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Machtwirtschaft - nein danke!: Für eine Wirtschaft, die uns allen dient Gebundene Ausgabe – 13. Februar 2014

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

12.02.2014 / Spiegel Online:
Debatte zur Wirtschaftspolitik: Ludwig Erhards linker Erbe

"Schick hat ein kluges, gut lesbares Buch geschrieben, das in vielen Passagen sehr offen von der Ohnmacht des Parlamentariers gegenüber dem Interessengeflecht aus Staat und Konzernen berichtet. Hoffentlich wird das Werk eine überfällige Debatte darüber auslösen, was gute linke Wirtschaftspolitik heute bedeutet." Christian Rickens

13.02.2014 / Handelsblatt Online:
Wenn Wachstum zum Mantra wird

"Gerhard Schicks 'Machtwirtschaft – nein danke' ist ein moralisches Buch eines moralischen Politikers. Auch wenn die Themen – Wachstum, Finanzkrise, Steuerpolitik nicht ganz neu sind: Es lohnt sich zu lesen." Maike Freund

14.02.2014 / Neues Deutschland Online:
Der Teufel trägt Nadelstreifen

"Schick wendet sich in seinem neuen Buch gegen die unheilsame Verzahnung der Politik mit den großen Konzernen. Doch will der Grünenpolitiker nicht mehr Staat, sondern einen anderen Staat."

16.02.2014 / taz.de:
Aus den Fängen der FDP befreit

"In seinem Buch richtet der Grüne Gerhard Schick Wirtschaftspolitik aufs Gemeinwohl aus." Hannes Koch

17.02.2014 / NDR.de:
Politisches Buch: "Machtwirtschaft. Nein Danke!"

"Das äußerst lesenswerte Buch ist auch eine Art deutsches 'Empört Euch!'" Christoph Rasch

01.03.2014 / Impulse:
Wie Konzerne die Kleinen austricksen

"Schick analysiert die Machtverhältnisse in einer Wirtschaft, in der große Unternehmen ihre Stellung ungeniert ausnutzen - auf Kosten kleinerer Konkurrenten." Felix Wadewitz

01.03.2014 / Die Zeit:
Gute Besserung für den Staat!

"Bei den meisten Ökonomen, auf den Finanzmärkten und in der Wirtschaftspolitik hat grünes Denken bisher wenig Spuren hinterlassen ... Schick hat mit diesem Buch seinen Hut in den Ring geworfen." Petra Pinzler

17.05.2014 / Frankfurter Rundschau:
Machtwirtschaft - nein danke

"Eine Kampfansage an Konzerne."

28.06.2014 / Die Welt:
Wettbewerb durch Zerschlagung

"Eine Kampfansage an das Big Business."

01.07.2014 / Süddeutsche Zeitung:
Die Macht der Konzerne

"Tiefes Unbehagen erfasst den Leser angesichts von Schicks Schilderung, wie das Machtgeflecht aus Staat und Konzernen funktioniert. Man ist entsetzt über die Auswüchse der Finanzindustrie, die den Kern von Schicks Machtwirtschaft bilden, und verstört über die Unfähigkeit ihrer Kontrolleure." Catherine Hoffmann

04.07.2014 / VDI-Nachrichten:
Aufruf zum Ungehorsam

"Schick setzt nicht auf ein paar Reförmchen, er will den großen Angriff."

19.01.2015 / Frankfurter Allgemeine Zeitung:
Schicks Marktwirtschaft

"Spannende und unkonventionelle Einsichten."

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Format: Gebundene Ausgabe
In seinem Buch "Machtwirtschaft - Nein Danke!" fordert Gerhard Schick ein radikales Umdenken, um den Weg zurück von der "Machtwirtschaft" zur "sozialen Marktwirtschaft" zu finden. Einer Wirtschaft, die "dem Gemeinwohl dient", nicht den Interessen von Spekulanten, Lobbyisten und handverlesenen Großunternehmen. Der Appell richtet sich selbstverständlich an die Politiker in Berlin, an die Eurokraten in Brüssel, die Vorstandschefs der großen Konzerne und die Banker. Aber auch an den Otto-Normalverbraucher, der über sein Konsumverhalten oder auch den Kaufverzicht bei bestimmten Produkten wichtige Impulse setzen kann.

