Facebook Twitter Pinterest
Gebraucht kaufen
EUR 5,66
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von super-buecher
Zustand: Gebraucht: Gut
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Machtwahn: Wie eine mittelmäßige Führungselite uns zu Grunde richtet Gebundene Ausgabe – 21. März 2006

4.4 von 5 Sternen 43 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 6,90 EUR 0,87
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 0,01
8 neu ab EUR 6,90 41 gebraucht ab EUR 0,87 2 Sammlerstück ab EUR 18,99

Die Spiegel-Bestseller
Entdecken Sie die Bestseller des SPIEGEL-Magazins aus unterschiedlichen Bereichen. Wöchentlich aktualisiert. Hier klicken
click to open popover

Hinweise und Aktionen

  • Entdecken Sie die aktuellen BILD Bestseller. Jede Woche neu. Hier klicken

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Albrecht Müller hat sein ganz persönliches Wort des Jahres 2006 schon im Februar gekürt: Es lautet Mittelmäßigkeit und ist, auch wenn es zunächst recht harmlos klingt, in der Sprache des Autors eines der derbsten verfügbaren Schimpfwörter. Diese Mittelmäßigkeit vor allem der politischen, der Wirtschafts-, aber auch der Medien-"Elite" wird nach Müllers Darstellung eigentlich nur noch von dem in ihren Reihen grassierenden Machtwahn übertroffen, den der Autor neben der mangelnden Intelligenz vor allem für die wirtschaftliche Misere der Gegenwart verantwortlich macht.

Als der 1938 geborene Nationalökonom Albrecht Müller noch Redenschreiber des damaligen Wirtschaftsministers Karl Schiller und später Leiter des im Volksmund auch "Abteilung Glaube, Liebe, Hoffnung" genannten Planungsstabs im Kanzleramt von Willy Brandt und Helmut Schmidt war, da muss die Welt noch in Ordnung gewesen sein. Wir stellen uns das in etwa so vor: Leute von Müllers Schlag waren damals mit ihren wohldurchdachten Konzepten dabei, das Land einer rosigen Zukunft entgegen zu führen. Doch dann übernahmen die Ideologen des Neoliberalismus in breiter Front und in allen Parteien das Ruder und steuern uns seither zielstrebig und in völliger Verkennung der Tatsachen auf unseren Untergang zu.

Schade, dass der Autor seine Leser durch seine wütende, von jedem Zweifel an der eigenen Exzellenz unbeleckten Polterei von den vielen richtigen Argumenten seiner Klageschrift gegen den Neoliberalismus ablenkt. Denn in vielen Punkten seiner Diagnose wäre man gerne bereit, ihm ohne Wenn und Aber zuzustimmen. In manchen Punkten freilich wird sich kaum noch jemand finden, der der Müllerschen Argumentation zu folgen bereit ist. Geradezu abenteuerlich etwa mutet seine These an, aus Dummheit (und natürlich niederen Motiven) würde derzeit die Problematik von Staatsverschuldung und Generationengerechtigkeit völlig übertrieben beziehungsweise grundfalsch dargestellt. Weder befänden wir uns in einer Überschuldungsfalle, noch würden durch den ständig wachsenden Schuldenberg die Rechte zukünftiger Generationen gefährdet. Die würden schließlich nicht nur die Schulden, sondern auch die tolle Infrastruktur erben, die wir damit geschaffen haben. -- Andreas Vierecke

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Albrecht Müller, geboren 1938, studierte Nationalökonomie und war Redenschreiber von Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller. Von 1973 bis 1982 Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt, von 1987 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er lebt als Publizist in der Südpfalz und betreibt die Online-Veröffentlichung www.NachDenkSeiten.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Der studierte Nationalökonom Albrecht Müller wirft einen nüchternen Blick auf die Realitäten.
Wie kommt es, fragt er, dass unablässig weitere Reformen gefordert und umgesetzt werden, obwohl deren Wirkungslosigkeit auf der Hand liegen?

Müller kommt zu dem Schluss: unsere politischen wie wirtschaftlichen Eliten sind unteres Mittelmaß, und sie sind rücksichtslos zerstörerisch. Er beschreibt, wie das Netzwerk des Mittelmaßes funktioniert, benennt die Verantwortlichen, enthüllt ihre Motive (Stichwort "cui bono").

Müller belässt es aber nicht bei der Anklage, er erklärt auch: "Wir sollten nicht den Fehler machen, die eindimensionale Interessengesteuertheit und die konzeptionellen Unzulänglichkeiten unserer Eliten in eine Ausweglosigkeit wegen Handlungsunfähigkeit umzudeuten. Das wäre eine ziemlich falsche Darstellung unserer Lage. Es steht außer Frage, dass Deutschland wie auch die europäische Union, wenn wir nur wollten und die richtigen Konzepte einsetzten, mit den meisten Problemen fertig würden"

Dazu sind wir alle aufgerufen, den Eliten auf die Finger zu schauen und nicht leichtfertig den Mainstream-Medien zu vertrauen.

