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am 24. Mai 2017
Ich war schon vorher ein großer Fan des Buches, nun habe ich mir noch das Hörbuch gegönnt: Hervorragend gelesen, absolut empfehlenswert!
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. Oktober 2014
Emma Bovary ist zeitlos. Eine zeitlos depressive Frau, deren Problem es ist, nicht in der Gegenwart zu leben, sondern sich von romantischen Träumen geleiten zu lasse. Das handfeste, griffige Jetzt wird als erdrückendes Mittelmaß empfunden und nicht als Realität akzeptiert, auf der immerwaehrenden Suche nach etwas Besonderem kann nur grosses Unglück warten.

Die drei Bovarys haben mir eigentlich die ganze Zeit leid getan. Charles, ein einfacher aber nicht dummer Mann, der in seiner Emma nur das Gute sieht und sie vergöttert, Berthe, die völlig vernachlässigte Tochter einer depressiven Mutter und Emma selbst, die in sich selbst gefangen ist und immer wieder nach der vermeintlichen Lösung in Form fremder Liebhaber greift. Dass das keine Lösung ist weiss sie im Grunde genommen selbst, denn schmerzhaft genau wird beschrieben, wie in beiden grossen Affären Emma diese nach einiger Zeit genauso banal und belanglos empfindet wie die Ehe - dennoch flieht sie sich dort in Wunschvorstellungen, hängt Erinnerungen an Momente ihres Lebens nach und bricht nicht fort von ihren belanglosen Liebhabern.

Dass dieses Leben ein weiteres Ventil sucht ist völlig klar und so stürzt Emma sich in hohe Schulden beim örtlichen Händler, welche letztendlich ihr Grab sein sollen.

Alle handelnden Personen sind hervorragend gezeichnet. Flaubert hat sehr genau gearbeitet, sehr genau beobachtet und uns das Innenleben der kleinen Gemeinschaft genauestens nahegebracht. Ich glaube allerdings nicht, dass er selbst Emma als depressiv erkannt hat, denn diese Krankheit war Mitte des 19 Jahrhunderts in ihrer Gänze noch nicht beschrieben. Um so spannender, sie in allen Details auf Papier vorgelegt zu bekommen. Neben den Bovarys ist insbesondere der Apotheker Homais ein wichtiger Character: ein eitler, aufgeblasener Mann, voll von sich selbst, drückt er dem Leser und seinen Mitmenschen seine mittelmäßigen Ideen und Visionen auf. Seine Familie ist geblendet von ihm, Charles Bovary lässt sich im Sog mitziehen und begeht angestachelt durch Homais einen schlimmen Fehler. Als es den Bovarys zum Ende hin sehr schlecht geht lässt Homais sie eiskalt fallen - er bringt uns als Leser ab und an zum Schmunzeln, er ist uns auch nicht unsympathisch und man weiss die ganze Zeit - dieser Mann ist nichts Besonderes, aber ein Gewinner aus allen Situationen. Welch Gegensatz zu unseren Bovarys. Die beiden Liebhaber von Emma sind verhaftet in zwei unterschiedlichen Klischees, weit davon entfernt, irgendetwas besonderes zu sein. Nette Nebenfigur ist der blinde Seher, der mit seinem Erscheinen die Ausmasse einer griechischen Tragödie suggeriert.

Trotz alle der positiven Kritik durch mich nur vier Sterne, denn das Buch ist wirklich sehr langatmig, gerade in den beiden Liebschaften wiederholt sich einiges. Ich habe mich in der Mitte ein wenig gequält, als Emma in allen zwischenmenschlichen Beziehungen immer wieder die selben Hebel zieht und selbst wenn es mir klar ist, dass genau diese Eintönigkeit Emmas Weltbild beherrscht, wurde ich als Leserin irgendwann doch sehr geduldig, ehe die Geschichte dann zum Ende hin nochmals an Dramatik und Fahrt aufnahm.
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am 5. August 2016
Lieferung war prompt, aber leider war die CD defekt (oder leer) - auf jeden Fall wurde sie von keinem Abspielgerät angenommen.. Von mir zu spät bemerkt, da ich sie auf eine Reise mitgenommen habe.
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am 27. Oktober 2012
Der Roman ist vor rund 150 Jahren eschienen, seither liegen siebenundzwanzig Übersetzungen - u. a. von René Schickele, von Hans Reisiger und Caroline Vollmann - vor. Jetzt gibt es eine neue Übersetzung von "Madame Bovary", diesem Roman schlechthin vor, die - man ist geneigt zu sagen - ultimative Übertragung durch Elisabeth Edl.

Am 19. September 1851 schreibt Gustave Flaubert (1821-1880) das erste Wort eines Romans, der wie kein anderer die Literatur revolutionieren sollte: "Madame Bovary". Dieses Buch - der "Roman aller Romane", wie Theodor W. Adorno formulierte - ist zu einem Mythos geworden. "Madame Bovary" ist der erste moderne Roman. Das gilt für Stil und Konstruktion, das gilt aber und vor allem für seinen Inhalt.

Der Roman erzählt die Geschichte von Emma Bovary, die seit Generationen die Leser begeistert. Emma ist zum Inbegriff der Leidenschaften, der Liebe, der Unmoral, der Träume vom großen Leben in der kleinen Provinz geworden. Diese Madame Bovary ist eine der faszinierendsten Frauengestalten der Weltliteratur. Und: Dieser Roman ist eine exemplarische Darstellung der "Sitten in der Provinz", ihrer Beschränktheiten, ihrer Dummheit - wie der Untertitel gleichsam provozierend lautet; er ist ein außergewöhnliches Zeit- und Sittenbild.

Die schöne Emma Bovary langweilt sich in der Provinz, in dem Nest Yonville-l’Abbaye, und mit ihrem Mann Charles Bovary, einem bescheidenen Landarzt. Sie träumt von großer Leidenschaft und großer Liebe. Sie versucht, ihre Träume zu verwirklichen. Aus ihrer Langeweile bricht sie aus. Sie sucht Liebe und Lust und „Abwechslung“. Und findet sie zum Beispiel bei dem Provinz-Casanova Rodolphe und später beim Kanzlisten Léon. Ehebruch also. Dazu kommen ihre Vergnügungs- und Verschwendungssucht. Doch ihr Glück findet sie nicht. Die Liebschaften erledigen sich wie von selbst. Die Schulden wachsen ihr über den Kopf, Familie ist nicht mehr. Emma Bovary scheitert an sich selbst, an ihren hohen Erwartungen und an den Moralvorstellungen ihrer Zeit. Und sie scheitert nicht zuletzt an an der Gesellschaft in diesem Provinzkaff Yonville, vertreten vor allem durch den Apotheker und Möchte-gern-Aufklärer Homais, durch den bigotten Pfarrer Bournisien, den Kaufmann und Wucherer Lheureux.und die ganze kleinkarierte und selbstgerechte provinzielle Gesellschaft. Am Ende erscheint Emma der Tod durch Gift als die letzte Lösung.

Das Buch wurde bei seinem Erscheinen 1857 zum Skandal. Der Autor Gustave Flaubert, der von sich behauptet hat, "Madame Bovary c’est moi", musste sich vor Gericht verantworten: angeklagt der Verletzung der öffentlichen Moral und der Religion. Verherrlicht die Hauptfigur "doch den Ehebruch, singt sie das Hohelied des Ehebruchs, seine Poesie, seine Lüste….", so die Anklage. Flaubert wurde jedoch freigesprochen. Und das Buch beginnt seinen Siegeszug durch die die Zeit und die Weltliteratur.

"Madame Bovary? Das ist ein Buch, das Sie alle zwei Monate lesen können, es ist immer neu". So der französische Schriftsteller Pierre Michon. Recht hat er. Und so lesen wir jetzt "Madame Bovary", erneut. Und zwar in der Übersetzung von Elisabeth Edl. Was aber zeichnet die Übersetzung von Elisabeth Edl, die nicht nur wegen der glanzvollen Übersetzung von Stendhals "Rot und Schwarz" auf sich aufmerksam gemacht hat, aus? In einem Interview hat sie einmal erklärt, welchen Anspruch sie an sich selbst gestellt hat: "Und eigentlich sieht man ja unmittelbar an jedem Satz, welche Rolle Melodie und Rhythmus spielen, wie kunstvoll alles gebaut ist… Diese Kunstgestalt muss eine Übersetzung hörbar machen". Das ist ihr in hohem Maße gelungen.

Vor allem aber galt es, Flauberts extremen Anspruch an sich selbst gerecht zu werden. Gustave Flaubert war äußerst korrekt, stets um den richtigen Ausdruck bemüht - er brüllte seine Sätze, bevor er sie niederschrieb - was seine Wortwahl, was Klang und Rhythmus betraf. Diese Genaugkeit legt auch Elisabeth Edl zugrunde, wie sie im Anhang "Zu Sprache und Übersetzung" überzeugend deutllich macht. Sie behauptet zwar, dass man dem "stilistischen Rang und den ästhetischen Charakter" Flauberts in einer Übersetzung nie nachvollziehen kann, wir als Leser glauben aber gern, dass sie ihm zumindest sehr, sehr nahe gekommen ist.

Ein weiterer Vorzug dieser Neuausgabe ist der fundierte Anmerkungsapparat, sind die Aussagen zur Übersetzung - hier zeigt sich die angesehene Literaturwissenschaftlerin Elisabeth Edl. Und die erstmalige Veröffentlichung sowohl der Anklageschrift als auch des Plädoyers des Verteidigers und nicht zuletzt Charles Baudelaires Text über "Madame Bovary", beleuchten für den Leser die Hintergründe, die diesen Roman zu dem machen, was er ist. Vor allem aber ist er ein außerordentliches Lesevergnügen.
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Was für ein Skandal! Die Staatsmacht sah die öffentliche Moral durch den Schmierfinken Gustave Flaubert derart gefährdet, dass sie den zu diesem Zeitpunkt noch recht unbekannten Schriftsteller vor Gericht zerrte. Auch wenn Flaubert 1857 freigesprochen wurde, stellt sich die Frage, warum "Madame Bovary" vor gut 150 Jahren die Gemüter so hochkochen ließ, heute jedoch als einer der besten Romane der Literaturgeschichte gilt. Nach der Lektüre ist klar: Die Geschichte der Landpomeranze Emma, die den dümmlich-naiven Charles Bovary heiratet und sich anschließend in heiße Affären mit dem Schürzenjäger Rudolphe sowie dem nachdenklichen Leon stürzt, ist von immerwährender Aktualität, spannend zu lesen und voll von bitterbösem Humor.

Vor allem der gnadenlosen Charakterisierung nahezu aller beteiligten Personen, die nichts an Deutlichkeit zu wünschen übrig lässt, ist es zu verdanken, dass "Madame Bovary" ein unvergessliches Leseerlebnis darstellt. Gleich zu Beginn stürzt sich der Erzähler auf Charles Bovarys Kopfbedeckung, "deren stumme Hässlichkeit die gleiche ausdrucksvolle Tiefe besitzt, wie das Gesicht eines Idioten" (12). Flaubert gelingt es, durch eine detaillierte Beschreibung von scheinbar Nebensächlichem seine Figuren sowie deren Umgebung zum Leben zu erwecken. Seine Erzähltechnik der freien indirekten Rede offenbart das Innenleben der beteiligten Personen, wobei die wertende und zumeist höchst ironische Stimme des Erzählers stets mitschwingt. Exemplarisch wird das deutlich, wenn man sich Emma anschaut, die langsam zu realisieren beginnt, dass ihr Leben sie anödet: "Alles, was sie direkt umgab, langweiliges Ackerland, schwachsinnige Kleinbürger, Mittelmaß des Lebens, schien ihr eine Ausnahme auf der Welt, ein besonderer Zufall, in dem sie gefangen saß, und jenseits davon erstreckte sich ins Unendliche das weite Land von Seligkeit und Leidenschaft" (82). Selbst beim Essen einer Suppe wird Emma an die Armseligkeit ihrer Existenz erinnert, "und mit dem Dampf des Suppenfleisches stiegen vom Grund ihrer Seele immer weitere Ekelschwaden" (91).

Gebannt verfolgen wir Emma auf ihren Wegen und Abwegen bis zu ihrem tragischen Ende. Doch der Roman erlaubt kein klares Urteil, sondern bietet viele Möglichkeiten der Interpretation an: Emma, das verwöhnte Gör, die von Selbstsucht getrieben, ihren treuen Ehegatten hintergeht, oder die von Familie und Gesellschaft unterdrückte Frau, deren Eskapaden nichts weiter als einen Schrei nach Freiheit darstellen; der Leser muss selbst entscheiden.

Fazit: Tragisch, unterhaltsam, witzig, bösartig, ironisch, immer zweideutig; "Madame Bovary" ist in seiner ganzen Vielschichtigkeit zu Recht zu einem Klassiker geworden und hat maßgeblich die Epoche der literarischen Moderne vorhergesehen.
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am 26. November 2015
Emma, Anna und Effi heißen die drei großen Frauengestalten, die in den berühmten Romanen von Gustave Flaubert, Lew Tolstoi und Theodor Fontane als Ehebrecherinnen im Mittelpunkt stehen. «Madame Bovary», 1857 erstmals in Buchform erschienen, markiert dabei den Übergang vom romantischen Roman zum realistischen, eine literarische Zeitenwende. Wegen unmoralischer Verherrlichung des Ehebruchs wurde Flaubert denn auch prompt der Prozess gemacht, obwohl der beanstandete Vorabdruck in einer Zeitschrift bereits entsprechend zensiert war. Nach seinem Freispruch hat der Autor dem nun ungekürzt veröffentlichten Roman die Plädoyers von Staatsanwalt und Verteidiger sowie das Gerichtsurteil im Wortlaut beigefügt.

Die schöne Emma, aus einfachen, bäuerlichen Verhältnissen stammend, heiratet den farblosen Landarzt Charles Bovary, an dessen Seite sie sich ein besseres, aufregenderes Leben erhofft. Vergebens allerdings, der dröge, kleinbürgerliche Alltag ihrer Ehe bedrückt sie zunehmend, löst Depressionen bei ihr aus. In Léon, einem in der Nachbarschaft wohnenden Kanzleiangestellten, findet sich ein junger, wie sie selbst an Literatur und Musik interessierter Mann, der sie unbeholfen umschwärmt, ohne dass er sich traut, sich ihr zu nähern. Als er beruflich bedingt fortzieht, verfällt sie in einen hemmungslosen Kaufrausch, mit dem sie ihre unerfüllte Sehnsucht nach Liebe zu kompensieren sucht. Bis sie schließlich in Rodolphe, dem reichen Don Juan der Provinz mit eigenem Schloss, einen Liebhaber findet, mit dem sie sich in eine wilde Liaison stürzt. Als sie ihn zu Flucht überreden will, um der bedrückenden Enge ihres Lebens zu entfliehen, verlässt er sie kurzerhand. Im Theater von Rouen trifft sie einige Zeit danach Léon wieder, die Beiden beginnen eine heiße Affäre, die ihren Anfang in einer wahrlich meisterhaft erzählten Fiakerszene nimmt. Während die später im Hotelzimmer ausgelebte, anfangs hemmungslose Leidenschaft für Emma allmählich an Reiz verliert, nehmen zuhause die von ihr ausgelösten finanziellen Probleme immer bedrohlichere Ausmaße an. Als sie in äußerster Not Léon zu einer Straftat anstiften will, um der drohenden Pfändung zu entgehen, wendet Léon sich entsetzt von ihr ab. Verzweifelt nimmt Emma daraufhin Arsen und stirbt jämmerlich.

Die Vorliebe von Flaubert für seine «unmoralische» Thematik ist in seiner eigenen Biografie angelegt, er wusste aus leidvoller Erfahrung, wovon er schreibt. «Diese Moral brandmarkt die realistische Kunst, nicht weil sie Leidenschaften malt, ['] sondern weil sie ohne Zügel malt, ohne Maß. Kunst ohne Regeln ist nicht mehr Kunst; das wäre wie eine Frau, die alle Kleider ablegt.» Auch wenn wir heute nur müde lächeln über diese Sätze aus dem staatsanwaltlichen Plädoyer, feiert Flaubert doch ziemlich unverhohlen den besonderen Reiz des Verbotenen in seinem Roman. Denn Emmas Leidenschaft speist sich zu einem nicht geringen Teil eben auch aus dem Tabubruch, den sie ganz bewusst begeht, eine insoweit hemmungslose Lebensgier, die sich partout keiner Moral beugt.

Fünf Jahre hat Flaubert an seinem Erstling gearbeitet, in seinem schier grenzenlosen Streben nach erzählerischer Perfektion ist ihm dabei ein Meisterwerk gelungen. Als personaler Erzähler enthält er sich aller Kommentare, beschreibt einprägsam und stimmig seine verschiedenen Figuren, erzählt mit viel Liebe zum Detail die wohldurchdachten Szenen seines Plots und überlässt seinen Lesern sämtliche Wertungen. Seine Sprache ist in Satzbau, Rhythmus und Wortwahl genial durchkomponiert, sie sucht als begeisternde Erzählkunst ihresgleichen bis in unsere Tage hinein. Dass Emma in ihrer Getriebenheit sozusagen mit dem Tode bestraft werden musste vom Autor, ist zweifellos auf die Entstehungszeit dieses großen Romans zurückzuführen, heutzutage könnte eine Selbstverwirklichung dieser Art, ein verzweifelter Ausbruch aus der als grausam empfundenen Mittelmäßigkeit, weniger moralinsauer durchaus auch anders enden, - damals undenkbar.
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am 29. Juli 2013
wenn ich - beinahe 70 Jahre - dieses Buch noch einmal gelesen habe, so hat mir hier besonders die Sprache gefallen, mit der Frau Edl es fertig gebracht hat, mich intensiv in die Welt der Mme Bovary versetzt zu fühlen. Großartig.
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am 19. August 2013
Flauberts Meisterwerk. Wie schön, dass es in der Übersetzung von Elisabeth Edl wunderbar modern und kein bisschen angestaubt daherkommt. Auch haptisch ist die Ausgabe ein Genuss und den sicher nicht niedrigen Preis auf jeden Fall wert.
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am 23. Dezember 2012
endlich eine bovary-übersetzung die diesen namen verdient, die in rhythmus und sprachmelodie sich so nahe wie möglich dem unübertreffbaren original annähert, mit einem sprachgefühl, neben dem das meiste des heute geschriebenen verblasst: bravo. und spannend nicht nur der roman, sondern daneben in der mustergültig kommentierten ausgabe auch die plädoyers von anklage und verteidigung, bei denen heutige kritiker, die das lesen verlernt haben, dieses wieder lernen könnten.
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am 21. Januar 2013
Das Buch kam pünktlich in letzter MInute zu Weihnachten an, sicher ist eine besondere Ausgabe dieses Klassikers.Einen tolle Ausgabe, wenn auch nicht billig.
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