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Magellan: Der Mann und seine Tat (insel taschenbuch) Gebundene Ausgabe – 21. Januar 2013
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe297 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberInsel Verlag
- Erscheinungstermin21. Januar 2013
- Abmessungen12.7 x 2.8 x 19.3 cm
- ISBN-103458359052
- ISBN-13978-3458359050
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Produktbeschreibungen
Pressestimmen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Stefan Zweig, wurde am 28. November 1881 in Wien geboren und starb am 23. Februar 1942 in Petrópolis bei Rio de Janeiro. Er studierte Philosophie, Germanistik und Romanistik in Berlin und Wien, reiste viel in Europa, nach Indien, Nordafrika, Nord- und Mittelamerika. 1938 emigrierte Zweig nach England, ging 1940/41 nach New York, dann nach Brasilien, wo er sich 1942 das Leben nahm.
Produktinformation
- Herausgeber : Insel Verlag; Gebundene Geschenkbuchausstattung Edition (21. Januar 2013)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 297 Seiten
- ISBN-10 : 3458359052
- ISBN-13 : 978-3458359050
- Abmessungen : 12.7 x 2.8 x 19.3 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 41.423 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 186 in Biographien von Militärkommandanten
- Nr. 518 in Biografische Romane (Bücher)
- Nr. 1.122 in Klassiker (Bücher)
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Informationen zum Autor

In Wien wurde Stefan Zweig als zweiter Sohn eines reichen Fabrikanten am 28. November 1881 geboren. Schon während seiner Gymnasialzeit verfasste er Gedichte, nahm dann in Wien das Studium der Literaturgeschichte auf und begann zu reisen – durch Europa ebenso wie nach Tunesien oder Mexiko. Als Übersetzer des Franzosen Romain Rolland oder des Belgiers Emile Verhaeren machte er sich ebenso einen Namen wie durch seine eigenen Werke. Der Zweite Weltkrieg, Bücherverbrennung und Verfolgung ließen Zweig schließlich nach Brasilien emigrieren. Unter dem Eindruck deutscher Kriegserfolge und erschöpft von unfreiwilliger Migration sowie dem Verlust seiner – vor allem auch geistigen – Heimat Europa nahm sich der Sechzigjährige zusammen mit seiner Frau Lotte am 23. Februar 1942 das Leben.
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Ich fand die Mischung zwischen fiktiver Erzählung und recherchiertem Bericht ganz fabelhaft. Besonders In- und Outro besitzen gelungene Brücken zur Neuzeit, die aus heutiger Perspektive nun ein Zeitdokument in zweierlei Hinsicht bilden. Erzählte Zeit und Erzählzeit sind gleichermaßen unseren heutigen Werten entrückt und schlicht wunderbare Dokumente der Zeitgeschichte.
Nur für wenige dürfte bei Beantwortung dieser Fragen der Name Ferdinand Magellan überhaupt in Frage kommen. Stefan Zweig, mit einem Faible für historische "Verlierer" ausgestattet, präsentiert dem Leser eine Chronik der Umstände, die Magellans zwar nicht selbst bis zum Ende miterlebte, jedoch von ihm initiierte erste Weltumrundung näherbringt. Heute bestenfalls noch als Entdecker der mittlerweile überflüssigen Magellanstraße bekannt, sorgt Zweig dafür, dass die übrigen, fast vergessenen Heldentaten, die Durchquerung des Pazifiks, die Entdeckung der Weststraße nach Indien wie auch die der Philippinen und der Gewürzinseln, Würdigung erlangen. Einer der wenigen Konquistadoren, der seine Ziele ohne Aufopferung Abertausender Leben und mit bemerkenswertem Willen zur Humanität erreicht hat, bekommt ein literarisches Denkmal gesetzt.
Und dies auch vollkommen zu Recht, so der erste Eindruck des Buches. Ein unsympathischer Sonderling, ewiger Einzelgänger, ein "Genie des Schweigen- und Wartenkönnens", Diktator, vielleicht sogar Mörder, eher Denker und Planer denn Phantast, still, hintergründig und verborgen, klug und mutig, dessen heroische Taten letztlich auf irrtümlichen Planungen basierten. Durchaus zwiespältig wird Magellan also charakterisiert, allzu biedere Persönlichkeiten wären wohl auch kaum Zweigs Ding gewesen.
Umso erstaunlicher ist allerdings, dass all die Angriffsfläche, die ein solcher Charakter bietet, kaum genutzt wird. Verglichen mit seinen Antoinette- und Stuart-Biografien ist eine sehr zahme Herangehensweise kaum zu übersehen. Statt wie üblich immer wieder den Finger in die Wunde zu legen, alle Schwächen zu hinterfragen, nimmt Stefan Zweig bei Magellan kaum eine Gelegenheit wahr, sein rätselhaftes Wesen zu durchleuchten. Vielleicht liegt dies auch daran, dass es sich weniger um eine Biografie und mehr um allgemeine, historische Schilderungen handelt. Jedenfalls schadet diese ungewohnt respektvolle Herangehensweise ganz und gar nicht, das Gedenken an einen aus der großen Reihe der Vergessenen aufrechtzuerhalten.