Hingewiesen sei auch dringendst auf Müllers "kritische Website" NachDenkSeiten
Kommentar 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
Korruption, Dummheit, Verantwortungslosigkeit, ideologische Verblendung, mangelnder Sachverstand,'Albrecht Müller zeigt an zahlreichen Beispielen, woran bei unserer so genannten Führungselite hapert und welche Auswirkungen das Interessen-Netzwerk aus politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern für unser Land hat: Ausverkauf des Staatsvermögens, Stagnation des Einkommens der breiten Bevölkerungsschichten und schleichende Entdemokratisierung...
Und: Müller nennt Namen. Wer sind die sog. Experten und Wissenschaftler, die uns mit dem Verweis auf die angebliche demographische Katastrophe bestimmte Finanzprodukte schmackhaft machen wollen. Welcher politische Entscheidungsträger steckt in welchem Aufsichtsrat und welches Unternehmen profitiert von seinen politischen Entscheidungen. Nach der Lektüre dieses Buches sieht man Fernsehnachrichten mit anderen Augen, durchschaut die ideologische Vorprägung angeblicher objektiver Information und versteht, weshalb politische Debatten meist so inhaltlos, voraussehbar und letztlich völlig belanglos erscheinen.
Pflichtlektüre für jeden, dessen Verstand noch funktioniert und für die anderen sowieso!
Kommentar 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
"Dem entspricht die Grundlinie dieses Buches. Es ist optimistisch und konstruktiv und widerspricht der destruktiven Grundeinstellung der heute führenden Eliten." - dies schrieb Albrecht Müller in der Einleitung zu seinem Buch "Die Reformlüge". Leider muss man sagen, hat Herr Müller genau diese positive Grundeinstellung nicht in sein Buch "Machtwahn" "hinüberretten" können. Aber man muss auch sagen - wiederum leider -, dass er allen Grund dazu hat, dies zu unterlassen.

In seinem 350 Seiten-Buch geht es um die schleichende Ent-Demokratisierung, die Ent-Solidarisierung und die zunehmende Verwahrlosung unserer Gesellschaft durch Kommerzialisierung, aber auch um die "Verflechtungen" (damals hieß das Korruption) von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Nachteil des großen Teils der Bevölkerung. Nach und Nach entlarvt Albrecht Müller die Einseitigkeit der derzeitigen politischen Debatte und zeigt, wie die (völlig wirkungslosen) Reformen begründet und dem Bürger aufgedrängt werden - "natürlich" zu unser aller "Vorteil" - gegen den Willen der Mehrheit. Auch zeigt er auf, was dabei für unsere Politiker rausspringt (nicht selten stolpern gerade die Erfolglosen die Karriereleiter nach oben ...). Und nicht zuletzt kriegen auch die Medien ihr Fett weg, die statt selbstständigem Journalismus zu betreiben nur noch die Agitationen bestimmter Gruppen und Verbände (z.B. der INSM) übernehmen und unkritisch reflektieren. All diese Dinge sind nicht nur bloße Behauptungen Müllers, sondern werden mit ausreichend Argumenten und Beispielen belegt, wobei er einen sehr angenehmen und leicht lesbaren Schreibstil hat.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 49 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Ich möchte die Rezension von A. Vierecke kurz kommentieren.
Es ist wohl unpassend und möglicherweise entlarvend, wenn amazon das Buch ausgerechnet von jemanden rezensieren läßt, der über sein Unternehmen cpw Medien- und Publikationsdienste Auftragnehmer von Bertelsmann ist. Herr Vierecke arbietet seit einem Jahrzehnt im Einflussbereich von Professor Weidenfeld am Geschwister-Scholl-Institut der Universität München, der ein einflussreiches Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Stiftung ist.
Die Bertelsmann-Stiftung ist eine der treibenden Kräfte bei der medialen Durchsetzung der marktradikalen 'Reformen' in diesem Land. Möglicherweise ist das nur ein ironischer Zufall, dass ein Buch, das sich mit den herrschenden Verhältnissen kritisch auseinandersetzt, von jemanden rezensiert wird, der den kritisierten Mächten nahe steht. Die in der Rezension von Vierecke vorgebrachten Kritikpunkte schöpfen ja auch exemplarisch aus den angeblichen Wahrheiten, mit denen die im Buch kritisierte Politik als alternativlos legitimiert wird.
1 Kommentar 35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen