jedenfalls dran...
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