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Machtwahn: Wie eine mittelmäßige Führungselite uns zu Grunde richtet Taschenbuch – 1. Juni 2007

4.5 von 5 Sternen 44 Kundenrezensionen

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Albrecht Müller hat sein ganz persönliches Wort des Jahres 2006 schon im Februar gekürt: Es lautet Mittelmäßigkeit und ist, auch wenn es zunächst recht harmlos klingt, in der Sprache des Autors eines der derbsten verfügbaren Schimpfwörter. Diese Mittelmäßigkeit vor allem der politischen, der Wirtschafts-, aber auch der Medien-"Elite" wird nach Müllers Darstellung eigentlich nur noch von dem in ihren Reihen grassierenden Machtwahn übertroffen, den der Autor neben der mangelnden Intelligenz vor allem für die wirtschaftliche Misere der Gegenwart verantwortlich macht.

Als der 1938 geborene Nationalökonom Albrecht Müller noch Redenschreiber des damaligen Wirtschaftsministers Karl Schiller und später Leiter des im Volksmund auch "Abteilung Glaube, Liebe, Hoffnung" genannten Planungsstabs im Kanzleramt von Willy Brandt und Helmut Schmidt war, da muss die Welt noch in Ordnung gewesen sein. Wir stellen uns das in etwa so vor: Leute von Müllers Schlag waren damals mit ihren wohldurchdachten Konzepten dabei, das Land einer rosigen Zukunft entgegen zu führen. Doch dann übernahmen die Ideologen des Neoliberalismus in breiter Front und in allen Parteien das Ruder und steuern uns seither zielstrebig und in völliger Verkennung der Tatsachen auf unseren Untergang zu.

Schade, dass der Autor seine Leser durch seine wütende, von jedem Zweifel an der eigenen Exzellenz unbeleckten Polterei von den vielen richtigen Argumenten seiner Klageschrift gegen den Neoliberalismus ablenkt. Denn in vielen Punkten seiner Diagnose wäre man gerne bereit, ihm ohne Wenn und Aber zuzustimmen. In manchen Punkten freilich wird sich kaum noch jemand finden, der der Müllerschen Argumentation zu folgen bereit ist. Geradezu abenteuerlich etwa mutet seine These an, aus Dummheit (und natürlich niederen Motiven) würde derzeit die Problematik von Staatsverschuldung und Generationengerechtigkeit völlig übertrieben beziehungsweise grundfalsch dargestellt. Weder befänden wir uns in einer Überschuldungsfalle, noch würden durch den ständig wachsenden Schuldenberg die Rechte zukünftiger Generationen gefährdet. Die würden schließlich nicht nur die Schulden, sondern auch die tolle Infrastruktur erben, die wir damit geschaffen haben. -- Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Albrecht Müller, geboren 1938, studierte Nationalökonomie und war Redenschreiber von Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller. Von 1973 bis 1982 Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt, von 1987 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er lebt als Publizist in der Südpfalz und betreibt die Online-Veröffentlichung www.NachDenkSeiten.de

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Der studierte Nationalökonom Albrecht Müller wirft einen nüchternen Blick auf die Realitäten.
Wie kommt es, fragt er, dass unablässig weitere Reformen gefordert und umgesetzt werden, obwohl deren Wirkungslosigkeit auf der Hand liegen?

Müller kommt zu dem Schluss: unsere politischen wie wirtschaftlichen Eliten sind unteres Mittelmaß, und sie sind rücksichtslos zerstörerisch. Er beschreibt, wie das Netzwerk des Mittelmaßes funktioniert, benennt die Verantwortlichen, enthüllt ihre Motive (Stichwort "cui bono").

Müller belässt es aber nicht bei der Anklage, er erklärt auch: "Wir sollten nicht den Fehler machen, die eindimensionale Interessengesteuertheit und die konzeptionellen Unzulänglichkeiten unserer Eliten in eine Ausweglosigkeit wegen Handlungsunfähigkeit umzudeuten. Das wäre eine ziemlich falsche Darstellung unserer Lage. Es steht außer Frage, dass Deutschland wie auch die europäische Union, wenn wir nur wollten und die richtigen Konzepte einsetzten, mit den meisten Problemen fertig würden"

Dazu sind wir alle aufgerufen, den Eliten auf die Finger zu schauen und nicht leichtfertig den Mainstream-Medien zu vertrauen.

