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Madame Bovary Gebundene Ausgabe – 29. September 2006

4.1 von 5 Sternen 70 Kundenrezensionen

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Den meisten ist die Tragödie der Madame B. wohl bekannt, einige wollen sie wieder lesen, manche haben, aus welchen Gründen auch immer, noch nichts von ihr gehört und viele waren bis jetzt zu jung, um sie zu kennen. Flauberts Werk zählt zu den zeitlosen Klassikern, die wegen ihrer nicht abreißenden Aktualität immer wieder aufgelegt werden. Bücher, die über Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte für gut gehalten werden, haben viele Ebenen, auf denen man sie lesen, verstehen und interpretieren kann. Madame Bovary gehört dazu. Kritiker und Literaturwissenschaftler befinden sich, was die Analyse des Mythos Emma Bovary betrifft, schon immer im Widerstreit. Auch das zeichnet ein universales Werk aus. Es läßt sich in keine Schublade stecken.

Wer war Madame Bovary? War sie ein Opfer ihrer Umwelt oder ein Opfer ihrer selbst? War sie sehr einfältig oder besonders gerissen? Was macht Madame für viele noch heute so faszinierend? Vielleicht ist das nicht abreißende Interesse mit den unendlichen Interpretationsmöglichkeiten ihres Charakters und ihres Schicksals zu erklären oder mit den vielen Spekulationsmöglichkeiten über das, was vermeidbar gewesen wäre und das, was unvermeidbar war. Nachdenklich macht auf jeden Fall die Gegenüberstellung von verschiedenen Personen zur gleichen Zeit und am gleichen Ort: während die einen ihren Aufstieg erleben, müssen die anderen unaufhaltsam ihrem Niedergang ins Auge blicken.

Madame Bovary ist eine Tochter aus bürgerlichem Hause, die mit einem einigermaßen erfolgreichen Landarzt verheiratet wird. Voller Illusionen und großer Mädchenträume stürzt sie sich in die Ehe, die sie bald bitter enttäuscht. Nachdem sich die Liebesgefühle für ihren angetrauten Mann als oberflächlich und flüchtig erweisen, macht sich statt Leidenschaft, Anbetung und wahrer Liebe nur eine unerträgliche Leere in ihrem Herzen breit. Nicht mal Luxus ist ihr beschert. Ihr Mann arbeitet von morgens bis spät abends, um ihren mäßigen Lebensstandard aufrecht erhalten zu können.

Emma Bovary flüchtet sich in lebensferne Romane und durchlebt in Abständen Phasen von Hysterie. Später stürzt sie sich in heimliche Liebesaffären, von denen sie sich ein ewig andauerndes Glück erhofft. Nebenbei versucht sie ihren bohrenden Lebenshunger mit dem Kauf kostbarer Teppiche, wertvoller Möbel und edler Stoffe zu stillen, wobei sie maßlos über ihre Verhältnisse lebt. Emma begreift nicht, daß die Leidenschaft trotz ihrer berauschenden Höhepunkte ein hartes Brot ist, von dem allein man nicht existieren kann. So muß sie am Ende für ihr blindes Umherirren und ihre verzweifelten Ausschweifungen teuer bezahlen.

Gustave Flaubert zählt zu den größten Schriftstellern des 19. Jahrhunderts, wie auch George Sand, die etliche Romane unter ihrem männlichen Pseudonym veröffentlichte. Die beiden verband eine siebzehnjährige Freundschaft, in der Flaubert seiner Freundin oft durch Briefe über den Fortgang seines Werkes berichtet. Er beneidet Sand dafür, wie sie Nacht für Nacht ihre Romane einfach, ohne die Feder abzusetzen, auf das Papier niedergießt, während er in minutiöser Kleinarbeit jedes einzelne Wort unzählige Male abwägt, bevor er es gelten läßt. Immerhin, diese akribische Kleinarbeit hat sich gelohnt. Es ist ein Meisterwerk entstanden.

Eventuell könnte die Sprache des ausgehenden 19. Jahrhunderts, wie Flaubert sie verwendet, in den Ohren des einen oder anderen Lesers etwas ungewohnt klingen, aber das ist Geschmackssache. Eher hebt sie die Atmosphäre der Zeit hervor, in der Madame B. gelebt und gelitten hat.

