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Maigret und die kleine Landkneipe Taschenbuch – Februar 2006

4.2 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Georges Simenon, "ein Fürst" (Jean Cocteau), "ein Monarch" (Henry Miller), "das Phänomen unserer Zeit" (Patricia Highsmith), "unser größter Romancier" (André Gide), "ein einzigartiges Erzählertalent" (Jean Améry), "ein wahrhaft riesenhaftes Talent" (Hermann Graf Keyserling), "der letzte Tragiker" (Georg Hensel), "ein Balzac unserer Tage" (François Bondy), "ein Balzac ohne Längen" (Marcel Aymé), "wunderbar" (Ernest Hemingway), "ein Wunder" (Alfred Andersch), "Allgemeingut, ungefähr wie Elektrizität" (Federico Fellini), "der Goethe der schweigenden Mehrheit" (Jürg Altwegg). - Seine Bücher in Erst- und Neu-Ausgaben im Diogenes Verlag.


Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Den vorliegenden Titel schrieb Simenon im Jahre 1931 als elften von insgesamt 103 Maigret-Titeln. Das Buch ist so gesehen ein "früher" Maigret (den ersten schrieb Simenon übrigens im Jahre 1929, den letzten 1972).

Zwar ist die Figur des Kommissar Maigret bereits voll entwickelt, bei der Handlung für die "Kleine Landkneipe" ("La guinguette à deux sous" - das Buch hatte zwischendurch auch einmal den deutschen Titel "Maigret und die Groschenkneipe") schien Simenon noch zu "üben", sie ist vergleichsweise sprunghaft zu den später sich eher bedächtig entwickelnden Geschichten.

Auch fällt auf, dass für die 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts wie auch für den ansonsten meist eher "prüden" Maigret die Handlung auffallend freizügig ist. Denn Maigret gerät in eine völlig neue Gesellschaft, die sich am Wochenende auf dem Lande trifft und verschiedene Freizeitaktivitäten (inklusive Partnertausch) unternimmt.

Mittelpunkt der Gesellschaft sind James, der vor allem durch seinen Maigret ansteckenden Alkoholkonsum auffällt und eben Madame Feinstein, die sich nahezu jedem anderen der Männer an den Hals wirft, was ihren finanziell hoch verschuldeter Mann nicht weiter stört, im Gegenteil, weiß er doch, dies geschickt auszunutzen.

An einem dieser amüsanten Wochenenden, gerät die muntere Gesellschaft plötzlich aus den Fugen. Monsieur Feinstein wird erschossen aufgefunden und Maigret nimmt seine Arbeit auf.

Fazit: Ein Muss für Maigret-Liebhaber, für den modernen Krimiliebhaber eher antiquiert und belanglos.
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Von Krimi-Vielfraß VINE-PRODUKTTESTER am 26. Februar 2006
Format: Taschenbuch
Kurz vor seiner Hinrichtung weist ein Verbrecher Kommissar Maigret auf einen bisher ungesühnten Mord hin. Maigret macht sich auf die Suche nach den Hintergründen und trifft u.a. auf einen fremdgehenden Kohlenhändler, einen trinkfesten Bankangestellten, einen lungenkranken Landstreicher, einen an Geldmangel leidenden Leinenhändler und eine liebestolle Witwe.
Georges Simenon schafft tiefgründige Charkteren, die auf verhändnisvolle Weise miteinander verstrickt sind. Während des Vordringens in die zwischenmenschlichen Geheimnisse kommen immer wieder neue Facetten des menschlichen Charakters ans Tageslicht und der Leser fällt in eine Magie, der er sich nicht entziehen kann.
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Format: Broschiert
Lenoir, ein junger Bandenführer aus Belleville, wird trotz seines Gnadengesuches hingerichtet. Vor seiner Hinrichtung deutet er aber Maigret gegenüber an, dass er bei seinen Verbrechen Mittäter hatte, die er aber beim Prozess schonen wollte. In einer kleinen Landkneipe namens "Zum letzten Sou" gebe es einen Stammgast, der eigentlich genauso "auf das Gerüst klettern" müsste. Aber wo ist diese Kneipe?
Maigret fährt nicht in die Ferien, obwohl Madame Maigret bereits ein Mahntelegramm geschickt hat. Als sich der Kommissar - endlich - einen neuen Hut kaufen will, fällt im Geschäft der Name der Kneipe. Maigret verfolgt den Mann, der weiß, wo die Kneipe ist. Dem Kommissar wird allerdings bald klar, dass er noch einige Zeit in Paris und Umgebung wird verbringen müssen...
Richtig nostalgisch, dieser Krimi! Paris, Anfang der 30er Jahre: die Zahl der Autos hält sich in Grenzen; die Menschen baden in der Seine; die Urlaubsreise treten die meisten Menschen per Bahn an. Eine Idylle? Eine trügerische Idylle, findet Maigret!
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