Die Schattenseite des Wachstumsstrebens

Wenn Sie Ihr Wirtschaftswissen vor allem aus den TV-Börsennachrichten oder der Tagespresse haben, werden Sie sich beim Lesen hin und wieder verwundert die Augen reiben. Der Finanzexperte der "Grünen" stellt manch alte Wirtschaftsregel auf den Kopf und belegt seine kühnen Thesen mit guten Argumenten. Die Gleichung "Wachstum bedeute Wohlstand" so Schick, geht beispielsweise nicht auf - auch wenn Börsenprediger aus Frankfurt sie unablässig wiederholen. Zum einen kommt Wachstum nur bei einer Minderheit tatsächlich auf dem Konto an. Tatsächlich werden soziale Unterschiede vergrößert. Zum andern ist der Preis für das Wachstum sehr hoch. Das aber wird gerne verschwiegen: "Wachstum korreliert mit Ressourcenverbrauch und Umweltverschmutzung. Im "Arbeitsleben wird mehr Stress produziert".
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
In „Machtwirtschaft – nein danke“ greift Gerhard Schick eine bislang stark vernachlässigte Frage auf - Wer herrscht eigentlich tatsächlich in Deutschland? Seine Erkenntnis lässt sich in einem Satz bündeln: Es sind im Wesentlichen die Großkonzerne und Banken. Denen geht es nicht nur darum, immer höhere Gewinne zu erzielen, sondern auch verstärkt darum, politische Macht auszuüben.

In den ersten drei Kapiteln schildert der Autor, wie die Wirtschaft - und vor allem die Finanzmärkte - im Verhältnis zu den Volksvertretern immer mächtiger wurden. Die Ursache dafür sieht Gerhard Schick zum einen im Versagen des Staates, der sowohl als Wirtschaftsakteur, Planer und Aufsichtsbehörde scheitert (Kapitel 4). Zum anderen macht er dafür die Privilegiensuche (rent seeking) der Wirtschaft verantwortlich (Kapitel 5).

Schicks Diagnose ist fundiert und gut nachzuvollziehen, wenn er auch an der einen oder anderen Stelle übers Ziel hinausschießt. So ist für ihn die Verzögerung beim Bau des neuen Berliner Flughafens ein Zeichen dafür, dass der Staat als Wirtschaftsakteur unfähig ist. Er übersieht dabei, dass es die Komplexität von Großprojekten ist, die häufig zu Verzögerungen führt und nicht die Trägerschaft (Staat versus private Wirtschaft). Der private Flugzeugbauer Boeing lieferte seinen ersten Dreamliner mit einer Verzögerung von dreieinhalb Jahren aus. Toll-Collect, das von drei Privatunternehmen entwickelte System zur Erfassung und Abrechnung der LKW-Maut, startete mit über einem Jahr Verspätung.
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Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 1. März 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Der Autor dieses Buches ist grüner Politiker und gilt als einer der versiertestes Ökonomen im Bundestag. So wird im Klappentext der 1972 geboren Gerhard Schick eingeführt. Und liest man die Pressestimmen, so könnte man beinahe meinen, wer Schicks Buch nicht lese, mache sich am Machtmissbrauch von Politikern und Wirtschaftsführern mitschuldig.

Ich habe die Lektüre dieses mit viel Vorschusslorbeeren bedachten Buches mit großem Interesse begonnen. Denn ich erhoffte mir, das Gerhard Schick vor allem Wege aufzeigt, wie sich der im Untertitel geäußerte Wunsch erfüllen lässt. Denn „Für eine Wirtschaft, die uns allen dient“ stehe ich ebenfalls ein. Doch den Beginn fand ich ziemlich harzig, weil der Autor in den Medien bereits abgehandelte Missstände nochmals wiederholt. Dazu gehören: Uns schadende Produkte, Wachstum ohne Wohlstand, Scheinvermögen, Netzwerke der Konzerne, Renditefixierung, Scheitern des Staates als Wirtschaftsakteur, Planer und Aufsichtsorgan, allgegenwärtiger Lobbyismus und Sicherung angenehmer Privilegien.

Weil Gerhard Schick als Bundestagsabgeordneter an der Quelle von Informationen ist, die für den Normalsterblichen nicht sprudeln, kann er mit ebenso beeindruckenden wie erschreckenden Zahlen aufwarten. Aber bis das Kapitel „Eine Wirtschaft, die den Menschen dient“ auf Seite 143 endlich kam, war ich bereits erschlagen. Dennoch nahm rappelte ich mich wieder auf, motiviert von der Neugier auf die Schick’schen Lösungen. Doch weil Gerhard Schick trotz gegenteiliger Beteuerungen ebenfalls vom Glauben an den Homo oeconomicus geprägt ist, setzt er auf das untaugliche Mittel moralischer Appelle.
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