Das Thema bleibt brennend: Befreiung oder Untergang? Selbstverwirklichung oder Unterwerfung ? Welcher Pfad wurde an den Scheidewegen des Lebens jeweils eingeschlagen, der Richtige oder der Falsche? Wo liegen die persönlichen Fehler, wo die der Umwelt? Kurz: Wieviel Einfluß hat der Mensch auf seinen Charakter und sein Schicksal? Die Geschichte der Madame Bovary läßt viele Antworten zu. Für jeden eine. --Daphne Großmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"... Der Roman der Emma Bovary wurde zu einem Skandalerfolg, man las aus ihm vorab die Schilderung der 'Sitten-Losigkeit' einer provinziellen Ehebrecherin und machte dem Dichter den Prozeß. Flaubert, der in der Tat das bürgerliche Maß gesprengt hatte, wurde freigesprochen und war als Schriftsteller über Nacht ein großer Name" (Jean Amery). -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Gebundene Ausgabe
Dass Frankreich im 19. Jahrhundert großartige Romane hervorgebracht hat, zeigt Gustave Flauberts 'Madame Bovary', das nicht umsonst als d e r Ehebruch-Roman in der Weltliteratur gilt, einer 'Effi Briest' Fontanes zum Trotz.

Um 1848 verfasst, aber erst 1857 in Buchform veröffentlicht, erzählt der Roman die Leidensgeschichte der Emma Bovary, der eine vorschnell geschlossene Ehe mit dem eher simpel gestrickten, aber gutherzigen Arzt Charles Bovary zum Verhängnis wird. In die engen Bande der kleinbürgerlichen Provinz um Rouen eingezwängt, flüchtet sich die intelligente und passionierte Romanleserin in zwei Liebschaften, welche sie über die Tristesse und Eintönigkeit des Dorfalltags in Yonville hinwegtrösten. Dass sie dabei eine grenzenlose Naivität und Weltfremdheit an den Tag legt, hindert sie nicht daran, ihre gesamte Familie ins Unglück zu stürzen, eine Familie, an der ihr herzlich wenig liegt, ist sie doch dazu bereit, ihre Tochter zurückzulassen, um mit Rodolphe, einem Dandy der Umgebung, der Emma eigentlich nur als weitere Eroberung betrachtet, durchzubrennen.

Emmas Naivität liegt darin begründet, dass sich die Welt der Romane eben nicht so ohne weiteres auf das Leben übertragen lässt und obwohl sich das Schicksal der Figur bereits sehr früh andeutet, schafft es Flaubert, die Geschichte mit einer Tragikomik und einer zum Ende hin packenden Dramatik zu versehen, als sich die Schlinge um Emma immer fester zerrt und in ein dramatisches Finale mündet. Wie wunderbar zu Flaubert charakterisieren in der Lage ist, wird gerade gen Ende des Romans deutlich.
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Format: Gebundene Ausgabe
An all die, die mit dem Gedanken spielen, sich dieses Buch zu bestellen:

