URIAH HEEP - “The Magician's Birthday” (1972)
Ein knappes halbes Jahr nach "Demons & Wizards" veröffentlichten URIAH HEEP bereits ihren nächsten Longplayer, heute würde man über einen "Schnellschuss" schimpfen, der Band wahrscheinlich sogar Abzocke unterstellen. Damals war das eigentlich fast schon normal, beeindruckend finde ich die Qualität dieser Alben. Unfassbar wie kreativ die Musiker damals waren, denn viele dieser "Schnellschüsse" wurden zu Klassikern.
So auch "The Magician's Birthday", das im November 1972 erschienen ist und wie bereits sein Vorgänger mal eben zwischen einer US- und Europa-Tour eingespielt wurde. Der Qualität hat das erneut keinen Abbruch getan, es ist fast schon beängstigend, wie leicht es URIAH HEEP gefallen sein muss, erstklassiges Songmaterial aus dem Ärmel zu schütteln. Vielleicht sollte ich aber sagen, wie leicht es KEN HENSLEY gefallen ist, erstklassige Songs aus dem Ärmel zu schütteln, denn er hat die Songs fast im Alleingang geschrieben.
Auf "The Magician's Birthday" gibt es auch wieder einen Hit nach dem anderen zu hören, der fünfte Streich der Briten dürfte heute ebenso zu den Hardrock-Klassikern gehören, wie seine Vorgänger. Das Album hat eine sehr schöne Atmosphäre, irgendwie tatsächlich etwas "Magisches", besonders schön kann man das bei "Echoes in the Dark" oder dem Titelsong "The Magician's Birthday" hören.
Anspieltipps habe ich auch hier wieder keine, das komplette Album ist grandios, wer auf 70er-Jahre-Hardrock steht und sich zur Fangemeinde von THE HEEP zählt, der dürfte diesen Longplayer in irgendeiner Form zuhause rumstehen haben.
"The Magician's Birthday" war ähnlich erfolgreich wie sein Vorgänger, URIAH HEEP hatten sich damals schon eine treue Fangemeinde erspielt, die treuesten dürften sie bei uns in Deutschland haben.
Aber auch sonst ist das Album gespickt mit "Übersongs", sie im einzelnen aufzuzählen ist fast schon Blasphemie. Songs wie "Spider Woman", "Sweet Lorraine" oder "Sunrise" sind aus dem ganz oberen Regal, das ist ein Niveau, das die meisten Bands nie erreicht haben. Besonders schön ist auch die Ballade "Rain", bei der sehr deutlich wird, was für ein begnadeter Sänger DAVID BYRON war - jammerschade, dass er dem Alkohol nicht entsagen konnte.
Mein Fazit: Auch wenn es langsam langweilig wird, das fünfte Album der Briten von URIAH HEEP erhebe ich auch in den Stand eines Klassikers, die BYRON-Ära der Band, dürfte wohl eine der ergiebigsten in der Musikgeschichte sein. Das Trio HENSLEY/BYRON/BOX harmonierte perfekt, das ist schon klasse, was sie hier wieder gezaubert haben. HENSLEY hat vorgelegt, BYRON und BOX haben seine Ideen umgesetzt - so muss das sein!
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