Hingewiesen sei auch dringendst auf Müllers "kritische Website" NachDenkSeiten
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Format: Taschenbuch
Korruption, Dummheit, Verantwortungslosigkeit, ideologische Verblendung, mangelnder Sachverstand,'Albrecht Müller zeigt an zahlreichen Beispielen, woran bei unserer so genannten Führungselite hapert und welche Auswirkungen das Interessen-Netzwerk aus politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern für unser Land hat: Ausverkauf des Staatsvermögens, Stagnation des Einkommens der breiten Bevölkerungsschichten und schleichende Entdemokratisierung...
Und: Müller nennt Namen. Wer sind die sog. Experten und Wissenschaftler, die uns mit dem Verweis auf die angebliche demographische Katastrophe bestimmte Finanzprodukte schmackhaft machen wollen. Welcher politische Entscheidungsträger steckt in welchem Aufsichtsrat und welches Unternehmen profitiert von seinen politischen Entscheidungen. Nach der Lektüre dieses Buches sieht man Fernsehnachrichten mit anderen Augen, durchschaut die ideologische Vorprägung angeblicher objektiver Information und versteht, weshalb politische Debatten meist so inhaltlos, voraussehbar und letztlich völlig belanglos erscheinen.
Pflichtlektüre für jeden, dessen Verstand noch funktioniert und für die anderen sowieso!
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Format: Taschenbuch
Der Autor ist kein Unbekannter. Beliebt ist er in den Medien nicht sonderlich, denn seine Botschaften kollidieren mit denen der Meinungsmacher. Viele werden schon einmal die Nachdenkseiten im Internet besucht haben. So ist der Schritt zum Kauf eines seiner Bücher naheliegend.

Wer sich etwas in der Art von Günter Oggers "Nieten in Nadelstreifen" versprochen hat, kommt bei dieser Lektüre nicht so richtig auf seine Kosten. Albrecht Müller arbeitet sich solide an den neoliberalen Thesen ab. Das erfordert Aufmerksamkeit während des Lesens, was aber wertvolle Argumentationshilfen für Streitgespräche vermittelt. Auch das Entkleiden der Worthülsen, die aus der Unternehmensberatersprache entnommen sind - also einer Branche, die vom Verkauf heißer Luft lebt - ist sehr gut ausgeführt.

Was ich an dem Buch vermisste, war die Lebendigkeit, die sich erst durch das Bloßstellen dieser Peinlichkeiten und deren Verfechter sich von einem Volkswirtschaftsseminar abhebt. Dies konnte meisterlich der viel zu früh verstorbene Bernt Engelmann. Nicht jeder Leser besitzt ein breites Hintergrundwissen und es ist schade, wenn dadurch die Aussagen und Forderungen des Autors nicht weite Bevölkerungskreise erreichen. Denn das allerdings wurde schon recht deutlich gemacht: es gibt eine hauchdünne Oberschicht, die sich aus diesem Staatswesen verabschiedet hat, nachdem sie jede sich bietende staatliche Hilfe für sich bis zum Letzten ausnutzte.

Alles in allem ein sehr lesenswertes Buch, für das man sich Zeit nehmen sollte.
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Format: Taschenbuch
"Dem entspricht die Grundlinie dieses Buches. Es ist optimistisch und konstruktiv und widerspricht der destruktiven Grundeinstellung der heute führenden Eliten." - dies schrieb Albrecht Müller in der Einleitung zu seinem Buch "Die Reformlüge". Leider muss man sagen, hat Herr Müller genau diese positive Grundeinstellung nicht in sein Buch "Machtwahn" "hinüberretten" können. Aber man muss auch sagen - wiederum leider -, dass er allen Grund dazu hat, dies zu unterlassen.

In seinem 350 Seiten-Buch geht es um die schleichende Ent-Demokratisierung, die Ent-Solidarisierung und die zunehmende Verwahrlosung unserer Gesellschaft durch Kommerzialisierung, aber auch um die "Verflechtungen" (damals hieß das Korruption) von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Nachteil des großen Teils der Bevölkerung. Nach und Nach entlarvt Albrecht Müller die Einseitigkeit der derzeitigen politischen Debatte und zeigt, wie die (völlig wirkungslosen) Reformen begründet und dem Bürger aufgedrängt werden - "natürlich" zu unser aller "Vorteil" - gegen den Willen der Mehrheit. Auch zeigt er auf, was dabei für unsere Politiker rausspringt (nicht selten stolpern gerade die Erfolglosen die Karriereleiter nach oben ...). Und nicht zuletzt kriegen auch die Medien ihr Fett weg, die statt selbstständigem Journalismus zu betreiben nur noch die Agitationen bestimmter Gruppen und Verbände (z.B. der INSM) übernehmen und unkritisch reflektieren. All diese Dinge sind nicht nur bloße Behauptungen Müllers, sondern werden mit ausreichend Argumenten und Beispielen belegt, wobei er einen sehr angenehmen und leicht lesbaren Schreibstil hat.
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