Ich habe diese Ausgabe von "Madame Bovary" vom Kaiser-Verlag gekauft und bin sehr unzufrieden damit !!!
Da ich zur Zeit in Toulouse französische Literatur studiere und wir gerade diesen Roman von Flaubert besprechen, habe ich mir die Übersetzung gekauft.
Leider handelt es sich weder um eine sinngemäße noch um eine wortgetreue Übersetzung, manche Passagen sind sogar einfach nicht übersetzt und weggelassen worden!!
Mit diesem Buch kann man nicht arbeiten, jedenfalls nicht, wenn man sich mit Flaubert beschäftigen will, da seine großartige Arbeit, die Ironie und das faszinierende Spiel mit Formulierungen in diesem Buch überhaupt nicht zur Geltung kommen.
Das Buch ist voll mit Rechtschreibfehlern und grammatisch vollkommen falsch konstruierten Sätzen, dazu kommen die haarsträubenden, stümperhaften Übersetzungen, die den Roman falsch darstellen!
Ich kann nur empfehlen, sich dieses Buch nicht anzuschaffen, es lohnt sich nicht!!!
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Format: Taschenbuch
Drei große Eheromane kennt das 19. Jahrhundert: Tolstois „Anna Karenina“, Fontanes „Effi Briest“ und Flauberts „Madame Bovari“. Jeder dieser drei Romane beschreibt den Zusammenbruch einer Ehe auf eine durchaus unterschiedliche Weise, gemeinsam aber ist ihnen allen, dass sie den Schwanengesang der ehelichen Treue anstimmen und mit einem Paukenschlag die Epoche einläuten, in denen die Frauen als Ehefrauen ihre Sehnsüchte und Gefühle geltend machen und ihre langweilen Gatten in den Wind schießen.. Der erste und wegweisendste dieser drei Romane war zweifellos die Geschichte der „Madame Bovari“, einer jungen und gebildeten nordfranzösischen Frau, die sich in der Mitte des 19. Jhdts. in ihrer Ehe mit dem Landarzt Charles Bovari zuerst grämt, dann langweilt, ehe sie mit diversen Geliebten aus der ehelichen Treue ausbricht. Was heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken oder aufregen könnte, war bei der Erstveröffentlichung 1856 ein Skandal, wobei man heute gar nicht mehr genau weiß, worin dieser Skandal eigentlich bestanden hat: in der Darstellung der Getriebenheit, mit der Madame Bovari am Ende ihre Sehnsüchte auslebte und sich schließlich zusammen mit ihrer Familie ins Verderben stürzt oder in der genialen psychologischen Verständnisleistung, mit der Flaubert Emmas Innenwelt schließlich so evident werden lässt, dass ein jeder nachfühlen kann, warum Emma Bovari die Gegenwart ihres Gatten schon nach kurzer Zeit kaum noch ertragen kann. „Alles, was Charles sagte, war flach wie ein Straßentrottoir, und Gemeinplätze und Binsenweisheiten zogen vorbei, ohne zum Aufbegehren, zum Lachen oder zum nachdenken zu reizen.“ stöhnt die junge Ehefrau.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
...Aber Flaubert ist ein Mann und damit frei. Meint er die Träume und Eitelkeiten? Sieht er sich auch als narzistische Persönlichkeit? Ich weiß es nicht.
Nach außen erscheint der Roman als Geschichte einer Ehebrecherin. Da wird Liebe und/oder Anrüchiges vermutet, Romantik und Spannung. Spannend ist es auch, vor allem in der zweiten Hälfte.
Ich habe mich lange geärgert, warum Flaubert seine Emma Bovary so allein gelassen hat. Warum er ihr keine beratende Frau an die Seite gestellt hat, keine Mutter, Schwester oder Freundin. Er hat Emma benutzt. Benutzt , um ein Gesellschaftsbild zu zeigen. Nicht die große Gesellschaft. Nein ihm reichte der dörflich/kleinstädtische Mikrokosmos. Wie er die Natur der Menschen schildert, die alle (ausnahmslos) die Anderen nur benutzen, um selber weiter zu kommen, wie und was immer dieses "Weiter" auch sein mag. Hier wird eine Gruppe Menschen beobachtet, die Emma bei ihrem zielstrebigen Weg in den Untergang begleiten. Die einen machen die Augen zu, aus Erschöpfung, Bequemlichkeit oder klerikaler Vernagelung. Die anderen lassen sie sehenden Auges ins Unglück laufen, aus Gleichgültigkeit oder, wer weiß, für was es noch einmal gut ist. Für mich ist das eigentlich die schlimmste Gruppe. Die letzte Gruppe sind die aktiven Selbstsüchtigen. Die bewussten Verführer.
Dies alles beschreibt Flaubert mit Witz und Humor, mal mit Charme, mal mit Spott und Biss, gesellschaftskritisch, im Detail genau, psychologisch stimmig und mit Tiefgang.
Es gibt in diesem Buch keine Helden und auch eigentlich keine Sympathieträger. Es gibt zwei Verliererinnen: Emma, deren Leben traurig endet. Und Berthe, ihre Tochter.
Und dennoch ist es ein gelungenes Buch, lesenswert, empfehlenswert, sprachlich bestechend. Happy End kann jeder.
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