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Machine Gun Preacher [Blu-ray]

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Produktinformation

  • Darsteller: Gerard Butler, Michelle Monaghan, Michael Shannon, Kathy Baker
  • Regisseur(e): Marc Forster
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 24. August 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 129 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 114 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00826XCEA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.759 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Verfilmung von Sam Childers Biographie, der in familiär schwierigen Verhältnissen aufwuchs und zunächst ein drogensüchtiger und dealender Harley Davidson Biker war. Heute arbeitet er in den gefährlichsten Gebieten Sudans und Ugandas, um dort jungen Kriegsopfern, Waisen und Kindersoldaten zu helfen und ein Heim zu bieten. Sein Ziel ist es, die Kinder zu retten und ihnen eine Chance zu geben, egal zu welchem Preis.

VideoMarkt

Outlaw-Biker Sam kommt frisch aus dem Gefängnis frei, wo er einsaß wegen der üblichen Drogen- und Gewaltgeschichten. Zu Hause scheint alles beim alten, doch so scheint es nur, denn die Freundin mag nicht mehr strippen, weil sie Jesus gefunden hat. Sam ist zunächst sauer, sieht dann selber mal im Gottesdienst vorbei und entdeckt den Glauben. Aus dem Gangster wird ein Entwicklungshelfer, und als der im Sudan an völkermordende Milizen gerät, sind die bei ihm genau an den Richtigen geraten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD Verifizierter Kauf
Diesen Film kann man nicht als neutraler Beobachter sehen geschweige konsumieren. Mich hat er gerüttelt aus zweierlei Gründen: 1. Das Leid und Elend der Kinder im Sudan zu fühlen 2. Der Lösungsversuch durch Waffen in Christi Namen.
Butler hat diesem Film eine sehr starke Authentizität verliehen, indem er die Hilflosigkeit und die daraus folgende Wut exzellent umgesetzt hat. Aber ich muss sagen, dass ich am Ende ratlos war und wieder einmal für mich feststellen musste: es gibt hier kein "richtig" oder "falsch", jedes Bewertungsraster blieb mir im Halse stecken. Und dennoch: neben Tränen und meiner Ratlosigkeit hat mich der Film auch motiviert, immer wieder zu schauen, wo MEIN Platz und meine Aufgaben sind, diese Welt zu einem besseren Ort machen zu können, wie auch immer das aussehen mag. Nur: nichts zu tun und kritisieren sind nicht mehr meine Option.
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Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Plakativ schreit das Cover den Titel "Machine Gun Preacher" heraus, fügt jedoch unten darunter an, daß es sich um eine wahre Geschichte handelt. Wer wie ich den Namen Sam Childers bisher nicht gekannt hat, der sei darauf hingewiesen, daß dies der Name ist, unter dem der Mann im Sudan bekannt ist. Das heißt aber nicht, daß der Mann nur mit einem Maschinengewehr herumläuft und in Rambo Manier seine Gegner niedermetzelt, sondern vielmehr bereit ist seine Schützlinge (Kinder) unter Einsatz seines Lebens auch mit dem Gewehr zu verteidigen.
Bereits in der Eingangssequenz geht Regisseur Marc Forster (hat übrigens auch den Bond Streifen "Ein Quantum Trost" gedreht) auf die tägliche grausame Realität des Sudan ein, als Soldaten eines Warlords die Bewohner eines Dorfes in der Nacht angreifen, die Erwachsenen grausam töten, oder aber Kinder zwingen Ihre eigene Mutter zu töten um "qualifiziert" zu sein, als neue Rekruten im Krieg "mitzuspielen".
Danach erfolgt erst einmal ein Schnitt und zeigt den verbrecherischen Biker Sam Childers, der gerade aus dem Knast entlassen, sofort wieder da weitermacht, weswegen er in den Knast gekommen ist. Quälend und in abgrundtiefen Bildern wird das bisherige Tun Childers gezeigt, bis er an dem Punkt angelangt, da er nicht mehr weiter kann und seine Frau um Unterstützung bittet. Diese führt Ihn in eine christliche Gemeinde ein, wo er anfängt Halt zu finden. Basierend auf einem Bericht eines Missionars aus dem Sudan entschließt Childers sich für ein paar Wochen dort hinzugehen und zu helfen. Doch je länger er vor Ort ist, desto mehr erkennt er die Notwendigkeit seiner Hilfe. Mehr und mehr verfällt er seiner Überzeugung und radikalisiert sich in seinem Tun.
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Format: Blu-ray
sonst werden wir wie Sie werden!"

Das Zitat des Jungen im Film an den verbitterten Prediger hat einiges in mir angestellt. Die Aussage des Kindes zeigt in aller Klarheit das "der gute Kampf" wie er in der Bibel beschrieben wird nicht mit dem Schwert gewonnen werden kann, sondern nur mit der Nächstenliebe. Denn der Film zeigt in einem wirklich schönen Paradebeispiel, wie aus einem Akt der Nächstenliebe ein Selbstgerechter Feldzug werden kann, welcher auch das eigene Herz vergiften kann, wenn man seinerseit zu den Waffen des Zornes greift. Das jenes Kind, welches am meisten ertragen musste den Prediger mit dieser Wahrheit konfrontiert (Welche auch Christus gepredigt hat), verändert die Herzenshaltung des Predigers. Ich war somit in voller gänze von dem Film beeindruckt, welcher wie von einigen Seiten bereits angemerkt auf wahren Begebenheiten beruht.

Wie man dem Film nun eine "Kreuzzugsgerechtigkeit" andichten kann, wie von einem Rezensenten hier, ist mir vollkommen schleierhaft. Der Film versucht keinen Kreuzzug zu vermarkten oder gar zu rechtfertigen geschweige denn zu inszenieren. Er zeigt eine aus christlicher Sicht, ein Mensch der nach langen Jahren des Drogenkonsums und Gewalt sein Leben in den Dienst Jesus stellt und die Kinder in Afrika als sein Lebenswerk betrachtet in diesem Dienst. Hier stellt sich in der Geschichte auch eine Entwicklung im Glauben ein, so wie der Mensch auch Höhen und Tiefen aufweisst in seinem Leben. Gerade das macht den Film in meinen Augen so authentisch. Denn er zeigt keinen Menschen der sich bekehrt und dann als heiliger Strahlemann die Welt zum leuchten bringt. Der Film ringt um Menschen und ihre Herzen und er zeigt nebenbei noch die Diskrepanz ob es ok ist Waffen einzusetzen als Christ oder nicht.
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Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
... dann wählt man solch einen Filmtitel, solch einen Hauptdarsteller und solch ein Cover.
Ich gebe zu, ich habe diesen Film spontan gekauft, nach einem oberflächlichen Blick in den Trailer. Und ich dachte, einen Action-Streifen zu bekommen, der (und hier darf das Wort LEIDER nicht fehlen) zwar an realen Mißständen orientiert ist, der aber auf schauspielerisch und technisch hohem Niveau nach viel "Pulverdampf" zu einem heldenhaften Ende führt ... und der dann im Wolken-Kuckucksheim glücklich und sanft entschlummern läßt. Denn das Gute hat ja wieder mal gesiegt. Aber es sollte anders, ganz anders kommen. Anfangs hatte ich den Eindruck, den falschen Film eingelegt zu haben. Dann zog mich die Handlung immer intensiver und "unausschaltbar" in ihren Bann. Ich mußte akzeptieren, daß hier etwas ganz anders lief als von mir gewollt. Ein erwarteter Unterhaltungs-Film, der mich unversehens in einen schonungslosen "Dokumentarfilm" transportierte. Einen Film, der visualisierte, wie egozentrisch Menschen sein und sich trotzdem verändern können. Einen Film, der die guten, aber auch die gefährlichen Seiten religiöser Überzeugung plakativ darstellte. Einen Film, der nicht die Zeit gab, positiv oder negativ zu beurteilen, wenn eine Überzeugung zur Besessenheit wird. Einen Film, der die Bedeutung "Bierchen statt Landmine" real werden ließ. Einen Film ... ... Einen Film, der nichts zeigt, was jedem, der Nachrichten verfolgt, nicht eigentlich schon bewußt ist - und der der Nachtruhe trotzdem nicht förderlich ist. Einen Film, den man gesehen haben, dessen Geschehnisse man nicht verdrängen und den man weiterempfehlen sollte.
Einen Punkt Abzug, weil ich einen solchen Film an diesem Abend nicht sehen wollte.
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